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Drei Tage nach dem tz-Bericht folgt nun die bittere Gewissheit: Für Cassiano Kiala ist die laufende Spielzeit endgültig beendet. Wie Sky vermeldet, fällt das Abwehrtalent des FC Bayern München nach seinem Syndesmosebandriss beim Algarve Cup für mindestens drei Monate aus – ein Comeback noch in dieser Saison ist damit ausgeschlossen. Damit bestätigt sich, was nach den ersten Untersuchungen bereits angedeutet worden war. Der 17-Jährige hatte sich die Verletzung im Einsatz für die deutsche U17-Nationalmannschaft zugezogen. Während zuvor noch von einem möglichen vorzeitigen Saison-Aus die Rede war, herrscht nun wohl Klarheit. Als Reaktion auf den Ausfall soll laut Sky U17-Spieler Filip Pavić künftig häufiger bei den Profis mittrainieren. Für Kiala hingegen beginnt nun die Reha – mit dem klaren Ziel, zur neuen Saison wieder voll anzugreifen.

Bei Paul Nebel deutet sich im Sommer offenbar Bewegung an. Wie im Podcast „05 Inside“ der Allgemeinen Zeitung berichtet wird, mehren sich die Hinweise auf einen möglichen Transfer. Demnach habe Nebel bereits im vergangenen Sommer mehrere lukrative Angebote vorliegen gehabt – unter anderem von Eintracht Frankfurt sowie weiteren Bundesligisten. Ein Wechsel sei seinerzeit jedoch nicht zustande gekommen. Laut AZ-Informationen habe dies auch mit einem Veto von Sportvorstand Christian Heidel zu tun gehabt, da Frankfurt im gleichen Transferfenster bereits Jonathan Burkardt verpflichtete und man nicht noch einen weiteren Leistungsträger dorthin abgeben wollte. Aktuell soll das Interesse an Nebel weiterhin groß sein – auch von Topklubs aus der Bundesliga. Zudem soll aus dem Umfeld des Spielers zu hören sein, dass ein Sommer-Wechsel ernsthaft angestrebt wird. Den Ausführungen im Podcast zufolge stehen die Zeichen eher auf Abschied als auf Verbleib. Sportlich verläuft die aktuelle Saison für Nebel deutlich weniger erfolgreich als noch im Vorjahr. Zuletzt stand er in vier Partien in Folge nicht in der Startelf, insgesamt kommt er in dieser Bundesliga-Spielzeit auf ein Tor und keine Vorlage in 19 Einsätzen. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hatte er mit zehn Treffern und vier Assists in 31 Spielen noch maßgeblich zum Offensivspiel der Mainzer beigetragen.

Bayer 04 Leverkusen muss im entscheidenden Champions-League-Playoff-Rückspiel um den Einzug ins Achtelfinale gegen Olympiakos SFP (21:00 Uhr) ohne Malik Tillman auskommen. Die Sorgen vom Vortag haben sich damit bestätigt: Der Offensivakteur steht nicht im Spieltagskader und fällt für die Partie aus. Tillman hatte sich im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin (0:1) am Sprunggelenk verletzt und das Stadion nach dem Spiel mit sichtbaren Beschwerden verlassen. Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte bereits am Montag erklärt, es werde „schwierig mit Malik“. Für die Partie am heutigen Dienstag reicht es nun nicht. Ob Tillman bis zum Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am kommenden Samstag (15:30 Uhr) wieder einsatzfähig ist, bleibt offen. Ebenfalls nicht im Aufgebot steht Martin Terrier. Obwohl noch drei Kaderplätze frei gewesen wären, wurde der Franzose nicht berücksichtigt. Eine offizielle Begründung liegt bislang nicht vor. Im Hinspiel gegen Piräus war Terrier noch eingewechselt worden und hatte rund 15 Minuten gespielt.

Startelf: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Vázquez, Palacios, Aleix García, Grimaldo – Hofmann, Maza – Schick Bank: Omlin, Lomb – Tape, Oermann, Arthur, Fernández, Poku, Kofane, Culbreath

Rasmus Carstensen steht offenbar vor einem dauerhaften Verbleib beim Aarhus GF. Wie der kicker berichtet, spricht vieles dafür, dass der aktuell vom 1. FC Köln ausgeliehene Außenbahnspieler nicht ans Geißbockheim zurückkehren wird. Der 25-Jährige ist in seiner dänischen Heimat gesetzt und absolvierte bislang alle 21 Saisonspiele für Aarhus. Dabei gelangen ihm sogar drei Treffer und zwei Vorlagen. Als unumstrittene Stammkraft mischt er mit seinem Team an der Tabellenspitze mit und steht vor dem Einzug in die Meisterrunde. In Köln war Carstensen nach seiner Verpflichtung im Sommer 2023 – zunächst auf Leihbasis, später fest – nie richtig angekommen. Insgesamt stehen lediglich 28 Einsätze in anderthalb Spielzeiten zu Buche. Zwischenzeitlich war er auch an KKS Lech Posen verliehen worden. Erst zurück in Dänemark fand er sportlich wieder in die Spur. Aarhus würde den Spieler gerne fest verpflichten. Sportdirektor Carsten Jensen signalisierte bereits Einigkeit mit dem Profi, nun gehe es vor allem um die Aktivierung der Kaufoption. Für den 1. FC Köln könnte der Transfer laut dem Bericht zu einem Nullsummenspiel werden, da sich die vereinbarte Ablöse in einem ähnlichen Rahmen bewegt wie die einst gezahlte Summe an den KRC Genk. Eine endgültige Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.

MT Melsungen muss gegen Vardar Skopje auf zehn Spieler verzichten. Trainer Garcia Parrondo vertraut nun auf junge Kräfte aus der zweiten Reihe.

Schwedens langjähriger Nationaltorhüter Andreas Palicka kehrt in die Handball-Bundesliga zurück. Zunächst zu einem Abstiegskandidaten, dann zu einem Titelanwärter.

Bundesliga-Primus SC Magdeburg macht dort weiter, wo er vor der EM aufgehört hat. Berlin und Kiel wahren ihre Mini-Chance im Meisterkampf.

Dem VfL Gummersbach ist eine bemerkenswerte Verpflichtung für die kommende Handball-Saison gelungen. Aus Polen kommt ein spanischer Star.

Für den Experten ist der SCM der heißeste Anwärter auf die Handball-Meisterschaft. Der Trainer des Tabellenführers will davon nichts hören.