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Fussball

Marvin Friedrich: Gladbach bestätigt Abgang von Friedrich

Erwartungsgemäß trennen sich die Wege von Borussia Mönchengladbach und Marvin Friedrich am Ende der Saison. Der Bundesliga-Klub hat dieses seit Langem offene Geheimnis nun auch offiziell gelüftet.   Sportchef Rouven Schröder bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem 34. Spieltag, dass der Verteidiger mit Ablauf seines Vertrags im Sommer den Verein verlässt. Friedrich wird am Wochenende im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim verabschiedet.   Die nächste Station des 30-Jährigen gab Schröder nicht preis. Dem Vernehmen nach geht es für Friedrich aber zurück zum Ex-Klub, namentlich dem 1. FC Union Berlin.

Marius Müller: Hecking bezieht Stellung: Situation um Müller geklärt

Rund um die Torhüter-Personalie Marius Müller ist beim VfL Wolfsburg wieder Ruhe eingekehrt. Nachdem ein Medienbericht der BILD über angebliche Unstimmigkeiten am 32. Spieltag – Müller wollte demnach für seine Reha in Wolfsburg bleiben, während das Team ihn wohl gerne beim Spiel dabei gehabt hätte – für Schlagzeilen gesorgt hatte, bezog Trainer Dieter Hecking auf der Pressekonferenz nun deutlich Stellung. Der Coach trat den Gerüchten über einen internen Konflikt entschieden entgegen und bezeichnete die Darstellung als nicht der Wahrheit entsprechend. „Marius war verletzt und hat vor dem Freiburg-Spiel wieder trainiert. Er hatte dann ein, zwei Aktionen im Training, bei denen man gesehen hat, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist“, erklärte Hecking den sportlichen Hintergrund des Fehlens im Kader. Auch am Folgewochenende, gegen den FC Bayern München, saß Müller nicht auf der Bank. Sportliche Entscheidung für Pervan Nach Rücksprache mit der medizinischen Abteilung sei die Entscheidung gegen eine Nominierung für das Freiburg-Spiel an besagtem Spieltag letztlich eine rein vernunftbasierte gewesen. Hecking betonte dabei ausdrücklich das Leistungsprinzip: „Es war keine Entscheidung gegen Marius, sondern eine für Pervan, der gerade einen sehr guten Job macht.“ Für das anstehende Duell am Millerntor ist Müller jedoch wieder Bestandteil der Planungen. Laut Hecking wird der Keeper die Reise nach Hamburg mit antreten. „Marius wird auch mit nach St. Pauli gehen und dann gucken wir, wer im Kader ist“, so der Trainer weiter. Ob Müller wieder auf die Bank zurückkehrt oder zunächst Pervan den Vortritt lassen muss, ließ Hecking zwar noch offen, stellte aber klar, dass die interne Kommunikation zwischen Spieler, Arzt und Trainerteam absolut professionell verlaufen sei. Damit ist das Thema der vermeintlichen Disziplinlosigkeiten oder Unstimmigkeiten vom Tisch. Für den VfL geht es im Saisonfinale gegen St. Pauli um die Chance auf den Klassenerhalt.

