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Besser hätte die Rückkehr auf den Rasen kaum laufen können: Nach langer Zwangspause infolge einer Schulteroperation Anfang Juni feierte Lorenz Assignon im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim sein Comeback für den VfB Stuttgart. Nach seiner Einwechslung in der 60. Minute dauerte es lediglich zwölf Minuten, ehe der Franzose mit einem akrobatischen Kunststück glänzte und eine Vorarbeit von Jamie Leweling per Fallrückzieher zum zwischenzeitlichen 2:0 ins Netz jagte. Nach dem Schlusspfiff drückte der Rechtsverteidiger in den vereinseigenen sozialen Medien seine große Erleichterung über seine Rückkehr aus: „Ich war vier Monate lang raus, hatte Schmerzen und musste hart arbeiten, aber jetzt bin ich wieder da. Ich bin glücklich und genieße es, wieder in der Bundesliga und der Champions League dabei sein zu können.“ Bevor es im Ligabetrieb gegen den SC Paderborn 07 (10. Oktober) weitergeht, steht für die Brustringträger ein weiteres Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth an (1. Oktober), in dem Assignon weitere Spielpraxis sammeln kann. Mit seinem Einstand liefert der 26-Jährige Cheftrainer Sebastian Hoeneß rechtzeitig vor dem dichten Herbstprogramm eine Option auf der rechten Außenbahn zurück.

Der VfB Stuttgart hat das erste von zwei Testspielen während der Länderspielpause erfolgreich bestritten. Im Stadion Benzach in Weinstadt setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim mit 3:0 (1:0) durch. Während der erste Durchgang spielerisch noch zäh verlief, sorgten eine deutliche Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel, zwei Assists von Jamie Leweling sowie ein spektakulärer Treffer von Lorenz Assignon für den klaren Testspielsieg. Hoeneß nutzte die Begegnung für personelle wie taktische Experimente: Mit Grischa Prömel, Atakan Karazor und Angelo Stiller standen gleich drei etatmäßige Sechser in der Anfangsformation, wobei Prömel auf der Zehnerposition agierte und Leweling den linken Flügel besetzte. Im Tor begann Fabian Bredlow, während Nikolas Nartey nach überstandener Verletzungspause planmäßig 30 Minuten Spielzeit sammelte, ehe er durch U21-Akteur Lauri Penna ersetzt wurde. Leweling legt auf, Assignon mit Kunststück Kurz vor dem Pausenpfiff schlug der Bundesligist mit der ersten echten Gelegenheit zu: Undav setzte sich über links durch, legte von der Grundlinie in den Rückraum ab und Karazor netzte aus zehn Metern zur 1:0-Führung ein (42.). Stuttgart übernahm zur zweiten Halbzeit die vollständige Spielkontrolle, während vom FCH nach mehreren Wechseln offensiv kaum noch Entlastung ausging. In der 72. Minute folgte der Höhepunkt der Partie: Nach einem feinen Chip von Leweling sprang der eingewechselte Lorenz Assignon in die Luft und hämmerte die Kugel per Fallrückzieher unter die Querlatte zum 2:0. Vier Minuten vor dem Abpfiff musste der Eingewechselte Jeff Chabot nur noch zum 3:0-Endstand einschieben (86.). Für die Schwaben geht es am kommenden Donnerstag (1. Oktober) im zweiten Testspiel in Aspach gegen die SpVgg Greuther Fürth weiter, ehe am 10. Oktober der Bundesliga-Wiederbeginn beim SC Paderborn 07 ansteht. Tore: 1:0 Atakan Karazor (42., Undav) 2:0 Lorenz Assignon (72., Leweling) 3:0 Julian Chabot (86., Leweling) Aufstellung des VfB Stuttgart: Bredlow (46. Funk) – Jeltsch (46. Chabot), Hendriks, Stergiou (80. van der Leij), Mittelstädt (46. Schramm) – Karazor, Stiller, Nartey (30. Penna, 60. Assignon), Prömel (46. Rölke), Leweling – Undav

