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Der VfB Stuttgart bleibt in der Champions League ungeschlagen. Am dritten Spieltag der Ligaphase erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Atlético Madrid ein 1:1 (1:0) und zeigte dabei über weite Strecken eine überzeugende Leistung. Nach einer starken ersten Halbzeit und der Führung durch Jamie Leweling mussten sich die Schwaben trotz langer Überzahl letztlich mit einem Punkt begnügen. Mit sieben Zählern aus drei Partien steht der VfB vorerst auf dem dritten Platz der Champions League. Die Stuttgarter legten vor heimischer Kulisse einen beeindruckenden Start hin und setzten die Gäste aus Spanien vom Anpfiff weg unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden scheiterte Bilal El Khannouss an Atlético-Keeper Jan Oblak, der wenig später auch gegen Josha Vagnoman und Angelo Stiller zur Stelle war. Der VfB blieb spielerisch überlegen, eroberte den Ball immer wieder früh und weit in der gegnerischen Hälfte und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Die verdiente Belohnung folgte schließlich in der 36. Minute: Nach einem Ballgewinn von Stiller im gegnerischen Strafraum kam Leweling an die Kugel, zog mit einem Haken nach innen und traf mit einem leicht abgefälschten Flachschuss zur 1:0-Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Der zweite Durchgang begann für die Hausherren dagegen denkbar ungünstig. Atlético-Trainer Diego Simeone brachte zur Halbzeit Ademola Lookman, der nur wenige Augenblicke später den Ausgleich vorbereitete. Seine flache Hereingabe verwertete Julián Álvarez in der 47. Minute zum 1:1. Anschließend entwickelte sich eine zunehmend umkämpfte Begegnung, in der auch die Madrilenen gefährlicher wurden. In der 61. Minute verhinderte VfB-Torhüter Dennis Seimen gegen Pablo Barrios sogar einen möglichen Rückstand. Wenig später nahm die Partie jedoch eine weitere Wendung. Morten Hjulmand sah nach einem rüden Einsteigen gegen Angelo Stiller die Rote Karte (64.), sodass Stuttgart die verbleibende Spielzeit in Überzahl bestreiten durfte. Die Hoeneß-Elf ergriff daraufhin wieder häufiger die Initiative und drängte auf den Siegtreffer. Unter anderem verfehlte Grischa Prömel per Kopf nur knapp das Tor, ehe Jeff Chabot in der Schlussphase nach einer Ecke ebenfalls knapp vorbeiköpfte. Atlético verteidigte in Unterzahl allerdings weitgehend diszipliniert und ließ nur noch wenige klare Möglichkeiten zu. So blieb es trotz des engagierten Auftritts beim 1:1. Der VfB verpasste damit zwar den dritten Sieg im dritten Spiel, kann mit sieben Punkten und weiterhin ungeschlagener Bilanz aber auf einen gelungenen Start in die Königsklasse zurückblicken. Tore: 1:0 Jamie Leweling (36.) 1:1 Julian Álvarez (47., Lookman) Besonderes Ereignis: Rote Karte für Morten Hjulmand (Atlético) nach einem rüden Einsteigen mit gestrecktem Bein gegen Angelo Stiller (64.). Aufstellung des VfB Stuttgart Seimen – Vagnoman (52. Assignon), Hendriks, Chabot, Mittelstädt – Prömel, Stiller – Leweling (72. Demirović), El Khannouss, Führich (87. Sauer) – Undav (87. Pejčinović)

Josha Vagnoman hat das Champions-League-Spiel des VfB Stuttgart gegen Atlético Madrid am Dienstagabend vorzeitig beenden müssen. Der Rechtsverteidiger wurde in der 52. Minute angeschlagen ausgewechselt. Für ihn kam Lorenz Assignon in die Partie. Welche Beschwerden genau hinter dem Wechsel steckten, war zunächst nicht eindeutig zu erkennen. Wie Prime Video während der Übertragung berichtete, wurde Vagnomans rechte Wade auf der Bank bandagiert.

