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Beim Hamburger SV zeichnet sich ab, dass Nicolas Capaldo auch für das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20:30 Uhr) keine Option für die Startelf sein wird. Der Argentinier arbeitet nach muskulären Problemen weiterhin an einer Rückkehr, die Zeit bis zur Partie könnte allerdings zu knapp werden. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, will Capaldo in dieser Woche gemeinsam mit der medizinischen Abteilung alles daransetzen, rechtzeitig fit zu werden. Die Tendenz geht dennoch dahin, dass der Defensivspieler erneut ausfällt. Allenfalls ein Platz im Kader erscheint derzeit möglich. Update: Zum Start in die Trainingswoche am Dienstag arbeitete Capaldo weiterhin individuell. Wie der HSV mitteilte, absolvierte er abseits der Mannschaft eine Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel. Sportdirektor Claus Costa ließ einen Einsatz gegen Gladbach weiterhin offen: „Bei ihnen müssen wir von Tag zu Tag schauen“, erklärte er mit Blick auf Capaldo, Yussuf Poulsen und Sebastiaan Bornauw. Ein Risiko wollen die Hamburger bei Capaldo keinesfalls eingehen. Nach der anstehenden Länderspielpause steht das Nordderby bei Werder Bremen auf dem Programm. Bis dahin soll der 28-Jährige wieder in körperlicher Topform sein.

Die Rückkehr von Sebastiaan Bornauw lässt auf sich warten. Er absolvierte er zum Trainingsauftakt am Dienstag keine Platzeinheit, sondern lediglich eine Programm im Kraftraum. Laut dem Hamburger SV plagen ihn noch Beschwerden im Kopf- und Kieferbereich. Der Innenverteidiger des Hamburger SV hatte vor einer Woche im Pokalduell mit Frankfurt (1:3) einen Gesichtstreffer erlitten. An den Folgetagen hatte es medizinisch zumindest weitgehend Entwarnung gegeben, aber Bornauw fühlte sich offenbar auch am Bundesliga-Wochenende (erneut 1:3 gegen Frankfurt) noch nicht bereit, um wieder einzugreifen. Für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20:30 Uhr) soll es nichtsdestotrotz positiv aussehen, wie das Hamburger Abendblatt unlängst berichtete. Allmählich müsste sich Bornauw dafür jedoch im Trainingsbetrieb zurückmelden. HSV-Sportdirektor Claus Costa sagte in einer Medienrunde am Rande des Trainings, dass „von Tag zu Tag“ geschaut werde.

Wael Mohya hat sich bei Borussia Mönchengladbach unter Trainer Alexander Blessin einen festen Platz in der Anfangsformation erarbeitet. Der 17-jährige Offensivspieler startete in den vergangenen drei Bundesliga-Partien und steuerte dabei zwei Treffer sowie eine Vorlage bei. Auch am Freitag (20:30 Uhr) beim Hamburger SV ist erneut mit ihm von Beginn an zu rechnen. Bei aller sportlichen Bedeutung des Youngsters achtet Blessin aber genau auf dessen Belastung. „Ich glaube schon, dass es wichtig ist, auch mal einen Cut zu machen“, erklärte der Coach laut der Rheinischen Post. Eine solche Verschnaufpause erhielt Mohya bereits beim 2:0 im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC, als er nur kurz vor Schluss zum Einsatz kam. „Er braucht seine Spiele, er kriegt seine Spiele. Aber wenn wir das Gefühl haben, er braucht Frische, dann kriegt er auch die Zeit. Das müssen wir ihm zugestehen“, führte Blessin aus. Gerade bei dem 17-Jährigen soll die Belastung trotz seiner inzwischen wichtigen Rolle weiterhin gezielt gesteuert werden. Für das Duell im Volksparkstadion deutet aktuell dennoch nichts auf eine Pause hin. Nach seinen starken Auftritten in der Bundesliga dürfte Mohya erneut eine wichtige Rolle in Gladbachs Offensive einnehmen.

Daiki Hashioka hat bei Borussia Mönchengladbach am Dienstag nicht am Mannschaftstraining teilgenommen. Grund zur Sorge besteht beim 27-jährigen Defensivspieler allerdings nicht: Trainer Alexander Blessin sprach laut der Rheinischen Post von einer reinen Belastungssteuerung. „Da ist nichts zu befürchten, da ging es einfach nur um die Steuerung“, erklärte Blessin. Hashioka hatte am vergangenen Wochenende beim 0:0 gegen den SC Paderborn über die volle Distanz auf dem Platz gestanden. Für das Bundesliga-Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Freitag (20:30 Uhr) kann Gladbach damit weiterhin regulär mit Hashioka planen. Diks und Machino gehen früher rein Kevin Diks und Shuto Machino beendeten die Einheit am Dienstag zudem vorzeitig. Bei beiden vermutet die Rheinische Post ebenfalls lediglich eine Maßnahme zur Belastungssteuerung.

Franck Honorat könnte bei Borussia Mönchengladbach im Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Freitag (20:30 Uhr) in den Kader zurückkehren. Der Offensivspieler hatte die letzten vier Bundesliga-Partien aufgrund einer Muskelverletzung verpasst. „Da sieht es gut aus“, erklärte Trainer Alexander Blessin laut der Rheinischen Post. Durch den erneuten Ausfall von Nicolas Kühn könnte der Franzose zudem direkt wieder wichtiger werden. „Er rückt nach, so können wir den Ausfall von Nicolas kompensieren“, sagte Blessin. Für die Startelf dürfte es nach der längeren Pause allerdings noch zu früh sein. Zunächst erscheint eine Rolle als Joker wahrscheinlicher.

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