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Der 1. FSV Mainz 05 muss im kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Bayern München am Samstag, den 7. November (15:30 Uhr), auf Stefan Posch verzichten. Der Innenverteidiger sah bei der 1:4-Auswärtsniederlage gegen die SV 07 Elversberg in der fünften Minute der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte. Unmittelbar vor dem Abpfiff foulte der Österreicher Elversbergs Frederik Schmahl und wurde daraufhin mit seiner zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen. Eine besonders ärgerliche Szene für die Mainzer, da die Partie zu diesem Zeitpunkt längst entschieden war. Damit fehlt Posch gegen Bayern gesperrt. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Phillipp Mwene, der sich gegen Elversberg bereits in der 4. Minute seine fünfte Gelbe Karte der Saison eingehandelt hatte. Trainer Urs Fischer muss seine Fünferkette somit im nächsten Bundesliga-Spiel auf mindestens zwei Positionen verändern.

Die SV 07 Elversberg hat den 8. Bundesliga-Spieltag mit einem überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 eröffnet. Die Mannschaft von Vincent Wagner stellte die Weichen bereits im ersten Durchgang auf Sieg und nutzte die defensiven Schwächen der Gäste konsequent aus. Den Auftakt machte Felix Keidel, der in der 7. Minute einen direkten Freistoß sehenswert zur frühen Führung verwandelte. Mainz fand anschließend kaum ins Spiel und musste in der 26. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen: Nach Vorarbeit von David Mokwa erhöhte Francis Onyeka mit seinem ersten Bundesliga-Treffer auf 2:0. Noch vor dem Pausenpfiff sorgte Maurice Krattenmacher (45.+1) für die Vorentscheidung. Nach einer Ecke konnte Mainz-Keeper Robin Zentner den Ball nicht entscheidend klären, was der Elversberger zum dritten Treffer nutzte. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Mainzern nicht, die Partie noch einmal spannend zu machen. Trainer Urs Fischer reagierte in der 63. Minute mit einem Vierfachwechsel, der zunächst beinahe Wirkung zeigte. Der eingewechselte Ransford Königsdörffer traf nur zwei Minuten später vermeintlich zum 1:3, stand dabei allerdings knapp im Abseits. Der Treffer wurde nach VAR-Überprüfung aberkannt. Für Mainz verlief der Abend damit trotz der rechtzeitigen Rückkehr von Nadiem Amiri enttäuschend. Insbesondere die Defensive offenbarte erneut große Probleme, während Zentner bei seinem Startelf-Comeback ebenfalls keinen glücklichen Eindruck hinterließ. Den vierten Treffer der Elversberger erzielte Cole Campbell in der 90. Minute mit einem sehenswerten Seitfallzieher nach eigener Brustannahme. In der Nachspielzeit gelang Benedict Hollerbach (90.+2) zumindest noch der Mainzer Ehrentreffer, nachdem ein Schuss von Königsdörffer an den Innenpfosten geprallt war und der Ball vor seinen Füßen landete. Zu allem Überfluss sah Stefan Posch in der fünften Minute der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte. Tore: 1:0 Felix Keidel (7., direkter Freistoß) 2:0 Francis Onyeka (26., Mokwa) 3:0 Maurice Krattenmacher (45.+1) 4:0 Cole Campbell (90., Mickelson) 4:1 Benedict Hollerbach (90.+2) Besondere Vorkommnisse Aberkanntes Tor: Ransford Königsdörffer traf in der 65. Minute vermeintlich zum 1:3. Wegen einer knappen Abseitsstellung wurde der Treffer nach VAR-Überprüfung aberkannt. Gelbsperre: Phillipp Mwene kassierte bereits in der 4. Minute seine fünfte Gelbe Karte der Saison und fehlt Mainz damit im kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Bayern München gesperrt. Gelb-Rote Karte: Stefan Posch wurde in der 90.+5 Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt und fehlt den Mainzern damit ebenfalls im kommenden Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München gesperrt.

