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Der FC Bayern München hat nach zwei Unentschieden in der Champions League wieder einen Sieg eingefahren. Bei Atlético Madrid setzte sich der Rekordmeister am Dienstagabend mit 2:0 (0:0) durch. Lennart Karl und Konrad Laimer trafen für die erneut von Aaron Danks betreuten Gäste, die damit nach vier Partien acht Punkte auf dem Konto haben. Die Münchner hatten vor der Pause mehr Ballbesitz, ließen ihre Möglichkeiten durch Karl und Harry Kane aber ungenutzt. Auf der Gegenseite verfehlte Julián Álvarez früh das Tor, Alexander Sørloth konnte eine Hereingabe aus kurzer Distanz nicht verwerten. Manuel Neuer, der nach seiner Fußverletzung ins Tor zurückkehrte, musste zunächst keinen Schuss parieren. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bayern den Druck und belohnte sich: Karl nutzte einen individuellen Fehler von Robin Le Normand und schob zum 1:0 ein (54.). Nachdem Jan Oblak einen abgefälschten Distanzschuss von Dayot Upamecano noch an die Latte gelenkt hatte (73.), erhöhte Laimer auf Vorlage von Kane mit einem Schuss unter die Latte (74.). Neuer hielt anschließend gegen Giuliano Simeone die Null fest. Einen vermeintlichen dritten Bayern-Treffer durch Upamecano erkannte der Schiedsrichter wegen eines Offensivfouls nicht an (81.); der VAR bestätigte die Entscheidung. Auch bei einer vorherigen Elfmeterforderung der Gastgeber nach einem Duell zwischen Josip Stanišić und Simeone blieb es nach Überprüfung beim Weiterspielen. Für die Bayern steht als nächstes das Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 15:30) auf dem Programm, ehe es in die Länderspielpause geht. Tore: 0:1 Lennart Karl (54.) 0:2 Konrad Laimer (74., Harry Kane) Aufstellung des FC Bayern München: Startelf: Neuer – Laimer (89., Boey), Upamecano, Tah, Stanišić – Kimmich, Bischof – Olise, Karl (68., Brown), Davies (79., Minjae) – Kane Bank: Urbig, Ulreich – Minjae, Ito, Brown, Boey, Santos Daiber, Pavlović, Binder

Aleksandar Pavlović sitzt im Auswärtsspiel des FC Bayern München bei Atlético Madrid nur auf der Ersatzbank des Rekordmeisters. Grund dafür sind anhaltende Wadenprobleme beim Mittelfeldspieler. Wie Co-Trainer Aaron Danks vor Anpfiff zu Protokoll gab, soll es sich um leichte Probleme handeln und kein Risiko eingegangen werden. Dementsprechend machte sich der Nationalspieler auch nicht mit seinen Teamkollegen warm. In der Startelf neben Joshua Kimmich steht daher Tom Bischof. Als erste Ersatzspieler im Laufe der Partie nennt Sky Sport Nathaniel Brown und David Santos Daiber. Inwiefern die Wadenprobleme Einfluss auf seine Einsatzfähigkeit für das kommende Duell gegen den 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 15:30 Uhr) haben, bleibt abzuwarten.

Die Belastung der Englischen Woche hat beim VfB Stuttgart zu einem Wechsel im Tor geführt: Im Champions-League-Spiel bei Galatasaray Istanbul erhielt Fabian Bredlow den Vorzug vor Stammkeeper Dennis Seimen. Sebastian Hoeneß begründete die Entscheidung vor dem Anpfiff bei DAZN mit der Vorgeschichte seiner Nummer eins und den Leistungen des Vertreters. „Dennis ist lange verletzt gewesen. Er geht gerade in seine erste Saison. Er hat in seiner ersten Englischen Woche gemerkt, dass es ein bisschen anders ist, drei Spiele in einer Woche zu machen“, erklärte der VfB-Trainer. Auch die nächste Aufgabe gegen den SV Werder Bremen (7. November) spielte bei der Abwägung eine Rolle: „Wir haben auch am Samstag noch ein wichtiges Spiel.“ Bredlow hatte sich zugleich für einen Einsatz empfohlen. „Darüber hinaus ist Fabi in einer Topverfassung und hat die Situation für sich nutzen können. Deswegen ist es für mich der logische Schritt, heute den Wechsel zu machen“, so Hoeneß abschließend.

Nach drei ungeschlagenen Spielen hat der VfB Stuttgart erstmals in dieser Champions-League-Saison verloren. Bei Galatasaray Istanbul unterlag die Mannschaft von Sebastian Hoeneß mit 0:2 (0:2). Ein früher Doppelpack von Aleksey Batrakov entschied die Partie, während die Schwaben zahlreiche Chancen ungenutzt ließen. Zudem musste Atakan Karazor angeschlagen ausgewechselt werden. Dabei begann der VfB mutig: Jamie Lewelings Abschluss sprang vom linken an den rechten Pfosten und anschließend aus dem Tor heraus (8.). Auf der Gegenseite schlug Batrakov gleich zweimal zu. Zunächst verwertete er einen unzureichend geklärten Ball (11.), dann traf er nach einem Steilpass von Davinson Sánchez durch die Beine von Fabian Bredlow (15.), der für Dennis Seimen im Tor stand. Wenig später endete die Partie für Karazor, den Yanik Spalt bei dessen Champions-League-Debüt ersetzte (18.). Nach einer schwierigen Phase fanden die Gäste wieder besser ins Spiel. Chris Führich verfehlte noch vor der Pause das lange Eck knapp (42.). Nach dem Seitenwechsel scheiterten unter anderem Deniz Undav (63.) und Führich (65.) an Galatasaray-Keeper Çakır. Auch in der Schlussphase blieb Stuttgart ohne Torerfolg: Führich traf nach einem Lattenabschluss von Undav zwar ins Netz, wegen einer vorherigen Abseitsstellung des Stürmers zählte der Treffer jedoch nicht (75.). Die große Chance auf den Anschluss vergab schließlich der eingewechselte Dženan Pejčinović, der nach Undavs Zuspiel frei vor Çakır an dessen Fußabwehr scheiterte (86.). Für die Stuttgarter geht es am Samstagabend weiter mit einem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (7. November), ehe es in die Länderspielpause geht. Nach dieser ist der VfB in gleich zwei Partien auswärts gefragt: Zunächst beim FC Schalke 04 (21. November), anschließend in der Champions League bei Inter Mailand (25. November). Tore: 1:0 Aleksey Batrakov (12.) 2:0 Aleksey Batrakov (15., Davinson Sánchez) Aufstellung des VfB Stuttgart: Startelf: Bredlow – Hendriks, Chabot, Mittelstädt – Leweling (Assignon, 74.), Prömel (Nartey, 74.), Karazor (Spalt, 18.), Führich (Tiago Tomás, 82.) – El Khannouss, Undav – Demirović (Pejčinović, 74.) Bank: Seimen, Funk – Spalt, Nartey, Jeltsch, Jaquez, Assignon, Al-Dakhil, Tiago Tomás, Pejčinović, Malanga

Tiago Tomás vom VfB Stuttgart konnte am Dienstagabend sein Comeback für die Schwaben geben. Im Auswärtsspiel der Champions League bei Galatasaray Istanbul wurde der Portugiese in der 82. Minute für Chris Führich eingewechselt. Am Wochenende gegen Bayer 04 Leverkusen (4:2) blieb der Offensivmann trotz Kaderplatz noch ohne Einsatz. Wegen einer Muskelverletzung fehlte er seit Anfang September ziemlich genau zwei Monate.

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