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Fussball

Romulo Cardoso: Leipzig muss gegen Bayern auf Rômulo verzichten

RB Leipzig muss im Testspiel gegen den FC Bayern München am Samstag (15:30 Uhr) auf Rômulo verzichten. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, klagt der brasilianische Stürmer über Knieschmerzen und steht deshalb nicht zur Verfügung. Nach Angaben der LVZ ist die Situation im Leipziger Angriff unabhängig davon derzeit ohnehin in Bewegung. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer soll sich nach dem geplatzten Transfer von Fisnik Asllani weiterhin intensiv mit der Verpflichtung eines weiteren Stürmers beschäftigen. Für Rômulo könnte damit demnächst zusätzliche Konkurrenz im Angriffszentrum hinzukommen.

Eren Dinkçi: Dinkçi-Rückkehr wird heiß: Werder in Gesprächen

Eine Rückkehr von Eren Dinkçi zum SV Werder Bremen nimmt konkretere Formen an. Nach Informationen von unter anderem Sky führen die Grün-Weißen inzwischen direkte Gespräche mit dem SC Freiburg über eine Leihe des 24-jährigen Offensivspielers. Eine Einigung gibt es bislang noch nicht, eine Entscheidung soll allerdings bereits in der kommenden Woche fallen. Dinkçi selbst steht einer Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte offen gegenüber. Die DeichStube, die zuerst über diesen Wunsch des gebürtigen Bremers berichtet hatte, bestätigt die laufenden Verhandlungen zwischen den Vereinen. Demnach stehen die Chancen nicht schlecht, dass Dinkçi zeitnah wieder an den Osterdeich wechselt. Bereits zuvor hatte BILD von zunehmender Bewegung in der Personalie berichtet und Dinkçi mittlerweile zu den heißesten Bremer Kandidaten für die Offensive gezählt. Die jüngsten direkten Gespräche mit Freiburg zeigen nun, dass die Bemühungen weiter vorangeschritten sind. Kaufoption und Kaufpflicht noch ein Thema Zu klären bleiben insbesondere die genauen Modalitäten einer möglichen Leihe. Der SC Freiburg wäre laut BILD grundsätzlich zu einem temporären Wechsel bereit, möchte das Geschäft allerdings bevorzugt mit einer Kaufpflicht verbinden. Werder würde sich hingegen lieber eine Kaufoption sichern. Bereits bei den ersten Gesprächen zwischen den Vereinen hatte sich dieser Punkt als mögliche Hürde herauskristallisiert. Dinkçi kennt den Verein bestens. Der gebürtige Bremer durchlief den Nachwuchs der Grün-Weißen und spielte zwischen 2020 und 2023 für die Profimannschaft, ehe er Werder 2024 für rund 5 Millionen Euro in Richtung Freiburg verließ. Beim SC konnte er sich jedoch nicht dauerhaft durchsetzen. Nach lediglich acht Einsätzen in der Hinrunde der vergangenen Saison wechselte er im Winter auf Leihbasis zum 1. FC Heidenheim und fand dort mit drei Toren und drei Vorlagen wieder besser in die Spur. Da Dinkçi in Freiburg weiterhin keine optimale sportliche Perspektive besitzt und selbst gerne nach Bremen zurückkehren würde, scheint eine Lösung inzwischen für alle Seiten vorstellbar. Ob Werder und Freiburg auch bei den finanziellen Bedingungen zusammenfinden, dürfte sich zeitnah zeigen: Spätestens in der kommenden Woche soll in der Personalie Klarheit herrschen.

Ludovit Reis: Offiziell: Werder verpflichtet Ludovit Reis

Der Wechsel von Ludovit Reis zum SV Werder Bremen ist offiziell. Wie die Grün-Weißen am Freitag bekannt gaben, kommt der 26-jährige Mittelfeldspieler fest von der Club Brügge KV an den Osterdeich. Reis wird künftig mit der Rückennummer 15 auflaufen. Nach Informationen von Sky unterschreibt der Niederländer einen Vertrag bis 2029. „Wir sind froh, dass wir mit Ludo eine Einigung erzielen konnten. Wir hatten sehr gute Gespräche mit ihm“, erklärte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder. Reis passe mit seiner Art, Fußball zu spielen, sehr gut ins gesuchte Rollenprofil und erweitere die Möglichkeiten im Mittelfeld. Auch Cheftrainer Daniel Thioune hob die Vielseitigkeit des Neuzugangs hervor. Reis sei läuferisch stark, gewinne viele Bälle und bringe zudem Torgefahr mit. Seine Stärken sieht der Coach sowohl auf der Sechser- als auch auf der Achterposition. Werder zahlt keine Ablöse Für die Bremer ist der Transfer auch wirtschaftlich interessant. Wie die DeichStube berichtet, wird für Reis keine fixe Ablösesumme fällig. Club Brügge erhält demnach lediglich erfolgsabhängige Bonuszahlungen sowie eine Beteiligung an einem möglichen späteren Weiterverkauf. Reis war erst im vergangenen Sommer nach seiner langjährigen Zeit beim Hamburger SV für rund 6 Millionen Euro nach Brügge gewechselt. In Belgien kam er aufgrund einer Schulterverletzung und seiner anschließend schwierigen sportlichen Situation allerdings nur auf zwölf Pflichtspiele. Nun folgt nach nur einem Jahr die Rückkehr nach Deutschland. „Werder ist ein familiärer Club und die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich solch eine Atmosphäre in einem Verein liebe“, erklärte Reis. Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen habe er ein gutes Gefühl gehabt und freue sich auf seine neue Aufgabe.

