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Der VfB Stuttgart hat sich in der Champions League mit 3:0 bei Slovan Bratislava durchgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß bestimmte über weite Strecken das Geschehen und belohnte sich durch Treffer von Deniz Undav (29.) und Ermedin Demirović (90.) sowie ein Eigentor von Sandro Cruz (65.). Trotz einiger gefährlicher Situationen der Gastgeber im zweiten Durchgang brachten die Schwaben den Auswärtssieg letztlich verdient über die Zeit. Die Stuttgarter übernahmen früh die Spielkontrolle und kamen bereits in der Anfangsphase zu ersten Möglichkeiten. Josha Vagnoman scheiterte in der achten Minute an Slovan-Keeper Dominik Takáč, wenig später setzte Ramon Hendriks einen Kopfball über das Tor (15.). Die bis dahin größte Gelegenheit hatte Undav in der 24. Minute, als er nach einer Kopfballvorlage von Jeff Chabot gleich zweimal aus kurzer Distanz am stark reagierenden Takáč scheiterte. Fünf Minuten später gingen die Schwaben verdient in Führung. Angelo Stiller bediente Undav auf der linken Seite des Strafraums. Der Stuttgarter Kapitän verzögerte kurz und traf mit einem leicht abgefälschten Linksschuss zum 1:0 (29.). Für den Angreifer war es der erste Saisontreffer. Nur wenige Minuten später hätte Vagnoman beinahe erhöht, sein wuchtiger Volley aus rund 18 Metern landete jedoch an der Latte (34.). Auch Bilal El Khannouss und Chris Führich scheiterten kurz vor der Pause am aufmerksamen Takáč, sodass es trotz deutlicher Überlegenheit beim knappen Vorsprung blieb. Bratislava im zweiten Durchgang mutiger Nach dem Seitenwechsel kontrollierte Stuttgart zunächst weiterhin die Begegnung, musste in der 53. Minute allerdings kurzzeitig um die Führung zittern. Suleiman Camara traf für Bratislava zum vermeintlichen Ausgleich, stand dabei jedoch im Abseits. Auch eine anschließende VAR-Überprüfung änderte nichts an der Entscheidung. Auf der Gegenseite verpasste Dženan Pejčinović wenig später aus kurzer Distanz das mögliche 2:0 (57.). In der Folge wurden die Gastgeber mutiger und kamen zu ihrer besten Gelegenheit: Sandro Cruz traf in der 61. Minute mit einem Abschluss aus rund 16 Metern lediglich die Latte. Nur vier Minuten später stand derselbe Spieler erneut im Mittelpunkt, diesmal allerdings auf der anderen Seite: Nach einem Zuspiel von El Khannouss brachte Vagnoman den Ball flach in den Strafraum. Cruz hielt den Fuß hinein und beförderte die Kugel unglücklich durch die Beine seines eigenen Torhüters ins Netz (65.). Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken konnte Stuttgart die Partie zunehmend kontrollieren. Bratislava bemühte sich zwar weiterhin um den Anschlusstreffer, fand gegen die Defensive der Schwaben jedoch kaum noch ein Durchkommen. VfB-Torhüter Fabian Bredlow, der den geschonten Dennis Seimen vertrat, war bei einem Abschluss von Cristian Martínez zur Stelle (66.). In der Schlussphase verwalteten die Gäste ihren Vorsprung weitgehend souverän. Den Schlusspunkt setzte schließlich Ermedin Demirović, der nach seiner Einwechslung in der 80. Minute kurz vor Schluss per Kopf zum 3:0 traf. Die Vorlage lieferte Lorenz Assignon, der ebenfalls erst wenige Minuten zuvor ins Spiel gekommen war. Damit belohnte sich der VfB Stuttgart für einen über weite Strecken überzeugenden Auftritt mit drei Punkten. Besonders in der ersten Halbzeit hätten die Schwaben angesichts ihrer zahlreichen Möglichkeiten bereits deutlicher führen können. Bratislava sorgte nach der Pause zwar zwischenzeitlich für Spannung, letztlich ließ die Mannschaft von Sebastian Hoeneß aber nichts mehr anbrennen. 0:1 Deniz Undav (29., Stiller) 0:2 Eigentor von Sandro Cruz (65.,Vagnoman) 0:3 Ermedin Demirović (90., Assignon) Aufstellung des VfB Stuttgart: Bredlow, Vagnoman (86. Assignon), Jeltsch, Chabot, Hendriks, Prömel, Stiller (80. Karazor), El Khannous (80. Demirovic), Undav, Führich (71. Sauer) , Pejcinovic (71. Leweling)