Wir von LigaInsider möchten die Länderspielpause nutzen und euch updaten, wie es um das Lazarett der Vereine bestellt ist. Welche Bundesliga-Spieler fehlen seit wann und für wie lange noch? So mancher langzeitverletzter Profi könnte schließlich über die Zeit in Vergessenheit geraten sein. Nicht bei allen Akteuren ist die Rückkehr genau vorhersehbar. Wieder andere fallen das restliche Jahr aus oder es bahnt sich eine Rückkehr im Oktober an. Hier ein Überblick der Spieler mit langwierigen oder zumindest etwas schwereren Blessuren. FC Bayern München Konrad Laimer: Der Österreicher fehlt seit dem 18. September aufgrund einer Muskelverletzung im Adduktorenbereich, weshalb er das Spiel gegen Union Berlin (7:0) verpasste. Der 29-Jährige wird auch für die ersten beiden Nations-League-Duelle mit der Nationalmannschaft fehlen. Wie es danach aussieht, bleibt abzuwarten. Laimer könnte für Vincent Kompany nach der Länderspielpause aber wieder eine Option als Rechtsverteidiger sein. Jamal Musiala: Der Offensivspieler hat sich beim Aufwärmen vor dem Nations-League-Spiel gegen die Niederlande (1:1) einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Untersuchungen am späten Donnerstagabend bestätigten die Diagnose, woraufhin der 23-Jährige vorzeitig von der Nationalmannschaft abreiste. Laut Sky-Informationen wird Musiala drei bis vier Wochen ausfallen. Borussia Dortmund Filippo Mane: Der 21-jährige Innenverteidiger zog sich am 2. Spieltag gegen Hoffenheim (3:2) eine Muskelverletzung zu. Laut Trainer Niko Kovač steht er erst nach der Länderspielpause wieder als Backup für die Dreierkette bereit. Emre Can: Erlitt im Februar einen Kreuzbandriss. Da sein Comeback noch Zeit in Anspruch nimmt, ist frühestens Ende des Jahres mit dem 32-Jährigen auf dem Rasen zu rechnen. Justin Lerma: Den 18-Jährigen plagt seit knapp einem Monat eine Muskelverletzung. Er fällt bis auf Weiteres aus. Nach einer schwierigen Vorbereitung und Einsätzen bei der U23, denkt der BVB bereits über eine Winterleihe nach. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Ecuadorianer noch weit weg ist vom Profikader. Giannis Konstantelias: Der wohl bitterste Ausfall bei Dortmund! Bei seinem Bundesliga-Debüt gegen den HSV am 1. Spieltag zog sich der 23-Jährige nach einer sehr guten ersten Halbzeit im zweiten Durchgang einen Kreuzbandriss zu. Der junge Grieche wird der Borussia damit wohl fast die komplette Saison fehlen. Mit viel Glück kann er eventuell im Saisonendspurt mitwirken. RB Leipzig Assan Ouédraogo: Der 20-Jährige zog sich im Spiel gegen den HSV am 3. Spieltag eine Schulterverletzung zu. Nach der Operation fällt er das restliche Jahr aus und kann voraussichtlich erst in 2027 sein Comeback geben. Der Mittelfeldstratege hat bewiesen, dass er ein Unterschiedsspieler sein kann, aber ihn bremsen jedes Jahr Verletzungen aus. Rocco Reitz: Nach seinem starken RB-Debüt mit Tor gegen seinen Ex-Club Gladbach, verletzte sich Reitz am Oberschenkel. Aufgrund dieser Muskelverletzung fehlte der Leipziger Neuzugang die letzten drei Wochen. Trainer Martin Demichelis bestätigte seine Comeback-Pläne für Oktober. Der 24-jährige Deutsche könnte dann direkt im Mittelfeld gefordert sein, um für Stabilität zu sorgen. Direkt nach der Länderspielpause wird es mutmaßlich aber noch nichts. Christoph Baumgartner: Es war das Drama für Österreich kurz