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Wie schon im Winter stellt sich bei Umut Tohumcu wieder die Frage nach der weiteren Zukunft. Dem 21-jährigen Mittelfeldspieler könnten nach dem Leih-Aufenthalt bei der KSV Holstein mehrere Türen offenstehen. Ob ihm auch bei der TSG Hoffenheim, seinem Stammklub, eine Tür aufgehalten wird, ist ungewiss. Durch die Teilnahme an der Europa League wäre zumindest Bedarf da für einen in der Breite gut besetzten Kader. Der kicker vermutet dennoch, dass Tohumcu keine Perspektive in Sinsheim hat. Vereine aus der Türkei sollen Interesse an ihm haben, heißt es weiter. Aus Italien habe der Turin FC Interesse signalisiert. Sportreporter Niclas Borner (u. a. RTL) stellt derweil eine Bundesliga-Station als Möglichkeit in Aussicht: Laut Borner ist der 1. FC Köln interessiert. Tohumcu war in der Hinrunde der abgelaufenen Saison nur sporadisch für Hoffenheim im Einsatz, kam beim Leihklub in Kiel sodann aber immerhin auf 13 Ligaeinsätze, davon elf in der Startformation. Sein Vertrag im Kraichgau läuft bis 2028.

Der Brentford FC will es im Fall Said El Mala wissen: Laut Sky sind die Engländer beim 1. FC Köln mit einem hohen Angebot für das 19-jährige Offensivjuwel vorstellig geworden. Dass dem Klub mittlerweile etwas Konkretes vorliegt, hatte Geschäftsführer Thomas Kessler gerade erst öffentlich zu Protokoll gegeben, ohne aber mit Klubnamen aufzuwarten. Mutmaßungen, dass Brentford eine Offerte abgegeben hat, machten jedoch umgehend die Runde. Sky wartet auch mit Zahlen auf. Dem Pay-TV-Sender zufolge bieten die Engländer eine feste Ablöse in Höhe von 40 Millionen Euro zuzüglich Boni von 5 Millionen Euro. Köln habe darauf noch nicht reagiert, soll sich aber ein Gesamtpaket von mindestens 50 Millionen Euro vorstellen. Mit El Mala selbst ist laut Sky im Übrigen noch keine Abmachung erfolgt. Erst sollen die Vereine die Lage ausloten. Allzu weit scheinen sie nicht mehr auseinanderzuliegen.

Samuel Mbangula blickt auf eine schwierige erste Saison beim SV Werder Bremen zurück. Nach starkem Start verlor der Offensivspieler im weiteren Verlauf der Spielzeit zunehmend an Bedeutung. Nun hat sich sein Berater Grace Diamouangana gegenüber BILD zur Entwicklung des Belgiers und dessen Zukunft geäußert. „Wenn wir seine Saison bewerten, muss man zugeben, dass sie sehr gut begann, aber letztendlich durch unzureichendes Management gebremst wurde“, erklärte der Berater. Vor allem der Systemwechsel habe Mbangula nicht in die Karten gespielt. Laut Diamouangana musste der 22-Jährige zu häufig auf Positionen spielen, die ihm nicht optimal liegen würden. Dabei hatte der Flügelspieler zunächst durchaus überzeugt. Nach seinem Wechsel von Juventus Turin an die Weser sammelte Mbangula nach sechs Spieltagen bereits fünf Scorerpunkte. Insgesamt absolvierte der Belgier in seiner Premierensaison 27 Pflichtspiele und steuerte drei Tore sowie vier Vorlagen bei. In der Rückrunde stand der Offensivspieler allerdings nur noch dreimal in der Startformation. Fokus weiter auf Werder Trotzdem beschäftigt sich Mbangula laut seinem Berater aktuell nicht konkret mit einem Abschied. Vielmehr wolle der Belgier in Bremen den nächsten Anlauf nehmen. „Die Erwartungen sind klar: Es soll eine bessere Saison werden. Sowohl für Samuel persönlich als auch für den Verein“, so Diamouangana. Gleichzeitig machte der Berater aber deutlich, dass man bei passenden Angeboten gesprächsbereit wäre. „Sollte ein Verein auf uns zukommen, bei dem das Angebot sowohl für Werder als auch für Samuel attraktiv ist, würden wir uns zusammensetzen“, erklärte er. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt das nur ein Gedankenmodell: „Er hat hier in Bremen aber noch einiges zu erledigen.“ Auch die fehlende Sommervorbereitung sieht das Umfeld des Offensivspielers als wichtigen Faktor für die durchwachsene Saison. Mbangula sei nach der Klub-WM mit Juventus Turin körperlich nicht bei voller Leistungsfähigkeit gewesen und habe dennoch zunächst starke Leistungen gezeigt. Der Fokus liege nun darauf, in der kommenden Saison wieder an die starke Anfangsphase anzuknüpfen.