SC Paderborn 07: Top-Elf-Prognose: SC Paderborn 07 im Check

In diesem Top-Elf-Check richten wir den Fokus auf den frischgebackenen Aufsteiger SC Paderborn 07. Nach dem dramatischen Relegations-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg arbeiten die Ostwestfalen weiter daran, ihren Kader gezielt für das Abenteuer Bundesliga zu verstärken. Mit Nahuel Noll wurde inzwischen bereits ein Nachfolger für Dennis Seimen gefunden, während vor allem im Mittelfeld und Sturm weiterhin Bewegung zu erwarten ist. Nach den Erkenntnissen aus der bisherigen Vorbereitung basiert unsere Prognose aktuell auf einem 3-4-2-1. Je nach weiterer Entwicklung sind Varianten im 3-5-2 beziehungsweise 3-4-1-2 denkbar, die Trainer Ralf Kettemann je nach Gegner ohnehin flexibel interpretieren dürfte. Torwart: Noll übernimmt für Seimen Top-Elf: Nahuel Noll (23) Die größte Baustelle zwischen den Pfosten hat der SCP inzwischen geschlossen. Nach der Rückkehr von Dennis Seimen zum VfB Stuttgart verpflichteten die Ostwestfalen Nahuel Noll auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim. Der 23-Jährige bringt trotz seines jungen Alters bereits Erfahrung auf hohem Niveau mit und soll den Abgang des Erfolgsgaranten der Aufstiegssaison auffangen. Abwehr: Konkurrenzkampf in der Dreierkette Rechter Innenverteidiger: Tjark Scheller (24) | Alternativen: Nyamekye Awortwie-Grant (25), Jano ter Horst (24) Der Abgang von Calvin Brackelmann zum FC Augsburg reißt eine gewaltige Lücke in die Paderborner Dreierkette – sowohl spielerisch als auch bei Standardsituationen. Hier verliert der SCP einen wichtigen Baustein. Auffangen soll dieses Defizit zunächst Tjark Scheller. Der 24-Jährige knackte in der vergangenen Saison als einziger SCP-Verteidiger die Marke von 3.000 Einsatzminuten und überzeugte insbesondere in den entscheidenden Saisonspielen mit stabilen Leistungen. Mit Nyamekye Awortwie-Grant steht zudem ein spannender Neuzugang vom FC Energie Cottbus bereit, der ebenfalls auf Einsatzminuten hoffen darf, sich in der Vorbereitung aber eine Verletzung zuzog, die ihn ein paar Wochen zurückwirft. Mit Jano ter Horst kommt ein weiterer Neuzugang ins Spiel. Mit Blick darauf, dass der SCP weitere Baustellen im Kader und nur ein kleines Budget hat, bleibt eine neuerliche Verstärkung für diese Position womöglich aus. Zentraler Innenverteidiger: Felix Götze (28) Wenn er keine körperlichen Probleme hat, führt am Paderborner Kapitän kaum ein Weg vorbei. Zwar verlief seine zweite Saison beim SCP nicht ganz so fehlerfrei wie seine Premierenspielzeit, an seiner Bedeutung für die Mannschaft änderte das allerdings wenig. Kampfgeist, Führungsqualität und Erfahrung machen Götze weiterhin zum Fixpunkt der Defensive. Zum Saisonende bremsten ihn Adduktorenprobleme aus, weshalb er sich in der Relegation zunächst mit einer Jokerrolle begnügen musste. Fit gehört der gebürtige Dortmunder jedoch weiterhin zu den ersten Namen auf dem Spielberichtsbogen. Linker Innenverteidiger: Marcel Hoffmeier (27) Er ist gewissermaßen der interne Neuzugang für die Bundesliga-Saison. Hoffmeier gehörte vor seinem Kreuzbandriss zu den formstärksten Paderbornern, ehe ihn die schwere Verletzung im vergangenen August außer Gefecht setzte. Nach monatelanger Reha kehrte der Defensivallrounder zu den Relegationsspielen zumindest in den Kader zurück. Mit dem Ball am Fuß ist Hoffmeier der spielstärkste Verteidiger des SCP. Sowohl sein Passspiel als auch sein mutiges Andribbeln aus der Dreierkette verleihen dem Aufbauspiel eine zusätzliche Qualität. Dank seiner Beidfüßigkeit sehen wir ihn aktuell als idealen Mann für die linke Halbverteidigerposition. Schiene & Mittelfeld: Baurs Abgang reißt eine Lücke Rechte Schiene: Laurin Curda (24) | Alternativen: Neuzugang, Ruben Müller (20) Der absolute Überflieger der Aufstiegssaison. Curda war mit 13,3 