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Hinter Kenan Karaman und dem FC Schalke 04 liegt eine hochemotionale und überaus erfolgreiche Spielzeit. Mit den Königsblauen hat der 32-jährige Angreifer den lang ersehnten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht. Karaman ging dabei als absoluter Leader voran und steuerte mit beachtlichen 14 Toren und fünf Vorlagen maßgeblich dazu bei, dass im Ruhrgebiet die großen Aufstiegspartys steigen durften. Nach dem geschafften Sprung ins Oberhaus hat der gebürtige Stuttgarter nun ein emotionales Treuebekenntnis abgelegt. Im Interview mit der WAZ (via Sky) sprach Karaman offen über seine langfristige Zukunft. „Mein Traumszenario ist, meine Karriere auf Schalke zu beenden. Ich kann mir auch gut vorstellen, nach meiner Karriere im Ruhrgebiet zu bleiben“, so der ehemalige türkische Nationalspieler, dessen aktueller Vertrag auf Schalke ohnehin noch langfristig bis 2028 datiert ist. Sollte der Körper irgendwann nicht mehr mitspielen, hat Karaman bereits einen klaren Plan für die Zeit nach der aktiven Laufbahn im Kopf. Ein Abschied aus Gelsenkirchen kommt für ihn absolut nicht mehr infrage: „Wenn ich irgendwann aufhören muss, könnte ich mir gut vorstellen, Schalke in anderer Funktion zu helfen. Ich will hier nicht mehr weg.“ Für die anstehende Bundesliga-Saison ist der Routinier damit nicht nur sportlich als Torjäger, sondern auch als absolute Identifikationsfigur im königsblauen Kader fest eingeplant.

Julian Malatini beschäftigt sich offenbar mit einem möglichen Abschied vom SV Werder Bremen. Der Innenverteidiger erklärte im Gespräch mit dem argentinischen Radiosender La Voz de la Amistad (via DeichStube), dass er seine Situation mit Blick auf das Sommer-Transferfenster genau beobachte. „Natürlich analysiert man das immer bei den Transferfenstern, und besonders jetzt beim großen im Sommer. Wir schauen, was sich ergibt, ob sich etwas anbietet und wir den nächsten Schritt machen oder nicht“, so Malatini. Der 24-Jährige steht bei Werder Bremen noch bis 2028 unter Vertrag, konnte sich bislang allerdings nicht nachhaltig durchsetzen – auch aufgrund mehrerer verletzungsbedingter Rückschläge. Zuletzt erlitt Malatini Mitte März beim Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Syndesmoseriss und fällt seitdem aus. Wie offen die Zukunft des Defensivakteurs am Osterdeich tatsächlich ist, deuteten zuletzt auch Aussagen von Peter Niemeyer an. Gegenüber der DeichStube erklärte der Leiter Profifußball Ende April: „Wir gehen aktuell davon aus, dass seine Rekonvaleszenz bis in den August dauert. Wie es danach für ihn weitergeht, müssen wir dementsprechend abwarten.“

Das sportliche Märchen des 1. FC Heidenheim im deutschen Oberhaus ist nach drei Jahren vorerst beendet. Trotz eines leidenschaftlichen Endspurts im Kampf um den Klassenerhalt reichte es für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt am Ende nicht für den Verbleib in der Bundesliga. Großen Anteil daran, dass die Ostalbstädter überhaupt bis zum Schluss hoffen durften, hatte Leihgabe Eren Dinkçi. Der 24-jährige Flügelstürmer, den der SC Freiburg für die Rückrunde an den 1. FC Heidenheim verliehen hatte, zeigte starke Leistungen (3 Tore, 1 Vorlage) – wird den Gang in die 2. Bundesliga aber aller Voraussicht nach nicht mit antreten. Für Dinkçi selbst dürfte es vielmehr im Oberhaus weitergehen. Seine persönliche Marschroute nach dem bitteren Saisonfinale steht bereits fest: „Ich habe in Freiburg noch Vertrag und der Plan ist, dass ich erst mal zurückkehre“, erklärte der Offensivmann gegenüber BILD. Ein Selbstläufer ist die dauerhafte Integration im Breisgau allerdings noch nicht, wie er offen zugibt: „Es gab noch keine konkreten Gespräche. Es ist noch viel Zeit und aktuell habe ich auch andere Sorgen.“ Dinkçi schließt Werder-Rückkehr nicht aus Vor seinem Wechsel nach Freiburg im Jahr 2024 stand der gebürtige Bremer fünf Jahre lang beim SV Werder Bremen unter Vertrag. Über ein mögliches Comeback an der Weser macht sich der Außenbahnspieler aktuell zwar keine konkreten Gedanken, komplett ausschließen will er das Szenario für seine Karriere aber keineswegs. „Es gab jetzt noch keinen Kontakt zu Werder. Aber ich würde niemals nie sagen“, betonte Dinkçi. Vor allem eine persönliche, noch offene Rechnung lässt ihn weiter mit einem Auge Richtung Norden blicken: „Ich habe noch einen Traum. Ich möchte im Weserstadion ein Tor schießen. Das ist mir bisher noch nicht gelungen.“

Startelf: Nübel – Jaquez, Chabot, Hendriks – Leweling, Chema, Stiller, Mittelstädt – Undav, Führich – Demirović Bank: Bredlow – Vagnoman, Jeltsch, Assignon, Nartey, Karazor, El Khannouss, Tiago Tomás, Bouanani

Startelf: Urbig – Stanišić, Upamecano, Tah, Laimer – Kimmich, Pavlović – Olise, Musiala, Luis Díaz – Kane Bank: Ulreich – Minjae, Ito, Guerreiro, Ndiaye, Karl, Goretzka, Bischof, N. Jackson

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