vor der WM in Nordamerika! Vor drei Monaten zog sich der offensive Mittelfeldspieler einen Muskelsehnenriss im Oberschenkel zu. Baumgartner verpasste die komplette WM und Vorbereitung mit RB, soll aber nach der Länderspielpause im Verlauf des Oktober sein Comeback anstreben. Er war vorige Saison der torgefährlichste Spieler bei den Sachsen und wird sehnsüchtig zurückerwartet. Marc Guiu: Leipzigs Mittelstürmer fehlt RB mehrere Wochen aufgrund einer Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite, erlitten Mitte September. Somit wird sich der Neuzugang im Herbst erst mal weiter hinter Romulo und Tidiam Gomis einordnen. VfB Stuttgart Luca Jaquez: Den Schweizer plagen seit der WM in Amerika muskuläre Probleme, weshalb sein Saisondebüt für den VfB noch aussteht. Eine Integration ins Teamtraining soll während der Länderspielpause oder spätestens kurz danach erfolgen. Trainer Sebastian Hoeneß rotiert mit der Dreifachbelastung immer wieder gerne, dennoch sind die Stammplätze in der Innenverteidigung aktuell wohl an andere Profis vergeben. Dan-Axel Zagadou: Der Innenverteidiger zog sich in der Saisonvorbereitung eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Mittlerweile kann er zumindest wieder individuell auf dem Rasen trainieren, dennoch könnte sich seine Ausfallzeit mit Blick auf die Profimannschaft ziehen. Der 27-jährige Franzose ist nämlich seit Jahren immer wieder verletzt und wird selten für längere Zeit fit. Justin Diehl: Ähnlich verletzungsgeplagt wie Zagadou. Der 21-Jährige zog sich vor knapp zwei Monaten eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Damals hieß es, er falle mindestens bis zur Länderspielpause Ende September aus. An ein Comeback ist also frühestens im Oktober zu denken, danach beginnt für ihn der Kampf um Einsatzzeit im breiten Stuttgarter Kader. Jarzinho Malanga: Der 20-Jährige wird aktuell von einer Bauchmuskelverletzung ausgebremst, die er sich Mitte September im Training zuzog. Wie lange er noch ausfällt ist nicht bekannt. Meist spielt er bei der U21 des VfB und muss Woche für Woche um einen Kaderplatz bei den Profis kämpfen. Tiago Tomás: Den Portugiesen plagte seit dem Eröffnungsspiel gegen die Bayern eine Muskelverletzung. Diese scheint nun auskuriert, weshalb er zurück am Ball ist. Nach der Länderspielpause soll Tomás, einer der Gewinner der VfB-Vorbereitung, wieder eine Option in der Offensive sein. TSG Hoffenheim Trainer Christian Ilzer kann aus dem Vollen schöpfen, jedenfalls im Zusammenhang mit Langzeitverletzten. Lediglich Bernardo plagte sich zuletzt wieder mit Problemen an der Achillessehne herum. Bayer 04 Leverkusen Kennet Eichhorn: Der Neuzugang muss seit etwas mehr als zwei Monaten aufgrund einer Stoffwechselstörung aussetzen. Einen genauen Comebackplan gibt es noch nicht für den 17-Jährigen. Eine Rückkehr im Laufe der Hinrunde ist möglich, diesbezüglich wird ihm aber kein Druck gemacht. Guéla Doué: Wie Leverkusen vergangene Woche bekannt gab, fällt Doué aufgrund einer Muskelverletzung in der Wade mehrere Wochen aus. Gegen Augsburg feierte am 3. Spieltag noch sein Bayer-Debüt, nun fehlt er der Werkself bis auf Weiteres, auch über die Länderspielpause hinaus. SC Freiburg Florent Muslija: Fehlt weiterhin aufgrund des vor gut vier Monaten erlittenen Kreuzbandrisses. Das Jahr ist für den 28-Jährigen, der bisher in Freiburg noch nicht den Durchbruch schaffte, wohl gelaufen. Eintracht Frankfurt Jeremiaha Maluze: