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Eintracht Frankfurt muss vorerst auf Jeremiaha Maluze verzichten. Wie die Hessen am Donnerstag offiziell mitteilten, hat sich der Innenverteidiger beim 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz 05 eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Zur genauen Schwere der Blessur oder einer möglichen Ausfalldauer machte die Eintracht keine näheren Angaben. Fest steht lediglich, dass Maluze „bis auf Weiteres“ nicht zur Verfügung stehen wird. Wann der 21-Jährige wieder ins Training einsteigen kann, bleibt damit zunächst offen. Für Maluze kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Defensivmann hatte sich zuletzt in die Frankfurter Startelf gespielt und durfte auch beim Erfolg in Mainz von Beginn an ran. Nun wird er seinen Platz vorerst wieder abgeben müssen. Für die Eintracht geht es am Samstag (15:30 Uhr) mit dem Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg weiter. Dabei muss Cheftrainer Adi Hütter seine Defensive ohne Maluze aufstellen.

Jürgen Klopp hat erstmals als Bundestrainer seinen Kader für die deutsche Nationalmannschaft bekannt gegeben – und dabei einen ungewöhnlichen Weg gewählt. Für die vier anstehenden Nations-League-Partien nominierte der 59-Jährige insgesamt 44 Spieler, die auf zwei unterschiedliche Aufgebote verteilt sind. Klopp möchte die besondere Abstellungsperiode mit vier Partien nutzen, um sich einen möglichst breiten Eindruck vom vorhandenen Personal zu verschaffen. „Ich möchte in der Zeit so viele Spieler wie möglich kennenlernen“, erklärte der neue Bundestrainer. Von einer Einteilung in erste und zweite Mannschaft will er dabei ausdrücklich nichts wissen: „Wir haben keine A- oder B-Mannschaft gemacht. Wir wollen alle vier Spiele gewinnen.“ Entsprechend finden sich zahlreiche neue beziehungsweise bislang wenig erprobte Namen in den beiden Aufgeboten. Im ersten Kader stehen unter anderem Hennes Behrens, Max Rosenfelder, Bambasé Conté und Younes Ebnoutalib. Auch Marc-André ter Stegen und Kai Havertz gehören zum Kreis. Mit Jamal Musiala, Joshua Kimmich, Nico Schlotterbeck und Jonathan Tah sind zudem mehrere etablierte Nationalspieler dabei, die nach ihren langen Ausfallphasen möglichst für alle Spiele zu dosierten beziehungsweise abgestimmten Einsatzzeiten kommen sollen. Viele neue Gesichter in Klopps zweitem Kader Auch das zweite Aufgebot bietet Klopp reichlich Gelegenheit, Spieler näher kennenzulernen. Noah Atubolu, Finn Jeltsch, Mika Baur, Said El Mala, Felix Keidel und Derry Scherhant zählen hier zu den auffälligen Personalien. Dazu kommen unter anderem Florian Wirtz, Aleksandar Pavlović, Karim Adeyemi sowie die beiden Angreifer Jonathan Burkardt und Nick Woltemade. Die ungewöhnliche Größe des Gesamtaufgebots ist bewusst gewählt. Klopp war nach eigener Aussage in den vergangenen Wochen viel unterwegs, um zahlreiche Kandidaten persönlich zu beobachten. „Wir haben nicht geschaut, was wir nicht haben, wir haben geschaut, was wir haben – und haben eine Menge Fußballtalente gefunden“, erklärte der Bundestrainer. Für die beiden Gruppen soll dabei nicht nur die individuelle Qualität entscheidend gewesen sein. Klopp betonte, dass die jeweiligen Zusammenstellungen auch untereinander funktionieren sollen: „Die Kader sind darauf ausgerichtet, dass es gut zusammenpasst.“ Die vier kommenden Partien dienen ihm somit nicht nur dazu, Ergebnisse einzufahren, sondern auch dazu, möglichst viele Erkenntnisse über sein Personal zu sammeln. Kader 1 im Überblick Tor: Finn Dahmen (FC Augsburg), Alexander Nübel (Beşiktaş), Marc-André ter Stegen (Ajax Amsterdam) Abwehr: Hennes Behrens (FC Augsburg), Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand), Nathaniel Brown (Bayern München), Max Rosenfelder (SC Freiburg), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Philipp Treu (SC Freiburg), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart) Mittelfeld: Nadiem Amiri (1. FSV Mainz 05), Bambasé Conté (TSG Hoffenheim), Yannik Engelhardt (SC Freiburg), Chris Führich (VfB Stuttgart), Serge Gnabry (Bayern München), Lennart Karl (Bayern München), Joshua Kimmich (Bayern München), Jamal Musiala (Bayern München), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Kevin Schade (FC Brentford), Anton Stach (Leeds United) Angriff: Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt), Kai Havertz (FC Arsenal) Kader 2 im Überblick Tor: Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt), Finn Dahmen (FC Augsburg), Jonas Urbig (Bayern München) Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Ridle Baku (RB Leipzig), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Malick Thiaw (Newcastle United) Mittelfeld: Karim Adeyemi (FC Barcelona), Mika Baur (Celtic Glasgow), Tom Bischof (Bayern München), Said El Mala (1. FC Köln), Brajan Gruda (RB Leipzig), Vitaly Janelt (FC Brentford), Felix Keidel (SV Elversberg), Aleksandar Pavlović (Bayern München), Derry Scherhant (SC Freiburg), Florian Wirtz (FC Liverpool) Angriff: Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt), Nick Woltemade (Juventus Turin)