gewonnenen Duellen pro Partie der zweikampfstärkste Spieler der 2. Bundesliga, gab mannschaftsintern die meisten Torschüsse ab und krönte seine starke Saison mit dem entscheidenden Treffer in der Relegation gegen Wolfsburg. Interesse anderer Vereine ist aber vorhanden. Insbesondere der 1. FSV Mainz 05 baggerte intensiv am Abwehrmann des Aufsteigers. Sollte es im weiteren Verlauf des Sommers doch noch zu einem Abschied kommen, liegt eine Ersatzverpflichtung nahe. Deshalb führen wir einen möglichen Neuzugang weiterhin als erste Alternative. Ruben Müller, Allrounder auf den Außenbahnen, steht ebenfalls als Option bereit. Bleibt Curda, führt auf der rechten Schiene allerdings kein Weg an ihm vorbei. Defensives Mittelfeld: Santiago Castañeda (21) Der US-Amerikaner mit kolumbianischen Wurzeln bleibt der defensive Anker im Paderborner Zentrum. Nachdem Trainer Kettemann rund um den Jahreswechsel zeitweise mehr Offensivdrang von ihm einforderte, entwickelte sich Castañeda zu einem deutlich kompletteren Mittelfeldspieler. Trotz seiner verbesserten Präsenz nach vorne bleibt der 21-Jährige der tiefste und absichernde Part im Mittelfeld. Mit seiner Ballsicherheit, seinem Spielverständnis und seiner Balance dürfte er auch in der Bundesliga eine Schlüsselrolle einnehmen. Zentrales Mittelfeld: Neuzugang Update: Auf dieser Position hat sich die Situation inzwischen endgültig verändert. Mika Baur hat den SC Paderborn verlassen und sich Celtic Glasgow angeschlossen. Damit verliert der Aufsteiger einen seiner wichtigsten Mittelfeldspieler der vergangenen Saison. Der 22-Jährige kam in der Aufstiegsspielzeit auf vier Tore und sechs Vorlagen und entwickelte sich unter Kettemann zum Dreh- und Angelpunkt der Zentrale. Der Abgang bringt Paderborn auf dem Transfermarkt allerdings auch zusätzlichen Handlungsspielraum. Laut der Neuen Westfälischen liegt die fixe Ablöse bei rund 6 Millionen Euro und kann durch Bonuszahlungen auf bis zu 8 Millionen Euro anwachsen. Für uns ist damit klar: Der vakante Platz neben Castañeda muss neu besetzt werden. Da sich bislang kein konkreter Kandidat so weit herauskristallisiert hat, dass wir ihn namentlich in die Prognose aufnehmen würden, bleibt hier vorerst der Neuzugang stehen. Linke Schiene: Raphael Obermair (30) Nachdem dem Vizekapitän im Vorjahr ein Wechsel zum 1. FC Köln verwehrt geblieben war, zählte Obermair auch in der Aufstiegssaison mit neun Scorerpunkten wieder zu den wichtigsten Offensivakteuren des SCP. Ein Achillessehnenanriss setzte ihn seit Mitte April außer Gefecht, inzwischen ist der philippinische Nationalspieler aber in die Sommervorbereitung eingestiegen. Paderborn verfügt über eine Vertragsoption, die Obermair auch über 2027 hinaus an den Verein bindet. Entsprechend rechnen wir weiterhin fest mit dem 30-Jährigen auf der linken Schiene. Angriff: Zeitler erhöht den Konkurrenzkampf Offensives Mittelfeld: Luka Đurić (23) | Alternative: Ruben Müller (20) Für die kreativen Momente rechnen wir weiterhin mit Luka Đurić. Der Neuzugang gehörte bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim zu den auffälligsten Akteuren der vergangenen Drittligasaison und durfte bereits regelmäßig bei den Profis mittrainieren. Der Sprung in die Bundesliga ist zwar groß, doch Đurić bringt viel Potenzial mit. Ruben Müller bleibt aufgrund seiner Vielseitigkeit eine weitere Möglichkeit für diese Position, aktuell sehen wir Đurić aber vorne. Offensives Mittelfeld: Oliver Batista Meier (25) | Alternativen: Albert Millgramm (21), Deniz Zeitler (19) Mit Oliver Batista Meier hat Paderborn zusätzliche Kreativität verpflichtet. Der Offensivspieler kommt mit zehn Scorerpunkten in der vergangenen Zweitliga-Saison von Preußen Münster und dürfte im letzten Drittel direkt eine wichtige Rolle einnehmen. Zu einem Gewinner der Saisonvorbereitung avancierte derweil