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Bei Borussia Mönchengladbach läuft nach der Trennung von Eugen Polanski die Suche nach einem neuen Cheftrainer. Dabei richtet sich der Blick der Verantwortlichen offenbar auch nach Tschechien: Brian Priske von Sparta Prag soll bei den Fohlen hoch im Kurs stehen. Wie das dänische Tipsbladet berichtet, beschäftigt sich Gladbach intensiv mit dem 49-Jährigen und erwägt, in den kommenden Tagen ein Angebot für ihn abzugeben. Da Priske bei Sparta unter Vertrag steht, wäre für eine Verpflichtung eine Ablöse fällig. Im Raum steht laut dem Bericht eine Summe in Millionenhöhe. Gladbach wäre zu Ablösezahlung bereit Das deckt sich mit Informationen des kicker, wonach die Borussia grundsätzlich bereit ist, für ihren neuen Trainer eine Ablöse zu bezahlen. Priske zählt demnach zu den heißen Kandidaten auf die Nachfolge Polanskis. Der Däne arbeitet seit Sommer 2025 zum zweiten Mal als Cheftrainer von Sparta Prag. Zuvor war er unter anderem für Feyenoord Rotterdam, Royal Antwerpen und den FC Midtjylland verantwortlich. Mit Sparta gewann Priske bereits zweimal die tschechische Meisterschaft und einmal den Pokal. Ob Gladbach tatsächlich zeitnah in konkrete Verhandlungen um Priske einsteigt, bleibt abzuwarten. Laut Tipsbladet könnten entsprechende Gespräche aber bereits in den kommenden Tagen beginnen.

Der Hamburger SV muss in der Abwehrzentrale voraussichtlich weiterhin auf Sebastiaan Bornauw verzichten. Nach Informationen der BILD dürfte der 27-jährige Innenverteidiger aufgrund seiner muskulären Probleme auch für das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag (15:30 Uhr) ausfallen. Bornauw hatte sich die Blessur vor gut einer Woche nach der 0:5-Heimniederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 zugezogen und verpasste deshalb bereits die deutliche Pleite bei RB Leipzig (0:5). Für Cheftrainer Merlin Polzin bedeutet der anhaltende Ausfall des Abwehrchefs, dass sich die personellen Sorgen in der Defensive vor dem Duell mit den Geißböcken vorerst nicht entspannen. Jordan Torunarigha wird wohl erneut den Platz in der Mitte der Dreierkette übernehmen, während Warmed Omari in die Startelf rücken könnte. Update: Immerhin droht dem Belgier laut Angaben der Hamburger Morgenpost kein wochenlanger Ausfall. Am Dienstagvormittag soll in einer medizinischen Lagebesprechung über das weitere Vorgehen und eine mögliche schrittweise Heranführung an das Mannschaftstraining entschieden werden. Die Tendenz für die Partie gegen seinen Ex-Klub aus Köln deutet laut dem Blatt jedoch auf einen Ausfall hin.

Otto Stange hat aus der 0:5-Niederlage des Hamburger SV bei RB Leipzig eine Blessur mitgenommen. Der 19-jährige Angreifer, der in der 78. Minute eingewechselt worden war, lief nach dem Schlusspfiff mit einem Eisbeutel auf dem Oberkörper durch die Mixed Zone. Allzu schlimm hat es den Youngster aber offenbar nicht erwischt: Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, handele es sich um einen schmerzhaften Treffer in der Rippengegend, eine schwerwiegendere Verletzung liege jedoch nicht vor. Die Rothosen zeigen sich mit Blick auf das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag (15:30 Uhr) zuversichtlich. Ob Stange am Dienstagnachmittag wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann, soll eine medizinische Besprechung am Vormittag klären.

Jordan Torunarigha hat die 0:5-Niederlage des Hamburger SV bei RB Leipzig nicht unbeschadet überstanden. Der 29-jährige Innenverteidiger ging unmittelbar nach dem Abpfiff zu Boden und musste mit Schmerzen am Oberschenkel auf dem Rasen kurz behandelt werden. Eine schwerwiegendere Verletzung scheint sich der Abwehrspieler dabei allerdings nicht zugezogen zu haben: Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, handele es sich um keine schlimmere Blessur. Die Rothosen zeigen sich demnach zuversichtlich, dass Torunarigha für das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag (15:30 Uhr) einsatzfähig bleibt. Ob er bereits am Dienstagnachmittag wieder am Teamtraining teilnehmen kann, soll eine medizinische Besprechung am Vormittag klären.

Auch bei Andrej Ilić zerschlägt sich die leise Hoffnung auf ein baldiges Comeback gegen den FC Bayern München am Freitagabend (20:30 Uhr). Zwar hatte die BILD zuletzt vermeldet, der serbische Angreifer solle nach seiner Blinddarm-Operation bis zum Duell mit dem Rekordmeister wieder fit sein, am Montag fehlte der 26-Jährige jedoch weiterhin im Mannschaftstraining des 1. FC Union Berlin. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, fand die Einheit zum Auftakt in die neue Trainingswoche ohne den Stürmer statt. Angesichts der anhaltenden Zwangspause dürfte ein Pflichtspieleinsatz in München damit zu früh kommen. Es deutet vieles darauf hin, dass die Eisernen beim Neuzugang kein Risiko eingehen und Ilić erst nach der anstehenden Länderspielpause im Oktober wieder zu einer echten Option wird.

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