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Der FC Bayern München steht unmittelbar vor der festen Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye. Nach zähen Verhandlungen bestätigte Sportdirektor Christoph Freund am Samstag gegenüber der BILD den Durchbruch im Transferpoker um den 18-jährigen Mittelfeldspieler. „Letzte Details sind noch zu klären, aber ich gehe davon aus, dass er mit uns in die Saison startet. Bara wird am kommenden Montag die Leistungstests machen und dann zum Trainingslager an den Tegernsee kommen“, kündigte Freund am Rande des Testspiels gegen Wehen Wiesbaden an. Über die genauen Konditionen des Deals machten weder der Sportdirektor noch BILD genauere Angaben. Ndiaye soll nach aktuellem Stand der einzige geplante Neuzugang für das defensiv-zentrale Mittelfeld in dieser Transferperiode sein. Die Münchner bauen auf dieser Position ansonsten auf das etablierte Personal um Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlović und Tom Bischof.

Die SV Elversberg hat ihr viertes Testspiel der Sommervorbereitung erfolgreich gestaltet. Der Bundesliga-Aufsteiger setzte sich beim niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen mit 1:0 durch. Gespielt wurde über insgesamt 120 Minuten. In einer intensiven Partie begegneten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe. Elversberg kam unter anderem durch Noah Darvich, Lukas Petkov und Lasse Günther zu ersten Abschlüssen, während Nijmegen ebenfalls immer wieder gefährlich vor das Tor von Nicolas Kristof kam. Zur Halbzeit nach 60 Minuten stand es folgerichtig aber noch 0:0. Nach dem Seitenwechsel übernahm die Mannschaft von Vincent Wagner zunehmend die Kontrolle. Vor allem das hohe Pressing bereitete den Niederländern immer größere Probleme, doch zunächst blieben gute Möglichkeiten von Darvich, dem eingewechselten Onyeka und Co. ungenutzt. Erst im Schlussviertel belohnte sich die SVE für ihren Aufwand: Nach einem Ballgewinn im Angriffsdrittel landete der Ball beim ebenfalls eingewechselten Pfeiffer, der in der 91. Minute zum entscheidenden 1:0 einschob. Nicht zum Aufgebot gehörten Maurice Krattenmacher, Raif Adam, Frederik Schmahl, Tom Zimmerschied und David Mokwa. Nach einer intensiven Trainingswoche im Trainingslager setzte der Bundesliga-Aufsteiger damit ein positives Ausrufezeichen in der Vorbereitung. Tor: 1:0 Luca Pfeiffer (91.)

Der FC Schalke 04 hat sein letztes Testspiel im Trainingslager im österreichischen Stubaital siegreich gestaltet. Gegen Fagiano Okayama setzten sich die Königsblauen nach einer Leistungssteigerung verdient mit 3:1 durch. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Startelf von Trainer Miron Muslić: Neuzugang Robin Gosens feierte sein Debüt im Schalker Trikot und stand direkt in der Anfangsformation. Die Partie begann für die Knappen allerdings mit einem Dämpfer. Über einen schnellen Konter gelangte der Ball zu Gaúcho, der in der 14. Minute platziert ins rechte Eck zur 1:0-Führung für Okayama vollendete. Schalke zeigte sich jedoch unbeeindruckt und antwortete prompt: Nach einer Aouchiche-Ecke verschätzte sich Okayamas Keeper Benda, sodass Kuruçay per Kopf in der 20. Minute den 1:1-Ausgleich markierte. Wenig später stand Kuruçay erneut im Mittelpunkt, als er im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Karaman in der 30. Minute souverän zum 2:1-Pausenstand. Adamu feiert Premierentor Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem Schalke durch Abseitsglück bei einem Treffer der Japaner und Glanzmomente in der Offensive die Kontrolle behielt. Der zur Pause eingewechselte Gantenbein verletzte sich bei einer Rettungsaktion und musste nach kurzer Behandlungszeit wieder ausgewechselt werden. In der 62. Spielminute tauschte Muslić zudem fast die komplette Mannschaft aus, um frische Kräfte zu bringen. Für die Entscheidung sorgte schließlich Adamu in der 75. Minute. Mit einem feinen Heber erzielte der Stürmer den 3:1-Endstand und damit seinen ersten Treffer im Trikot der Königsblauen. Tore: 0:1 Léo Gaúcho (14.) 1:1 Hasan Kuruçay (20.) 2:1 Kenan Karaman (30.) 3:1 Junior Adamu (75.)

Der FC Schalke 04 muss beim 3:1-Testspielsieg gegen Fagiano Okayama einen verletzungsbedingten Rückschlag verkraften. Adrian Gantenbein, der zur zweiten Halbzeit für Dejan Ljubičić in die Partie gekommen war, musste den Platz nach nur wenigen Minuten auf dem Feld bereits wieder verlassen. In der 55. Spielminute setzte der Außenverteidiger zu einer Grätsche an, die für Gantenbein selbst schmerzhafte Folgen hatte. Der Schalker blieb nach der Aktion am Boden liegen und musste auf dem Rasen behandelt werden. In der 58. Minute wurde er durch Finn Porath ersetzt. Update: Mittlerweile gibt Sky Entwarnung. Gantenbein habe Probleme am Sprunggelenk, das Knie wäre nicht betroffen.

Die TSG Hoffenheim hat ein Testspiel im XXL-Format über zweimal 60 Minuten gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth erfolgreich gestaltet und setzte sich am Ende mit 4:1 durch. In den ersten 60 Minuten agierte die Mannschaft von Cheftrainer Christian Ilzer in einer mannorientierten, aber keineswegs überstürzten Anlaufstruktur. Taktisch behielt man den asymmetrischen Spielaufbau aus der Vorsaison bei: Während Linksverteidiger Bernardo tief blieb und mit den beiden Innenverteidigern eine Dreierkette bildete, wurde die rechte Bahn von Valentin Gendrey besetzt, wohingegen der linke Flügel phasenweise unbesetzt blieb. Max Moerstedt holte bereits in der 4. Minute einen Elfmeter heraus, den er selbst zur frühen Führung verwandelte. Nach einem kompletten Personalaustausch zur zweiten 60-Minuten-Etappe veränderte sich die Dynamik. Zwar behielt die TSG mit Tristan Spranger die tiefere Absicherung auf der linken Seite bei, agierte trotz eines starken Starts in die zweiten Hälfte aber insgesamt tiefer und hatte weniger Ballbesitz. Hoffenheim schraubte das Ergebnis effizient in die Höhe: Umut Tohumcu schob nach einem Flachpass von Tim Lemperle von links zum 2:0 ein (61.), ehe Alex Honajzer nur eine Minute später nach Balleroberung von Bambasé Conté auf 3:0 erhöhte (62.). In der Nachspielzeit des dritten Viertels verkürzte Fürths Noah König per Kopf nach einer Ecke auf 3:1 (90.+1). Den Schlusspunkt setzte erneut Honajzer in der Nachspielzeit des letzten Viertels zum 4:1-Endstand (120.+1). Der nächste Test für die TSG steht am Mittwoch gegen die KSV Holstein an. Tore: 1:0 Max Moerstedt (4., Foulelfmeter) 2:0 Umut Tohumcu (61., Tim Lemperle) 3:0 Alex Honajzer (62., Bambasé Conté) 3:1 Noah König (90.+1) 4:1 Alex Honajzer (120.+1)

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