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Niko Ilićević dürfte auch im kommenden Bundesliga-Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt beim SC Paderborn 07 (Samstag, 15:30 Uhr) zum Spieltagskader gehören. Der erst 16-Jährige hatte beim jüngsten 3:1-Erfolg gegen den Hamburger SV sein Bundesliga-Debüt gefeiert und war damit zum jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte geworden. Auf der Pressekonferenz vor der Partie zeigte sich Trainer Adi Hütter zufrieden mit der Entwicklung des Nachwuchstalents, das nach seinem Rekorddebüt viel mediale Aufmerksamkeit erhalten hatte. Auswirkungen auf dessen Auftreten habe er nicht festgestellt. „Er trainiert weiterhin sehr gut, hält mit den Jungs mit. Es macht tagtäglich Spaß, ihm zuzuschauen“, lobte der Eintracht-Coach. Auch für das kommende Wochenende stehen die Chancen auf eine erneute Kadernominierung gut. „Solange er diese Leistungen zeigt, gehe ich davon aus, dass er auch jetzt am Wochenende wieder im Kader ist. Er verdient es sich auch, weil er einfach auch super trainiert“, erklärte Hütter. Gleichzeitig betonte der Trainer, dass man den Youngster behutsam aufbauen wolle. Sollte Ilićević bei den Profis über einen längeren Zeitraum nur wenige oder gar keine Einsatzminuten erhalten, seien auch Einsätze für die U21 in der Regionalliga denkbar, um ihm ausreichend Spielpraxis zu ermöglichen. „Es ist auch unsere Aufgabe, dass wir auf ihn aufpassen“, stellte Hütter klar. Trotz des großen öffentlichen Interesses wolle man die Entwicklung des 16-Jährigen weiterhin mit Bedacht begleiten.

Senne Lynen kommt so langsam wieder für mehr Spielzeit infrage. Das ging aus der Pressekonferenz des SV Werder Bremen vor dem Topspiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18:30 Uhr) hervor. Lynen war in der vergangenen Spielzeit eine der Säulen im Werder-Mittelfeld. Gerade an der Seite von Jens Stage bildete er eine echte Achse bei den Norddeutschen. Seit Anfang September bremste den 27-Jährige eine Beckenprellung aus. Zuletzt gab er gegen Hoffenheim (2:0) nach Einwechslung sein Comeback. Am Donnerstagnachmittag verkündete Trainer Daniel Thioune, dass der Belgier sich einem Startelfeinsatz annähert: „Senne Lynen ist jetzt wieder in der Lage, starten zu können. Stage kommt im Winter wieder. Keke Topp kündigt sich in den nächsten beiden Wochen wieder an.“ Es ist personell also Besserung in Sicht beim SVW! Lynen kommt gegen Stuttgart wohl erneut von der Bank Thioune war insgesamt sehr zufrieden, dass er wieder auf mehrere Schlüsselspieler zurückgreifen kann: „Ich habe einen schweren Schlüsselbund. Nicht nur Ludovit Reis, es gibt aktuell viele Schlüsselspieler! Alle haben ihre Rolle. Diese Mannschaft hat ein unfassbar gutes Rollenverständnis. Kein Klagen der Ersatzspieler!“ Nach den guten Leistungen zuletzt, ist es aber kaum vorstellbar, dass Thioune großartige Veränderungen vornehmen wird. Ludovit Reis und Youri Regeer machten ihre Aufgabe im zentralen Mittelfeld sehr gut. Aktuell ist es eher unwahrscheinlich, dass Lynen in Stuttgart von Beginn an auf dem Rasen steht. Für Bremen ist es dennoch erfreulich, dass eine potenzielle Stammkraft wieder zur Verfügung steht.

