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Der FC Bayern München hält an seinem bewährten Torwartteam fest. Neben Manuel Neuer und Jonas Urbig wird Sven Ulreich die Besetzung komplettieren. Wie Neuer hat auch der 37-jährige Ulreich seinen Vertrag um ein Jahr bis Sommer 2027 verlängert. „Ich freue mich sehr. Ich fühle mich gut, habe weiterhin große Lust auf Fußball – und der FC Bayern ist mir einfach ans Herz gewachsen“, sagt der dritte Mann im Bunde, der seit 2021 wieder im Verein ist. „Es ist schön, wie sich alles immer weiterentwickelt, und ich bin sicher, dass auch nächste Saison wieder alles drin ist.“ In dieser Saison kam Ulreich auf einen Einsatz, als die beiden anderen Torhüter verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen. Unglücklicherweise zog sich auch der Keeper bei diesem Auftritt eine Verletzung zu, sodass er nicht weiter von der Situation profitieren konnte. Inzwischen steht Ulreich aber wieder bereit.

Bei Borussia Dortmund ist die Vorfreude auf Joane Gadou groß. Trainer Niko Kovač äußerte sich äußerst positiv über den 19-jährigen Neuzugang, der vom FC Red Bull Salzburg verpflichtet wurde. Für den Innenverteidiger zahlt der BVB dem Vernehmen nach rund 19,5 Millionen Euro Ablöse, die durch Bonuszahlungen noch auf bis zu 25 Millionen Euro ansteigen kann. Kovač hob vor allem die außergewöhnlichen athletischen Voraussetzungen des Franzosen hervor: „Er bringt eine enorme Physis mit. Er ist 1,95 Meter groß und sehr schnell.“ Dabei zog der Dortmunder Coach einen Vergleich zu einem früheren Bundesliga-Profi: „Er erinnert mich von seiner Statur und Geschwindigkeit an Micky van de Ven.“ Besonders beeindruckt zeigt sich Kovac von Gadous Dynamik und Spielweise mit Ball. Der Trainer beschreibt ihn als „sehr dynamisch, sehr explosiv, sehr zweikampfstark“ und betont, dass der Youngster mit seinen Dribblings immer wieder Überzahlsituationen schaffen könne. Trotz des jungen Alters traut Dortmund dem Defensivtalent offenbar bereits früh eine wichtige Rolle zu. „Wir sind davon überzeugt, dass er uns sehr schnell weiterhelfen wird“, erklärte Kovač.

Borussia Dortmund hat Nachwuchsspieler Moussa Kaba bekanntlich mit einem Profivertrag ausgestattet. Trainer Niko Kovač äußerte sich auf der heutigen Pressekonferenz positiv über das Talent und hofft auf eine Rückkehr des Mittelfeldspielers zum Start der Sommervorbereitung. Kovač erinnerte daran, dass Kaba bereits im Januar mit ins Kurztrainingslager genommen worden war und anschließend sogar gegen Eintracht Frankfurt im Spieltagskader stand. „Wir haben ganz gute Sachen gesehen“, urteilte der BVB-Coach. Zuletzt wurde der Youngster jedoch von anhaltenden körperlichen Problemen zurückgeworfen. Aktuell befindet sich Kaba im Aufbauprogramm und wird deshalb vorerst keine Option für den Profikader sein. Kovac zeigte sich dennoch optimistisch: „Er wird die Zeit sinnvoll nutzen, um sich so vorzubereiten, dass er hoffentlich mit der Mannschaft dabei sein wird, wenn wir (im Sommer) wieder anfangen.“ Der Dortmunder Trainer traut dem Nachwuchsspieler einiges zu: „Er wird seine Fähigkeiten zeigen, davon bin ich überzeugt.“

Wie sich schon abgezeichnet hat, bleibt Silvan Widmer dem 1. FSV Mainz 05 erhalten. Der Klub kommunizierte am Freitag die Vertragsverlängerung des Mannschaftskapitäns. Über die Laufzeit des neuen Arbeitspapiers wurden keine Angaben gemacht. „Silvan hat in den letzten Jahren in der Rolle als Führungsspieler und Kapitän einen großen Stellenwert für uns erreicht. Auch sportlich ist er im vergangenen Halbjahr, als großer Druck auf uns lag, mit Leistung vorangegangen und hat seinen Teil zu der erfolgreichen Rückrunde beigetragen“, freut sich Sportdirektor Niko Bungert über den Deal. Widmer, dessen bisheriger Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre, war sportlich in der Vorsaison deutlich hinten dran, bringt es in der laufenden Spielzeit aber auf 39 Pflichtspieleinsätze. In der Bundesliga lief der 33-jährige Schweizer 21-mal von Beginn an auf. Auch am letzten Spieltag mischt er im Rennen um einen Platz auf der Außenbahn mit.

Der Verbleib von Manuel Neuer beim FC Bayern München ist offiziell durch. Die Süddeutschen bestätigten am Freitag, dass die Nummer eins den am Saisonende auslaufenden Vertrag um ein Jahr bis Mitte 2027 verlängert hat. Seit Sommer 2011 gehört Neuer den Bayern an, sechs Jahre später übernahm er das Kapitänsamt. „Der FC Bayern hat eine Reihe absolut außergewöhnlicher Torhüter in seiner Geschichte - und Manuel Neuer nimmt hier einen ganz besonderen Platz ein: Er ist das Gesicht nicht nur einer, sondern von zwei Generationen und ein Kapitän, der auf wie neben dem Platz ein herausragendes Vorbild ist“, zeigt sich Präsident Herbert Hainer stolz über die gemeinsame Geschichte. Neben dem 40-Jährigen hängt im Übrigen auch Sven Ulreich ein Jahr dran. Jonas Urbig wird wie gehabt hinter Neuer über regelmäßige Einsätze weiterentwickelt, sodass die Torwartkonstellation für die kommende Saison steht. „Wir haben bei der Ausrichtung im Tor einen klaren Plan und setzen ihn Schritt für Schritt um: Manuel Neuer, Sven Ulreich und Jonas Urbig bilden ein Torwartteam, in dem jeder seine Rolle hat und das sich gemeinsam entwickelt“, erläutert Sportvorstand Max Eberl. „Manuel und Sven werden Jonas weiter auf seinem Weg unterstützen, die Zukunft des FC Bayern zu werden.“

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