Willkommen in Deiner Arena

Mitchell Weiser ist zurück im Bundesliga-Aufgebot des SV Werder Bremen. Der 32-Jährige gehört am Samstag für die Partie beim 1. FC Köln zum Spieltagskader und nimmt zunächst auf der Bank Platz. Damit folgt nach langer Pause der nächste Schritt auf dem Weg zurück. Weiser hatte seinen Kreuzbandriss zwar überwunden, war nach seinem Trainingscomeback zuletzt aber noch durch muskuläre Probleme beziehungsweise wiederholte Pausen gebremst worden. Trainer Daniel Thioune hatte eine Kadernominierung im Vorfeld bereits in Aussicht gestellt, eine Startelfrolle jedoch ausgeschlossen. Ob Weiser in Köln auch zu ersten Einsatzminuten kommt, bleibt zunächst offen. Update: In der 83. Minute war es dann so weit: Nach 14 Monaten Leidenszeit kam der frühere Kölner erstmals wieder zum Einsatz.

Der 1. FC Köln und der SV Werder Bremen haben sich am 3. Bundesliga-Spieltag mit 1:1 (1:0) getrennt. Linton Maina brachte die zunächst deutlich aktiveren Hausherren früh in Führung, ehe Niclas Füllkrug die zunehmende Bremer Überlegenheit im zweiten Durchgang mit dem Ausgleich belohnte. Köln erwischte den besseren Start und bekam bereits in der sechsten Minute nach einem Handspiel von Youri Regeer einen Elfmeter zugesprochen. Thijs Dallinga scheiterte vom Punkt jedoch an Karl Hein. Wenig später fiel dennoch das 1:0: Tom Krauß eroberte den Ball früh im Bremer Aufbau, über Ellyes Skhiri kam die Kugel zu Maina, der aus halbrechter Position ins lange Eck traf (11.). Nach der starken Kölner Anfangsphase fand Werder zunehmend besser in die Partie. Eren Dinkçi verfehlte aus kurzer Distanz das Tor (19.), ansonsten verteidigten die Hausherren ihren Vorsprung aber weitgehend souverän. Auch der FC entwickelte nach vorne weniger Zielstrebigkeit, sodass es mit dem 1:0 in die Pause ging. Füllkrug belohnt Bremer Druckphase Nach dem Seitenwechsel übernahm Bremen zunehmend die Kontrolle. Chuki scheiterte nach einer Hereingabe von Youri Regeer an Marvin Schwäbe (53.), ehe Dinkçi nach einer Ablage von Füllkrug die Latte traf (58.). Köln zog sich immer weiter zurück und sorgte offensiv nur noch selten für Entlastung. In der 69. Minute fiel schließlich der verdiente Ausgleich. Nach einer Ecke landete der von Simpson-Pusey geblockte Kopfball von Amos Pieper vor den Füßen von Füllkrug, der aus fünf Metern zum 1:1 einschob. Anschließend wurde Köln wieder aktiver und drängte in der Schlussphase auf den Siegtreffer. Hein parierte aber unter anderem gegen Marius Bülter, sodass es bei der Punkteteilung blieb. Für einen besonderen Moment auf Bremer Seite sorgte kurz vor Schluss Mitchell Weiser: Der Rechtsverteidiger wurde in der 83. Minute eingewechselt und feierte damit nach 14-monatiger Verletzungspause sein Comeback.

Für Youri Regeer war im Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim 1. FC Köln rund zehn Minuten vor dem Abpfiff Schluss. Bei einer Grätsche im Mittelfeld verkrampfte anscheinend der Oberschenkelmuskel. Einige Momente später wurde Regeer ausgewechselt.

Für Sebastian Sebulonsen kann die Saison beginnen. Der Rechtsverteidiger des 1. FC Köln war im Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen erstmals seit der Sommerpause wieder in einem Pflichtspiel im Einsatz. FC-Trainer René Wagner wechselte ihn in der 65. Minute für Alessio Castro-Montes ein. Hinter Sebulonsen liegt eine gut einmonatige Pause. Zum Ende der Vorbereitung hatte er sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen.

Die Auswechslung von Laurin Curda beim 0:3 gegen Borussia Dortmund ist auf körperliche Beschwerden zurückzuführen. Im Nachgang der Partie begründete Ralf Kettemann die Herausnahme seines Leistungsträgers in der 67. Minute. „Er hatte die Woche schon ein bisschen Probleme im Oberschenkel“, verriet der Chefcoach des SC Paderborn. Diese habe Curda „am Ende des Spiels einfach einmal mehr gemerkt“. Die Ausführungen sowie der Umstand, dass sich der Rechtsverteidiger bei seiner Auswechslung wenig anmerken ließ, deuten darauf hin, dass zumindest nichts Schwerwiegendes vorliegt.

Die Champions League im Handball kommt in einem neuen Gewand daher. Mehr Teams, neuer Modus - nur die Favoriten sind die üblichen.

Die Favoriten halten sich am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga schadlos. Kiel, Magdeburg und Berlin müssen bei ihren Siegen aber mächtig zittern.

Die SG Flensburg-Handewitt weist in der Handball-Bundesliga weiter eine perfekte Bilanz auf. Beim Remis zwischen Gummersbach und Melsungen sticht ein Spieler besonders heraus.

Am Freitag gehen insgesamt 17.000 Eintrittskarten für alle Vor- und Hauptrundenspiele bei der Handball-WM in den Verkauf. Die deutschen Anhänger müssen besonders schnell sein.

Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt in der Handball-Bundesliga auch das zweite Saisonspiel und grüßt zumindest über Nacht von der Tabellenspitze. Bei den Rhein-Neckar Löwen herrscht dagegen Frust.