Willkommen in Deiner Arena

Nachdem es bereits am Dienstag leichte Entwarnung gegeben hatte, meldete sich Adam Dźwigała vom FC St. Pauli am Mittwoch im Training zurück, wie die Hamburger Morgenpost berichtet. Der Pole hatte zwischenzeitlich wegen Sprunggelenksproblemen pausieren müssen. Ein anderer Defensivspieler fehlte hingegen: Tomoya Andō nahm wegen muskulärer Probleme nicht an der Einheit am Mittwoch teil. Sollte er auch am kommenden Wochenende im Spiel bei der TSG Hoffenheim nicht zur Verfügung stehen, wäre Dźwigała eine mögliche Alternative, falls Trainer Alexander Blessin nicht Eric Smith zurück in die Verteidigung zieht.

Borussia Dortmund ist nach einer dramatischen Schlussphase aus der Champions League ausgeschieden. Das Team von Trainer Niko Kovač unterlag bei Atalanta Bergamo mit 1:4 (0:2), womit der 2:0-Sieg aus dem Hinspiel nicht für das Weiterkommen reichte. Ein später Foulelfmeter und zwei Platzverweise besiegelten das bittere Aus in der Nachspielzeit. Dortmund erwischte einen klassischen Fehlstart: Bereits in der 5. Minute traf Gianluca Scamacca zur Führung für die Gastgeber, nachdem Ramy Bensebaini eine Hereingabe unglücklich abgefälscht hatte. Atalanta blieb die spielbestimmende Mannschaft und glich das Gesamtergebnis noch vor der Pause aus. Davide Zappacosta traf in der 45. Minute per Distanzschuss zum 2:0, wobei der Ball erneut von Bensebaini entscheidend abgefälscht wurde. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Mario Pašalić in der 57. Minute per Kopf auf 3:0, was zu diesem Zeitpunkt das Aus für den BVB bedeutet hätte. Doch der eingewechselte Karim Adeyemi brachte die Hoffnung zurück: In der 75. Minute schlenzte er den Ball zum 1:3-Anschluss ins Netz. Mit diesem Stand wäre die Partie in die Verlängerung gegangen. In der Schlussphase wurde es jedoch turbulent. Ein schwerer Fehlpass von Gregor Kobel leitete eine Kette von Ereignissen ein, die in der 97. Minute zu einem Foulelfmeter für Bergamo nach VAR-Entscheidung führte. Bensebaini sah für das vorangegangene Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Lazar Samardžić verwandelte den Strafstoß sicher zum 4:1-Endstand (90.+8). In der hitzigen Schlussphase sah zudem der auf der Bank sitzende Nico Schlotterbeck wegen grober Unsportlichkeit die Rote Karte. Tore: 1:0 Gianluca Scamacca (5.) 2:0 Davide Zappacosta (45.) 3:0 Mario Pašalić (57., Marten de Roon) 3:1 Karim Adeyemi (75., Carney Chukwuemeka) 4:1 Lazar Samardžić (90.+8 nach Foulspiel von Ramy Bensebaini) Besondere Vorkommnisse: Ramy Bensebani sieht die Gelb-Rote Karte wegen eines Foulspiels (90.+7). Nico Schlotterbeck sieht auf der Bank die Rote Karte in der Nachspielzeit.

Beim Mittwochstraining des FC St. Pauli war Tomoya Andō nicht dabei. Der Innenverteidiger fehlte wegen muskulärer Probleme, wie die Hamburger Morgenpost berichtet. Weitere Informationen dazu, wann der Japaner zurückkehren kann, liegen aktuell nicht vor. Am Samstag treten die Kiezkicker bei der TSG Hoffenheim an (15:30 Uhr).

Cenk Özkacar hat sich beim 1. FC Köln in der Innenverteidigung festgespielt. Vor dem anstehenden Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Freitag, 20:30 Uhr) gab es von Trainer Lukas Kwasniok ein Sonderlob für den 25-Jährigen, der in den letzten vier Partien stets in der Startelf stand. „Die Innenverteidiger-Situation war ja sehr speziell rund um die Winterpause und dann ist es so, dass Spieler ihre Chancen bekommen“, sagte Kölns Coach im Rückblick. Kwasniok bezeichnete den Abwehrmann als „Maschine“ und „Vorbild, was Einsatzbereitschaft und Haltung angeht“. Wer seine Einsatzzeiten so nutze, bleibe meistens auch in der Startelf. Die Aussichten auf einen erneuten Einsatz von Beginn an sind für Özkacar exzellent, da sich die personelle Lage in der Defensive weiter zugespitzt hat. Nachdem bereits die Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann ausfielen, steht nun auch Joël Schmied verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Zwar kehrte Jahmai Simpson-Pusey gegen die TSG Hoffenheim in den Kader zurück und erhöht die Optionen im Zentrum, doch Özkacars Status als Mentalitätsspieler lässt seinen Stammplatz aktuell gefestigt wirken. Angesichts der vielen Ausfälle auf den Außenbahnen wird Kwasniok seine Defensive erneut umbauen müssen – Özkacar dürfte dabei ein zentraler Ankerpunkt bleiben.

Vor dem Duell des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg hat Trainer Lukas Kwasniok die Tür für einen Einsatz von Toptalent Felipe Chávez aufgestoßen. Der kreative Mittelfeldspieler könnte gegen die Fuggerstädter möglicherweise eine entscheidendere Rolle einnehmen als in seinen ersten Kölner Wochen. Kwasniok betonte auf der Pressekonferenz, dass die taktische Ausrichtung der Augsburger – im Gegensatz zu offensiv pressenden Teams wie Stuttgart oder Leipzig, auf die der Aufsteiger zuletzt traf – den spielerischen Qualitäten von Chávez entgegenkommt. „Ich kann mir vorstellen, dass sich das Augsburg-Spiel in der Gesamtkonstellation etwas verändern wird, sodass seine Qualitäten vermehrt gefragt sein werden“, so der Coach. Besonders in einem Spiel, das durch eine kompakte Defensive des Gegners und viele Umschaltmomente geprägt sein wird, sieht Kwasniok in dem 18-jährigen Deutsch-Peruaner eine wichtige Option, um spielerische Lösungen auf engem Raum zu finden. Ob Chavez sogar von Beginn an auflaufen wird, ließ Kwasniok noch offen: „Wir haben morgen und Freitag noch mal Training. Dann schauen wir, ob er uns von Beginn an helfen oder der Mannschaft von der Bank aus Impulse geben kann.“ Klar ist: Der Youngster spielt in den Überlegungen des Trainerstabs eine immer gewichtigerere Rolle.

Beim Sieg der SG Flensburg-Handewitt in der European League tritt der Handball in den Hintergrund. Ein Fan stirbt.

Im letzten Viertel dreht Flensburg auf: Nach Burics gehaltenem Siebenmeter zieht der Titelverteidiger gegen Montpellier davon. Ein Todesfall in der Halle sorgt für Bestürzung.

MT Melsungen muss gegen Vardar Skopje auf zehn Spieler verzichten. Trainer Garcia Parrondo vertraut nun auf junge Kräfte aus der zweiten Reihe.

Schwedens langjähriger Nationaltorhüter Andreas Palicka kehrt in die Handball-Bundesliga zurück. Zunächst zu einem Abstiegskandidaten, dann zu einem Titelanwärter.

Bundesliga-Primus SC Magdeburg macht dort weiter, wo er vor der EM aufgehört hat. Berlin und Kiel wahren ihre Mini-Chance im Meisterkampf.