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In einem packenden Sonntagsspiel zum Abschluss des 22. Spieltages trennten sich RB Leipzig und der VfL Wolfsburg mit einem 2:2-Unentschieden. Es entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie, in der die Rollenverteilung klar definiert schien: Leipzig wollte Anschluss an die Champions-League-Ränge, während die „Wölfe“ jeden Zähler im Kampf gegen den Abstieg benötigten. Trotz einer deutlichen Überlegenheit der Hausherren blieb die erste Hälfte torlos. Die Leipziger Dominanz wurde nach dem Seitenwechsel jäh unterbrochen. In der 52. Minute nutzte Mohamed Amoura einen präzisen Konter der Gäste und vollendete zur überraschenden Wolfsburger Führung. RB lief in der Folge wütend an und belohnte sich in der 70. Minute: Nach einem Fehler im Wolfsburger Spielaufbau bediente Brajan Gruda seinen Teamkollegen Yan Diomande, der zum 1:1-Ausgleich einschob. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Der VfL Wolfsburg schlug in der 78. Minute eiskalt zurück, als der eingewechselte Mattias Svanberg eine erneute Unachtsamkeit in der Leipziger Hintermannschaft zum 1:2 nutzte. Nur wenige Augenblicke später hatte Romulo per Kopf die Riesenchance zur direkten Antwort, scheiterte jedoch an Grabara. Es blieb ein Spiel auf ein Tor, in dem Leipzig alles riskierte, um die drohende Heimniederlage noch abzuwenden. In der 88. Minute gelang RB schließlich der Ausgleich. Nach einer Kopfballabwehr landete der Ball bei Brajan Gruda, der aus dem Rückraum Maß nahm und die Kugel zum 2:2-Endstand ins Netz schlenzte. In der siebenminütigen Nachspielzeit drängte Leipzig zwar weiter auf den Siegtreffer, doch die Wolfsburger Defensive rettete das Unentschieden über die Zeit. Während Leipzig damit wichtige Punkte im Kampf um die Königsklasse liegen lässt, rettet Wolfsburg immerhin einen Punkt der Moral im Tabellenkeller. Tore: 0:1 Mohamed Amoura (52., Adam Daghim) 1:1 Yan Diomande (70., Brajan Gruda) 1:2 Mattias Svanberg (78., Jeanuël Belocian) 2:2 Brajan Gruda (88.)

Mohamed Amoura musste in der Schlussphase der Partie des VfL Wolfsburg gegen RB Leipzig angeschlagen ausgewechselt werden. Der Wolfsburger Angreifer wurden vom Ball im Gesicht getroffen und wurde danach länger behandelt, konnte den Platz aber eigenständig verlassen. In der 84. Minute ersetzte ihn Konstantinos Koulierakis.

Beim 1. FC Köln stand Joël Schmied gegen den VfB Stuttgart erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder auf dem Platz. Der 27-Jährige erhielt den Vorzug vor Rav van den Berg. Trainer Lukas Kwasniok begründete diese Entscheidung nach der Partie: „Wir wollten den VfB Stuttgart von Beginn an in sehr viele Eins-gegen-eins-Duelle über das Feld jagen und treiben. Dafür brauchst du Physis“, erklärte Kwasniok. Schmied habe hier gegenüber van den Berg klare Vorteile in der „Rausbeschleunigung“ und beim „Zupacken“. Kwasniok betonte, er habe die „physisch stärkste Mannschaft“ aufbieten wollen, die ihm zur Verfügung stand. Während Schmied für diese Wucht steht, kommt van den Berg, trotz guter Trainingsleistungen unter der Woche, aktuell nicht an dem Kraftpaket vorbei und muss sich hinten anstellen. „All-In“ ohne Innenverteidiger Dass Schmied im Verlauf der zweiten Halbzeit – wie auch sein Innenverteidiger-Kollege Cenk Özkacar – ausgewechselt wurde, hatte keine gesundheitlichen Gründe. Kwasniok ging beim Stand von 0:1 „All-In“ und opferte seine Defensive für „Fußball-Qualität“, sodass er ohne nominellen Innenverteidiger spielen ließ. Er zog die Schienenspieler Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund in die Kette. „Das war nicht mehr spieltaktischer Natur, sondern einfach ein anderer Spielertyp“, um noch ein Tor zu erzielen, so der Coach, der in der Folge Jan Thielmann und Jakub Kamiński nach außen beorderte.

RB Leipzig musste im Spiel gegen den VfL Wolfsburg früh reagieren: Péter Gulácsi verließ in der 29. Minute angeschlagen das Feld. Der Torhüter klagte über Beschwerden und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Maarten Vandevoordt in die Partie. Der Belgier hatte bereits unter der Woche beim 0:2 im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München zwischen den Pfosten gestanden, da er dort als Pokaltorhüter eingesetzt worden war.

In einem zähen Abstiegskrimi hat der FC Augsburg einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Heidenheim eingefahren. In einer ereignisarmen ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Während die Gäste aus Heidenheim mutig begannen, übernahm die Mannschaft von Trainer Manuel Baum mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle, ohne dabei jedoch zwingende Torchancen zu kreieren. So ging es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Heidenheim präsentierte sich nun offensiver und kam durch den Bundesliga-Debütanten Christian Conteh sowie Eren Dinkçi zu gefährlichen Abschlüssen. Der FCA wankte in dieser Phase kurzzeitig, hielt aber defensiv stand. Die Entscheidung fiel schließlich in der 80. Spielminute durch einen Elfmeter. Nach einer Ecke riss Heidenheims Benedikt Gimber FCA-Kapitän Keven Schlotterbeck im Strafraum zu Boden, woraufhin Schiedsrichter Felix Zwayer sofort auf den Punkt zeigte. Alexis Claude-Maurice übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Elfmeter präzise im linken unteren Eck. Zwar ahnte Diant Ramaj die Ecke, blieb gegen den platzierten Schuss aber machtlos. In der hitzigen Schlussphase versuchte der FCH u.a. mit der Einwechslung von Budu Zivzivadze noch einmal alles, doch die Augsburger Defensive um Torhüter Finn Dahmen verteidigte den knappen Vorsprung leidenschaftlich. Durch diesen Erfolg vergrößert Augsburg den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte, während die Situation für Heidenheim nach dem neunten sieglosen Spiel in Folge immer bedrohlicher wird. Tor: 1:0 Alexis Claude-Maurice (80., Elfmeter nach Foul an Keven Schlotterbeck)

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