Albert Millgramm. Trainer Kettemann lobte insbesondere dessen Qualitäten im Eins-gegen-eins sowie seine Laufstärke. Der 21-Jährige hat sich damit in eine gute Ausgangslage gebracht und bleibt für uns der erste Herausforderer hinter Batista Meier. Update: Zusätzlich hat der SCP mit Deniz Zeitler (19) noch einmal erhebliches Potenzial für die Offensive hinzugewonnen. Der Angreifer kommt für eine Saison auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim. Eine Kaufoption besitzt Paderborn dem Vernehmen nach nicht. Für die Hoffenheimer U23 sammelte Zeitler in der vergangenen Drittligasaison in 38 Einsätzen starke 17 Scorerpunkte – 15 Treffer und zwei Vorlagen. Paderborns Geschäftsführer Sport Sebastian Lange hob bei der Verpflichtung vor allem Zeitlers technische Fähigkeiten, seine Stärke im direkten Duell und seinen Zug zum Tor hervor. Damit bringt der 19-Jährige ein spannendes Profil für die offensiven Positionen mit. In unserer aktuellen Hierarchie sehen wir ihn zunächst hinter Batista Meier und Millgramm, aufgrund seines Potenzials kann er den Konkurrenzkampf im Saisonverlauf aber durchaus weiter verschärfen. Stürmer: Neuzugang | Alternative: Stefano Marino (22) Der Sturm bleibt die größte Baustelle der Ostwestfalen. Filip Bilbija wird in der kommenden Bundesliga-Saison nicht mehr für den SC Paderborn auflaufen. Der Angreifer, der mit 15 Saisontoren maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatte, ist zum englischen Zweitligisten Derby County gewechselt. Mit dem Verlust ihres Top-Torjägers büßen die Ostwestfalen einen wichtigen Eckpfeiler ihrer Offensive ein. Ein direkter Ersatz steht bislang noch nicht zur Verfügung, sodass bis zum Ende des Transferfensters auf dieser Position noch Bewegung zu erwarten ist. Stefano Marino legte zwar eine vielversprechende Entwicklung hin und sammelte sechs Tore sowie zwei Vorlagen, der Sprung zur unumstrittenen Stammkraft in der Bundesliga erscheint zum jetzigen Zeitpunkt aber noch etwas groß. Der 22-Jährige bringt zweifellos das Potenzial mit, sich perspektivisch auch im Oberhaus durchzusetzen. Nach aktuellem Stand rechnen wir jedoch weiterhin damit, dass der SCP trotz begrenzter finanzieller Mittel noch einen weiteren Stürmer mit Startelfpotenzial verpflichten möchte. Fazit Die größte Aufgabe für Trainer Ralf Kettemann wird darin bestehen, die richtige Balance zwischen dem mutigen Ballbesitzfußball der Aufstiegssaison und der in der Bundesliga notwendigen Kompaktheit zu finden. Mit einem 3-4-2-1 dürfte der SCP über ausreichend Stabilität verfügen, ohne seine spielerische Identität komplett aufzugeben. Eine wichtige Personalie ist geklärt: Mit Noll wurde ein Nachfolger für Seimen gefunden, der als neue Nummer eins in die Saison gehen wird. In der Defensive steht das Grundgerüst um Scheller, Götze und Hoffmeier, während Curda auf der rechten Seite gesetzt ist, sofern es nicht doch noch zu einem Transfer kommt. Im Mittelfeld muss Paderborn nun allerdings auf Baur verzichten. Dessen Wechsel zu Celtic bringt dem Verein zwar eine hohe Ablöse und damit zusätzlichen finanziellen Spielraum, sportlich muss sein Verlust aber noch aufgefangen werden. Entsprechend reservieren wir den zweiten zentralen Platz neben Castañeda aktuell für einen externen Neuzugang. Offensiv ist der Kader durch die Leihe von Zeitler dagegen noch einmal breiter geworden. Der 19-Jährige bringt nach seinen 15 Drittligatoren aus der Vorsaison eine Menge Entwicklungspotenzial mit, beginnt in unserer Prognose aber zunächst hinter Batista Meier und Millgramm. Die wichtigste offene Personalie bleibt somit das Sturmzentrum: Nach Bilbijas Abgang benötigt der SCP weiterhin einen Angreifer mit Startelfpotenzial. Marino bleibt bis dahin die erste interne Alternative. Wir freuen uns über eure Unterstützung Zum Abschluss: Unsere Team-Checks und Prognosen leben immer vom Austausch mit der LigaInsider-Community. Ihr liefert uns mit euren Kommentaren und Argumenten regelmäßig wertvolle Denkanstöße, die wir in unsere redaktionelle Arbeit einbeziehen. Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Traut ihr Nahuel Noll den direkten Sprung zur Nummer eins in der Bundesliga zu? Reicht Stefano Marino bereits für die Startelf oder sollte Paderborn im Sturm unbedingt noch nachlegen? Und wie bewertet ihr die Chancen des jungen Mittelfelds um Castañeda und Đurić im Bundesliga-Oberhaus? Diskutiert mit uns in den Kommentaren! Du kennst dich nicht nur bestens rund um den Verein aus, sondern analysierst das Geschehen auf dem Platz quasi auch rund um die Uhr? Dann melde dich gerne bei uns und bewirb dich als Experte unter folgender E-Mail: „experte@ligainsider.de“. Sollte es matchen, winkt dir ein Status-Upgrade in der App. Mit einem Vereinsbadge ausgestattet, könnten zum Beispiel Beiträge von dir direkt unter den Aufstellungen hervorgehoben werden. Übersicht aller weiteren Team-Checks Top-Elf-Prognose: FC Bayern München im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Dortmund im Check Top-Elf-Prognose: RB Leipzig im Check Top-Elf-Prognose: VfB Stuttgart im Check Top-Elf-Prognose: TSG Hoffenheim im Check Top-Elf-Prognose: Bayer 04 Leverkusen im Check Top-Elf-Prognose: SC Freiburg im Check Top-Elf-Prognose: Eintracht Frankfurt im Check Top-Elf-Prognose: FC Augsburg im Check Top-Elf-Prognose: 1. FSV Mainz 05 im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Union Berlin im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Mönchengladbach im Check Top-Elf-Prognose: Hamburger SV im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Köln im Check Top-Elf-Prognose: SV Werder Bremen im Check Top-Elf-Prognose: FC Schalke 04 im Check Top-Elf-Prognose: SV Elversberg im Check

SV 07 Elversberg: Top-Elf-Prognose: SV 07 Elversberg im Check

In diesem Top-Elf-Check richten wir den Fokus auf die SV 07 Elversberg. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga arbeiten die Saarländer weiter daran, ihren Kader gezielt für das Oberhaus zu verstärken. Dabei bleibt der Klub seiner Linie treu: Statt großer Umbrüche setzt die SVE weiterhin auf entwicklungsfähige Spieler, spannende Leihgeschäfte und ein funktionierendes Mannschaftsgefüge. Mit Francis Onyeka, Noah Darvich oder Cole Campbell konnten bereits drei begehrte Offensivtalente verpflichtet werden. Weitere Anpassungen im Kader sind denkbar und teils schon in Sicht. Auch taktisch erwarten wir keine grundlegenden Veränderungen. Trainer Vincent Wagner dürfte weiterhin auf sein bewährtes 4-2-3-1 setzen, das von viel Ballbesitz, mutigem Spielaufbau und hohem Positionsspiel geprägt ist. Die große Herausforderung wird darin bestehen, diese Spielidee nun auch gegen Bundesligisten erfolgreich auf den Platz zu bringen. Torwart: Kristof bleibt das Gesicht zwischen den Pfosten Torwart: Nicolas Kristof (26) Im Tor gibt es keinerlei Diskussionen. Kristof gehörte bereits in der Aufstiegssaison zu den stärksten Torhütern der 2. Bundesliga und hatte entscheidenden Anteil daran, dass Elversberg mit lediglich 39 Gegentreffern eine der besten Defensiven der Liga stellte. Seine Qualitäten beschränken sich dabei nicht auf das klassische Torwartspiel. Dank seiner Ruhe am Ball und seiner Passsicherheit ist der 26-Jährige ein wichtiger Bestandteil des Spielaufbaus und passt perfekt zur Philosophie der Saarländer. Dieses Vertrauen unterstrich der Verein inzwischen auch abseits des Platzes. Elversberg verlängerte den Vertrag mit seinem Stammtorhüter vorzeitig bis 2029 und setzte damit ein deutliches Zeichen für die gemeinsame Zukunft. Abwehr: Sirch erhöht den Konkurrenzkampf Rechter Außenverteidiger: Jan Gyamerah (31) | Alternativen: Luca Sirch (27), Felix Keidel (23) Gyamerah geht nach