Willkommen in Deiner Arena

Ritsu Doan erlebt bei Eintracht Frankfurt derzeit ein Wechselbad der Positionen. In dieser Saison wurde der offensive Mittelfeldspieler unter Ex-Trainer Dino Toppmöller und Interimscoach Dennis Schmitt schon als rechter Schienenspieler, hängende Spitze, sogar als Außenverteidiger eingesetzt – und nun unter Albert Riera zentral auf einer Zehnerposition. Nach dem 2:3 beim FC Bayern München sprach der 27-Jährige laut einem BILD-Bericht offen über die Umstellung. „Mir raucht der Kopf“, gestand Doan. Die Rolle im Zentrum sei für ihn Neuland. „Ich habe noch nie zuvor auf dieser Position gespielt“, erklärte er. Ihm fehle noch das Gefühl dafür, wie er die Position optimal interpretieren könne. Die Umgewöhnung schlägt sich bislang auch in den Zahlen nieder. Seit Mitte Januar wartet Doan auf eine Torbeteiligung. Offensivakzente blieben zuletzt aus, das Selbstverständnis im letzten Drittel wirkt angeknackst. Dennoch stellt der Japaner seine persönliche Präferenz nicht über das Team. Egoismus komme für ihn nicht infrage. Er wolle offen bleiben, dazulernen und die Erfahrung langfristig für sich nutzen. Intern dürfte dennoch die Frage diskutiert werden, wo Doan der Mannschaft am meisten hilft. Seine stärksten Phasen hatte er auf dem rechten Flügel – sowohl in Freiburg als auch phasenweise in Frankfurt. Unter Riera setzt man dort allerdings verstärkt auf Tempo. Gut möglich also, dass Doan auch im kommenden Spiel gegen seinen Ex-Klub SC Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr) erneut zentraler gefordert sein wird.

Maximilian Arnold geht beim VfL Wolfsburg die Arbeit an seinem Comeback an. Wie die AZ/WAZ berichtet, soll der 31-jährige Mittelfeldspieler im Verlauf der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Arnold hatte beim 2:3 gegen den FC Augsburg relativ kurzfristig passen müssen. Bereits in den Tagen und Wochen zuvor klagte der Kapitän über Leistenprobleme, hoffte jedoch zunächst auf einen Einsatz. Letztlich reichte es nicht, sodass er die Partie von außen verfolgen musste. Dem Bericht zufolge steht für Arnold am Dienstag zunächst individuelles Training auf dem Plan. Die Verantwortlichen hoffen, dass er spätestens am Freitag wieder mit dem Team üben kann. Ob die Belastung rechtzeitig gesteigert werden kann, um am Sonntag beim VfB Stuttgart von Beginn an aufzulaufen, ist derzeit noch offen. Die kommenden Tage werden zeigen, wie der Körper reagiert. Klar ist: Arnold würde im wichtigen Auswärtsspiel bei den Schwaben als Führungsspieler im Zentrum nur allzu gern wieder auf dem Platz stehen.

Mattias Svanberg steht beim VfL Wolfsburg vor der Rückkehr auf den Rasen. Wie die AZ/WAZ berichtet, soll der 27-jährige Mittelfeldspieler direkt beim Wochenauftakt am Dienstag ins Mannschaftstraining einsteigen. Svanberg war beim 2:3 gegen den FC Augsburg am Samstag nach gut einer Stunde angeschlagen ausgewechselt worden. Grund für die vorzeitige Auswechslung waren laut dem Bericht aber nur Krämpfe. Eine strukturelle Verletzung liegt demnach nicht vor. Die Zeichen stehen somit auf schnelle Entwarnung. Sollte Svanberg wie geplant mit dem Team trainieren, wird er auch mit Blick auf das kommende Spiel beim VfB Stuttgart am Sonntag wieder eine Option sein.