Die Adduktorenverletzung, durch die Maluze das Freiburg-Spiel verpasste, bremst ihn möglicherweise nicht lange aus. Die Eintracht soll hier recht zuversichtlich sein, dass sich das Problem im Laufe der Länderspielpause erledigen könnte. Der Innenverteidiger überzeugte gegen Mainz beim bisher einzigen Bundesliga-Saisonsieg, weshalb er nach Genesung wieder ein Kandidat für die Startelf sein dürfte, sofern Trainer Adi Hütter auf die Dreierkette setzt. Jessic Ngankam: Der 26-Jährige hat weiterhin mit den Folgen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel zu kämpfen. Er verpasste große Teile der Saison-Vorbereitung und ist nicht nur deshalb weit von der SGE-Mannschaft entfernt. FC Augsburg Sima Suso: Seit Anfang September bremsen den FCA-Neuzugang muskuläre Probleme aus. Die Verletzung im Adduktorenbereich scheint sich zu ziehen, weshalb er aktuell noch keine Option für den Spieltagskader darstellt. Sein Debüt für die Fuggerstädter lässt noch auf sich warten. Tim Breithaupt: Seit über einem Monat hat der zentrale Mittelfeldspieler mit einer Zehenprellung zu kämpfen. Er muss weiterhin kürzertreten und ist von einem Einsatz von der Bank sehr weit entfernt. Anton Kade: Der Deutsche wurde beim 3:0 gegen Schalke mit Tor und Vorlage als Matchwinner gefeiert, Bundestrainer Jürgen Klopp beobachtete ihn intensiv, doch dann der Rückschlag. Er zog sich am 1. Spieltag einen Muskelbündelriss in der Wade zu. Aber die Verletzung verheilte in den letzten Wochen sehr gut, weshalb ein Comeback am 5. Spieltag das Ziel ist. Die Augsburger zählen auf einen ihrer besten Offensivspieler. Kade ist, sofern fit, direkt wieder ein Kandidat für die Startelf von Trainer Manuel Baum. 1.FSV Mainz 05 Robin Zentner: Der Mainzer Torhüter hatte das 4:3 bei Borussia Mönchengladbach am 4. Spieltag aufgrund einer Handverletzung verpasst. Diese soll nicht so gravierend sein, weshalb er den Rheinhessen nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen könnte. Noch ist das aber ungewiss. Dominik Kohr: Der Innenverteidiger wird den Mainzern nach seiner Syndesmoseverletzung (Ende August), auf die eine OP folgte, noch länger fehlen. Wann genau er auf den Rasen zurückkehren kann, hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab. Zwei Monate sind vermutlich mindestens mal zu veranschlagen. Kohr ist die letzten Jahre ein unumstrittener Stammspieler beim FSV gewesen. Silvan Widmer: Der Schweizer hat seit zwei Wochen eine Kniereizung. Die Patellasehnenprobleme werden konservativ behandelt, noch ist kein konkreter Rückkehrzeitpunkt im Gespräch. Er wird aber einige Wochen fehlen und somit auch durch den Rückstand erst mal keine Option für die Schienenposition sein. Paul Nebel: Seit seinem abgebrochenen Training am 4. August fällt Nebel nun schon aus. Seine Adduktorenverletzung scheint sich etwas gezogen zu haben, denn ursprünglich wurde in Mainz von einem möglichen Comeback vor der Länderspielpause gesprochen. Die Nullfünfer hoffen, ihren Offensivspieler im Oktober zurückzubekommen. Wenn er wieder bei 100 Prozent ist, ist der 23-Jährige immer ein Startelf-Kandidat für Trainer Urs Fischer. Silas: Vor fast 200 Tagen brach sich der 27-Jährige Schien- und Wadenbein. Seit März kämpft er sich durch die Reha und das zuletzt mit großen Fortschritten, weshalb im Oktober eine Teilintegration ins Mannschaftstraining möglich ist. Union Berlin Marvin Friedrich: Vor einem Monat zog sich der Innenverteidiger