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Fussball

LigaInsider: 13. Spieltag: Die PK-Termine in der Übersicht

Der nächste Spieltag steht bevor – und damit auch wieder die traditionellen Pressekonferenzen der Vereine im Vorfeld der Partien. Wie gewohnt äußern sich die Trainer dabei zur personellen Situation, zur Vorbereitung ihrer Mannschaft und zu den anstehenden Gegnern. LigaInsider liefert euch hier den kompakten Überblick über alle PK-Termine der Bundesliga-Klubs vor dem Wochenende. In den Klammern seht ihr, wo ihr die Pressekonferenzen live verfolgen könnt. Wir packen euch auch die Links dazu, sobald diese vorhanden sind. Die PK-Termine in der Übersicht Dienstag, 2. Dezember: 15:30 Uhr, Freiburg Donnerstag, 4. Dezember: 11:00 Uhr, Gladbach (FohlenTV) 11:00 Uhr, Leipzig (YouTube) 13:00 Uhr, Mainz (YouTube) 13:30 Uhr, Köln (YouTube) 14:00 Uhr, Wolfsburg (YouTube) 14:00 Uhr, Frankfurt (YouTube) 14:30 Uhr, Augsburg (YouTube) 15:30 Uhr, St. Pauli (YouTube) Freitag, 5. Dezember: 10:00 Uhr, Bayern (YouTube) 10:00 Uhr, Heidenheim 11:30 Uhr, Leverkusen (YouTube) 13:00 Uhr, Stuttgart (YouTube) 13:30 Uhr, Bremen (YouTube) 14:00 Uhr, Dortmund (YouTube) 14:00 Uhr, Union (YouTube) 14:00 Uhr, Hamburg (YouTube) 14:30 Uhr, Hoffenheim (YouTube)

Ísak Jóhannesson: Jóhannesson droht Bankplatz – „Tick überspielt“

Beim 1. FC Köln könnte es am Samstag gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr) zu einer personellen Veränderung im Mittelfeld kommen. Ísak Jóhannesson, in dieser Saison nahezu immer gesetzt, könnte nach Aussagen von Trainer Lukas Kwasniok erstmals seit dem 3. Spieltag wieder auf der Bank beginnen. Damals saß der Isländer gegen den VfL Wolfsburg unter den Reservisten – ansonsten stand er in jedem Bundesligaspiel in der Startelf. Zuletzt allerdings waren leichte Formschwankungen erkennbar. Gegen Werder Bremen wurde der 22-Jährige bereits zur Pause ausgewechselt. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag nannte Kwasniok die Gründe für das kleine Zwischentief: „Isak hat bisher alle Spiele gespielt. Er kam auch von der Nationalmannschaft und hat dort eine kleine Enttäuschung erlebt.“ Island hatte im November die Qualifikation zur Weltmeisterschaft verpasst. Kwasniok betonte, die Situation habe Jóhannesson nicht „mitgenommen“, dennoch hinterlasse sie Spuren: „Trotzdem lässt du vielleicht ein bisschen nach. Du bist die ganze Zeit am Anschlag, musst immer bei 100 Prozent sein.“ Dies habe man zuletzt gemerkt. Der Mittelfeldspieler wirke „einen Tick überspielt“. Die aktuelle Trainingswoche beschreibt der Coach als „ordentlich“, doch um seine Qualitäten voll auszuspielen, brauche Jóhannesson „eine gewisse Frische“. Dass er auch als Einwechselspieler Wirkung erzielen kann, ist belegt: Sein bislang einziges Saisontor erzielte er von der Bank aus. Ob er gegen St. Pauli tatsächlich zunächst draußen bleibt, ist offen – ein Bankplatz erscheint nach den Aussagen seines Trainers jedoch durchaus realistisch.

