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Eliesse Ben Seghir ist bei Bayer 04 Leverkusen zunächst individuell in die neue Trainingswoche gestartet. Wie der Werksklub am Dienstag im Rahmen seiner öffentlichen Einheit mitteilte, arbeitete der Offensivspieler auf dem Nebenplatz abseits der Mannschaft. Ben Seghir hatte erst in der vergangenen Woche nach längerer Verletzungspause sein Comeback gefeiert und beim Europa-League-Sieg gegen NK Celje seine ersten Pflichtspielminuten der Saison gesammelt. Beim anschließenden 2:0 am Sonntag gegen RB Leipzig fehlte der 21-Jährige allerdings schon wieder im Kader. Grund dafür war laut BILD eine leichte Verhärtung, eine erneute Verletzung soll nicht vorliegen. Für die kommenden Tage hat Ben Seghir nun zumindest etwas Zeit, die Beschwerden vollständig auszukurieren. Für die aktuelle Länderspielphase wurde der marokkanische Nationalspieler nicht nominiert und bleibt daher in Leverkusen. Nach dem kleinen Rückschlag direkt im Anschluss an sein Comeback dürfte es für Ben Seghir zunächst darum gehen, wieder vollständig an die Belastung heranzukommen.

Nathan Tella ist bei Bayer 04 Leverkusen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Wie der Werksklub am Dienstag offiziell mitteilte, absolvierte der Offensivspieler die Einheit wieder vollständig mit dem Team. Tella hatte seit Ende August aufgrund muskulärer Probleme gefehlt und war seit dem Pokalspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden nicht mehr für Leverkusen zum Einsatz gekommen. Der 27-Jährige verpasste seither insgesamt fünf Pflichtspiele: vier Partien in der Bundesliga sowie den Europa-League-Auftakt gegen NK Celje. Nun kann Tella die Länderspielpause nutzen, um wieder vollständig in den Trainingsrhythmus zu kommen. Trainer Carles Martínez hatte zuletzt bereits eine Rückkehr nach der Unterbrechung in Aussicht gestellt. Dass der Offensivspieler jetzt wieder sämtliche Teile der Einheit mit der Mannschaft absolvieren konnte, ist dafür ein wichtiger Schritt. Bis zum nächsten Pflichtspiel bleibt ihm noch etwas Zeit. Leverkusen ist erst am 10. Oktober wieder gefordert und gastiert dann beim 1. FSV Mainz 05. Bleibt Tella bis dahin beschwerdefrei, dürfte er dort wieder eine Option für den Kader sein.

Anton Kade macht auf dem Weg zurück nach seinem Muskelbündelriss in der Wade weitere Fortschritte. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, absolvierte der 22-Jährige am Dienstag eine individuelle Einheit mit Ball. In den kommenden Tagen soll Kade sein Pensum weiter steigern. Für die nächste Woche ist dem Bericht zufolge der Einstieg ins Mannschaftstraining vorgesehen. Verläuft die weitere Reha nach Plan, könnte der Offensivspieler Ende kommender Woche zudem in einem Testspiel erste Einsatzminuten sammeln. Kade fehlt dem FC Augsburg seit Anfang September verletzungsbedingt und verpasst dadurch auch die aktuelle Länderspielphase der deutschen Nationalmannschaft. Sollte er in den kommenden Tagen weiter planmäßig Fortschritte machen, könnte er für das erste Pflichtspiel nach der Pause wieder zu einer ernsthaften Option werden. Dann empfängt Augsburg den FC Bayern München (10. Oktober).

Robin Koch kann aktuell nicht am Trainingsbetrieb von Eintracht Frankfurt teilnehmen. Wie die Hessen am Dienstag in ihrem offiziellen Trainingsbericht mitteilten, fehlte der Kapitän krankheitsbedingt. Da der 30-Jährige ohnehin nicht für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde, bietet ihm die fast dreiwöchige Länderspielpause nun ausreichend Zeit, die Erkrankung in Ruhe auszukurieren. Bis Freitag steht für die in Frankfurt verbliebenen Profis jeweils eine Einheit pro Tag auf dem Programm, anschließend gibt es vier freie Tage. Ob Koch bereits im Laufe dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, bleibt abzuwarten.

Moussa Diaby ist nach seiner Rückkehr zu Bayer 04 Leverkusen noch nicht bei seinem vollständigen Leistungsvermögen angekommen. Rund vier Wochen nach seinem Wechsel von Al-Ittihad zur Werkself sieht der Neuzugang bei sich selbst noch deutlich Luft nach oben. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Gegen Augsburg waren es 60 Prozent, gegen Leipzig schon 70 Prozent“, erklärte Diaby laut BILD. Die anstehende Länderspielpause möchte der 27-Jährige deshalb nutzen, um weiter an seiner Fitness zu arbeiten und sich für die kommenden Aufgaben zu steigern. Mit seinen bisherigen Auftritten ist Diaby grundsätzlich zufrieden, erwartet von sich allerdings noch mehr: „Ich habe gut gespielt, der Mannschaft geholfen, aber ich weiß, dass ich noch viel, viel besser spielen kann.“ Eine erneute Eingewöhnung an die Bundesliga benötige er nach eigener Aussage nicht. Nach vier gemeinsamen Trainingswochen kenne er inzwischen auch seine neuen Mitspieler immer besser.

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