Willkommen in Deiner Arena

Ellyes Skhiri wird künftig nicht mehr für die tunesische Nationalmannschaft auflaufen. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln hat am Donnerstag das Ende seiner internationalen Karriere bekannt gegeben und kann seinen Fokus damit fortan vollständig auf die Aufgaben mit den Geißböcken richten. „Für mich ist nun der Zeitpunkt gekommen, das Ende meiner internationalen Karriere bekannt zu geben“, erklärte Skhiri in den sozialen Medien. Das Trikot Tunesiens zu tragen und sein Heimatland zu vertreten, habe ihn „stolz gemacht“ und sei für ihn „eine große Ehre“ gewesen. Seinen letzten Auftritt auf der großen internationalen Bühne hatte der defensive Mittelfeldspieler bei der Weltmeisterschaft 2026, bei der er die Auswahl als Kapitän anführte. Für Tunesien war nach drei Niederlagen gegen Schweden, Japan und die Niederlande bereits nach der Gruppenphase Schluss. Volle Konzentration auf den 1. FC Köln Skhiri blickt auf eine lange Laufbahn in der Nationalmannschaft zurück. Seit seinem Debüt im März 2018 absolvierte er insgesamt 86 Länderspiele (vier Tore) und nahm an drei Weltmeisterschaften sowie vier Afrika-Cups teil. Als größten Erfolg erreichte er mit Tunesien beim Afrika-Cup 2019 den vierten Platz. Nun endet dieses Kapitel für den Köln-Rückkehrer. „Mein Engagement, mein Einsatz und mein Respekt gegenüber unserer Nationalmannschaft waren all die Jahre über ungebrochen“, betonte Skhiri. Gleichzeitig verwies er auch auf die schwierigen Momente und Rückschläge, die ihn während seiner internationalen Karriere begleitet hätten. Für den FC ergibt sich daraus eine durchaus relevante Veränderung: Künftige Abstellungsperioden kann Skhiri zur Regeneration und Arbeit in Köln nutzen. Zusätzliche Belastungen durch Reisen und Länderspiele fallen für den Mittelfeldmann weg, der sich ab sofort vollständig auf seine Aufgaben in der Bundesliga konzentrieren kann.

Noël Aséko hat bei Eintracht Frankfurt zuletzt wichtige Argumente für weitere Einsatzzeit gesammelt. Beim 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 stand der Mittelfeldspieler erstmals von Beginn an auf dem Platz und wusste dabei auch Cheftrainer Adi Hütter zu überzeugen. „Für sein erstes Spiel in der Bundesliga hat er ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte Hütter auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr). Besonders das Zusammenspiel im Zentrum gefällt dem Österreicher: Aséko komme „immer besser in Schwung“ und bilde mit Raphael Onyedika „ein gutes Pärchen im zentralen Mittelfeld“. Noch ist der Youngster allerdings nicht an dem Punkt angekommen, an dem Hütter ihn regelmäßig über die komplette Distanz einplant. „Natürlich ist es ein Ziel, dass er 90 Minuten Leistung bringen kann“, erklärte der Coach, der den Aufbau weiterhin dosiert gestalten möchte: „Man muss behutsam mit den Leuten umgehen.“ Zusätzliche Wettkampfpraxis soll Aséko dabei helfen, körperlich den nächsten Schritt zu machen. „Durch die Spiele wird er mehr Saft bekommen“, ist Hütter überzeugt. Hütter hält Konkurrenzkampf offen Nach seinem überzeugenden Auftritt in Mainz hat sich Aséko zunächst eine gute Ausgangsposition im Frankfurter Mittelfeld erarbeitet. Das Zusammenspiel mit Onyedika funktionierte, gleichzeitig soll der Youngster über weitere Einsatzzeit körperlich zulegen. Hütter machte jedoch deutlich, dass sich daraus keine dauerhaft festgeschriebene Rollenverteilung ableiten lässt. Mit Mario Götze, Oscar Højlund und Farès Chaïbi stehen weitere Optionen bereit. Gerade Højlund kam unter Hütter bislang kaum zum Zug, wird deshalb aber keineswegs abgeschrieben. „Natürlich ist es für sie gerade ein bisschen unangenehm. Aber ich lasse sie doch jetzt nicht fallen“, betonte der Coach. Aséko hat sich mit seinem Startelfdebüt also vorerst nach vorne gespielt. Langfristig soll der Konkurrenzkampf im Zentrum aber offen bleiben …

Der nächste Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 steht bevor – und damit auch wieder die traditionellen Pressekonferenzen der Vereine im Vorfeld der Partien. Wie gewohnt äußern sich die Trainer dabei zur personellen Situation, zur Vorbereitung ihrer Mannschaft und zu den anstehenden Gegnern. LigaInsider liefert euch hier den kompakten Überblick über alle PK-Termine der Bundesliga-Klubs vor dem Wochenende. In den Klammern seht ihr, wo ihr die Pressekonferenzen live verfolgen könnt. Wir packen euch auch die Links dazu, sobald diese vorhanden sind. Die PK-Termine in der Übersicht Mittwoch, 16. September 14:00 Uhr, Union (YouTube) Donnerstag, 17. September 10:00 Uhr, Bayern (YouTube) 13:00 Uhr, Dortmund (YouTube) 13:00 Uhr, Stuttgart (YouTube) 13:30 Uhr, Frankfurt (YouTube) 13:30 Uhr, Augsburg (YouTube) 13:30 Uhr, Werder (YouTube) 14:00 Uhr, Mainz (YouTube) 14:00 Uhr, Köln (YouTube) 14:00 Uhr, HSV (YouTube) 14:00 Uhr, Gladbach (FohlenTV) 14:30 Uhr, Freiburg Freitag, 18. September 10:30 Uhr, Elversberg 13:30 Uhr, Leverkusen (YouTube) 14:00 Uhr, Schalke (S04TV) 14:00 Uhr, Paderborn (YouTube) 14:00 Uhr, Leipzig (YouTube) Diese Woche keine PK: Hoffenheim