Bei Patson Daka geht es nach seinem Muskelfaserriss weiter voran. Nachdem der 28-jährige Stürmer des Hamburger SV zuletzt bereits individuell auf dem Trainingsplatz gearbeitet hatte, nahm er am Dienstag erstmals wieder am gemeinsamen Aufwärmprogramm mit seinen Teamkollegen teil. Das geht aus einem Bericht der Hamburger Morgenpost hervor. Demnach war Daka beim Auftakt der Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel gegen den SC Paderborn 07 zumindest zu Beginn der öffentlichen Einheit in die Mannschaft integriert. Eine vollständige Rückkehr ins Mannschaftstraining ist daraus allerdings noch nicht abzuleiten. Wie schnell Daka in den kommenden Tagen weitere Belastungsschritte machen kann, bleibt zunächst abzuwarten. Update: Inzwischen hat sich auch HSV-Trainer Merlin Polzin zur Situation des Angreifers geäußert und eine baldige Rückkehr in Aussicht gestellt: „Bei Pato steigern wir langsam die Belastung. Wir haben jetzt drei Spiele vor der Brust, da wird er sicherlich auch wieder eine Rolle spielen. Er fühlt sich gut, scharrt mit den Hufen, wir müssen aber auch genau abwägen, welcher Akteur in welchem Spiel spielt.“

Moussa Ndiaye muss beim SV Werder Bremen weiterhin auf sein Pflichtspieldebüt warten. Wie Profifußball-Leiter Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube bestätigte, wird der Linksverteidiger auch in der bevorstehenden Englischen Woche nicht zur Verfügung stehen. Damit fallen für den 24-Jährigen sowohl die Bundesliga-Partien gegen Mainz und Hoffenheim als auch das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund aus. „Die Spiele gegen Mainz, Dortmund und Hoffenheim sind für Moussa noch kein Thema. Da brauchen wir weiterhin Geduld“, erklärte Niemeyer. Hintergrund sind die anhaltenden Leistenprobleme, die Ndiaye bereits seit mehreren Wochen außer Gefecht setzen. Auf ärztliche Anweisung muss sich der Senegalese weiterhin schonen. Zuletzt suchte er auch seinen Operateur in Barcelona auf, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Bereits 2024 war Ndiaye an der betroffenen Leiste operiert worden. Die erhoffte Rückkehr verzögert sich damit weiter, nachdem Trainer Daniel Thioune zuletzt noch Hoffnung auf eine zeitnahe Wiedereingliederung ins Mannschaftstraining gemacht hatte. Einen konkreten Zeitplan gibt es weiterhin nicht. Niemeyer bleibt dennoch zuversichtlich, dass die Leihgabe des RSC Anderlecht in dieser Saison noch eine Rolle spielen wird: „Ich bin mir sicher, dass er uns noch helfen wird.“ Wann das der Fall sein wird, ist derzeit allerdings weiterhin offen..

Jonas Hofmann gehört ab sofort zum Europa-League-Kader von Bayer 04 Leverkusen. Wie der Klub am Dienstagabend offiziell mitteilte, wurde der 34-jährige Offensivspieler für den verletzten Martin Terrier (Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel) nachnominiert. Aufgrund der langen Ausfallzeit durfte Leverkusen gemäß den UEFA-Regularien einen Spieler für den europäischen Wettbewerb nachmelden. Damit steht Hofmann bereits für das Auswärtsspiel bei OFI Kreta am Donnerstag (18:45 Uhr) als zusätzliche Option zur Verfügung. Die Wahl fiel auf Hofmann, der in der Bundesliga bislang lediglich drei Kurzeinsätze absolvierte. Auch Victor Boniface (ein Bundesliga-Kurzeinsatz) galt laut kicker als möglicher Kandidat für den frei gewordenen Platz. Der nigerianische Stürmer ging bei der Entscheidung jedoch leer aus. Für Hofmann bietet sich somit eine weitere Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. Der ehemalige Nationalspieler wird bereits am morgigen Mittwoch mit der Mannschaft nach Griechenland reisen und könnte einen Tag später gegen Kreta erstmals in der laufenden Europa-League-Saison zum Einsatz kommen.

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