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Die deutsche Nationalmannschaft hat zum Abschluss der Länderspielphase einen weiteren Sieg verpasst. Im Rückspiel der Nations League gegen Griechenland kam die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klopp trotz einer über weite Strecken dominanten ersten Halbzeit nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start. Bereits nach knapp zwei Minuten musste Jonas Urbig eingreifen, als Georgios Masouras nach einer Flanke aus kurzer Distanz zum Kopfball kam. Der deutsche Keeper verhinderte mit einem starken Reflex den frühen Rückstand. Anschließend übernahm allerdings zunehmend das DFB-Team die Kontrolle und drängte Griechenland tief in die eigene Hälfte. Vor allem Derry Scherhant sorgte über die linke Seite immer wieder für Gefahr, während Deutschland auch nach Ballverlusten mit intensivem Gegenpressing schnell wieder Zugriff bekam. Nach gut einer halben Stunde schien sich die Überlegenheit auszuzahlen. Tom Bischof schickte Scherhant auf der linken Seite in die Tiefe, dessen Hereingabe Jonathan Burkardt zum vermeintlichen 1:0 verwertete (32.). Der Treffer wurde nach VAR-Überprüfung allerdings zurückgenommen, weil Bischof in der Entstehung zuvor mit der Hand am Ball gewesen war. Für Burkardt wäre es sein erster Treffer im Trikot der deutschen A-Nationalmannschaft gewesen. Dass Deutschland trotz klarer Feldvorteile ohne Führung in die Kabine ging, war gleichzeitig das große Manko der ersten Hälfte. 73 Prozent Ballbesitz und 13:1 Torschüsse verdeutlichten die Überlegenheit, ein regulärer Treffer sprang dabei aber nicht heraus. Deutschland verliert nach der Pause an Klarheit Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Griechenland agierte weniger passiv, schob weiter nach vorne und brachte mit Konstantinos Karetsas (Borussia Dortmund) zusätzliche Qualität für die Offensive. Deutschland hatte dadurch nicht mehr dieselbe Kontrolle wie vor der Pause, während auch die eigenen Angriffe zunehmend an Präzision verloren. Lennart Karl prüfte Konstantinos Tzolakis noch mit einem Distanzschuss, anschließend wurde die Partie aber ausgeglichener und zerfahrener. Klopp reagierte nach gut einer Stunde und brachte Saïd El Mala sowie Nick Woltemade für Karl und Burkardt. Die erhoffte neue Dynamik stellte sich jedoch nicht ein. Stattdessen kam nun auch Griechenland häufiger in die deutsche Hälfte und sorgte insbesondere nach Standards für Gefahr. Erst in den letzten Minuten erhöhte Deutschland noch einmal den Druck. Die Möglichkeiten von Philipp Treu und El Mala führten jedoch ebenfalls nicht zum erlösenden Treffer, sodass es beim torlosen Remis blieb. Nach der überzeugenden ersten Hälfte dürfte sich das DFB-Team vor allem darüber ärgern, die eigene Überlegenheit nicht frühzeitig in Tore umgemünzt zu haben. In der Nations-League-Gruppe bleibt Deutschland damit nach vier Spieltagen hinter der Spitze zurück. Griechenland und die Niederlande stehen jeweils bei acht Punkten, Deutschland folgt mit fünf Zählern. Serbien wartet nach vier Partien weiterhin auf den ersten Punkt. Für Klopp und seine Mannschaft geht es im November zunächst auswärts gegen Serbien und anschließend gegen die Niederlande weiter. - keine Tore - Besonderes Ereignis: Ein Treffer von Jonathan Burkardt wurde aufgrund eines Handspiels in der Entstehung aberkannt (32.). Aufstellung von Deutschland Urbig – Treu, Thiaw, Anton, Raum – Pavlović, Bischof (83. Baur) – Karl (63. S. El Mala), Wirtz, Scherhant (83. Conté) – Burkardt (63. Woltemade)

Nathan Tella hat nach seinem Comeback im Testspiel gegen den SC Fortuna Köln vor allem ein Ziel: diesmal dauerhaft gesund zu bleiben. Der Offensivspieler von Bayer 04 Leverkusen absolvierte beim 45-minütigen Einsatz seine ersten Spielminuten nach der nächsten verletzungsbedingten Pause und hofft nun auf einen störungsfreien Neustart. „Ich bin glücklich, wieder dabei zu sein. Jetzt konnte ich 45 Minuten spielen. Ich hoffe, dass es mein letztes Comeback ist“, erklärte Tella gegenüber BILD. Gleichzeitig machte der 27-Jährige keinen Hehl daraus, wie sehr ihn die wiederholten Rückschläge beschäftigen. Er sei „sehr wütend und frustriert“, dass es erneut zu einer Verletzung gekommen sei. Dabei blickt Tella bereits auf das kommende Bundesliga-Spiel voraus. Nach einer möglichst kompletten Trainingswoche möchte er am Samstag (15:30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05 wieder zum Leverkusener Kader gehören. „Hoffentlich folgt jetzt eine gute Trainingswoche, damit ich in den Rhythmus komme und in Mainz wieder im Kader sein kann.“ Martínez baut auf Tella Auch Cheftrainer Carles Martínez misst der Rückkehr des Nigerianers hohe Bedeutung bei. Tella sei wichtig für Leverkusen, kenne den Klub sehr gut und wisse, was die Mannschaft brauche. Zudem hob der Coach dessen Spielintelligenz und Rolle innerhalb der Kabine hervor. Die 45 Minuten gegen Fortuna Köln sollen nun vor allem als Grundlage für die nächsten Schritte dienen. Nach zahlreichen Verletzungspausen – allein in der vergangenen Saison verpasste Tella wettbewerbsübergreifend 29 Pflichtspiele – geht es für ihn zunächst darum, wieder Belastung und Rhythmus aufzubauen und anschließend dauerhaft gesund zu bleiben.