Der nächste Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 steht bevor – und damit auch wieder die traditionellen Pressekonferenzen der Vereine im Vorfeld der Partien. Wie gewohnt äußern sich die Trainer dabei zur personellen Situation, zur Vorbereitung ihrer Mannschaft und zu den anstehenden Gegnern. LigaInsider liefert euch hier den kompakten Überblick über alle PK-Termine der Bundesliga-Klubs vor dem Wochenende. In den Klammern seht ihr, wo ihr die Pressekonferenzen live verfolgen könnt. Wir packen euch auch die Links dazu, sobald diese vorhanden sind. Die PK-Termine in der Übersicht Mittwoch, 16. September 14:00 Uhr, Union (YouTube) Donnerstag, 17. September 10:00 Uhr, Bayern (YouTube) 13:00 Uhr, Dortmund (YouTube) 13:00 Uhr, Stuttgart (YouTube) 13:30 Uhr, Frankfurt (YouTube) 13:30 Uhr, Augsburg (YouTube) 13:30 Uhr, Werder (YouTube) 14:00 Uhr, Mainz (YouTube) 14:00 Uhr, Köln (YouTube) 14:00 Uhr, HSV (YouTube) 14:00 Uhr, Gladbach (FohlenTV) 14:30 Uhr, Freiburg Freitag, 18. September 10:30 Uhr, Elversberg 13:30 Uhr, Leverkusen (YouTube) 14:00 Uhr, Schalke (S04TV) 14:00 Uhr, Paderborn (YouTube) 14:00 Uhr, Leipzig (YouTube) Ausstehende Termine: Hoffenheim