aktuellem Stand als erste Wahl auf der rechten Abwehrseite in die Bundesliga-Saison. Der erfahrene Außenverteidiger sammelte in der Aufstiegssaison die meisten Einsatzminuten auf dieser Position und überzeugte insbesondere mit seiner Zuverlässigkeit. Mit Luca Sirch wurde zusätzlich ein Allrounder verpflichtet, dessen fußballerische Heimat zwar in erster Linie das Abwehrzentrum ist, der aber verschieden eingesetzt werden kann. Trainer Wagner schaute ihn sich in der Vorbereitung unter anderem auf dem Posten hinten rechts an. Unterdessen erlebt Felix Keidel ein neues Hoch. Er setzt sowohl hinten rechts als auch im Mittelfeldzentrum positive Signale und gehört obendrein bei Standards zu den Spielern, die mit Verantwortung betraut werden. Keidel war bereits in der Vorsaison zwischenzeitlich eine Stammkraft der Saarländer. Rechter Innenverteidiger: Lukas Pinckert (26) | Alternative: Luca Sirch (27) Pinckert bleibt das Herzstück der Defensive. Der Kapitän absolvierte in der vergangenen Saison 29 Ligaspiele und verpasste lediglich verletzungs- beziehungsweise sperrenbedingt einige Partien. Neben seiner Zweikampfstärke zeichnet ihn insbesondere seine Spieleröffnung aus. Progressive Pässe sowie Zuspiele ins letzte Drittel gehören zu seinen größten Stärken und machen ihn zu einem wichtigen Bestandteil des Elversberger Ballbesitzspiels. Neuzugang Sirch wertet die Innenverteidigung des Aufsteigers auf. Er war vergangene Saison in der 2. Bundesliga eine feste Größe beim 1. FC Kaiserslautern und dürfte sich leistungstechnisch auf Augenhöhe zu Pinckert und Maximilian Rohr befinden. Aufgrund seiner Vielseitigkeit wird er auf mehreren Positionen Druck auf die bisherigen Stammkräfte ausüben. Linker Innenverteidiger: Maximilian Rohr (31) | Alternative: Luca Sirch (27) Rohr spielte sich im Saisonverlauf dauerhaft fest und verdrängte Florian Le Joncour zunehmend aus der Startformation. Seine größten Qualitäten liegen im Spiel mit Ball, weshalb er hervorragend zum mutigen Ansatz von Trainer Wagner passt. Zwar wird Elversberg in der Bundesliga voraussichtlich seltener dominante Ballbesitzphasen erleben, dennoch rechnen wir nicht damit, dass die Saarländer ihre grundsätzliche Spielidee verändern. Deshalb bleibt auch Rohr für uns erste Wahl auf der linken Innenverteidigerposition. Sirch sorgt jedoch auch hier für einen deutlich verschärften Konkurrenzkampf. Linker Außenverteidiger: Lasse Günther (23) Rund um Lasse Günther gab es in den vergangenen Wochen einige Transfergerüchte. Günther überzeugte mit seinem Tempo und seinen Tiefenläufen und gehörte zu den konstantesten Spielern auf dieser Position. Inzwischen hat die SV 07 Elversberg den Vertrag des 23-Jährigen sogar vorzeitig bis 2030 verlängert und damit deutlich gemacht, welche Rolle er auch künftig im Verein einnehmen soll. Die langfristige Verlängerung unterstreicht das Vertrauen der Verantwortlichen. Deshalb rechnen wir weiterhin mit Günther als Stammspieler auf der linken Abwehrseite. Mittelfeld: Noch eine Baustelle im Zentrum Defensives Mittelfeld: Neuzugang | Alternativen: Amara Condé (29), Felix Keidel (23) Im zentralen Mittelfeld sehen wir weiterhin den größten verbliebenen Handlungsbedarf. Während der Verbleib von Łukasz Poręba langfristig gesichert ist, bleibt die zweite Position im Zentrum aus unserer Sicht offen. Weder Condé noch eine andere interne Option hat sich bislang so deutlich abgesetzt, dass wir auf einen externen Neuzugang in der Top-Elf verzichten würden. Condé bleibt aufgrund seiner Erfahrung und seiner Einsatzzeiten in der vergangenen Saison die erste Alternative. Denkbar ist auf dieser Position außerdem Keidel, der sich während der Vorbereitung positiv präsentiert und damit gleich für mehrere Rollen angeboten hat. Defensives Mittelfeld: Łukasz Poręba (26) Die feste Verpflichtung des Polen war einer der