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Nach seinem Platzverweis bei der 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern München muss Borussia Mönchengladbach im Duell mit dem FC St. Pauli (Freitag, 20:30 Uhr) auf Kapitän Rocco Reitz verzichten. Das DFB-Sportgericht verhängte eine Sperre von einem Spiel für die Notbremse des Mittelfeldspielers. Trainer Eugen Polanski steht damit vor der Aufgabe, seinen Taktgeber zu ersetzen – sieht die Situation jedoch gelassen. „Wir haben es vor zwei Wochen schon erprobt, wie es ohne Rocco sein kann“, erklärte Polanski auf der Pressekonferenz. Damals hatte Reitz wegen einer Gelbsperre im Spiel gegen den SC Freiburg (1:2) gefehlt. Dass die Borussia ohne ihren Anführer im Mittelfeld auskommen musste, sei zwar „nie schön“, doch der Kader biete genügend Alternativen. Gegen Freiburg bildeten Philipp Sander, Yannik Engelhardt und Hugo Bolin das Dreierzentrum in der Startelf. Polanski betonte, dass er nicht mehr in der Phase sei, in der er die richtige Chemie im Team erst finden müsse: „Am Ende haben wir zwei bis drei Startelfformationen im Kopf, die sich verfestigt haben. Mit allen dreien würde ich ins Rennen gehen. Das ist eher eine Luxussituation.“ Wie sehen Polanskis Optionen aus? Wer konkret in die Rolle des Kapitäns rückt, ließ Polanski offen. „Es ist im Fußball teilweise ungerecht, wenn der Trainer diese Entscheidung treffen muss“, sagte der Gladbach-Trainer. Klar ist jedoch, dass Engelhardt nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder zur Verfügung steht und im Zentrum eine wichtige Rolle spielen dürfte. Ob Polanski neben Engelhardt eher auf ein physischeres Mittelfeld oder eine spielstärkere Variante setzt, dürfte sich kurzfristig entscheiden. „Wir sind gewappnet“, betonte der Trainer trotz des Ausfalls seines Kapitäns.

Felipe Chávez könnte über den Sommer hinaus beim 1. FC Köln bleiben. Wie die Abendzeitung berichtet, planen die Verantwortlichen des Bundesligisten, im Sommer die vereinbarte Kaufoption für den vom FC Bayern München ausgeliehenen Mittelfeldspieler zu ziehen. Der 18-jährige Peruaner war Anfang Februar nach Köln gewechselt und kam bislang auf zwei Kurzeinsätze mit insgesamt 22 Spielminuten für das Team von Trainer Lukas Kwasniok. Trotz der bislang überschaubaren Einsatzzeit soll Chávez intern einen positiven Eindruck hinterlassen haben. Nach AZ-Informationen ist der zentrale Mittelfeldspieler mit seiner Situation zufrieden und hat sich körperlich weiterentwickelt – weshalb in den kommenden Wochen mit mehr Einsatzzeit gerechnet wird. Sollte Köln die Kaufoption ziehen, würde das allerdings nicht bedeuten, dass der FC Bayern München die Entwicklung des Talents aus den Augen verliert. Die Münchner haben sich für 2027 und 2028 eine Rückkaufoption gesichert. Intern gilt Chávez weiterhin als vielversprechendes Talent. Der 18-Jährige wurde seit 2019 beim FC Bayern ausgebildet, bevor er in der Wintertransferperiode nach Köln verliehen wurde. Zudem debütierte Chávez im Oktober 2025 bereits für die Nationalmannschaft von Peru. Angaben zur Höhe der Kauf- und Rückkaufoption sind bislang nicht bekannt.

Gute Nachrichten für die Defensive des 1. FC Köln: Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen ist nach seinem Muskelfaserriss wieder eine Option für den Spieltagskader. Trainer Lukas Kwasniok bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 18:30 Uhr), dass der Norweger die komplette Trainingswoche absolviert hat. „Seb hat jetzt alles mitgemacht. Insofern ist es grundsätzlich denkbar, dass er startet. Er wird auf jeden Fall im Kader stehen“, erklärte der Trainer. Trotz der Einsatzbereitschaft zögert Kwasniok noch mit einem Startelfeinsatz. Der Fokus liegt auf der Risikominimierung: „Da müssen wir abwägen, ob er in der Lage ist, 90 Minuten zu spielen, oder die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ich ihn runternehmen muss, damit er sich nicht wieder an der Muskulatur verletzt.“