eine Oberschenkelverletzung zu. Mitte September kehrte er ins Mannschaftstraining zurück, weshalb eine Rückkehr im Oktober sehr wahrscheinlich ist. Aufgrund des schlechten Saisonauftakts und zuletzt sieben Gegentoren in München schielt er möglicherweise schon auf eine baldige Chance in der Startelf. Stanley Nsoki: Seit Mitte Juli hatte der Innenverteidiger mit einer Muskelverletzung in der Wade zu kämpfen. Kurz vor der Länderspielpause gab er sein Trainings-Comeback. Trainer Mauro Lustrinelli hat somit ab Oktober in der Defensive wieder mehrere Optionen. Andrik Markgraf: Zog sich Anfang Juli während der Vorbereitung in einem Testspiel einen Kreuzbandriss zu. Der 20-Jährige wird somit sehr wahrscheinlich die gesamte Bundesliga-Saison keine Rolle spielen. Andrej Ilić: Unions bester Stürmer der Vorsaison hat weiterhin mit den Folgen seiner Blinddarm-OP zu kämpfen. Ursprünglich war ein Comeback fürs Bayern-Spiel geplant, doch der Serbe konnte bisher noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Knapp zwei Monate hat er nicht voll trainiert. In Berlin hat man die Hoffnung, dass er nach der Länderspielpause wieder voll dabei sein kann. Ilić wäre dann wieder, vor allem aufgrund der Offensivprobleme, in absehbarer Zeit ein Startelf-Kandidat. Oliver Burke: Seit über zwei Monaten plagen den Schotten Achillessehnenprobleme. Den Köpenickern fehlt vor allem das Tempo des Offensivspielers, der weiterhin im Teamtraining fehlt. Die Hoffnung bei Union ist weiterhin eine Burke-Rückkehr nach der Länderspielpause. Borussia Mönchengladbach Jens Castrop: Anfang August ließ sich der Südkoreaner an der Schulter operieren, damals war von einem monatelangen Ausfall die Rede. Er macht Fortschritte in der Reha, das Derby gegen Köln nach der Länderspielpause ist allerdings kein Thema. Dem neuen Trainer Alexander Blessin will er sich gewiss möglichst schnell zeigen. Unter Vorgänger Eugen Polanski war Castrop vergangene Spielzeit oft in der Anfangsformation der Borussia zu sehen. Enzo Leopold: Gladbachs Neuzugang zog sich Anfang September einen Kreuzbandriss zu, wird einen Großteil der Saison verpassen und vielleicht sogar für die gesamte Saison keine ernsthafte Rolle einnehmen können. Nicolas Kühn: Anfang September riss sich die Como-Leihgabe beim Auslaufen nach dem Elversberg-Spiel (3:4) ein Muskelbündel. Ursprünglich wurde von einer Ausfallzeit von fünf bis sechs Wochen gesprochen, eventuell sei sogar nach der Länderspielpause ein Comeback denkbar. Hamburger SV Fernando Dickes: Der Ersatzkeeper muss sich nach seiner Schulter-OP Anfang März weiter gedulden und arbeitet individuell am Comeback. Alexander Røssing-Lelesiit: Seit seinem Syndesmoseriss Anfang des Jahres fehlt der Youngster dem HSV. Der aufstrebenden Offensivspieler der Rothosen, konnte vergangene Woche damit starten sein Pensum zu steigern. Somit ist nach der Länderspielpause im Oktober das Ziel, wieder zum Kader der Hanseaten zu gehören. 