frühen, wichtigen Schritte der bisherigen Sommerplanung. Nach seiner Leihe vom Hamburger SV entwickelte sich Poręba schnell zum unverzichtbaren Bestandteil der Mannschaft und überzeugte vor allem mit seiner Präsenz gegen den Ball sowie seiner Ruhe im Spielaufbau. Die SVE zog anschließend die Kaufoption und band ihn bis 2029. Auch in der Bundesliga dürfte Poręba einer der ersten Namen auf dem Spielberichtsbogen sein. Offensive: Die Rollen hinter der Spitze sind verteilt Rechter Flügel: Lukas Petkov (25) Petkov gehörte zu den größten Gewinnern der Aufstiegssaison. Mit seiner Dynamik, seinem Tempo und seiner Abschlussstärke sammelte der Offensivspieler regelmäßig Scorerpunkte und entwickelte sich zu einer festen Größe im Elversberger Angriffsspiel. Gerade seine Fähigkeit, sowohl Tiefenläufe anzubieten als auch selbst den Abschluss zu suchen, dürfte auch in der Bundesliga gefragt sein. Deshalb rechnen wir weiterhin mit Petkov als Stammspieler auf der rechten Außenbahn. Offensives Mittelfeld: Francis Onyeka (19) Die Zehnerposition wird in der anstehenden Saison neu besetzt. Nachdem sich Elversberg zuletzt auf Leihspieler wie Bambasé Conté oder Immanuel Pherai verlassen hatte, übernimmt nun Francis Onyeka diese Rolle. Der 19-Jährige wurde für eine Saison von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen. Dank seiner Dynamik, seines Tempos und seiner starken Eins-gegen-eins-Qualitäten trauen wir Onyeka den direkten Sprung in die Startelf zu. Mit Noah Darvich verpflichteten die Saarländer darüber hinaus ein weiteres veranlagtes Offensivtalent auf Leihbasis. Er dürfte zunächst die Konkurrenzsituation hinter den aktuell für die Top-Elf eingeplanten Akteuren verschärfen. Linker Flügel: Tom Zimmerschied (27) | Alternative: Cole Campbell (20) Auch auf der linken Seite sehen wir aktuell keinen Grund für einen Wechsel an der Spitze der Hierarchie. Während Petkov häufiger selbst den Torabschluss sucht, überzeugte Zimmerschied vor allem als kreativer Vorbereiter und wichtiger Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff. Mit Cole Campbell hat Elversberg allerdings einen Herausforderer verpflichtet, der das Ranking im Laufe der Saison durchaus durcheinanderwirbeln kann. Für den talentierten Außenbahnspieler wurde eine für Elversberger Verhältnisse hohe Ablöse investiert. Seine bevorzugte Seite ist eigentlich rechts, wo Petkov derzeit die Nase vorne hat. Das wahrscheinlichste Einfallstor in unsere Top-Elf sehen wir deshalb zunächst über die linke Seite hinter Zimmerschied. Sturm: Futkeu soll die offene Planstelle schließen Stürmer: Neuzugang | Alternative: David Mokwa (22) Update: Auf der bislang noch offenen Planstelle im Sturmzentrum zeichnet sich nun die gewünschte hochkarätige Verstärkung ab. Noel Futkeu (23) steht vor einem Wechsel von Eintracht Frankfurt zur SV 07 Elversberg. Der Deal ist nach den aktuellen Meldungen bereits ausgehandelt, weshalb der unter „Neuzugang“ geführte Platzhalter bald durch Futkeu ersetzt werden dürfte. Der Angreifer hatte in der vergangenen Saison bei der SpVgg Greuther Fürth seinen endgültigen Durchbruch im Profifußball. In 32 Zweitliga-Einsätzen erzielte Futkeu 19 Treffer und bereitete drei weitere vor. Eintracht Frankfurt hatte ihn anschließend für rund 1,3 Millionen Euro per Rückkaufoption nach Hessen zurückgeholt. Schon zuvor war allerdings davon auszugehen, dass seine Rückkehr lediglich eine Zwischenstation sein würde und Frankfurt einen Weiterverkauf anstrebt. Mit dieser Vita bringt Futkeu genau die nachgewiesene Torgefahr mit, die Elversberg bislang im Sturmzentrum noch gesucht hat. Entsprechend sehen wir ihn bei erfolgreichem Vollzug des Transfers direkt vor Mokwa und damit als wahrscheinlichsten Stammstürmer für die Bundesliga-Saison. Für Mokwa bedeutet das einen Schritt zurück in der Hierarchie. Der 22-Jährige entwickelte