Endlich wieder Donnerstag! Bevor morgen der 4. Spieltag beginnt, hört am besten schon jetzt in die neue Folge unseres Podcasts „Gamechanger am Donnerstag“ rein. Fadi, Sveno und Lukas sind diese Woche am Start, kümmern sich wie gewohnt um alle Match-Ups und bringen ihre Gamechanger ins Spiel. Dazu kommen zum Abschluss dann natürlich die Shrimps auf den Grill, also die absoluten Unterschiedsspieler des Spieltags inklusive Treffergarantie. ⚽ Rückkehr der Trainer-Pyramide Nach drei Spieltagen gibt es nun auch genug Eindrücke für Sveno und sein Komitee, um die Trainer-Pyramide wieder zu aktivieren. So sieht das erste Ranking vor dem vierten Spieltag aus:

Die TSG Hoffenheim hat ihr erstes Auswärtsspiel in der Europa League bei OFI Kreta mit 0:2 (0:1) verloren. Trotz optischer Überlegenheit, druckvoller Ballbesitzphasen und einer Schlussoffensive fand die Mannschaft von Cheftrainer Christian Ilzer kein Durchkommen gegen das griechische Abwehrbollwerk und ließ sich in den entscheidenden Momenten eiskalt auskontern. Die TSG übernahm von der ersten Minute an die Spielkontrolle, ließ den Ball flüssig zirkulieren und setzte die Gastgeber mit hohem Pressing unter Druck. Klare Torchancen sprangen dabei jedoch kaum heraus: Distanzschüsse von Burger und Hlozek stellten Heimkeeper Christogeorgos vor keine unlösbaren Aufgaben, während Kreta mit rigoroser Zweikampfführung im Sechzehner dichtmachte. Kalte Dusche nach einer halben Stunde Die Partie kippte nach genau 30 Minuten mit dem ersten gefährlichen Umschaltmoment der Hausherren: Nach einem langen Schlag setzte sich Kodro an der Mittellinie energisch mit der Schulter gegen den strauchelnden Hajdari durch, marschierte allein auf den Sechzehner zu und bediente den mitgelaufenen Aitor, der trocken zum 1:0 ins rechte Eck vollendete. Bis zur Pause zog sich OFI noch tiefer zurück, während Hoffenheim sichtlich geschockt wirkte. Hoffenheim erhöhte zur zweiten Halbzeit sofort die Schlagzahl, schnürte Kreta phasenweise im Stile einer Handballmannschaft rund um den Strafraum ein und warf offensiv alles nach vorne. Hlozek verpasste per Schlenzer nur knapp den Ausgleich (50.), wenig später verfehlten Schüsse von Rots und De Cat das Gehäuse. Kreta blieb bei Nadelstichen brandgefährlich – so strich ein Konter-Abschluss von Fountas in der 54. Minute nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. Hoffenheim kassiert erneut statt auszugleichen Bis zur 60. Minute wechselte die TSG maximales Risiko ein: Kramaric, Conté und Daghim kamen auf den Platz. In der 78. Minute lag der überfällige Ausgleich in der Luft: Nach einem perfekten Schnittstellenpass von Burger tauchte Lemperle am rechten Pfosten auf, brachte den Ball unter Bedrängnis von Athanasiou per Knie aber nicht im Tor unter. Wenige Sekunden später rettete Christogeorgos mit einem starken Reflex gegen einen tückischen Aufsetzer von Conté. Inmitten der Hoffenheimer Drangphase schlug Kreta erneut eiskalt zu: Nach einem geblockten Dribbling von Nuss erarbeitete sich OFI in der 84. Minute die ersten Ecken der gesamten Partie. Gonzalez schlug die Kugel scharf an den kurzen Pfosten, wo der kurz zuvor eingewechselte Kanellopoulos der Hoffenheimer Restverteidigung entwischte und wuchtig per Kopf zum 2:0-Endstand vollendete. Tore: 0:1 Aitor (30., Kodro) 0:2 Giorgios Kanellopoulos (84., Gonzalez) Aufstellung der TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Ozan Kabak, Hajdari (46., Machida), Rots (67., Daghim) – Avdullahu, Burger – De Cat (60., Kramaric), Wimmer (60., Conté) – Hložek (75., Asllani), Lemperle

Meister Magdeburg lässt in der Schweiz nichts anbrennen und gewinnt überlegen. Lange hält auch die MT Melsungen mit. Doch dann setzt sich das routiniertere Team aus Polen durch.

Erst im vergangenen Jahr wechselte Juri Knorr von der Bundesliga nach Dänemark. Nun soll bereits ein neuer Klub an dem Nationalspieler interessiert sein.

Jagt Paris Saint-Germain den nächsten deutschen Handball-Star? Offenbar interessieren sich die Franzosen für Juri Knorr. Bei PSG könnte er mit einem DHB-Kollegen auflaufen.

Der SC Magdeburg hat nach einem Problem mit den Bodenaufklebern in der Halle Klarheit geschaffen. Die Ursache ist gefunden.

Kai Häfner bleibt bis 2028 beim TVB Stuttgart. Mit über 2000 Toren gehört er zu einem exklusiven Kreis der Liga.