Afonso Moreira stellt bei Bayer 04 Leverkusen hohe Ansprüche an sich selbst. Der 21-jährige Offensivspieler wartet in der Bundesliga nach sieben Einsätzen noch auf seinen ersten Treffer und steht bislang bei einer Vorlage. Trainer Carles Martínez sieht die Leistungen des Portugiesen allerdings deutlich positiver und möchte verhindern, dass sich sein Schützling zu sehr auf die eigenen Fehler konzentriert. „Ich schätze ihn sehr. Er arbeitet unglaublich hart“, erklärte Martínez auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15:30 Uhr). Moreira sei äußerst selbstkritisch und beschäftige sich intensiv mit den Dingen, die ihm noch nicht gelingen. „Man kann zehn Dinge gut machen und eine Sache schlecht, und manchmal konzentriert man sich nur auf diese eine Sache.“ Dabei liefert der Sommerneuzugang auch ohne zahlreiche Torbeteiligungen wichtige Beiträge. Besonders im Spiel gegen den Ball gehört Moreira zu den auffälligen Akteuren der Bundesliga. Mit 147 Sprints belegt er Platz sechs in der Liga und unterstreicht damit seine Bereitschaft, viel für die Mannschaft zu arbeiten. Martínez möchte deshalb, dass Moreira seine Leistungen nicht ausschließlich an Fehlern oder Torbeteiligungen misst. „Ich glaube, er sollte weiterhin an den Details arbeiten, die er verbessern muss, aber auch wertschätzen, wie viele positive Dinge er in die Mannschaft einbringt.“ Der Trainer ist überzeugt, dass eine positivere Herangehensweise seine Entwicklung zusätzlich fördern kann. Gerade in schwierigen Momenten müsse sich Moreira bewusst machen, welchen Wert er bereits für die Mannschaft habe.

Jeremiaha Maluze hat seine Chancen bei Eintracht Frankfurt zuletzt genutzt. Dennoch dürfte der 21-jährige Innenverteidiger im Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV (Sonntag, 17:30 Uhr) wieder auf der Bank Platz nehmen. Cheftrainer Adi Hütter lobte den Youngster auf der Pressekonferenz am Freitag ausdrücklich, machte aber zugleich deutlich, dass die Konkurrenz in der Defensive groß ist. „Zuerst muss man Maluze ein Kompliment aussprechen. Er hat das bisher in dieser Saison hervorragend gemacht“, erklärte Hütter. Die Bilanz des Abwehrspielers spricht für sich: In seinen drei Einsätzen holte die Eintracht zwei Siege und ein Unentschieden. Koch in Form – Brassier nicht als Linksverteidiger eingeplant Auf der anderen Seite befindet sich Robin Koch nach Einschätzung seines Trainers wieder in der gewünschten Verfassung. „Er ist jetzt in einer Verfassung, wie ich und auch Robin uns das wünschen“, betonte Hütter. Mit seinem wichtigen Treffer zum 1:0 im Pokal habe der Abwehrchef zuletzt zudem einmal mehr seine Torgefahr unter Beweis gestellt. Auch Lilian Brassier spielt bei den personellen Überlegungen eine wichtige Rolle. Der zuletzt angeschlagene Franzose ist laut Hütter wieder fit und damit eine Option für das Wochenende. Eine Variante, bei der Brassier als Linksverteidiger aufläuft und Maluze seinen Platz im Abwehrzentrum behält, kommt für den Coach allerdings nicht infrage: „Diese Idee schwebt nicht in meinem Kopf.“ Hütter verwies in diesem Zusammenhang auf seine bevorzugte Aufteilung in der Innenverteidigung. Dort setzt er gerne auf einen Rechtsfuß auf der rechten und einen Linksfuß auf der linken Seite. Damit deutet alles auf eine Besetzung mit Koch und Brassier hin, während Maluze trotz seiner guten Leistungen zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen dürfte.

Robin Zentner ist zurück im Tor des 1. FSV Mainz 05. Nach vier verpassten Bundesliga-Spieltagen in Folge steht der Schlussmann am Freitagabend im Auswärtsspiel bei der SV 07 Elversberg wieder in der Startelf. Der 32-Jährige hatte sich vor mehr als sechs Wochen eine Handverletzung zugezogen und musste anschließend zunächst seinen Trainingsrückstand aufarbeiten. Im DFB-Pokal am Dienstag gegen den VfL Bochum (0:2) hatte Zentner bereits sein Kadercomeback gefeiert, für einen Einsatz reichte es dort allerdings noch nicht. Nun ist der Mainzer Stammkeeper auch auf dem Platz zurück.

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