Wie und ob es mit Arthur Chaves beim FC Augsburg weitergeht, scheint aktuell noch unklar zu sein. Laut einem kicker-Bericht haben die Fuggerstädter bislang keine finale Entscheidung getroffen, ob sie die Kaufoption für den Innenverteidiger ziehen werden. Der 25-Jährige war im Januar leihweise von der TSG Hoffenheim zum FCA gewechselt und kam seitdem auf elf Pflichtspieleinsätze für die Fuggerstädter. Für eine feste Verpflichtung besitzen die Augsburger eine Kaufoption, die dem Bericht zufolge bei rund 6 Millionen Euro liegen soll. Sollte Augsburg auf eine feste Verpflichtung verzichten, würde Chaves im Sommer zunächst nach Hoffenheim zurückkehren. Konkurrenzkampf in der Defensive Grundsätzlich ist der FCA in der Innenverteidigung aktuell breit aufgestellt. Mit Jeffrey Gouweleeuw, Keven Schlotterbeck, Cédric Zesiger, Chrislain Matsima und Noahkai Banks stehen bereits mehrere Optionen im Kader. Allerdings könnte sich die Situation im Sommer noch verändern. Vor allem Banks und Matsima gelten als mögliche Kandidaten für einen Wechsel, wobei Letzterer zuletzt lange verletzt ausfiel. In diesem Fall könnte Chaves als bereits integrierte und Bundesliga-erprobte Lösung interessant bleiben. Eine baldige Entscheidung scheint jedoch nicht in Sicht zu sein.

Beim 1. FC Köln scheint im Poker um Said El Mala Bewegung in die Sache zu kommen. Geschäftsführer Thomas Kessler ließ nun durchblicken, dass für den umworbenen Offensivspieler inzwischen etwas Konkretes – und Lukratives – vorliegt. „Das hat sich geändert“, erklärte Kessler laut Angaben des GEISSBLOG mit Blick auf seine Aussagen aus dem April, als er noch betont hatte, dass kein Angebot vorliege, mit dem sich der Klub ernsthaft beschäftigen müsse. „Inzwischen sind wir in einer Region angekommen, in der ich gesprächsbereit wäre“, so der Geschäftsführer weiter. Sportliche Wünsche vs. wirtschaftliche Überlegungen Ein Verbleib des 19-Jährigen über den Sommer hinaus ist nicht erst dadurch fraglich, diese Offenheit vonseiten des Klubs verdeutlicht aber, dass bei El Mala mit dem nächsten Schritt gerechnet werden muss. Zwar betonte Kessler erneut, dass der Youngster noch langfristig bis 2030 an den FC gebunden sei und keine Ausstiegsklausel besitze. Gleichzeitig machte er jedoch deutlich, dass wirtschaftliche Überlegungen eine wichtige Rolle spielen dürften. Eine Ablöse von 40 Millionen Euro oder mehr steht im Raum. „Der Trainer würde sich wünschen, dass er bleibt, weil er ein guter Spieler ist. Ich würde mir ebenfalls wünschen, dass er bleibt. Aber am Ende geht es nicht darum, sich etwas zu wünschen, sondern darum, die beste Entscheidung für den Klub zu treffen“, erklärte Kessler. Zuletzt war unter anderem von Interesse aus der Premier League die Rede, meistens von Brighton. Inzwischen soll sich auch der Brentford FC eingeschaltet haben. Kessler betonte allerdings, dass sich das Interesse nicht nur auf England beschränke: „Wenn man sich Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es vermutlich nur wenige Klubs in Europa, die nicht über ihn stolpern.“

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