Robert Andrich hat sich bei Bayer 04 Leverkusen mit einem kompletten Einsatz zurückgemeldet. Beim 2:0 gegen NK Celje erhielt der zuletzt ausgebremste Mittelfeldspieler einen Startplatz und absolvierte die vollen 90 Minuten. Für den 31-Jährigen war es nach einer schwierigen Phase mit Verletzungsproblemen und aufgekommenen Wechselgerüchten ein wichtiger Schritt. Cheftrainer Carles Martínez zeigte sich nach der Partie zufrieden mit Andrich. Vor allem die Spielpraxis sei für den Routinier von Bedeutung gewesen, nachdem dieser verletzungsbedingt zuletzt nur wenig zum Zug gekommen war. „Diese 90 Minuten werden ihm helfen, uns auch am Sonntag besser helfen zu können“, erklärte Martínez mit Blick auf das Bundesliga-Duell mit RB Leipzig (15:30 Uhr). Dass Andrich körperlich noch nicht wieder am Optimum angekommen ist, verschwieg der Coach allerdings nicht. Der Mittelfeldmann habe selbst eingeräumt, bereits zur Halbzeit müde gewesen zu sein und das geforderte Tempo derzeit womöglich noch nicht über die komplette Distanz halten zu können. Dennoch wertete Martínez den Einsatz ausdrücklich positiv: „Wenn wir speziell über Rob sprechen, bin ich natürlich zufrieden.“ Martínez kündigt weitere Rotation an Andrich war gegen Celje nicht der einzige Akteur, dem Martínez gezielt Spielpraxis verschaffte. Auch Martin Terrier und Moussa Diaby standen in der Anfangsformation. Terrier hatte längere Zeit kein Spiel mehr begonnen und selbst in der Vorbereitung nur einmal eine Halbzeit absolviert. Bei Diaby verwies Martínez auf die längere Phase rund um dessen Verpflichtung. Für beide sei der Einsatz daher ebenfalls wichtig gewesen. Dahinter steckt eine klare Strategie. „Ich sage oft, dass wir jeden brauchen werden. Aber wenn man das sagt, muss man es auch umsetzen“, betonte Martínez und kündigte an, künftig verstärkt zu rotieren. Gerade angesichts von Verletzungen und anderen Ausfällen will der Spanier möglichst viele Profis auf Wettkampfniveau bringen. Dabei unterscheidet Martínez ausdrücklich nicht nur zwischen Stamm- und Ersatzspielern. „Wenn wir zum Beispiel am Sonntag gewinnen wollen, brauchen wir sowohl die Spieler, die beginnen, als auch diejenigen, die später ins Spiel kommen. Wir brauchen Energie, wir brauchen jeden.“ Für Andrich bedeutet das: Nach zuletzt schwierigen Wochen hat er sich mit den 90 Minuten gegen Celje wieder näher an die sportlichen Optionen herangearbeitet. Sein Einsatz gegen Leipzig ist damit zwar keineswegs garantiert, doch Martínez machte deutlich, dass der erfahrene Mittelfeldmann im Zuge der Rotation weiterhin gebraucht und eingesetzt wird.

Ibrahim Maza hat den Europa-League-Auftakt von Bayer 04 Leverkusen gegen NK Celje (2:0) krankheitsbedingt verpasst. Nachdem die Beschwerden bereits im Vorfeld der Partie für Fragezeichen gesorgt hatte, richtet sich der Blick beim offensiven Mittelfeldspieler nun auf das Bundesliga-Duell mit RB Leipzig (Sonntag, 15:30 Uhr). Zumindest gibt es erste positive Signale. Wie Cheftrainer Carles Martínez nach dem Celje-Spiel erklärte, konnte Maza am Mittwoch bereits wieder etwas arbeiten. „Am Nachmittag konnte er zumindest wieder etwas machen, um sich darauf vorzubereiten, wieder einsatzbereit zu sein“, berichtete der Coach. Ob es bis Sonntag tatsächlich für eine Rückkehr reicht, bleibt allerdings abzuwarten. Martínez machte deutlich, dass der 20-Jährige weiterhin mit seiner Erkrankung zu kämpfen hat. „Aber wir werden sehen. Natürlich ist er krank“, so der Spanier. Abgeschrieben ist Maza für die Partie gegen Leipzig damit keineswegs. Martínez hofft vielmehr auf eine rechtzeitige Genesung seines Offensivspielers: „Ich hoffe, dass er bis Sonntag wieder bereit ist und eine gute Leistung zeigen kann.“ Die kommenden Tage dürften Aufschluss darüber geben, ob Maza wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen und sich für einen Einsatz empfehlen kann.

Erst im vergangenen Jahr wechselte Juri Knorr von der Bundesliga nach Dänemark. Nun soll bereits ein neuer Klub an dem Nationalspieler interessiert sein.

Jagt Paris Saint-Germain den nächsten deutschen Handball-Star? Offenbar interessieren sich die Franzosen für Juri Knorr. Bei PSG könnte er mit einem DHB-Kollegen auflaufen.

Der SC Magdeburg hat nach einem Problem mit den Bodenaufklebern in der Halle Klarheit geschaffen. Die Ursache ist gefunden.

Kai Häfner bleibt bis 2028 beim TVB Stuttgart. Mit über 2000 Toren gehört er zu einem exklusiven Kreis der Liga.

Der ehemalige Bundestrainer Christian Prokop unterrichtet jetzt an einer Schule. Trotz konkreter Angebote aus dem Profi-Handball entschied er sich für diesen Job.