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Eintracht Frankfurt und Cheftrainer Albert Riera gehen getrennte Wege. Wie der Bundesligist am Sonntag offiziell mitteilte, wurde die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung einvernehmlich beendet. Auch die Co-Trainer Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti verlassen den Klub. Sportvorstand Markus Krösche erklärte, man habe sich nach „intensiven Gesprächen“ und einer „offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung“ dazu entschieden, zur kommenden Saison „einen anderen Weg“ einzuschlagen. Gleichzeitig bedankte sich Krösche bei Riera und dessen Team für deren „akribische Arbeit“ sowie die „wertvollen Impulse“ in einer schwierigen Phase. Trainer Albert Riera zum Abschied Riera selbst betonte, er übernehme als Trainer die Verantwortung für die sportlichen Ergebnisse. Sein Fokus habe stets darauf gelegen, „die Mannschaft zu verbessern und erfolgreich zu machen“. Zudem erklärte der Spanier, er habe das Gefühl gehabt, „den Klub und die Spieler schützen zu müssen“, um den Fokus vollständig auf den sportlichen Erfolg zu richten. Zum Abschluss zeigte sich Riera dankbar für seine Zeit bei der SGE: Er sei „dankbar, Teil der Geschichte von Eintracht Frankfurt gewesen zu sein“ und wünsche dem Verein „für die Zukunft nur das Beste“.

Felix Agu stand bei der 0:2-Niederlage des SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund zwar im Kader, kam am letzten Spieltag allerdings nicht zum Einsatz. Dabei hatte der Außenverteidiger nach seinen muskulären Problemen eigentlich auf eine Rückkehr gehofft. Trainer Daniel Thioune deutete auf der Pressekonferenz nach der Partie nun an, dass es rund um Agu erneut Schwierigkeiten gegeben habe. „Wir haben viele Probleme mit den Verletzten. Heute kam vor dem Spiel wieder ein Ausfall dazu, Felix Agu“, erklärte der Werder-Coach. Welche Beschwerden beim 26-Jährigen konkret vorlagen, führte Thioune nicht weiter aus.

Nnamdi Collins macht bei Eintracht Frankfurt offenbar weitere Fortschritte auf dem Weg zurück. Der Defensivspieler, der seit rund zwei Monaten mit einer Sprunggelenksverletzung ausfällt, äußerte sich beim gestrigen Spiel gegen den VfB Stuttgart (2:2) am Sky-Mikrofon positiv zu seinem aktuellen Zustand. Sky-Reporterin Britta Hofmann sagte in der Halbzeitpause: „Sie sind auf dem Weg der Besserung. Ich habe gehört: Zehn Tage noch, dann geht es wieder los.“ Collins bestätigte dies anschließend knapp mit einem „Ja“. Da mit dem Stuttgart-Spiel die Saison für Frankfurt beendet wurde, dürfte Collins rechtzeitig zur Sommervorbereitung wieder vollständig belastbar sein. Ob der 22-Jährige dann weiterhin für Eintracht Frankfurt auflaufen wird, bleibt allerdings offen. Zuletzt waren rund um den Defensivspieler immer wieder Wechselgerüchte und mögliche Abschiedsgedanken aufgekommen, unter anderem mit Blick auf Vereine aus England.

Mario Götze stand beim Spiel von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart (2:2) erstmals seit dem 1. März wieder in der Startelf. Zuvor hatte der Offensivspieler neun Spiele in Folge nicht von Beginn an bestritten. Trainer Albert Riera erklärte auf der Pressekonferenz nach der Partie, dass die Entscheidung vor allem taktische Gründe gehabt habe. „Heute habe ich mich entschieden, mit Mario zu spielen, weil er der Spieler ist, der am besten mit einem Kontakt spielt“, sagte der Frankfurter Coach. Mit Blick auf die mannorientierte Spielweise des VfB ergänzte Riera: „Gegen eine Mannschaft, die in Mann-gegen-Mann-Situationen springt, ist er der Spieler, der den Pass früher sieht. Deshalb war es heute ein gutes Spiel für ihn.“ Wie sich Götzes Rolle in der kommenden Saison entwickeln wird, dürfte nun auch von der Trainerfrage abhängen. Nach dem Saisonende bleibt offen, ob Riera über den Sommer hinaus Trainer der Frankfurter bleibt. Für Götze, der seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt erst im April verlängert hatte, könnte die Sommerpause nun wichtig werden, um sich mit Blick auf die neue Spielzeit wieder stärker in den Vordergrund zu spielen. Schwierige Saison für Götze Für Mario Götze war die abgelaufene Spielzeit insgesamt keine einfache. Der Offensivspieler kam in der Bundesliga auf 21 Einsätze, blieb dabei allerdings ohne eigenen Treffer und ohne Vorlage. Auch deshalb stand der 33-Jährige im Saisonendspurt häufiger nicht mehr in der Startelf und kam zuletzt öfter von der Bank. Der Einsatz gegen Stuttgart könnte für Götze dennoch ein positives Signal mit Blick auf die kommende Saison gewesen sein.

Nach dem erfolgreich gesicherten Klassenerhalt laufen hinter den Kulissen des 1. FSV Mainz 05 schon die Kaderplanungen für die neue Bundesliga-Saison. Ganz oben auf der Prioritätenliste der Rheinhessen steht dabei eine feste Verpflichtung von Abwehrspieler Stefan Posch. Der österreichische Nationalspieler, der im Januar ohne Kaufoption vom Serie-A-Klub Como 1907 ausgeliehen wurde, hat sich am Bruchweg auf Anhieb unverzichtbar gemacht. Die sportliche Führung der Nullfünfer lässt keine Zweifel an ihren Absichten aufkommen. „Mit Posch sind wir total zufrieden, wir haben klar gesagt, dass wir gerne weitermachen möchten“, betonte Sportdirektor Niko Bungert. Der 29-Jährige habe sich in der Rückrunde als echter „Fixpunkt und wichtiger Faktor“ in der Mainzer Abwehrreihe bewährt. Heidel pokert um die Ablöse Ein Selbstläufer wird der permanente Transfer allerdings nicht. Como hatte Posch erst für eine Summe von 5,5 Millionen Euro fest von Atalanta B. C. verpflichtet, bevor er direkt nach Mainz weiterverliehen wurde. In einer ähnlichen Größenordnung dürfte sich nun auch die geforderte Ablöse bewegen. „Wir wissen, dass er nicht zum Schnäppchenpreis zu haben ist“, ordnete Bungert die finanzielle Hürde ein. Dennoch betonte Sportvorstand Christian Heidel, dass die Chancen auf einen Verbleib des Defensiv-Allrounders gut stehen: „Wenn es keine Aussicht gäbe, würden wir es nicht sagen. Wichtig ist, dass der Spieler will. Allerdings hängt es auch von der Entwicklung in Como ab.“

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