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Der Senegal hat den Afrika-Cup 2025/26 gewonnen. Im Finale setzte sich der Senegal in der Verlängerung mit 1:0 gegen Marokko durch und feiert damit nach 2022 bereits den zweiten Afrika-Cup-Sieg der Verbandsgeschichte. Das Turnier, das am 21. Dezember 2025 begonnen hatte, ist damit beendet. Umstrittene Schlussphase und Entscheidung in der Verlängerung Das Endspiel entwickelte sich in der Schlussphase zu einer hoch umstrittenen Angelegenheit. In der Nachspielzeit wurde Senegal zunächst ein Treffer aberkannt, da der Schiedsrichter bereits vor dem Abschluss ein vermeintliches Foul abgepfiffen hatte – eine Entscheidung, die für erheblichen Unmut sorgte. Kurz darauf griff der VAR ein und entschied nach einem sehr leichten Kontakt auf Elfmeter für Marokko. Aus Protest verließ das senegalesische Team zwischenzeitlich den Platz und begab sich in die Kabine, kehrte jedoch nach Aufforderung von Sadio Mané wieder zurück. Der Strafstoß brachte keine Wende: Brahim Díaz scheiterte mit einem Panenka-Versuch an Édouard Mendy. In der Verlängerung fiel schließlich die Entscheidung. In der 94. Minute verlagerte Idrissa Gueye das Spiel nach links zu Pape Gueye, der sich gegen Achraf Hakimi durchsetzte und den Ball im Fallen von der Strafraumgrenze an die Unterkante der Latte jagte. Von dort sprang das Leder ins Tor – ein sehenswerter Abschluss, der Senegal den Titel sicherte. Bundesliga-Profis vor der Rückkehr Mit dem Schlusspfiff endet der Afrika-Cup auch aus Bundesliga-Sicht. Die letzten verbliebenen Turnierteilnehmer treten nun die Rückreise zu ihren Vereinen an. Für die beiden Marokkaner Eliesse Ben Seghir (Bayer 04 Leverkusen) und Bilal El Khannouss (ausgewechselt in der 80., VfB Stuttgart) bedeutet die Final-Niederlage einen bitteren Abschluss des Turniers. Ben Seghir verpasste das Endspiel verletzungsbedingt, El Khannouss musste die Niederlage auf dem Platz hinnehmen. Ganz anders stellt sich die Situation für Nicolas Jackson (ausgewechselt in der 90.+3, FC Bayern München) dar, der mit dem Titelgewinn einen sportlichen Höhepunkt erlebt und entsprechend positiv gestimmt zu seinem Klub zurückkehren dürfte. Wann die Rückkehrer wieder vollständig in den Trainings- und Spielbetrieb ihrer Vereine eingebunden werden, hängt von der individuellen Belastungssteuerung ab. Klar ist jedoch: Nach rund einem Monat endet für die Bundesliga der Afrika-Cup-Abstellungszeitraum – die personelle Entlastung kehrt wieder ein.

Der VfL Wolfsburg kommt im Werben um Charlie Cresswell aktuell nicht weiter. Nach Informationen von David Ornstein hat der Toulouse FC auch ein nachgebessertes Angebot der Niedersachsen abgelehnt. Demnach hatte Wolfsburg seine ursprüngliche Offerte von rund 18 Millionen Euro noch einmal erhöht und den 23-jährigen Innenverteidiger zuletzt mit rund 20 Millionen Euro bewertet. Doch selbst dieses Angebot lag weiterhin unter den Vorstellungen der Franzosen, die derzeit davon ausgehen, dass Cresswell das laufende Winter-Transferfenster bei Toulouse beendet. Ob Wolfsburg dennoch einen weiteren Anlauf unternimmt, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass Toulouse aktuell eine klare Linie verfolgt und einem Abgang im Januar nicht entgegenkommen will.

Bitterer Rückschlag für Eliesse Ben Seghir: Der Offensivspieler von Bayer 04 Leverkusen steht im Finale des Afrika-Cup am Sonntag (20:00 Uhr) gegen Senegal nicht im Kader der marokkanischen Nationalmannschaft. Wie BILD berichtet, fehlt der 20-Jährige verletzungsbedingt. Ben Seghir selbst bestätigte den Ausfall kurz vor dem Anpfiff via Instagram und zeigte sich enttäuscht, das Endspiel verpassen zu müssen. Um welche Verletzung es sich genau handelt, ist bislang offen. Dem Bericht zufolge hatte Ben Seghir am Samstag abseits der Mannschaft trainiert. Noch bei der Pressekonferenz in Rabat zum Finale war er gemeinsam mit Nationaltrainer Walid Regragui aufgetreten, ehe sich die Situation kurzfristig zuspitzte. Im Turnierverlauf kam Ben Seghir zuletzt im Halbfinale als Joker zum Einsatz und verwandelte im Elfmeterschießen gegen Nigeria seinen Strafstoß. Marokko setzte sich dort mit 4:2 durch. Als letzter der vier Leverkusener Afrika-Cup-Teilnehmer bleibt Ben Seghir nun nur die Zuschauerrolle im Endspiel.