1.FC Köln Timo Hübers: Seit seiner schweren Knieverletzung im Oktober 2025 fehlt der 30-Jährige dem 1.FC Köln. Im August unterzog sich der Innenverteidiger nochmals einem Eingriff am Knie, weil die Reha zuvor nicht wie gewünscht verlief. Die Hinrunde ist bereits gelaufen, wann genau er im neuen Jahr auf den Rasen zurückkehrt, steht aktuell noch in den Sternen. Alessio Castro-Montes: Der Rechtsverteidiger hat sich am 4. Spieltag gegen des HSV (1:2) eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Kölnern erst mal fehlen. Eine genaue Ausfallzeit teilten die Rheinländer nicht mit. Sebastian Sebulonsen ist wieder fit und steht als Ersatz bereit. SV Werder Bremen Moussa Ndiaye: Seine Leistenprobleme (seit zwei Wochen) sollen ihn nicht länger zum Zuschauen zwingen. Eine Rückkehr in den Kader ist daher nach der Länderspielpause denkbar. Felix Agu: Seit mehr als fünf Monaten hat er aufgrund einer Muskelverletzung in der Wade kein Pflichtspiel bestritten. Nach der Länderspielpause strebt Werder das Comeback des Außenverteidigers an. Bei Agu ist dann das Ziel, dauerhaft stabil zu bleiben. Nur so könnte er einen Stammplatz-Angriff starten. Jens Stage: Nach seiner Oberschenkel-OP (Sehnenabriss) Anfang September ist das Jahr für Stage gelaufen. Bremen hofft auf eine schnelle Rückkehr im neuen Jahr. Der Mittelfeldspieler war die vergangenen Jahre der wichtigste Akteur und unter anderem Top-Torjäger bei Werder! Keke Topp: Aufgrund eines Kreuzbandrisses mit Meniskusbeteiligung bei einem internen Testspiel Ende März ist das Jahr für den Angreifer gelaufen. Topp strebt eine Rückkehr auf den Platz in 2027 an. Justin Njinmah: Der Flügelspieler wird den Bremern vorerst weiter nicht zur Verfügung stehen. Grund dafür ist eine Muskelverletzung im Oberschenkel, die sich Njinmah Ende August zuzog und die ihn mindestens zwei Monate außer Gefecht setzt. Schalke 04 Johannes Siebeking: Der dritte Torwart der Schalker hat sich bei der U23 Mitte September eine Bauchmuskelzerrung zugezogen. Er arbeitet in der Länderspielpause an seinem Comeback. Dejan Ljubičić: Am 3. Spieltag zog sich der Mittelfeldspieler gegen Union Berlin (3:1) eine Knieverletzung zu. S04 gab zu seinen Beschwerden lediglich an, dass der Österreicher „bis auf Weiteres“ ausfallen wird. Bei BILD war zuvor die Tendenz zu entnehmen, dass es über den kommenden Spieltag hinaus dauern könnte. Er hatte zum Saisonstart seinen Platz im Schalke-Team sicher. Emil Højlund: Seit über einem Jahr fehlt er den Schalkern mit einer Achillessehnenverletzung. Es gibt kein Update zu seinem Comeback-Plan bei den Königsblauen. Vom Kader des Aufsteigers ist der 21-jährige Däne aktuell weit entfernt. SV 07 Elversberg Luis Seifert: Zog sich Mitte Juli eine Syndesmoseverletzung zu. Der Verteidiger wird Aufsteiger Elversberg wohl mindestens noch bis Mitte Oktober fehlen. Beim guten Saisonauftakt im ersten Bundesliga-Jahr der Saarländer wird es schwer, danach einen Fuß in die Startelf zu bekommen. SC Paderborn Nyamekye Awortwie-Grant: Der 26-jährige Innenverteidiger muss seit mehr als zwei Monaten aufgrund einer Außenbandverletzung im Knie aussetzen. Eine Trainings-Rückkehr ist nach der Länderspielpause im Oktober geplant. Marcel Hoffmeier: Der Verteidiger der Paderborner wird weiterhin fehlen. Anfang dieser Woche zog er sich eine Muskelverletzung in der Oberschenkelrückseite zu, die mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Dabei wurde Hoffmeier nach einem Kreuzbandriss aus dem Vorjahr gerade erst so weit herangeführt, dass er bei den Profis den Neuangriff starten sollte. Timur Gayret: Aufgrund eines Kreuzbandrisses, den der 28-Jährige im Frühjahr erlitt, wird er dem SCP wohl das restliche Jahr nicht zur Verfügung stehen. Lasse Eickel: Der 18-Jährige fehlt den Paderbornern seit über einem Monat aufgrund einer Wirbelsäulenverkrümmung. Der Nachwuchsstürmer soll innerhalb der kommenden zwei Wochen bei der U21 sein Comeback geben.

