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Eintracht Frankfurt sucht nach den ersten beiden Bundesliga-Spieltagen nach mehr defensiver Stabilität. Sieben Gegentreffer musste die Mannschaft von Cheftrainer Adi Hütter bereits hinnehmen. Nach dem jüngsten 1:4 gegen den FC Augsburg denkt der Österreicher deshalb auch über eine System-Anpassung nach. „Ich muss mir Gedanken machen, wie wir die Grundordnung vielleicht verändern können, damit wir wieder stabiler werden“, erklärte Hütter nach dem FCA-Duell. Eine Möglichkeit wäre eine Umstellung auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette, wie sie die Eintracht bereits während seiner ersten Amtszeit über weite Strecken praktizierte. Personal erschwert mögliche Umstellung Für einen solchen Systemwechsel stehen Hütter im Abwehrzentrum grundsätzlich genügend Optionen zur Verfügung. Schwieriger gestaltet sich die Besetzung der Schienen. Vor allem auf der linken Seite sind die personellen Möglichkeiten begrenzt, während rechts unter anderem Elias Baum, Ansgar Knauff und Ritsu Dōan infrage kämen. Ob Hütter tatsächlich umstellt, ist daher noch offen. Der Coach sieht die Probleme ohnehin nicht allein in der taktischen Ausrichtung. „Wir müssen physisch noch zulegen. Da sind wir noch nicht dort, wo ich mir das vorstelle“, machte er deutlich. Auch mental sieht der Trainer Handlungsbedarf. Frankfurt gab sowohl zum Auftakt als auch gegen Augsburg eine Führung aus der Hand. „Natürlich ist das auch eine Kopfsache, das müssen wir schleunigst rausbekommen“, so Hütter. Vor dem kommenden Gastspiel beim 1. FSV Mainz 05 steht damit nicht nur die personelle Besetzung, sondern auch die grundsätzliche Ausrichtung der Eintracht auf dem Prüfstand.

Bei Dawid Kownacki deutet nun alles auf einen Verbleib beim SV Werder Bremen hin. Bereits zum Ende der Transferperiode in Deutschland hatte sich der 29-Jährige laut BILD gegen einen kurzfristigen Abschied entschieden und angekündigt, sich bei den Grün-Weißen durchbeißen zu wollen. Mit Pogoń Stettin ergab sich anschließend allerdings noch einmal eine konkrete Wechselmöglichkeit. Diese ist inzwischen vom Tisch. Wie die DeichStube berichtet, konnten sich Kownacki und der polnische Erstligist nicht auf einen Vertrag einigen. Vor allem bei den finanziellen Vorstellungen lagen beide Seiten demnach zu weit auseinander. Werder selbst hätte einem Transfer des Angreifers nicht im Wege gestanden. Für Kownacki wird es damit zunehmend schwierig, in diesem Sommer doch noch einen neuen Verein zu finden. Das Transferfenster in Polen schließt bereits am Mittwochabend. Anschließend bleiben in Europa nur noch wenige Möglichkeiten für einen Wechsel. Thioune stellt Kownacki Spielzeit in Aussicht Sollte sich keine weitere Option ergeben, bleibt Kownacki in Bremen. Sein Vertrag läuft noch bis 2027. Eine erneute Leihe ist aufgrund der verbleibenden Vertragslaufzeit nicht möglich. Sportlich sind die Aussichten des Polen aktuell überschaubar. Zuletzt hatte er sich hinter der Konkurrenz im Angriff einordnen müssen. Vollständig abgeschrieben ist Kownacki bei Daniel Thioune allerdings nicht. „Wenn er bleibt, dann gebe ich ihm genauso die Chance, Spielzeit zu generieren“, hatte der Werder-Coach vor der Partie gegen RB Leipzig erklärt. Damit dürfte für Kownacki zunächst wieder der Konkurrenzkampf in Bremen in den Mittelpunkt rücken – sofern sich in einem der noch geöffneten Transfermärkte nicht doch noch eine neue Möglichkeit ergibt.

