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In einem späten Finish trennen sich Borussia Mönchengladbach und der 1. FSV Mainz 05 mit 1:1 (1:0). Nachdem den Mainzern in einer hochdramatischen Schlussphase bereits ein Treffer vom VAR aberkannt wurde, verwandelte Nadiem Amiri tief in der Nachspielzeit einen Strafstoß zum letztlich verdienten Ausgleich für die Nullfünfer. Die Borussia erwischte einen Start nach Maß: Nach einer Kopfballvorlage von Tabakovic bediente Bolin den aufgerückten Scally, der bereits in der 7. Minute zur frühen Führung für die Fohlen einschob. Mainz wirkte nach dem Europapokal-Aus unter der Woche zunächst etwas schwerfällig, steigerte sich aber im Verlauf der Partie und kam durch Becker und Amiri immer wieder gefährlich vor das Tor von Nicolas. Auf der Gegenseite verpasste Castrop (53.) gegen den stark parierenden Batz die Vorentscheidung zum 2:0. VAR-Drama und der Last-Minute-Schocker Die Schlussphase entwickelte sich zu einem der dramatischsten Momente der bisherigen Saison. In der 88. Minute schien der eingewechselte Weiper den Ausgleich erzielt zu haben, doch der VAR kassierte den Treffer wegen einer Abseitsposition wieder ein. Gladbach wähnte sich bereits als Sieger, doch Mainz warf in der sechsminütigen Nachspielzeit alles nach vorne. In der 96. Minute dann die entscheidende Szene: Nach einem Foul im Gladbacher Strafraum von Engelhardt zeigte Schiedsrichter Welz auf den Punkt. Amiri behielt die Nerven, trat an und verwandelte zum 1:1-Endstand. Tore: 1:0 Joe Scally (7., Hugo Bolin) 1:1 Nadiem Amiri (90.+7, Elfmeter) Besondere Vorkommnisse: Nach VAR-Überprüfung aberkanntes Tor von Nelson Weiper wegen Abseitsstellung (87.)

Bei Borussia Mönchengladbach hat es Jens Castrop erwischt. Im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz ging der 22-Jährige mit leichten Problemen am Oberschenkel vom Feld. Kurz vor dem Wechsel signalisierte Castrop nach außen, dass er ausgewechselt werden muss. Er humpelte zwar vom Feld, konnte dieses allerdings ohne Hilfe verlassen und klatschte dabei einige Teamkollegen ab. An der Mimik Castrops war zu erkennen, dass es sich bei der Auswechslung des Südkoreaners wohl um eine Vorsichtsmaßnahme handelt.

Bitter für Borussia Mönchengladbach und Kevin Diks. Nachdem der Innenverteidiger bereits vergangene Woche im Spiel gegen RB Leipzig (0:1) angeschlagen ausgewechselt werden musste, hat es ihn in der Partie gegen den 1. FSV Mainz 05 bereits wieder getroffen. In der 71. Minute ging Diks zu Boden, wurde kurz behandelt und daraufhin umgehend mit Fabio Chiarodia ersetzt. Diks verließ, von den Teamärzten begleitet, hinter dem Tor das Feld.

Beim 4:2-Erfolg des FC Bayern München gegen den VfB Stuttgart spielte Jamal Musiala nur bis zur Halbzeitpause. Aufgrund seiner Verletzungshistorie in dieser Saison – er erlitt einen schweren Wadenbeinbruch und hatte zuletzt Sprunggelenksprobleme – handelte es sich bei dem Wechsel um eine punktgenau geplante Maßnahme. Die Entscheidung, ihn nach 45 Minuten vom Feld zu nehmen, sei keine Reaktion auf ein akutes Problem im Spiel gewesen, sondern von vornherein so mit dem Trainer abgesprochen: „Die Auswechslung war geplant. Der Trainer sagte, ich würde zur Halbzeit für Harry ausgewechselt werden.“, so Musiala am DAZN-Mikrofon nach der Partie. Der Offensiv-Star, der den Treffer zum 1:1-Ausgleich vorbereitete, ist zwar fit, wird jedoch aufgrund der noch nicht vollständig wiederhergestellten Belastbarkeit noch dosiert eingesetzt. Musiala gab jedoch ein hoffnungsvolles Update: „Meinem Fuß geht es schon viel, viel besser“, betonte der 23-Jährige.

Der FC Bayern München hat sich am 30. Spieltag vorzeitig zum 35. Mal die deutsche Meisterschaft gesichert. Durch einen souveränen 4:2 (3:1)-Erfolg gegen den VfB Stuttgart beseitigte das Team von Vincent Kompany auch die letzten rechnerischen Zweifel und krönte eine beeindruckende Bundesliga-Saison bereits vier Spieltage vor dem Ende in der heimischen Allianz-Arena. Dabei mussten die Münchner Fans zunächst kurz zittern: Chris Führich brachte die Schwaben gegen den Rekordmeister in der 21. Minute in Führung. Doch die Reaktion der Bayern, die im Vergleich zum Champions-League-Halbfinale unter der Woche auf acht Positionen rotierten, fiel meisterwürdig aus. Raphaël Guerreiro (31.), Nicolas Jackson (33.) und Alphonso Davies (37.) drehten die Partie noch vor der Pause innerhalb von nur sechs Minuten komplett zu Gunsten der Hausherren. In der zweiten Halbzeit ließen die Münchner keinerlei Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Der zur Pause eingewechselte Harry Kane sorgte mit seinem Treffer zum 4:1 (52.) kurz nach Wiederanpfiff für die endgültige Entscheidung und den Startschuss für die Feierlichkeiten auf den Rängen. Während die Bayern befreit aufspielten, beschränkte sich Stuttgart vor allem auf Schadensbegrenzung und kam in Person von Chema Andrés zumindest zu einem zweiten sehenswerten Treffer (88.). Tore: 0:1 Chris Führich (21., Bilal El Khannouss) 1:1 Raphaël Guerreiro (31., Jamal Musiala) 2:1 Nicolas Jackson (33., Luis Díaz) 3:1 Alphonso Davies (37., Luis Díaz) 4:1 Hary Kane (52., Leon Goretzka) 4:2 Chema Andrés (88., Atakan Karazor)

Lange dominieren die Füchse Berlin ihr Halbfinale gegen den TBV Lemgo Lippe. Doch in der zweiten Halbzeit wird es wieder eng. Am Ende können sie sich bei ihrem Torhüter bedanken.

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