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Julián Malatini wird dem SV Werder Bremen vermutlich auch über die Sommerpause hinaus zunächst nicht zur Verfügung stehen. Wie die BILD berichtet, fällt der Verteidiger aufgrund eines Syndesmoserisses voraussichtlich noch bis Mitte Juli aus. Der 24-Jährige fehlt den Bremern bereits seit fast drei Monaten und arbeitet derzeit an seinem Comeback. Werder befindet sich unterdessen in der Sommerpause und nimmt ab 10. Juli die Arbeit wieder auf. Auch angesichts des Rückstands dürfte Malatini dann noch nicht fürs Teamtraining zur Verfügung stehen. Damit verpasst er die ersten Teile der Vorbereitung auf die neue Saison. Malatini ist ein Abschiedskandidat Sportlich verlief die Spielzeit für den Argentinier ohnehin enttäuschend. In der Bundesliga kam er lediglich auf fünf Startelfeinsätze und konnte sich keine dauerhafte Rolle in der Mannschaft erarbeiten. Unabhängig von seiner aktuellen Verletzungssituation gilt seine Zukunft an der Weser als offen. Bereits im vergangenen Sommer sowie im Winter stand ein Abschied des Abwehrspielers im Raum. Aufgrund personeller Engpässe in der Defensive blieb Malatini letztlich jedoch in Bremen. Laut BILD zählt der Innenverteidiger weiterhin zu den Kandidaten, die langfristig keine große Perspektive beim SV Werder besitzen. Vorrangig dürfte für ihn jedoch zunächst die vollständige Genesung und die Rückkehr auf den Platz sein.

Hinsichtlich der weiteren Zukunft von Skelly Alvero scheint es zunehmend auf einen Abschied vom SV Werder Bremen hinauszulaufen. Wie BILD berichtet, bevorzugen die Grün-Weißen im Sommer einen festen Transfer des Mittelfeldspielers. Für Alvero hatte Werder einst rund 5 Millionen Euro investiert, die Erwartungen konnte der 24-Jährige bislang jedoch nicht erfüllen. In seiner Zeit an der Weser kam der Franzose lediglich auf 20 Bundesliga-Einsätze und konnte sich nie nachhaltig für eine größere Rolle empfehlen. Auch seine Leihe zum Amiens SC in der vergangenen Rückrunde verlief nicht wie erhofft. Zwar wären die Bremer laut dem Bericht grundsätzlich auch zu einer erneuten Leihe bereit, die favorisierte Lösung bleibe jedoch ein dauerhafter Abgang, also ein Verkauf. Problematisch ist allerdings, dass sich die Zahl konkreter Interessenten derzeit in Grenzen halten soll. Nach seiner enttäuschenden Entwicklung an der Weser, wo noch eine Vertragsbindung bis 2028 besteht, und der wenig erfolgreichen Leihstation in Frankreich dürfte die Suche nach einer passenden Lösung in den kommenden Wochen dennoch weitergehen.

Beim FC Augsburg gibt es offenbar keine konkreten Pläne für Verpflichtungen von Marvin Ducksch (Birmingham City) und Arijon Ibrahimović (FC Bayern München). Das berichtet die Augsburger Allgemeine. Dem Blatt zufolge sind die Spekulationen um beide Offensivspieler hinfällig. Ducksch sei intern nie ein ernstes Thema gewesen und die Personalie Ibrahimović sei spätestens durch die inzwischen erreichte finanzielle Dimension ähnlich substanzlos. Die Verantwortlichen sehen die Sturmzentrale aktuell ausreichend besetzt und planen stattdessen mit Michael Gregoritsch, Rodrigo Ribeiro und Uchenna Ogundu. Bei Gregoritsch endet zwar im Sommer die Leihe, die feste Verpflichtung steht aber bevor. Laut dem Bericht wird Augsburg vermutlich schon nächste Woche die Kaufoption in Höhe von 500.000 Euro ziehen und den österreichischen Nationalspieler dauerhaft von Brøndby IF unter Vertrag nehmen.

Es ist die Zeit der großen Wahlversprechen bei Real Madrid. Und eines davon soll Michael Olise betreffen. Wie zunächst The Telegraph uns dann auch The Guardian berichteten, ist ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für den Offensivspieler des FC Bayern München in Planung. Voraussetzung dafür sei allerdings die Wiederwahl von Klubpräsident Florentino Pérez am Wochenende. Genau der kündigte jüngst eine Offerte auf Galáctico-Niveau für die kommende Woche an, ohne aber einen Namen zu nennen. Er verneinte sogar, dass es sich um den Bayern-Profi handelt. Die Informationen der eingangs genannten Medien besagen aber etwas anderes: Olise soll das Ziel sein. Bayern hat keinerlei Interesse an Olise-Transfer Beim FC Bayern würde ein Vorstoß aus Madrid allerdings auf erheblichen Widerstand stoßen. Der französische Nationalspieler besitzt in München noch einen Vertrag bis 2029 und zählt zu den zentralen Bausteinen der sportlichen Planungen. Für den Klub ist er unantastbar. Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärte Olise beispielsweise schon in der jüngeren Vergangenheit gegenüber dpa für unverkäuflich. Es nütze wenig, 200 Millionen Euro mehr auf dem Konto zu haben, den vielen Bayern-Fans dafür im Gegenzug einen schlechteren Fußball zu bieten. Der 24-Jährige wechselte im Sommer 2024 für 53 Millionen Euro von Crystal Palace nach München und entwickelte sich dort schnell zu einem der wichtigsten Offensivspieler. Entsprechend erscheint ein Abschied derzeit schwer vorstellbar – selbst bei einer Offerte in der genannten Größenordnung. Ob die Spanier nach der Präsidentenwahl tatsächlich konkret werden, bleibt abzuwarten. Übrigens: Gegenkandidat Enrique Riquelme hat versprochen, Erling Haaland (Manchester City) an Land zu ziehen.

Denis Huseinbašić (24) steht vor dem Abschied vom 1. FC Köln. Wie Sky berichtet, befindet sich der zentrale Mittelfeldspieler unmittelbar vor einem Wechsel zum portugiesischen Erstligisten SC Braga. Alle Parteien sollen sich bereits auf den Transfer verständigt haben. Der Medizincheck sowie die Vertragsunterschrift sind bald zu erwarten, wie Sky ergänzend berichtet. Huseinbašić spielte in der abgelaufenen Saison nur noch eine Nebenrolle und kam auf 15 Bundesliga-Einsätze. Sein Vertrag bei den Domstädtern läuft noch bis 2027. Köln erhalte für den bosnischen Nationalspieler zwar lediglich eine vergleichsweise geringe Ablösesumme, habe sich dafür aber eine bedeutende Beteiligung an einem möglichen Weiterverkauf gesichert. Für Huseinbašić eröffnet sich in Braga derweil die Chance auf einen Neustart. Zudem würde der Mittelfeldspieler künftig auf internationaler Bühne zum Einsatz kommen. Der Wechsel gilt daher für alle Beteiligten als attraktive Lösung.

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