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Der Hamburger SV musste beim 0:5 gegen den 1. FSV Mainz 05 auf Sambi Lokonga verzichten. Der Mittelfeldspieler zog sich im Abschlusstraining Beschwerden am Rücken zu und war deshalb für die Partie am Sonntag nicht einsatzfähig. „Sambi hat im Abschlusstraining eine falsche Bewegung gemacht, da ist es ihm in den Rücken reingezogen, sodass er dann nicht spielfähig war“, erklärte Cheftrainer Merlin Polzin auf der Pressekonferenz nach der Begegnung. Polzin rechnet mit zeitnaher Rückkehr Eine längere Pause zeichnet sich nach aktuellem Stand jedoch nicht ab. Polzin rechnet damit, dass Lokonga bereits im Laufe der neuen Trainingswoche wieder einsteigen kann. „Ich gehe aber davon aus, dass das zu Wochenbeginn von uns gelöst wird“, zeigte sich der Coach zuversichtlich, der darauf hofft, dass der Mittelfeldakteur „dann für das Spiel in Leipzig wieder zur Verfügung“ stehen kann.

Für Jordan Torunarigha war das deutliche 0:5 des Hamburger SV gegen den 1. FSV Mainz 05 bereits nach 45 Minuten beendet. Der 29-jährige Innenverteidiger blieb zur Halbzeit in der Kabine. Eine Verletzung steckte hinter dem vorzeitigen Aus allerdings nicht. „Es war eine sportliche Entscheidung“, stellte Cheftrainer Merlin Polzin auf der Pressekonferenz nach der Partie klar. Torunarighas Auswechslung war Teil eines Dreifachwechsels, mit dem der Coach nach einer enttäuschenden ersten Hälfte reagierte. Polzin nimmt gesamte Mannschaft in die Pflicht Den Defensivmann wollte Polzin trotz der frühen Herausnahme nicht als einen der Hauptverantwortlichen für die Niederlage herausstellen. „Die Jungs wissen auch, dass wir immer gemeinsam durch diese Phasen gehen. Es geht nie darum, Einzelne herauszustellen. Egal, ob bei guten oder schlechten Leistungen.“ Die Vorstellung seiner Mannschaft habe weder den eigenen Ansprüchen noch der vorhandenen Qualität entsprochen. Gleichzeitig betonte Polzin erneut, dass Torunarigha die Verantwortung für das Ergebnis nicht alleine trage: „Er gehört wie alle anderen zur ersten und zur zweiten Halbzeit mit dazu.“ Für den Innenverteidiger sei die Auswechslung in diesem Moment „sicherlich nicht schön“ gewesen, räumte der HSV-Coach ein. Am kommenden Wochenende geht es für den HSV mit einem Gastspiel bei RB Leipzig weiter, das seinerseits dem SV Werder Bremen mit 1:3 unterlag …

Der 1. FSV Mainz 05 musste beim deutlichen 5:0-Erfolg gegen den Hamburger SV kurzfristig auf Robin Zentner verzichten. Der 31-jährige Stammkeeper stand angeschlagen nicht im Kader. Nach der Partie gab Cheftrainer Urs Fischer zumindest leichte Entwarnung. „Bei Robin ist es eine muskuläre Geschichte“, erklärte Fischer auf der Pressekonferenz. Schwerwiegender scheint es den ersten Eindrücken zufolge nicht zu sein: „Es sollte aber nicht allzu schlimm sein.“ Schwolow steht bereit Für das Gastspiel der Mainzer war Zentner letztlich keine Option. „Sie waren einfach nicht zugelassen, um uns helfen zu können. Deshalb mussten sie zu Hause bleiben“, sagte Fischer mit Blick auf den Torhüter und den ebenfalls ausgefallenen Silvan Widmer (Kniereizung). Wie lange Zentner pausieren muss und ob er bereits für die nächste Partie wieder zur Verfügung steht, ließ der Coach offen. Als Ersatz steht ansonsten Alexander Schwolow bereit, der gegen die Hamburger eine gute Partie ablieferte.

Calvin Brackelmann hat das Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt (4:1) am Sonntagabend nicht schadlos überstanden. Wie Cheftrainer Manuel Baum im Nachgang auf der Pressekonferenz erklärte, war seine Auswechslung (84. Minute) muskulären Problemen geschuldet. Ob dem Defensivmann ein Ausfall am kommenden Wochenende droht, bleibt offen. Eingewechselt wurde Jeffrey Gouweleeuw.

Alexis Claude-Maurice hat ein erfolgreiches Comeback für den FC Augsburg gefeiert. Beim 4:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt stand der Offensivspieler erstmals nach rund vierwöchiger Verletzungspause wieder auf dem Platz – und trug sich direkt in die Torschützenliste ein. Der 28-Jährige war in der 62. Minute für Debütant Arijon Ibrahimović eingewechselt worden. Nur drei Minuten später schlenzte Claude-Maurice den Ball nach Zuspiel von Han-Noah Massengo zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Fuggerstädter ins Netz. Zuvor hatte der Franzose wegen einer Schienbeinprellung pausieren müssen, ehe er im Laufe der Trainingswoche wieder voll mit der Mannschaft mitmischen konnte. Trainer Manuel Baum hatte auf der Pressekonferenz im Vorfeld noch offen gelassen, welche Rolle der Offensivakteur im Duell mit den Hessen einnehmen würde.

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