Martijn Kaars: Kaars soll Pokal-Schwung mitnehmen

St. Pauli-Trainer Alexander Blessin hat auf der Pressekonferenz am Donnerstag ein großes Lob für Martijn Kaars ausgesprochen. Der 26-jährige Angreifer glänzte im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach mit einem Tor und einer Vorlage und wurde zum Man of the Match gewählt – sein erster Treffer für die Kiezkicker aus dem Spiel heraus. Den Schwung aus dem Pokalerfolg soll Kaars nun auch in der Bundesliga zeigen. Am Samstag steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (15:30 Uhr) an. Blessin sprach offen darüber, wie wichtig dieses Erfolgserlebnis für den Stürmer gewesen sei: „Es tut sicher immer gut, wenn man Man of the Match ist. Ihr wisst, dass ich ungern Spieler hervorhebe, aber es ist schon so, dass ein Gewicht auf ihm lastete.“ Die Qualitäten des Neuzugangs hätten dabei nie in Frage gestanden. „Ich habe immer gesagt, dass er eine unglaubliche Qualität in der Box hat und wir ihn mehr in die Position bringen müssen.“ In den vergangenen Wochen habe man viel über das Anlaufverhalten und seine Bewegungen gesprochen, um ihn häufiger in die gefährlichen Räume zu bringen. Der Auftritt in Gladbach sei nun ein Beleg dafür, dass die Arbeit Früchte trägt. „Es gilt jetzt, sich nicht darauf auszuruhen, sondern weiterzuarbeiten. Da hoffe ich bei ihm schon, dass er den Schwung auch mitnimmt“, so Blessin. Für das Köln-Spiel hat der Trainer klare Erwartungen: „Der Auftritt war für alle gut, aber natürlich für ihn selbst extrem gut. Die gleiche Art und Weise versuchen wir am Samstag auf den Platz zu bringen.“ Damit Kaars schon bald seinen ersten Treffer in der Bundesliga nachlegen kann.

VfL Wolfsburg: Startelf gegen Union: „Ein, zwei Positionen offen“

Vor dem Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) hat Trainer Daniel Bauer klar gemacht, dass vieles auf eine nahezu unveränderte Startelf hindeutet. Die Mannschaft überzeugte beim 1:1 in Frankfurt, weshalb der Coach erneut dem Kern jener Elf vertrauen dürfte. Lediglich ein, zwei Positionen seien noch offen. „Die Mannschaft hat in Frankfurt ein sehr gutes Spiel gezeigt und war sehr homogen. Da hat ein Rädchen ins andere gegriffen“, erklärte Bauer am Donnerstag. Man sei „insgesamt als Mannschaft, aber auch individuell mit den Spielern im Grunde sehr zufrieden“ gewesen. Vieles spreche daher für die gleiche Elf wie am vergangenen Wochenende, wenngleich „ein, zwei Positionen“ noch offen seien – auch aus taktischen Gründen. „Vavro hat eine gute Reaktion gezeigt“ Eine dieser offenen Personalien betrifft Denis Vavro, der in Frankfurt auf der Bank saß. Bauer erläuterte die Entscheidung und ließ eine Rückkehr des 29-Jährigen in die Anfangsformation offen. Man habe sich in Frankfurt für Konstantinos Koulierakis entschieden, da Vavro nach seiner langen Verletzungspause noch Matchpraxis fehle. Beim Einsatz gegen Leverkusen zuvor sei er „ins kalte Wasser“ geworfen worden, habe aber erwartbare Rhythmusdefizite gezeigt. In Frankfurt setzte das Trainerteam daher bewusst auf das Duo Jenson Seelt und Koulierakis. „Die Viererkette hat es sehr gut gemacht. Seelt und Koulierakis haben einen sehr guten Job gemacht, sehr gut verteidigt, aber auch in der Spieleröffnung immer wieder gute Lösungen gehabt. Das sind Gründe, die für die gleiche Besetzung sprechen.“ Gleichzeitig habe aber auch Vavro „sehr gut trainiert“ und „eine gute Reaktion gezeigt“. Die genaue Konstellation in der Abwehr sei „deswegen tatsächlich ein Stück weit offen“, so Bauer. Wem der Coach gegen die Eisernen am Ende von Beginn an vertraut, bleibt also abzuwarten: „Da kann ein bisschen das Bauchgefühl des Trainers einen Ausschlag geben.“

Jesper Lindstrøm: Lindstrøm-Comeback rückt näher

Das Comeback von Jesper Lindstrøm beim VfL Wolfsburg nimmt langsam Formen an. Der 25-Jährige trainiert nach langwierigen Beschwerden in der Leistengegend seit rund einer Woche wieder voll mit der Mannschaft, für einen Platz im Aufgebot gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende reichte es jedoch noch nicht. Nun zeichnet sich eine Rückkehr ab: Lindstrøm ist soweit, dass er am Samstag gegen den 1. FC Union Berlin (15:30 Uhr) in den Kader rücken könnte – es wäre seine erste Nominierung seit dem 3. Spieltag. Trainer Daniel Bauer zeigte sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag optimistisch: „Jesper kommt hoffentlich zurück. Letzte Woche hat es leider noch nicht ganz gereicht für den Kader. Wir sind frohen Mutes und sehr positiv gestimmt, dass er Samstag sein Comeback im Kader und hoffentlich auch auf dem Platz feiern kann.“

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