Willkommen in Deiner Arena

Gute Nachrichten für den SC Paderborn 07: Laurin Curda droht nach seinen im Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (0:2) erlittenen Handproblemen offenbar keine Ausfallzeit. Wie die Neue Westfälische am Montag auf Anfrage beim Verein erfuhr, kann der Rechtsverteidiger weiterhin am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen. Der 24-Jährige hatte sich am Samstag bei einem Pressschlag an der linken Hand verletzt, als diese im Zweikampf wegknickte. Anschließend war Curda mit einer Bandage zu sehen. Zwischenzeitlich stand sogar ein möglicher Bruch im Raum. Nun gibt es jedoch Entwarnung: Curda erhält eine Schiene, mit der er sowohl trainieren als auch spielen kann. Bereits am Dienstagnachmittag, beim Trainingsauftakt der Paderborner, soll der Vizekapitän voraussichtlich wieder dabei sein. Damit dürfte Curda auch für das kommende Bundesliga-Spiel zur Verfügung stehen. Eine verletzungsbedingte Zwangspause ist nach aktuellem Stand nicht zu erwarten.

Nahuel Noll hat bei der 0:2-Heimniederlage des SC Paderborn gegen den VfB Stuttgart erneut eine starke Vorstellung gezeigt. Der 23-Jährige verhinderte mit mehreren Paraden einen früheren Rückstand und hielt die Ostwestfalen damit lange im Spiel. Unter anderem entschärfte Noll im ersten Durchgang eine große Gelegenheit von Jamie Leweling im direkten Duell. Nach der Pause war er auch gegen Ermedin Demirović zur Stelle und bewahrte seine Mannschaft zunächst vor dem zweiten Gegentreffer. Trainer Ralf Kettemann fand nach der Partie entsprechend deutliche Worte. Auf die Frage nach Nolls Leistung bezog er sein Lob ausdrücklich nicht nur auf die Partie gegen Stuttgart: „Nicht nur heute, sondern auch vorher war das top. Das kann man nicht besser machen. Er ist absolut da.“ Noll bestätigt seinen starken Saisonstart Der von der TSG Hoffenheim ausgeliehene Schlussmann hat sich damit auch in den ersten Wochen der Bundesliga-Saison als verlässlicher Rückhalt erwiesen. Kettemann zeigte sich zufrieden mit der Besetzung zwischen den Pfosten: „Es fühlt sich sehr gut an, dass er bei uns ist.“ Mit seiner bisherigen Form geht Noll damit auch als wichtiger Rückhalt in die nächste Aufgabe. Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) ist der SC Paderborn beim SV Werder Bremen gefordert, wo der Torhüter seinen starken Saisonstart bestätigen will.

Der FC Bayern München muss im morgigen Champions-League-Spiel gegen Viking Stavanger voraussichtlich auf Manuel Neuer verzichten. Der Stammtorhüter laboriert an Fußproblemen, die nach der Partie gegen den FC Augsburg aufgetreten waren. „Manu trainiert heute nicht, er hat etwas am Fuß gespürt“, erklärte Bayern-Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz am Montag. Zwar ist Neuer mit der Mannschaft nach Stavanger gereist, eine Teilnahme am Abschlusstraining ist – anders, als anfänglich angenommen – jedoch nicht möglich. „Wir haben gedacht, dass er heute trainiert. Wir brauchen nicht unnötig Risiko nehmen, wenn er sich nicht bei 100 Prozent fühlt“, begründete Kompany die Vorsichtsmaßnahme. Auf die Frage nach einem möglichen Einsatz stellte der Belgier klar: „Wird er morgen im Kader sein? Weiß ich nicht. Von Anfang an? Wahrscheinlich nicht.“ Für Neuer dürfte daher Jonas Urbig zwischen die Pfosten rücken. Wie lange der Bayern-Kapitän pausieren muss, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen. Damit bleibt auch fraglich, ob Neuer rechtzeitig für das anstehende Topspiel gegen Leipzig wieder einsatzbereit ist.