Silvan Widmer: Zukunft von Widmer: Fischer lobt seinen Kapitän

Die weitere Zukunft von Silvan Widmer bleibt ein akutes Thema beim 1. FSV Mainz 05. Vor dem Saisonfinale gegen den 1. FC Heidenheim bezog Trainer Urs Fischer auf der Pressekonferenz Stellung zur Personalie seines Kapitäns, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft. Fischer machte dabei deutlich, wie hoch er die Bedeutung des Schweizers für das gesamte Gefüge einschätzt. „Er ist unser Kapitän, vor und auch in meiner Zeit. Was soll ich dazu noch mehr sagen? Er war immer da, sowohl in der Kabine als auch auf dem Platz“, erklärte der Coach und unterstrich Widmers Status als Führungsfigur. Trotz der ungeklärten Vertragssituation ist Fischer überzeugt, dass der 33-Jährige seine Karriere definitiv fortsetzen wird. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft im Sommer und den Fitnesszustand des Verteidigers scherzte der Trainer: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er im Kopf hat, aufzuhören mit Fußball. Silvan wird noch ein bisschen Fußball spielen und dann schauen wir mal, wo.“ Widmer bleibt Mainz höchstwahrscheinlich erhalten Hinter den Kulissen scheint eine Entscheidung über den Verbleib des Schweizers derweil bereits in greifbare Nähe gerückt zu sein. Wie bereits berichtet, sprach Sportvorstand Christian Heidel zuletzt in der Livesendung 05 Inside von „sehr intensiven Gesprächen“ und kündigte eine kurzfristige Entscheidung an. Medial verdichteten sich zuletzt die Anzeichen, dass Widmer seinen Kontrakt um ein weiteres Jahr bis 2027 verlängern wird.

Mussa Kaba: BVB stattet Talent Kaba mit Profivertrag aus

Borussia Dortmund hat Mussa Kaba langfristig an den Verein gebunden. Wie der BVB am Donnerstag offiziell mitteilte, unterschrieb der 17-jährige Mittelfeldspieler seinen ersten Profivertrag bei den Schwarz-Gelben. Angaben zur genauen Laufzeit machte der Klub nicht. Sportdirektor Ole Book bezeichnete den Junioren-Nationalspieler als eines der größten Talente im deutschen Fußball. „Mussa besitzt enorme fußballerische Fähigkeiten und eine beeindruckende Physis“, erklärte der Funktionär. Gleichzeitig betonte Book, dass man dem Youngster auf dem Weg in den Profibereich „die nötige Zeit geben“ wolle. Kaba zuletzt immer wieder ausgebremst In der laufenden Saison wurde Kaba mehrfach von körperlichen Problemen zurückgeworfen. Der zentrale Mittelfeldspieler kam lediglich auf sechs Einsätze für die U23 in der Regionalliga West und fällt seit Anfang März aus. Laut einem Bericht der Ruhr Nachrichten kämpft das Talent bereits seit Monaten mit Belastungsreaktionen infolge eines starken Wachstumsschubs. Der Zeitung zufolge sollen die Dortmunder den 1,96 Meter großen Youngster über den Sommer hinweg gezielt und behutsam aufbauen, um ihn langfristig an höhere Belastungen heranzuführen. Trotz der Rückschläge hinterließ Kaba bei seinen wenigen Einsätzen Eindruck. Im Wintertrainingslager in Marbella überzeugte er sogar Trainer Niko Kovač und rückte beim Jahresauftakt gegen Eintracht Frankfurt erstmals in den Bundesliga-Kader auf. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das Borussia Dortmund in mich setzt“, erklärte Kaba selbst. „Ich bin stolz, das schwarzgelbe Trikot tragen zu dürfen.“

Kilian Fischer: Spiel gegen St. Pauli kommt zu früh für Fischer

Kilian Fischer hat beim VfL Wolfsburg zwar den nächsten Schritt auf dem Weg zurück gemacht, für das wichtige Auswärtsspiel am letzten Spieltag beim FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) ist der Außenverteidiger aber kein Thema. „Kili ist wieder im Training, aber ein Kaderplatz kommt noch zu früh“, erklärte Cheftrainer Dieter Hecking am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Der 25-Jährige war erst Anfang der Woche nach mehr als drei Monaten Pause infolge einer Adduktorenverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Entsprechend hat Fischer aktuell etwas Trainingsrückstand. Dennoch zeigte sich Hecking erfreut über die Rückkehr des Defensivspielers: „Es ist gut, dass er wieder dabei ist – auch mit Blick auf eine mögliche Relegation.“ Damit könnte Fischer im Falle eines Nachsitzens um den Klassenerhalt zumindest noch einmal zu einer Option werden.

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Handball

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