Chuki hat beim SV Werder Bremen früh seinen Platz in der Startelf gefunden. Nach seinem Bundesliga-Debüt gegen den SC Freiburg durfte der 22-Jährige auch beim 3:1-Erfolg gegen RB Leipzig von Beginn an ran und lieferte unter anderem mit der Vorlage zum Führungstreffer von Eren Dinkçi ein weiteres Argument für sich. Cheftrainer Daniel Thioune zeigte sich laut der DeichStube angetan vom Auftritt des offensiven Mittelfeldspielers. „Chuki ist ein kreativer Spieler, und das war gegen Leipzig zu sehen“, erklärte der Coach. Aktuell bereite ihm der Neuzugang „sehr viel Freude“. Besonders die Entstehung des 1:0 hob Thioune hervor. Chuki kontrollierte einen schwierigen Ball und setzte anschließend Dinkçi in Szene. „Erkennen können viele Fußballer so eine Situation wie vor dem 1:0“, so der Trainer. „Spielen können den Ball aber nur die Wenigsten.“ Thioune gibt Chuki weiterhin Zeit Trotz des gelungenen Saisonstarts möchte Thioune die Erwartungen an den Spanier nicht zu hoch ansetzen. Chuki, der vor seinem Wechsel nach Bremen für Real Valladolid spielte, befindet sich weiterhin in der Eingewöhnungsphase. „Er braucht sicher noch etwas Zeit, um sich an die Bundesliga zu gewöhnen“, betonte der Werder-Coach. Das zeigte sich gegen Leipzig auch körperlich. Nach 83 Minuten bat Chuki laut Thioune selbst um seine Auswechslung, da er „sehr müde“ gewesen sei. An der positiven Entwicklung ändert das nichts: Der Mittelfeldakteur ist nach Einschätzung seines Trainers in seinem neuen Umfeld schnell angekommen und hat mit seinen kreativen Qualitäten bereits erste Akzente gesetzt.

Suleman Sani steht vor einem Abschied von RB Leipzig. Wie BILD berichtet, wechselt der 20-Jährige zum saudi-arabischen Al-Qadsiah FC. Der Transfer sei bereits abgewickelt, eine offizielle Verkündung stehe allerdings noch aus. Für den Rechtsaußen kann Leipzig dem Bericht zufolge eine Ablöse von bis zu 8 Millionen Euro einstreichen. Erst im vergangenen Winter war Sani für 5 Millionen Euro vom slowakischen Verein AS Trenčín zu den Sachsen gewechselt. Sani geht ohne Profieinsatz Sportlich konnte sich Sani in Leipzig nicht wie erhofft durchsetzen. Der Nigerianer verlässt RB ohne einen einzigen Einsatz für die Profimannschaft. Der Verein hatte sich bei seiner Verpflichtung eine ähnliche Entwicklung wie bei Yan Diomande erhofft. Nun endet das Kapitel für Sani bereits nach wenigen Monaten wieder.

Die Zeit von Kristijan Jakić beim FC Augsburg neigt sich dem Ende entgegen. Wie der kicker berichtet, steht der 29-Jährige vor einem Wechsel zu PAOK Thessaloniki. Beide Vereine haben demnach eine Lösung für den Transfer des defensiven Mittelfeldspielers gefunden. Geplant ist zunächst ein Leihgeschäft. PAOK zahlt laut dem Bericht eine Gebühr von 500.000 Euro und erhält für den kommenden Sommer eine Kaufoption. Da das Transferfenster in Griechenland noch bis zum 15. September geöffnet ist, kann der Wechsel auch nach dem Ende der Transferperiode in Deutschland vollzogen werden. Jakić zuletzt außen vor Dass sich die Wege trennen, hatte sich zuletzt bereits angedeutet. Jakić gehörte beim neu aufgestellten FCA nicht mehr zum Spieltagskader, wobei neben sportlichen Gründen auch die laufenden Gespräche über einen Wechsel eine Rolle spielten. Interesse soll es unter anderem von Union Berlin gegeben haben. Sportlich hat sich die Hierarchie im Augsburger Mittelfeld ebenfalls verändert. Fabian Rieder und Han-Noah Massengo haben Jakić inzwischen den Rang abgelaufen. Der Kroate, der in Augsburg vor allem mit seiner Zweikampfstärke überzeugte und zwischenzeitlich auch die Kapitänsbinde trug, kommt damit aktuell nicht mehr über die Rolle des Herausforderers hinaus. Seinen vorerst letzten Einsatz für den FCA absolvierte Jakić im DFB-Pokal gegen Energie Cottbus. Beim 2:0-Erfolg setzte er mit seinem Treffer zum Endstand noch einmal ein Ausrufezeichen. Insgesamt kommt der Mittelfeldspieler für Augsburg auf 78 Pflichtspiele mit fünf Toren und drei Vorlagen. Nun steht die Fortsetzung seiner Karriere in Griechenland unmittelbar bevor.

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