Nach dem Heimsieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05 gab Trainer Lukas Kwasniok Einblicke in die Personalie Tom Krauß. Obwohl der Mittelfeldspieler bis Freitagmittag noch fest für die Startelf eingeplant war, entschied sich der Coach kurzfristig um. Ausschlaggebend waren zum einen taktische Gründe – Kwasniok wollte mehr Körpergröße auf dem Platz haben – und zum anderen gesundheitliche Bedenken. Aufgrund einer bestehenden Hüftthematik war man sich im Trainerstab unsicher, ob Krauß bereits in der Lage sei, dreimal innerhalb einer Woche über die vollen 90 Minuten zu gehen. Die Entscheidung, Krauß zunächst auf der Bank zu lassen, erwies sich im Nachhinein als Glücksgriff. „Ich hatte in dem Fall das Glück auf meiner Seite, weil er definitiv der Gamechanger gewesen ist“, erklärte Kwasniok. Besonders die Leidenschaft des Spielers beeindruckte den Trainer sichtlich. Krauß sei nach dem Spiel sehr aufgewühlt gewesen, was Kwasniok als „tollen Moment“ beschrieb, da der Profi extrem viel Energie ins Stadion transportiert habe. Krauß hat damit einmal mehr seine Wichtigkeit für die Kölner bewiesen. Der Effzeh-Akteur könnte demnach in der nächsten Woche am Sonntag gegen den SC Freiburg wieder in der Startelf stehen.

In einer abwechslungsreichen Bundesliga-Partie haben sich der FC Augsburg und der SC Freiburg mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Nach einer ersten Halbzeit ohne Tore, in der die Fuggerstädter defensiv stabil standen und kaum Freiburger Chancen zuließen, änderte sich das Spielgeschehen unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Die Mannschaft von Trainer Manuel Baum kam effizient aus der Kabine: Alexis Claude-Maurice besorgte in der 47. Minute die Führung, nachdem eine Kopfballabwehr von Ginter vor seinen Füßen landete und sein Abschluss abgefälscht ins Netz flog. Nur zwei Minuten später erhöhte Elvis Rexhbeçaj per Kopf auf 2:0, nachdem er eine Flanke von Rieder aus neun Metern verwertete (49.). Augsburg schien die Partie zu diesem Zeitpunkt unter Kontrolle zu haben. Der Sport-Club fand jedoch durch personelle Wechsel von Trainer Julian Schuster zurück ins Spiel. Besonders der eingewechselte Yuito Suzuki belebte die Offensive: Vier Minuten nach seinem Betreten des Platzes traf er per Volley unter die Latte zum 1:2 (60.). Kurz darauf gelang Igor Matanović der Ausgleich zum 2:2 (62.). Vorausgegangen war eine Ecke von Beste, die Gregoritsch auf der Linie mit der Hand blockte – Matanović verwertete den Abpraller jedoch umgehend. In der Schlussphase blieb die Begegnung offen. Matanović erzielte in der 79. Minute ein weiteres Tor, das jedoch nicht gewertet wurde, da der Ball bei der Vorarbeit von Suzuki bereits die Torauslinie überschritten hatte. Somit blieb es bei dem 2:2 Unentschieden. Tore: 1:0 Alexis Claude-Maurice (47., indirekte Vorl. Fellhauer) 2:0 Elvis Rexhbeçaj (49., indirekte Vorl. Rieder) 2:1 Yuito Suzuki (60., indirekte Vorl. Beste) 2:2 Igor Matanović (62., indirekte Vorl. Manzambi)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat sich bei der EM schon in der Vorrunde in eine schwierige Situation manövriert. Für den Bundestrainer geht es um alles.

Der ehemalige DHB-Vizepräsident Bob Hanning verpasst mit den Azzurri die Hauptrunde. Bei der Niederlage gegen Ungarn bleibt Italien acht Minuten ohne Treffer.

Das EM-Vorrundenfinale der deutschen Handballer gegen Spanien hat richtungweisenden Charakter. Es geht nicht nur um das Weiterkommen, sondern auch den Job des Bundestrainers.

Die dänische Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel bei der Handball-EM gewonnen. Den Sieg muss der Turnierfavorit aber womöglich teuer bezahlen.

Die Handballer der Färöer schreiben bei der Europameisterschaft Geschichte. Nach dem Sieg gegen Montenegro steht das Team des kleinen Atlantik-Archipels vor dem Einzug in die Hauptrunde.