sich im Laufe der vergangenen Aufstiegssaison kontinuierlich weiter und erzielte sechs Treffer. Seine Dynamik und Athletik bringen weiterhin gute Voraussetzungen für die Bundesliga mit. Nach der Verpflichtung Futkeus dürfte er aber in Herausforderer-Rolle fallen. Die bisherige Prognose führte Mokwa noch als erste Wahl und den externen Zugang als Alternative – dieses Verhältnis drehen wir nun um. Fazit Die SV 07 Elversberg geht ihren eingeschlagenen Weg auch in der Bundesliga konsequent weiter. Statt auf einen großen Umbruch setzen die Saarländer weiterhin auf Kontinuität, entwicklungsfähige Talente und einen klar erkennbaren spielerischen Ansatz. Mit den Vertragsverlängerungen von Kristof und Günther konnten zwei wichtige Leistungsträger langfristig gebunden werden. Gleichzeitig verleihen Onyeka, Darvich, Campbell, Krattenmacher und Sirch dem Kader zusätzliche Qualität sowie enormes Entwicklungspotenzial. Mit dem Transfer von Futkeu dürfte sich nun auch die bislang offene Frage im Sturmzentrum geklärt haben. Der 23-Jährige kommt mit der Empfehlung von 19 Zweitligatoren aus der Vorsaison und ist für uns klar als neuer erster Kandidat für die Spitze einzuordnen. Mokwa rückt dadurch in die Herausfordererrolle. Das Grundgerüst wirkt insgesamt bereits sehr stabil. Mit Kristof, Pinckert, Rohr, Günther und Poręba bleiben zahlreiche Aufstiegshelden wichtige Bestandteile der Mannschaft. Auch Petkov und Zimmerschied sehen wir auf den offensiven Außenbahnen weiterhin vorne, während Onyeka die zentrale offensive Rolle übernehmen soll. Damit bleibt in unserer aktuellen Top-Elf im Wesentlichen nur noch eine echte Planstelle für einen weiteren Neuzugang offen: das zentrale Mittelfeld neben Poręba. Gelingt es den Verantwortlichen, auch dort noch die gewünschte Qualität hinzuzufügen, ist der Kader für das Bundesliga-Debüt bereits erstaunlich weit. Wir freuen uns über eure Unterstützung Zum Abschluss: Unsere Team-Checks und Prognosen leben immer vom Austausch mit der LigaInsider-Community. Ihr liefert uns mit euren Kommentaren und Argumenten regelmäßig wertvolle Denkanstöße, die wir in unsere redaktionelle Arbeit einbeziehen. Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Traut ihr der SV Elversberg zu, ihrem mutigen Ballbesitzfußball auch in der Bundesliga treu zu bleiben? Reichen die bisherigen Verstärkungen bereits aus oder muss der Aufsteiger vor allem im zentralen Mittelfeld und Sturm noch einmal nachlegen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren! Du kennst dich nicht nur bestens rund um den Verein aus, sondern analysierst das Geschehen auf dem Platz quasi auch rund um die Uhr? Dann melde dich gerne bei uns und bewirb dich als Experte unter folgender E-Mail: „experte@ligainsider.de“. Sollte es matchen, winkt dir ein Status-Upgrade in der App. Mit einem Vereinsbadge ausgestattet, könnten zum Beispiel Beiträge von dir direkt unter den Aufstellungen hervorgehoben werden. Übersicht aller weiteren Team-Checks Top-Elf-Prognose: FC Bayern München im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Dortmund im Check Top-Elf-Prognose: RB Leipzig im Check Top-Elf-Prognose: VfB Stuttgart im Check Top-Elf-Prognose: TSG Hoffenheim im Check Top-Elf-Prognose: Bayer 04 Leverkusen im Check Top-Elf-Prognose: SC Freiburg im Check Top-Elf-Prognose: Eintracht Frankfurt im Check Top-Elf-Prognose: FC Augsburg im Check Top-Elf-Prognose: 1. FSV Mainz 05 im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Union Berlin im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Mönchengladbach im Check Top-Elf-Prognose: Hamburger SV im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Köln im Check Top-Elf-Prognose: SV Werder Bremen im Check Top-Elf-Prognose: FC Schalke 04 im Check Top-Elf-Prognose: SC Paderborn im Check

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