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Bei Borussia Dortmund gibt es positive Nachrichten zu Konstantinos Karetsas. Der 18-jährige Offensivspieler, der zuletzt aufgrund einer Bänderverletzung im Sprunggelenk pausieren musste, hat am Donnerstag wieder Teile des Mannschaftstrainings absolviert. Damit besteht Hoffnung auf eine Kadernominierung für das Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern München (Samstag, 18:30 Uhr). „Kosta hat heute teilintegriert mittrainiert. Es war heute nicht allzu intensiv, aber er hat das erste Mal mit der Mannschaft mittrainiert“, berichtete Cheftrainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz vor der Partie. Für Freitag ist bereits der nächste Schritt vorgesehen. „Der Plan ist, dass er morgen – sofern nichts Negatives nach diesem Training auftritt – mit der Mannschaft mittrainiert“, erklärte Kovač. Anschließend soll entschieden werden, ob Karetsas die Reise nach München antreten kann. Eine endgültige Zusage für den Spieltagskader gab es somit noch nicht. Auch ein möglicher Startelf-Einsatz bleibt vorerst offen. Entscheidend wird sein, wie Karetsas die Belastung verkraftet und ob er das Abschlusstraining ohne Beschwerden absolvieren kann.

Deniz Zeitler hat beim SC Paderborn im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart erstmals in dieser Saison von Beginn an gespielt. Der 19-jährige Offensivspieler stand bei der 0:1-Niederlage rund eine Stunde auf dem Platz und hinterließ dabei einen ordentlichen Eindruck. Vor allem in der Anfangsphase konnte Zeitler Akzente setzen. „Der Kerl ist torgefährlich, das ist ein Torjäger. Der hat Fähigkeiten im Eins-gegen-eins, der Junge hat Speed, der hat zwei gute Füße“, erklärte Trainer Ralf Kettemann nach der Partie. Bis zur Roten Karte gegen Laurin Curda in der 37. Minute kam Zeitler laut dem Coach auf drei Abschlüsse. Nach dem Platzverweis veränderte sich die Partie für Paderborn zwangsläufig. Kettemann war mit dem Auftritt seines Youngsters dennoch zufrieden: „Das ist schon mal ordentlich.“ In der Bundesliga wartet Zeitler bislang noch auf seine ersten Einsatzminuten. Viermal gehörte er bereits zum Kader, kam jedoch nicht zum Zug. Ob sich daran nach seinem Pokalauftritt demnächst etwas ändert, bleibt abzuwarten.

Markus Schubert hat beim SC Paderborn trotz des Ausscheidens im DFB-Pokal einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nach der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart fand Trainer Ralf Kettemann ausschließlich lobende Worte für seinen Ersatztorhüter. „Schubi ist brutal. Das hat man heute gesehen. Das ist unfassbar“, schwärmte Kettemann nach der Partie. Dabei hob der Coach nicht nur die Leistung des Schlussmanns gegen Stuttgart hervor, sondern auch dessen Einstellung im Trainingsalltag. Schubert hatte sich zu Saisonbeginn mit der Rolle als Nummer zwei hinter Nahuel Noll abfinden müssen. Wie professionell der Torhüter mit dieser Situation umgeht, beeindruckt Kettemann besonders: „Der Typ ist so wichtig für die Truppe.“ Schubert halte die Stimmung innerhalb der Mannschaft hoch und sorge Woche für Woche für ein hohes Trainingsniveau. Auch seine Entscheidung, im Pokal auf Schubert zu setzen, musste Kettemann nicht lange überdenken. Neben den sportlichen Qualitäten sei vor allem dessen vorbildliches Verhalten ausschlaggebend gewesen. Umso mehr bedauerte der Paderborner Trainer das Ausscheiden: „Es tut mir extrem weh, dass der Pokal jetzt zu Ende ist, weil ich Schubi gerne noch ein paar Mal im Pokal gesehen hätte. Das war schon außergewöhnlich, was er heute gemacht hat.“

Nach dem 0:2 im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden hat sich Schalkes Cheftrainer Miron Muslić zur Situation seiner Offensive geäußert. Die Angreifer Edin Džeko, Kenan Karaman, Junior Adamu und Heechan Hwang blieben weitgehend wirkungslos. Die Verantwortung dafür sieht der Coach allerdings nicht allein bei seinen Stürmern. „Ich muss die Stürmer in Schutz nehmen. Wir müssen das als Mannschaft besser vorbereiten“, erklärte Muslić auf der Pressekonferenz. Sein Ziel sei es, die Angreifer überhaupt erst häufiger in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu bringen. „Ich möchte in die Situationen kommen, in denen Edin, Heechan, Kenan, Adamu und Co. auch Chancen liegen lassen. Dann weiß ich genau, dass wir im Spiel sind.“ Davon sei Schalke derzeit noch ein Stück entfernt. „Da müssen wir hinkommen. Das ist aber eine kollektive Aufgabe und hat nicht nur etwas mit den zwei Jungs zu tun, die da vorne stehen“, stellte der Trainer klar. Vor dem schwierigen Bundesliga-Duell mit RB Leipzig am Samstag bleibt die Verbesserung des Offensivspiels somit eine zentrale Aufgabe. Hwangs Verhalten sorgt für Gesprächsbedarf Unabhängig von den sportlichen Schwierigkeiten sorgte Hwang nach einer emotionalen Reaktion für Ärger. Der Südkoreaner schubste zunächst den Vierten Offiziellen und anschließend einen Schalker Physiotherapeuten zur Seite, der ihn beruhigen wollte. Muslić kündigte an, den Vorfall aufzuarbeiten: „Ich habe die Aktion von Heechan gesehen und sie hat mir nicht gefallen. Aber das werden wir intern besprechen.“ Auch Profifußball-Direktor Youri Mulder stellte laut der WAZ klar: „Das müssen wir ansprechen.“ Ob Hwang Konsequenzen drohen, ist bislang offen.

Der nächste Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 steht bevor – und damit auch wieder die traditionellen Pressekonferenzen der Vereine im Vorfeld der Partien. Wie gewohnt äußern sich die Trainer dabei zur personellen Situation, zur Vorbereitung ihrer Mannschaft und zu den anstehenden Gegnern. LigaInsider liefert euch hier den kompakten Überblick über alle PK-Termine der Bundesliga-Klubs vor dem Wochenende. In den Klammern seht ihr, wo ihr die Pressekonferenzen live verfolgen könnt. Wir packen euch auch die Links dazu, sobald diese vorhanden sind. Die PK-Termine in der Übersicht Donnerstag, 29. Oktober 12:30 Uhr, Dortmund (YouTube) 13:30 Uhr, Augsburg (YouTube) 13:30 Uhr, Werder (YouTube) 13:30 Uhr, Gladbach (FohlenTV) 14:00 Uhr, Paderborn (YouTube) 15:30 Uhr, Elversberg Freitag, 30. Oktober 11:00 Uhr, Hoffenheim (YouTube) 12:00 Uhr, Schalke (S04TV) 13:30 Uhr, Leverkusen (YouTube) 14:00 Uhr, Frankfurt (YouTube) 14:00 Uhr, Union (YouTube) 14:00 Uhr, HSV (YouTube) 15:15 Uhr, Leipzig (YouTube) Noch nicht terminiert: Bayern Köln Mainz Stuttgart Diese Woche keine PK: Freiburg

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