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Der SV Werder Bremen könnte sich für die anstehende Saison bei einem Bundesliga-Absteiger bedienen. Laut einem AZ/WAZ-Bericht beschäftigen sich die Grün-Weißen mit Mattias Svanberg vom VfL Wolfsburg. Der 27-Jährige gilt nach dem Gang in die 2. Bundesliga als Wechselkandidat. Der schwedische Nationalspieler war bereits im vergangenen Winter auf dem Sprung zu Galatasaray Istanbul, ehe der Transfer auf den letzten Metern scheiterte. Nun könnte sich für den Mittelfeldspieler erneut die Möglichkeit ergeben, Wolfsburg zu verlassen. Da sein Vertrag noch bis 2027 läuft, bietet sich dem VfL in diesem Sommer zugleich die letzte Gelegenheit, eine nennenswerte Ablösesumme zu erzielen. Wohl nur bei Stage-Abgang ein Thema Nach Informationen der DeichStube steht Svanberg zwar tatsächlich auf der Liste der Bremer, konkrete Schritte sollen jedoch nur im Falle eines Abschieds von Jens Stage folgen. Der Däne gilt weiterhin als möglicher Wechselkandidat, auch wenn Werder, insbesondere Trainer Daniel Thioune, seinen Leistungsträger nach Möglichkeit halten möchte. Bleibt Stage an der Weser, dürfte sich ein Transfer Svanbergs wohl erledigen. In der vergangenen Saison absolvierte Svanberg wettbewerbsübergreifend 27 Pflichtspiele für den VfL Wolfsburg und steuerte dabei fünf Tore sowie zwei Vorlagen bei.
Alexander Schlager blickt mit großer Vorfreude auf seine Zeit beim SV Werder Bremen. Im Podcast Der Audiobeweis von Sky Sport Austria sprach der 30-jährige Torhüter über die Beweggründe für seinen Wechsel an die Weser, seine Erwartungen an die neue Aufgabe und den bevorstehenden Konkurrenzkampf im Bremer Tor. „Bei Werder habe ich einfach vom ersten Moment das Gefühl gehabt, dass es perfekt passt. Deswegen bin ich sehr, sehr happy, jetzt Teil davon sein zu dürfen“, erklärte der österreichische Nationalkeeper. Ausschlaggebend seien vor allem die Gespräche mit den Verantwortlichen, insbesondere Torwarttrainer Christian Vander, gewesen. Trotz weiterer Optionen nach seiner WM-Teilnahme habe ihn das Gesamtpaket überzeugt: „Der sportliche Anreiz, in eine Top-5-Liga zu wechseln, war einfach riesig.“ Keine Garantien im Kampf um die Nummer eins Auch die Torwartfrage sprach Schlager offen an. Obwohl Karl Hein aufgrund der Vorsaison und des Vorsprungs in der Vorbereitung als erster Anwärter auf den Stammplatz gilt, sieht der Neuzugang die Rollenverteilung keineswegs als entschieden an. „Karl hat durch die vergangene Saison und dadurch, dass er schon ein Jahr dort war, vielleicht einen kleinen Bonus. Aber wenn ich meine Leistung bringe, werde ich dementsprechend belohnt – beziehungsweise derjenige, der die besseren Leistungen zeigt“, sagte Schlager und ergänzte: „Es ist nicht festgelegt, wer die Nummer eins sein wird.“ Der 30-Jährige betonte zugleich, dass ihm von Vereinsseite keine Einsatzgarantie gegeben worden sei. „Es wurde mir so kommuniziert: Ich bringe ein Profil mit, das sie brauchen. Gleichzeitig kann der Trainer mir aber keine Spielzeit garantieren“, berichtete Schlager. Das habe ihn jedoch nicht abgeschreckt: „Ich habe einfach die sportliche Herausforderung gesehen. Den Rest muss man abwarten. Im Fußball geht ohnehin alles sehr schnell.“

Dariusz Stalmach arbeitet sich beim SV Werder Bremen Schritt für Schritt zurück. Wie der Bundesligist am Dienstag mitteilte, nahm der 20-jährige Mittelfeldspieler erstmals teilintegrativ am Mannschaftstraining teil. Der Sommerneuzugang hatte zuletzt aufgrund einer leichten Bänderverletzung im Knie pausieren müssen und anschließend ausschließlich individuell trainiert. Mit der teilweisen Rückkehr auf den Trainingsplatz ist nun der nächste Schritt im Reha-Prozess erfolgt. Wann Stalmach wieder uneingeschränkt mit der Mannschaft trainieren kann und für Einsätze infrage kommt, bleibt allerdings weiterhin offen. Der Pole wird behutsam an die volle Belastung herangeführt.

Alejo Sarco setzt seine Karriere in Spanien fort. Bayer 04 Leverkusen gab am Dienstag den festen Wechsel des 20-jährigen Stürmers zum spanischen Zweitligisten Sporting Gijón bekannt. Medienberichten zufolge liegt die Ablösesumme bei weniger als 1 Million Euro. Zudem sicherten sich die Rheinländer eine Rückkaufoption. Für Sarco endet damit eine Zeit unterm Bayer-Kreuz, in der dem Argentinier der sportliche Durchbruch verwehrt blieb. „Alejo kam in seinen anderthalb Jahren bei uns nicht auf die erhoffte Spielzeit, die es in seinem Alter braucht“, erklärte Geschäftsführer Sport Simon Rolfes. „Mit seinem Wechsel nach Spanien erhält er nun die Möglichkeit, wichtige Einsatzminuten zu sammeln. Wir trauen ihm eine Menge zu und werden seine Entwicklung aufmerksam verfolgen.“ Der Angreifer war Anfang 2025 vom argentinischen Verein Vélez Sarsfield nach Leverkusen gewechselt. Für die Werkself absolvierte Sarco drei Bundesliga-Einsätze. Die Rückrunde der vergangenen Saison verbrachte er auf Leihbasis bei Borussia Mönchengladbach, ehe nun der dauerhafte Wechsel nach Gijón folgt.

Bei Mirza Ćatović deutet sich mehr und mehr ein Abschied in diesem Sommer an. Wie Sky berichtet, haben sich der 19-jährige Mittelfeldspieler und die Verantwortlichen des VfB Stuttgart nach weiteren Gesprächen inzwischen grundsätzlich darauf verständigt, einen Wechsel in diesem Transferfenster anzustreben. Während ein Abgang im vergangenen Winter noch verhindert worden war, sei Stuttgart inzwischen gesprächsbereit. Laut dem Bericht würde sich der VfB bei einer Ablösesumme im mittleren Millionenbereich konkret mit einem Verkauf beschäftigen. Bevorzugt werde dabei ein Wechsel ins Ausland. Zahlreiche Klubs beobachten Ćatović An Interessenten mangelt es dem Linksfuß nicht. Neben dem bereits bekannten Werben vom FC Red Bull Salzburg soll inzwischen auch der Juventus FC Ćatović auf dem Zettel haben. Darüber hinaus beobachten laut Sky zwei belgische Spitzenvereine und weitere europäische Vereine die Entwicklung des zentralen Mittelfeldspielers. Ćatović erhofft sich von einem Wechsel vor allem regelmäßige Spielzeit. Diese ist angesichts der großen Konkurrenz im Stuttgarter Mittelfeld derzeit kaum absehbar. In der vergangenen Saison gehörte der 19-Jährige zu den Leistungsträgern der zweiten Mannschaft in der 3. Liga und absolvierte bei der U19-Europameisterschaft vier von fünf Partien der deutschen Auswahl über die volle Distanz.

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