Maarten Vandevoordt hat beim 6:0-Erfolg von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt einen wichtigen Anteil am deutlichen Sieg gehabt. Der 24-Jährige vereitelte mehrere Großchancen und legte damit früh den Grundstein dafür, dass die Sachsen am Ende ohne Gegentor blieben. Trainer Martín Demichelis hob den Belgier vor dem Champions-League-Duell mit der PSV Eindhoven am Dienstag (21:00 Uhr) ausdrücklich hervor. „Maarten hat eine super Leistung gebracht. Frankfurt hat viele Chancen kreiert, und wegen Maarten haben wir zu null gespielt“, erklärte der RB-Coach. Besonders nach der Länderspielpause, in der Vandevoordt sein Debüt für die belgische Nationalmannschaft feierte, zeigte sich der Keeper direkt wieder in starker Verfassung. Demichelis ordnete den Auftritt entsprechend positiv ein, machte aber zugleich deutlich, dass der Konkurrenzkampf im Leipziger Tor auf hohem Niveau stattfindet. Nyland soll ebenfalls seine Chancen erhalten Vandevoordt ist als Nummer eins gesetzt und stand bislang in jeder Partie von Beginn an auf dem Platz. Dennoch soll auch Ørjan Nyland im weiteren Saisonverlauf punktuell zu Einsatzzeit kommen. „Wir haben als Verein das Glück, zwei überragende Torhüter zu haben“, sagte Demichelis. Wann der Norweger seine Gelegenheit erhält, ließ der Trainer offen. „Irgendwann wird auch Ny seine Minuten bekommen. Wir haben zwei gute Keeper und beide können von Anfang an spielen.“ Gerade mit Blick auf die kommenden Englischen Wochen ist damit durchaus denkbar, dass Vandevoordt zwischenzeitlich einmal eine Pause erhält.

Rodrigo Ribeiro hat beim 2:2 des FC Augsburg gegen den FC Bayern München das Vertrauen von Trainer Manuel Baum zurückgezahlt. Der 21-Jährige erhielt im Sturmzentrum erstmals in dieser Saison den Vorzug vor Michael Gregoritsch und erzielte prompt den zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer. Ausschlaggebend für die Entscheidung war vor allem das Profil des Portugiesen. Baum wollte gegen die Münchner mit viel Tempo hinter die gegnerische Abwehr kommen. „Ribeiro müssen wir heute auf eine Position bringen, aus der er wirklich hinten reinlaufen kann“, erklärte der FCA-Coach vor der Partie bei Sky. Gregoritsch bringt aus Sicht des Trainers andere Qualitäten mit. „Gregerl ist eher das Gelenk in den Umschaltmomenten, den man anspielen kann, der klatschen lässt und dann geht es los“, erläuterte Baum. Für den speziellen Plan gegen Bayern benötigte Augsburg auf den offensiven Positionen jedoch mehr Geschwindigkeit: „Der Neuner und auch beide Zehner brauchen gegen Bayern unbedingt Speed, damit du nicht nur das eigene Tor verteidigst.“ Gegen Elversberg könnte sich das Blatt wieder wenden Der Ansatz ging auf: Augsburg kam immer wieder in Umschaltsituationen und belohnte sich am Ende mit einem Punkt. Ribeiro setzte dabei mit seinem Treffer ein wichtiges Ausrufezeichen und sammelte Argumente für weitere Startelfeinsätze. Festgeschrieben ist die Rollenverteilung im Angriff nicht. Im kommenden Auswärtsspiel bei der SV Elversberg (Samstag, 15:30 Uhr) könnte Gregoritsch mit seiner Kopfballstärke wieder stärker gefragt sein, zumal der Aufsteiger bislang gerade bei hohen Bällen anfällig wirkte. Welche Variante Baum wählt, dürfte daher erneut vom Matchplan abhängen.

Vier Niederlagen in acht Ligaspielen und ein frühes Pokal-Aus: Bei den Rhein-Neckar Löwen zieht die Vereinsführung Konsequenzen.

DHB-Star Johannes Golla will nach wenigen Monaten zurück zu seinem Ex-Klub. Der Fall beschäftigt auch den Präsidenten der Handball-Bundesliga, der sich nun den Fußball zum Vorbild nehmen könnte.

Mathias Gidsel wirft die Füchse Berlin zum Sieg gegen den FC Porto. Mit seiner Leistung stellt der Däne einen beeindruckenden Rekord ein.

Handball-Nationalspieler Fabian Wiede nähert sich nach langer Verletzungspause seinem Comeback bei den Füchsen Berlin. Wie weit er wirklich ist, verrät sein Trainer.

Der SC Magdeburg bleibt Erster in Gruppe F der Champions League. Beim polnischen Meister in Kielce hat der SCM nur phasenweise Probleme und steht unmittelbar vor dem Einzug in die Hauptrunde.