Der VfB Stuttgart muss nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Europa League um das Weiterkommen bangen. Gegen den FC Porto setzte es in Stuttgart eine knappe 1:2-Niederlage. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und eines aberkannten Treffers reichte es für die Schwaben nicht für ein Unentschieden. Die Partie begann intensiv, doch Stuttgart leistete sich im Spielaufbau zu viele Ungenauigkeiten. Porto bestrafte dies eiskalt: Zunächst nutzte Terem Moffi (21.) einen abgefangenen Nübel-Abshlag zur Führung, nur sechs Minuten später erhöhte Rodrigo Mora nach einem Fehlpass von Chabot auf 2:0 (27.). Stuttgart bewies jedoch Moral und kämpfte sich kurz vor der Pause zurück. Nach einer unübersichtlichen Situation im Sechzehner schaltete Deniz Undav (40.) am schnellsten und traf per sehenswertem Volley zum wichtigen 1:2-Anschlusstreffer. VAR-Pech und Porto-Bollwerk in Hälfte zwei Nach dem Seitenwechsel dominierte der VfB das Geschehen, während Porto sich auf das Verteidigen und Zeitspiel konzentrierte. In der 72. Minute staubte Angelo Stiller nach einem Standard zum vermeintlichen 2:2 ab. Doch der Jubel währte nur kurz – der VAR schaltete sich ein und erkannte den Treffer aufgrund einer passiven Abseitsposition von Tiago Tomás ab. In der Schlussphase rannte Stuttgart unermüdlich an, doch Porto-Keeper Diogo Costa parierte unter anderem glänzend gegen den eingewechselten Chris Führich (83.). Da auch die Hereingaben von Mittelstädt in der Schlussphase keine Abnehmer fanden, blieb es beim 1:2. Der VfB steht damit im Rückspiel in Portugal unter Zugzwang. Tore: 0:1 Terem Moffi (21., Borja Sainz) 0:2 Rodrigo Mora (27., Zaidu Sanusi) 1:2 Deniz Undav (40.) Besondere Vorkommnisse: Nach VAR-Überprüfung wegen Abseits aberkanntes Tor von Angelo Stiller (72.)

Nach seinem Treffer vom Punkt am vergangenen Wochenende gegen den VfL Wolfsburg (2:1) hat sich Jean-Luc Dompé beim Hamburger SV erneut in den Fokus gespielt. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 18:30 Uhr) deutete Trainer Merlin Polzin an, dass das jüngste Erfolgserlebnis des Franzosen ein Argument für einen Startelfeinsatz sein könnte. „Natürlich spielt das eine Rolle“, sagte Polzin auf die Frage, ob man Dompé nach seinem Erfolgserlebnis auf der „Welle weiterreiten“ lassen wolle. „Es war ein schönes Beispiel, wie viel Verantwortung der Junge auf dem Feld tragen möchte, um seiner Mannschaft etwas zu geben. Das hat er getan. Darüber habe ich mich sehr für ihn und für uns gefreut.“ Zentrum steht – Konkurrenz in der Offensive Während Polzin kein Geheimnis daraus machte, dass das Duo Albert Sambi Lokonga und Nicolai Remberg im Zentrum „aller Voraussicht nach“ gesetzt ist, bleibt die Besetzung in der Offensive offen. Für Dompé spricht seine aktuelle Form, gleichzeitig steht mit Philip Otele eine weitere Option zur Verfügung. Polzin deutete an, dass daher auch eine Rolle als Joker möglich sein könnte. „Wir gucken, was sich am besten zum Gegner und unserer Art und Weise finden lässt“, erklärte der Trainer. Mit seinem jüngsten Auftritt hat Dompé seine Ambitionen auf eine wichtige Rolle im Offensivspiel des HSV jedenfalls untermauert.

Das Derby gegen Flensburg ist für Kiel mehr als Prestige: Ein Sieg erhält die kleine Chance auf die Champions League. Ein nationaler Titel ist für den Rekordmeister in dieser Saison nicht mehr drin.

Titelverteidiger SC Magdeburg kassiert in der Champions League die zweite Niederlage. Am Viertelfinaleinzug ändert der Ausrutscher in Paris nichts.

Xenia Smits legt ihre Handballkarriere vorerst auf Eis – in ihrem Privatleben steht eine einschneidende Veränderung an. Die Nachricht verkündet sie auf emotionale Art und Weise.

Nationaltorwart David Späth kritisiert Experten für abwertende Aussagen während der Handball-EM. Die Kommentare hatten für ihn persönliche Auswirkungen.

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