Marvin Friedrich muss sich mit seinem Comeback beim 1. FC Union Berlin weiter gedulden. Die Oberschenkelverletzung der vergangenen Wochen ist zwar auskuriert und auch eine Trainingsrückkehr erfolgt, nun plagt den Verteidiger aber eine Erkältung, wie BILD berichtet. Er verpasst deshalb am Samstag das Testspiel gegen HNK Rijeka.

Moussa Sylla befindet sich beim FC Schalke 04 aktuell in starker Verfassung. Der Angreifer nutzte das Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen und machte mit einem Viererpack beim 5:2-Erfolg nachhaltig auf sich aufmerksam. Doch nicht nur seine vier Treffer sorgen auf Schalke für Zufriedenheit. Sylla präsentiert sich nach WAZ-Angaben so fit wie nie, hat über den Sommer einige Kilogramm verloren und seine Laufwerte im Vergleich zur Vorsaison verbessert. Besonders im von Miron Muslic geforderten intensiven Pressing hat der 26-Jährige dadurch Fortschritte gemacht. Auch Co-Trainer Tim Hoogland lobte die Entwicklung des Angreifers: „Moussa hängt sich in jedem Training voll rein. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Einstellung – das ist top.“ Neben den vier Treffern hob Hoogland vor allem die Energie hervor, die Sylla gegen den Ball einbrachte. Damit meldet sich der Stürmer im prominent besetzten Schalker Angriff derzeit eindrucksvoll zu Wort. Positiv aus Schalker Sicht: Aufgrund der Geburt seiner Tochter hat Sylla in Absprache mit dem Nationaltrainer auf die Länderspielreise mit Mali verzichtet und kann sich neben der Familie den nächsten Aufgaben der Gelsenkirchener widmen.

Der WM-Zweite wird seiner Favoritenrolle gegen Spanien gerecht, auch wenn noch nicht alles rund läuft.

Mit einem lauten Schrei geht Handball-Nationalspieler Juri Knorr zu Boden und schlägt vor Schmerzen mehrfach aufs Parkett. Doch nach den Schrecksekunden gibt es vor der anstehenden Heim-WM Entwarnung.

Ihr letztes Länderspiel haben Deutschlands Handballerinnen im April absolviert. Jetzt ruft der Bundestrainer seinen Kader für die EM-Vorbereitung erstmals wieder zusammen - und freut sich mächtig.

Die MT Melsungen beherrscht den Meister aus Magdeburg lange Zeit klar. Tabellenführer bleibt die SG Flensburg-Handewitt, die das "kleine Nordderby" gegen den HC Hamburg gewinnt.

Handball-Bundesligist ThSV Eisenach muss wohl weiterhin auf seinen erfahrenen Torhüter Silvio Heinevetter verzichten. Der ehemalige Nationalspieler könnte noch länger fehlen.