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Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Borussia Dortmund (2:2) gibt es neue Informationen zum Zustand von Ismael Saibari. Der Offensivspieler des FC Bayern München verließ die Allianz Arena am Samstagabend auf Krücken, wie die Abendzeitung berichtet. Der 25-jährige Marokkaner war in der ersten Halbzeit bei einem Zweikampf mit BVB-Torhüter Gregor Kobel unglücklich mit dem rechten Bein umgeknickt. Unter großen Schmerzen und von Betreuern gestützt musste Saibari anschließend den Platz verlassen. Nach dem Abpfiff deutete Bayern-Sportvorstand Max Eberl an, dass die Verletzung schwerwiegender sein könnte als zunächst erhofft. „Beide Verletzungen sind doch etwas größer“, erklärte Eberl mit Blick auf Saibari und den ebenfalls ausgewechselten Serge Gnabry. Auch Bayerns Co-Trainer Aaron Danks äußerte sich auf der Pressekonferenz besorgt: „Saibaris Knöchelverletzung sieht ziemlich schwer aus.“

Beim SV Werder Bremen herrscht nach der frühen Auswechslung von Mitchell Weiser gegen die TSG Hoffenheim (2:0) weiterhin Ungewissheit über das Ausmaß seiner Verletzung. Trainer Daniel Thioune äußerte nach der Partie auf der Pressekonferenz allerdings bereits einen ersten Verdacht zur Art der Verletzung des 32-Jährigen. „Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Muskelverletzung handelt. Er hat Schmerzen, es zog direkt rein“, erklärte der Werder-Coach. Weiser war bereits nach knapp einer Viertelstunde ohne gegnerische Einwirkung zu Boden gegangen und musste anschließend ausgewechselt werden. Auf der Ersatzbank wurde sein rechter Oberschenkel dick bandagiert. Für Klarheit soll nun eine MRT-Untersuchung sorgen, die laut Thioune in den kommenden Tagen durchgeführt werden soll. Wie die DeichStube berichtet, könnte eine genaue Diagnose bereits am Sonntag vorliegen. BILD rechnet spätestens am Montag mit entsprechenden Erkenntnissen. Besonders bitter wäre ein erneuter längerer Ausfall für Weiser, der sich erst vor wenigen Wochen eindrucksvoll nach einer mehr als einjährigen Verletzungspause infolge eines Kreuzbandrisses zurückgemeldet hatte. Entsprechend groß ist auch die Hoffnung bei seinem Trainer: „Ich hoffe einfach nur, dass es keine schwerwiegende Verletzung ist.“

Philipp Treu könnte dem SC Freiburg schon am kommenden Donnerstag wieder zur Verfügung stehen. Nachdem der 25-jährige Außenverteidiger den 2:1-Auswärtssieg beim FC Augsburg am Samstag aufgrund seiner Knöchelverletzung verpasst hatte, äußerte sich Trainer Julian Schuster nach der Partie gegenüber dem kicker optimistisch zu einer zeitnahen Rückkehr. „Heute war es zu eng“, erklärte Schuster. Die gute Nachricht: Bei Treu liege keine strukturelle Verletzung vor. „Es hat ein bisschen eingeblutet und gab eine Schwellung, aber ohne dass was kaputt ist“, erläuterte der Coach. Im Hintergrund werde intensiv daran gearbeitet, die Schwellung zu reduzieren. Damit besteht sogar Hoffnung auf einen Einsatz am Donnerstag (18:45 Uhr), wenn Freiburg in der Conference League bei Trabzonspor gastiert. „Es besteht eine gewisse Hoffnung, dass es bis Donnerstag möglicherweise reicht“, so Schuster.

Die Verletzung von Serge Gnabry könnte schwerwiegender sein als zunächst angenommen. Nach dem 2:2 des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zum Zustand des 31-jährigen Offensivspielers, der bereits in der ersten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden musste. „Beide Verletzungen sind doch etwas größer“, erklärte Eberl laut der Abendzeitung mit Blick auf Gnabry und Ismael Saibari, der zuvor ebenfalls vorzeitig vom Platz musste. Gnabry hatte in der 31. Minute ohne erkennbare gegnerische Einwirkung Beschwerden verspürt und konnte anschließend nicht mehr weitermachen. Sky hatte im weiteren Spielverlauf berichtet, dass sich der Nationalspieler an der rechten Oberschenkelrückseite verletzt hätte. Wie schwer es Gnabry tatsächlich erwischt hat und ob er für die kommenden Aufgaben ausfällt, müssen nun weitere Untersuchungen zeigen.