Bei Fábio Silva ist der Tor-Knoten geplatzt. Der 23-jährige Stürmer erzielte beim 2:2 gegen RB Leipzig am Samstag seinen ersten Treffer in der Bundesliga – und sorgte damit für einen emotionalen Moment beim BVB. Es ist der Lohn für viel harte Arbeit, die Silva laut Sportdirektor Sebastian Kehl investiert hat. Es war eine belebende Einwechslung des Sommer-Neuzugangs (LigaInsider-Note 2,5), der schon als Vorlagengeber beim 2:1-Siegtreffer in Wolfsburg einen wichtigen Scorer beisteuerte. Lange hatte der Portugiese aber auf sein persönliches Erfolgserlebnis gewartet. In 16 Bundesliga-Einsätzen war ihm trotz vier Assists kein Tor gelungen. Auch wenn er sich immer wieder in Szene setzte, blieb der Ertrag vor dem Kasten aus. In der Champions League hatte er in acht Partien immerhin einmal getroffen – in der Liga fehlte bislang das entscheidende Erfolgserlebnis. Gegen Leipzig war es dann so weit: Mit dem wichtigen Ausgleich zum 2:2 belohnte sich Silva für seinen langen Anlauf. „Manchmal geht es schneller, manchmal dauert es länger. Aber irgendwann platzt der Knoten“, hatte er selbst einmal erklärt – nun bewahrheitete sich dieser Satz. Auch im Team wurde der Treffer gefeiert. Die Mitspieler hatten ihm das Tor spürbar gegönnt, der Rückhalt innerhalb der Mannschaft gilt als groß. Nach 818 Bundesliga-Minuten ohne eigenen Treffer steht nun der Eintrag in der Torschützenliste. Für Silva könnte dieses Tor der Startschuss für eine produktivere Phase sein – und für den BVB ein wichtiger Faktor im Saisonendspurt.

Beim Hamburger SV wächst laut einem Bericht der Hamburger Morgenpost der Wunsch, Fábio Vieira über das Saisonende hinaus zu halten. Der 25-jährige Offensivspieler ist noch bis zum Sommer vom Arsenal FC ausgeliehen – inklusive Kaufoption in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Intern gilt eine feste Verpflichtung zwar als äußerst ambitioniert, ausgeschlossen wird ein Verbleib jedoch nicht. Vieira hat sich in den vergangenen Wochen zu einem zentralen Faktor im Offensivspiel entwickelt. In 17 Bundesliga-Einsätzen kommt der Portugiese auf drei Treffer und vier Vorlagen. Zuletzt rettete er dem HSV beim 1:1 in Mainz mit einem Freistoßtor einen wichtigen Punkt. Auch darüber hinaus sorgt der Techniker regelmäßig für besondere Momente und hebt das spielerische Niveau. Sportdirektor Claus Costa schwärmte zuletzt im Sport1-Doppelpass von einem „außergewöhnlichen, fantastischen Spieler“, stellte aber zugleich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen klar. Dass der HSV eine Ablöse von 20 Millionen Euro zahle, sei „sehr unrealistisch“. Dennoch kämpft man um eine Lösung. Entscheidend sei ein klares Bekenntnis des Spielers. „Am Ende geht es darum, dass wir ein klares Commitment des Spielers brauchen. Im Sommer bewerten wir die Situation dann neu“, so Costa. Heißt: Sollte Vieira unbedingt in Hamburg bleiben wollen, könnte der HSV mit Arsenal noch einmal neu verhandeln. Ohne diesen klaren Wunsch des Spielmachers dürfte ein dauerhafter Verbleib schwer realisierbar sein. Bis dahin konzentriert sich alles auf den sportlichen Erfolg – mit Vieira als prägendem Unterschiedsspieler im Offensivverbund.

Schwedens langjähriger Nationaltorhüter Andreas Palicka kehrt in die Handball-Bundesliga zurück. Zunächst zu einem Abstiegskandidaten, dann zu einem Titelanwärter.

Bundesliga-Primus SC Magdeburg macht dort weiter, wo er vor der EM aufgehört hat. Berlin und Kiel wahren ihre Mini-Chance im Meisterkampf.

Dem VfL Gummersbach ist eine bemerkenswerte Verpflichtung für die kommende Handball-Saison gelungen. Aus Polen kommt ein spanischer Star.

Für den Experten ist der SCM der heißeste Anwärter auf die Handball-Meisterschaft. Der Trainer des Tabellenführers will davon nichts hören.

Alfred Gíslason war bei der EM mit Deutschland erfolgreich, wurde Zweiter. Erst danach reagierte er auf die Kritik einiger Experten, nun legt er nach.