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Eintracht Frankfurt hat Innenverteidiger Niklas Scheller mit einem Profivertrag ausgestattet. Das gab der Bundesligist am Donnerstag bekannt. Der 18-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum und gehört in der laufenden Saison bereits zum Stammpersonal der U21 in der Regionalliga Südwest. Scheller trägt seit 2018 das Trikot der Eintracht und durchlief seit der U11 sämtliche Nachwuchsmannschaften. Im vergangenen Sommer rückte er vorzeitig in die U21 auf, obwohl er altersbedingt noch für die U19 spielberechtigt ist. Zudem durfte er mit der Profimannschaft ins Trainingslager nach Grassau reisen. Sportdirektor Timmo Hardung zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung des Abwehrtalents: „Niklas hat im Anschluss an seine Reha im Frühjahr eine sehr positive Entwicklung genommen und schnell im Männerfußball Fuß gefasst.“ In der U21 soll Scheller weiterhin regelmäßig Spielpraxis sammeln und schrittweise an die Anforderungen des Profifußballs herangeführt werden. Auch NLZ-Leiter Alexander Richter hob die Fortschritte des Verteidigers hervor. Scheller habe sich bereits gut an das höhere Spieltempo und die körperlichen Anforderungen der Regionalliga angepasst und übernehme trotz seines jungen Alters Verantwortung. Seine Leistungen haben dem Frankfurter Eigengewächs zudem eine erneute Berufung in die deutsche U19-Nationalmannschaft eingebracht. Bereits im vergangenen Jahr gehörte Scheller zum Aufgebot bei der U17-Weltmeisterschaft.

Bara Sapoko Ndiaye hat nach seiner Blinddarm-Operation einen Schritt in Richtung Comeback gemacht. Wie der FC Bayern München am Donnerstag mitteilte, absolvierte der 18-jährige Mittelfeldspieler wieder eine individuelle Laufeinheit auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße. Ndiaye hatte sich im Oktober dem Eingriff unterziehen müssen und fällt seitdem aus. Wann er wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist bislang offen.

Dennis Seimen wird beim VfB Stuttgart am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (18:30 Uhr) wieder zwischen den Pfosten stehen. Das bestätigte Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Zuletzt hatte Fabian Bredlow im Champions-League-Auswärtsspiel bei Galatasaray Istanbul den Vorzug erhalten. Auf die Frage, ob Seimen gegen Bremen wieder beginnen werde, antwortete Hoeneß eindeutig: „Ja, Dennis wird am Samstag im Tor stehen.“ Auch an der grundsätzlichen Rollenverteilung ließ der VfB-Coach keine Zweifel aufkommen. „Wir waren da in der Kommunikation immer sehr klar. Dennis Seimen ist die Nummer eins. Da haben wir nie einen Zweifel dran gelassen“, betonte Hoeneß. Die wiederholten Wechsel im Tor seien keineswegs Ausdruck eines offenen Konkurrenzkampfs. Seimen die klare Nummer eins im Tor Bereits vor Seimens Verletzung habe man mit dem 20-Jährigen darüber gesprochen, seine Belastung angesichts der bevorstehenden Dreifachbelastung durch Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League gezielt zu steuern. Nach der anschließenden längeren Verletzungspause sei dieser Ansatz umso wichtiger geworden. Dass Bredlow in den vergangenen Wochen mehrfach zum Einsatz kam, entspricht damit dem ursprünglichen Plan. Hoeneß wies die Bezeichnung Torwartrotation ausdrücklich zurück: „Es ist keine Torwartrotation, wir machen genau das, was wir angekündigt haben.“ An der Hierarchie ändert sich dadurch nichts. „Dennis ist die Nummer eins und Fabi ist eine sehr starke Nummer zwei. Da gibt es überhaupt nichts dran zu deuteln“, stellte der Trainer abschließend klar.

Yanik Spalt hat sich beim VfB Stuttgart für weitere Aufgaben empfohlen. Der 19-jährige Mittelfeldspieler, der beim Champions-League-Spiel gegen Galatasaray (0:2) früh für den angeschlagenen Atakan Karazor eingewechselt wurde und eine überzeugende Leistung zeigte, darf sich für das Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen (Samstag, 18:30 Uhr) Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen. „Natürlich ist er eine Option, ohne jetzt schon auf die Startelf eingehen zu wollen“, erklärte Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Eine Entscheidung stehe noch aus, da zunächst die körperliche Verfassung der Spieler bewertet werden müsse. Auch bei Spalt gelte es zu berücksichtigen, dass er in den Wochen zuvor nur wenig Spielpraxis gesammelt habe. Dass der Youngster in Istanbul einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, machte Hoeneß allerdings deutlich: „Natürlich hat es Spalti sehr gut gemacht, das haben wir alle registriert. Es war sehr erfreulich zu sehen, dass er in einer guten Form ist.“ Hoeneß beeindruckt von Spalts Abgeklärtheit Besonders bemerkenswert fand der VfB-Coach, wie souverän Spalt mit der Kulisse von rund 55.000 Zuschauern umging. „Er hat sehr abgezockt gespielt. Es war keine normale Atmosphäre, insbesondere nicht für einen Jungen, der jetzt erst so richtig seine ersten Minuten bei der Profimannschaft spielt.“ Auch spielerisch wusste der Nachwuchsakteur zu überzeugen. Hoeneß lobte dessen Entscheidungen am Ball, seine Ruhe sowie die Robustheit und das Timing in den defensiven Zweikämpfen. Insgesamt sei es ein „abgeklärtes, gutes Spiel“ gewesen. Ob Spalt seine Chance gegen Bremen von Beginn an erhält, will Hoeneß nach weiteren Gesprächen mit dem Trainerteam, der medizinischen Abteilung und den Spielern entscheiden.

Grischa Prömel hat beim VfB Stuttgart nach dem Champions-League-Spiel gegen Galatasaray mit leichten körperlichen Problemen zu kämpfen. Wie Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen (Samstag, 18:30 Uhr) mitteilte, wurde der 31-jährige Mittelfeldspieler deshalb medizinisch untersucht. Größere Sorgen bereitet der Zustand des Routiniers den Schwaben allerdings nicht. „Grischa Prömel ist auch mit kleinen Problemen untersucht worden gestern. Da gehen wir davon aus, dass er zur Verfügung steht“, erklärte Hoeneß am Donnerstag. Damit deutet derzeit alles darauf hin, dass Prömel gegen Bremen einsatzfähig sein wird. Um welche Beschwerden es sich genau handelt, ließ der VfB-Coach offen.

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