Borussia Dortmund hat am 2. Spieltag der Champions-League-Ligaphase einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim norwegischen Meister FK Bodø/Glimt verlor die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovač mit 0:1 (0:0). Das Tor des Abends erzielte Fredrik Sjøvold kurz nach dem Seitenwechsel (52.). Im hohen Norden schickte Kovač den BVB im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen Werder Bremen mit fünf personellen Wechseln auf den Kunstrasen: Nico Schlotterbeck pausierte zur Belastungssteuerung komplett im Kader, während Felix Nmecha, Ethan Nwaneri, Marcel Sabitzer und Torjäger Serhou Guirassy zunächst auf der Bank saßen. Dafür rückten Ramy Bensebaini, Joey Veerman, Konstantinos Karetsas, Samuele Inácio und Fábio Silva in die Startelf. Die vielen Wechsel machten sich jedoch im Offensivspiel bemerkbar: Der BVB fand vor der Pause überhaupt keine spielerischen Lösungen und kam im gesamten ersten Durchgang zu keinem nennenswerten Abschluss. Nach dem Wiederanpfiff bestraften die Norweger die Dortmunder Passivität eiskalt: Sjøvold verwertete ein flaches Zuspiel von Sondre Auklend trocken (52.). Kovač reagierte nach einer Stunde mit einem Vierfachwechsel und brachte mit Guirassy, Nmecha, Nwaneri und Julian Ryerson neues Personal. Die Westfalen erhöhten in der Schlussphase zwar spürbar den Druck, fanden ihren Meister aber immer wieder am glänzend aufgelegten Bodø-Keeper Nikita Haikin. Am Ende blieb es bei der verdienten Niederlage. Tor: 1:0 Fredrik Sjøvold (52., Sondre Auklend) Aufstellung von Borussia Dortmund: Kobel – Gadou, Anton, Bensebaini – Svensson, Bellingham, J. Veerman (60. F. Nmecha), Beier (77. Chukwuemeka), Karetsas (60. Nwaneri), Inácio (60. Ryerson) – Fábio Silva (60. Guirassy)

Laurin Curda vom SC Paderborn 07 steht für das Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen uneingeschränkt zur Verfügung. Nachdem sich der 24-jährige Rechtsverteidiger am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart an der linken Hand verletzt hatte, absolvierte er am Mittwoch wieder das komplette Mannschaftstraining der Ostwestfalen. Wie die Neue Westfälische berichtet, bestätigte Trainer Ralf Kettemann zwar eine kleine Fraktur in der Hand, ein Ausfall droht dem Vizekapitän dadurch jedoch nicht. Ausgestattet mit einer schützenden Schiene ist Curda voll einsatzfähig und dürfte somit wie gewohnt in der Paderborner Defensive auflaufen.

Dennis Seimen muss im Champions-League-Spiel des VfB Stuttgart gegen Slovan Bratislava am Mittwochabend auf der Bank Platz nehmen. Für ihn steht Fabian Bredlow zwischen den Pfosten. Wie Trainer Sebastian Hoeneß erklärte, handelt es sich dabei um eine bereits im Vorfeld geplante Maßnahme zur Belastungssteuerung. Seimen war erst am Wochenende nach einer rund zweimonatigen Verletzungspause zurückgekehrt und ist mit dem VfB in drei Wettbewerben gefordert. Deshalb habe man sich bewusst dafür entschieden, dem jungen Schlussmann eine Verschnaufpause zu ermöglichen. Der Einsatz von Bredlow sei bereits länger vorgesehen gewesen. Für das Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV am Samstag ist die Rückkehr von Seimen hingegen fest eingeplant, wie Hoeneß bestätigte: „Er wird dann am Wochenende gegen Hamburg wieder im Tor stehen.“ Damit bleibt der Youngster die Nummer eins der Schwaben, während Bredlow in der Champions League seine Chance erhält.

Borussia Dortmunds Cheftrainer Niko Kovač hat vor der Champions-League-Partie beim FK Bodø/Glimt seine personellen Umstellungen in der Anfangsformation begründet. Neben der Belastungssteuerung spiele vor allem der ungewohnte Untergrund in Norwegen eine entscheidende Rolle bei seinen Überlegungen. Im Interview vor dem Anpfiff verwies Kovač zunächst auf die jüngsten Reisestrapazen und den engen Spielplan: „Es kann keine Mannschaft der Welt schaffen, dass man solche Reisestrapazen mit elf Spielern durchspielt. Deswegen haben wir heute gewechselt und ich hoffe, gut gewechselt.“ Speziell in der Offensivreihe greift Kovač auf wendige Akteure zurück und beordert Konstantinos Karetsas, Samuele Inácio und Fábio Silva in die Startelf. Der BVB-Coach erklärte die taktische Maßnahme mit den Platzbedingungen: „Ich glaube schon, dass kleinere Spieler sich auf dem Kunstrasen ein bisschen besser zurechtfinden. Deswegen haben wir uns heute für Kosta, Samuele und auch Fábio entschieden, weil sie schon mit den Bewegungen hier auf so einem Kunstrasen besser zurechtkommen als vielleicht einer, der 1,90 Meter ist. Davon erhoffen wir uns viel.“

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