Endlich wieder Donnerstag! Bevor morgen der 9. Spieltag beginnt, hört am besten schon jetzt in die neue Folge unseres Podcasts „Gamechanger am Donnerstag“ rein. Sveno, Bryan und Fadi sind diese Woche am Start, kümmern sich wie gewohnt um alle Match-Ups und bringen ihre Gamechanger ins Spiel. Dazu kommen zum Abschluss dann natürlich die Shrimps auf den Grill, also die absoluten Unterschiedsspieler des Spieltags. Die Trainer-Pyramide vor dem 9. Spieltag Sveno und sein Komitee haben folgende Änderungen vor dem 9. Spieltag durchgeführt. Wie hättet ihr entschieden und warum?

Niklas Stark plagten in den letzten Monaten immer wieder kleinere wie größere Wehwehchen. Zuletzt verpasste er mit Werder Bremen die Duelle mit Hoffenheim, Dortmund und Mainz aufgrund muskulärer Probleme. Trainer Daniel Thioune gab am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Stuttgart (Samstag, 18:30 Uhr) allerdings Entwarnung: „Niklas Stark ist wieder Teil des Kaders.“ Weiter berichtete er, dass Oliver Deman, nachdem dieser Anfang der Woche kürzergetreten war, wieder voll trainieren konnte: „Zuletzt haben wir bei ihm die Belastung gesteuert. Im Pokal in Dortmund hat er gefehlt. Er hat gestern und heute trainiert und wird mit nach Stuttgart fahren.“ Bei Linksverteidiger Deman war es, nachdem er gegen Hoffenheim (2:0) wieder 73 Minuten absolvierte, demnach lediglich eine reine Vorsichtsmaßnahme. Er sollte aller Voraussicht nach zur Anfangsformation gegen den VfB gehören. Für Stark wiederum gilt das nicht. Da Amos Pieper und Kapitän Marco Friedl zuletzt ihre Sache im Abwehrverbund sehr gut machten, ist es aktuell schwer, an ein anderes Innenverteidiger-Duo bei den Bremern zu denken. Gegen die TSG spielte Werder mal wieder zu null. Für Stark wird es deshalb und auch aufgrund seiner wiederkehrenden Probleme erst mal schwer, sich in die Startelf reinzukämpfen.

Tim Breithaupt steht dem FC Augsburg nach knapp dreimonatiger Verletzungspause wieder zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler hatte aufgrund einer Zehenprellung bislang noch keine einzige Pflichtspielminute in der laufenden Saison absolvieren können. Nun befindet sich der 24-Jährige wieder im Training und ist einsatzfähig. Auf der Pressekonferenz vor dem kommenden Bundesliga-Spiel nannte Trainer Manuel Baum lediglich vier Spieler, die weiterhin ausfallen: Calvin Brackelmann, Noahkai Banks, Juma Bah und Steve Mounié. „Das sind die vier, die nicht dabei sind. Der Rest ist voll einsatzfähig“, erklärte Baum. Ob der Mittelfeldspieler nach seiner langen Pause auch schon für einen Platz im Kader infrage kommt, bleibt jedoch abzuwarten.

Sowohl als Spieler als auch als Trainer konnte Martin Schwalb große Erfolge feiern. Nun aber hat er von einem gesundheitlichen Schlag berichtet – und spricht eine Mahnung aus.

Martin Schwalb zählt zu den prägenden Persönlichkeiten im deutschen Handball. Nun macht der 63-Jährige eine Krebserkrankung öffentlich - und denkt inzwischen schon wieder an ein Comeback als Trainer.

Bundestrainer Markus Gaugisch nominiert 16 Spielerinnen für die Europameisterschaft, von denen fast alle schon im Vorjahr beim silbernen WM-Coup dabei waren. Für Jung-Mama Smits bleibt die Tür offen.

Die MT Melsungen erlebt im abschließenden Gruppenspiel der Champions League einen Nervenkrimi. Die Nordhessen bestehen diesen und sind weiter.

Benjamin Chatton treibt als Organisator hinter den Kulissen die Handball-Nationalmannschaft voran. Der DHB bindet ihn langfristig bis 2029.