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben sich am 8. Bundesliga-Spieltag in einem umkämpften Klassiker mit 2:2 getrennt. Die Münchner gingen in der heimischen Allianz Arena zweimal in Führung, konnten ihren Vorsprung allerdings nicht über die Zeit bringen. Joker Fábio Silva sorgte mit seinem späten Ausgleichstreffer in der 89. Minute dafür, dass sich beide Mannschaften am Samstagabend die Punkte teilen mussten. Die Bayern erwischten den besseren Start und übernahmen zunächst die Spielkontrolle. Bereits in der 10. Minute hatte Michael Olise die Führung auf dem Fuß, scheiterte mit seinem Abschluss allerdings am rechten Pfosten. Dortmund fand anschließend besser in die Begegnung und kam durch Jobe Bellingham zu einer ersten gefährlichen Gelegenheit, die Jonas Urbig parierte. Wenig später musste der Rekordmeister gleich zwei personelle Rückschläge hinnehmen: Zunächst verletzte sich Ismael Saibari im Zweikampf mit BVB-Keeper Gregor Kobel und wurde durch Nathaniel Brown ersetzt, ehe nur zwei Minuten später auch Serge Gnabry angeschlagen vom Platz musste. Für ihn kam Josip Stanišić. In der 34. Minute jubelten die Gäste erstmals, nachdem Bellingham einen Fehler im Münchner Spielaufbau zur vermeintlichen Führung genutzt hatte. Der Treffer wurde nach VAR-Überprüfung allerdings zurückgenommen, da Carney Chukwuemeka im Abseits gestanden und Bayern-Torhüter Urbig bei der Aktion regelwidrig behindert bzw. gefoult hatte. Stattdessen schlugen die Hausherren wenig später selbst zu: Nach einem Fehlpass von Felix Nmecha kombinierte sich Konrad Laimer mit Olise in den Strafraum, scheiterte zunächst an Kobel und verwertete den Abpraller schließlich zum 1:0 (38.). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Halbzeitpause. Kane vergibt vom Punkt – Dortmund schlägt zurück Nach dem Seitenwechsel blieben die Bayern zunächst die gefährlichere Mannschaft und bekamen in der 56. Minute die große Gelegenheit, ihre Führung auszubauen. Eine Hereingabe von Harry Kane landete am ausgestreckten Arm von Nmecha, woraufhin Schiedsrichter Tobias Stieler auf Handelfmeter entschied. Kane übernahm selbst die Verantwortung und scheiterte mit seinem Strafstoß am Lattenkreuz. Der Fehlschuss sollte sich wenig später rächen. Nach einem abgefangenen Pass von Kane schalteten die Dortmunder schnell um. Chukwuemeka bediente Serhou Guirassy im Strafraum, der den Ball aus halblinker Position zum 1:1 im langen Eck unterbrachte (60.). Die Antwort der Münchner ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Joshua Kimmich den Ball in den Strafraum, wo Kane für Dayot Upamecano ablegte. Der Innenverteidiger musste aus kurzer Distanz nur noch zum 2:1 einschieben (66.). In der Folge versuchten die Gastgeber, die knappe Führung zu verwalten, blieben offensiv aber weiterhin gefährlich. Kane traf nach Vorarbeit von Brown in der 75. Minute erneut nur den Pfosten, wobei die Aktion wegen einer Abseitsstellung ohnehin zurückgepfiffen wurde. Auch ein weiterer Abschluss des Engländers verfehlte wenig später knapp das Dortmunder Tor. Auf der Gegenseite brachte Trainer Niko Kovač unter anderem Konstantinos Karetsas und Fábio Silva, um die Offensive noch einmal zu beleben. Diese Wechsel sollten sich kurz vor Schluss auszahlen. Nachdem die Bayern den Ball im Anschluss an eine Dortmunder Standardsituation nicht entscheidend klären konnten, setzte sich Karetsas im Strafraum durch und legte für Silva ab. Der Portugiese ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf in der 89. Minute mit einem flachen Schuss ins lange Eck zum 2:2. Die Münchner warfen in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne, doch auch der eingewechselte Lennart Karl hatte kein Glück: Sein Abschluss landete in der 90.+5 Minute an der Querlatte. Somit blieb es beim Unentschieden, durch das beide Mannschaften auch nach acht Bundesliga-Spieltagen ungeschlagen bleiben. Der FC Bayern behauptet aufgrund des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung vor dem punktgleichen BVB. Tore: 1:0 Konrad Laimer (38.) 1:1 Serhou Guirassy (60., Chukwuemeka) 2:1 Dayot Upamecano (66., Kane) 2:2 Fábio Silva (89., Karetsas)

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