Die Zukunft von Luca Reggiani bei Borussia Dortmund könnte im Winter erneut zum Thema werden. Nach Informationen von BILD beschäftigt sich der 18-Jährige mit einem Abschied, sollte sich seine sportliche Situation in den kommenden Monaten nicht deutlich verbessern. Der Innenverteidiger kommt unter Trainer Niko Kovač aktuell nur selten zum Zug. In den bislang sieben möglichen Pflichtspielen des BVB in dieser Saison sammelte Reggiani insgesamt lediglich 50 Einsatzminuten. In der Bundesliga blieb es bei einem Kurzeinsatz, hinzu kamen Minuten im DFB-Pokal. Ein möglicher Abschied wäre kein völlig neues Thema. Bereits im Sommer hatte es Interesse an dem Italiener gegeben. Vor allem Klubs aus der Serie A wurden mit Reggiani in Verbindung gebracht, darunter auch der FC Inter Mailand. Zudem soll sich die AC Mailand mit ihm beschäftigt haben. Kurz vor Ende der Transferperiode wurde nach BILD-Informationen außerdem der Southampton FC konkret und gab ein Angebot ab. Zu einem Wechsel kam es damals nicht. Reggiani blieb beim BVB und wollte sich zunächst weiter durchsetzen. Sollte sich seine Rolle bis zum Winter jedoch nicht verändern, dürfte ein Transfer im Januar noch einmal deutlich konkreter werden. Vertraglich ist Dortmund dabei allerdings nicht unter Druck: Reggiani ist noch bis 2029 an den BVB gebunden.

Bei Alessio Castro-Montes hat sich die Ausgangslage vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach verbessert. Nachdem eine Rückkehr zum Bundesliga-Restart zuletzt noch eher unwahrscheinlich erschien, könnte der Rechtsverteidiger am Sonntag (11. Oktober) zumindest wieder eine Option für den Kader des 1. FC Köln sein. Wie der GEISSBLOG berichtet, soll Castro-Montes im Laufe der kommenden Derbywoche teilweise ins Mannschaftstraining integriert werden. Cheftrainer René Wagner will dabei zunächst beobachten, wie weit der Belgier nach seiner Muskelverletzung bereits ist. Für einen Platz in der Startelf dürfte es dennoch eng werden. Sebastian Sebulonsen sammelte während der Abwesenheit von Castro-Montes weitere Argumente und gehörte im Test gegen Viktoria Köln zu den auffälligeren FC-Akteuren. Der Norweger leitete dabei auch die zwischenzeitliche Führung ein und gilt nach aktuellem Stand als wahrscheinlichste Lösung für die rechte Seite. Eine Rückkehr von Castro-Montes in den Kader wäre für den FC dennoch wichtig. An den ersten vier Bundesliga-Spieltagen hatte der 29-Jährige jeweils zur Kölner Startelf gehört. Zudem sind die personellen Möglichkeiten der Rheinländer angesichts des aktuellen Verletzungspechs ohnehin eingeschränkt.

Uchenna Ogundu war beim Test des FC Augsburg gegen Hertha BSC am Freitag bereits nach 38 Minuten ausgewechselt worden. Trainer Manuel Baum erklärte nun gegenüber der Augsburger Allgemeinen den Hintergrund: „Wir hatten das Gefühl, dass bei ihm etwas nicht stimmt.“ Der Angreifer sei auffällig schnell müde geworden. Ogundu hatte zuletzt mit Problemen an der Bauchmuskulatur zu kämpfen und deshalb im Training nur reduziert mitwirken können. Ob darin auch der Grund für seine Auffälligkeiten im Testspiel lag, ist noch nicht endgültig geklärt.

Nur wenige Monate nach seinem Abschied von der SG Flensburg-Handewitt will Johannes Golla wieder zurück zu seinem alten Klub. Seine Begründung klingt ernst.

Erst im vergangenen Sommer wechselte Johannes Golla zur MT Melsungen. Doch jetzt kündigt sich bereits eine Flensburg-Rückkehr an.

Elias Ellefsen á Skipagøtu verlässt den THW Kiel im Sommer. In Dänemark beerbt er einen deutschen Nationalspieler.

Handball-Nationalspieler Juri Knorr wechselt zu Paris Saint-Germain. Sein bisheriger Klub erzielt mit dem Deutschen einen neuen Rekorderlös.

Die deutsche Handball-Liga ist so weit wie der Frauenfußball vor einem Vierteljahrhundert - meint zumindest Bob Hanning. Über Gehaltslücken, Minijobs und bessere Aussichten im Ausland.