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Fussball

Youri Regeer: Thioune gibt Entwarnung bei Regeer

Bei Youri Regeer besteht nach seiner vorzeitigen Auswechslung beim 1:1 gegen den 1. FC Köln kein Grund zur Sorge. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen hatte die Partie aufgrund von Krämpfen nicht beenden können, eine Verletzung liegt allerdings nicht vor. „Er war einfach platt“, erklärte Cheftrainer Daniel Thioune im Nachgang der Begegnung. Regeer kann damit regulär für das kommende Heimspiel gegen den FC Augsburg (Samstag, 15:30 Uhr) eingeplant werden.

Moussa Ndiaye: MRT soll Klarheit bei Ndiaye bringen

Moussa Ndiaye fehlte dem SV Werder Bremen beim 1:1 gegen den 1. FC Köln aufgrund muskulärer Probleme im Leistenbereich. Wie Cheftrainer Daniel Thioune nach der Partie erklärte, sollen nun weitere Untersuchungen Aufschluss darüber geben, woher die Beschwerden des Linksverteidigers genau kommen. „Wir werden ein MRT machen und sehen, woher die Beschwerden rühren“, kündigte Thioune an. Gleichzeitig machte der Werder-Coach deutlich, dass er bei Ndiaye kein Risiko eingehen möchte: „Ich habe schon mal angedeutet, dass ich am Ende nur Spieler auf den Platz schicken werde, die zu 100 Prozent fit sind. Das war Moussa zuletzt nicht.“ Wie lange der im Sommer auf Leihbasis mit Kaufoption vom RSC Anderlecht verpflichtete Ndiaye ausfällt, ist damit zunächst offen. Ob es für das kommende Heimspiel gegen den FC Augsburg (Samstag, 15:30 Uhr) reicht, dürfte auch vom Ergebnis der MRT-Untersuchung abhängen. Zeitdruck besteht auf der linken Abwehrseite aktuell ohnehin nicht: Olivier Deman gehört derzeit zum gesetzten Stammpersonal auf dieser Position. Sollte Ndiaye gegen Augsburg noch einmal aussetzen müssen, könnte ihm die anschließende Länderspielpause zusätzliche Zeit geben, um seine Beschwerden vollständig auszukurieren.

1. FC Köln: FC-Quartett nicht im Kader: Wagner nennt die Gründe

Beim 1:1 gegen den SV Werder Bremen musste René Wagner einige unangenehme Personalentscheidungen treffen. Da dem Trainer des 1. FC Köln nahezu der komplette Kader zur Verfügung stand, fanden Luca Waldschmidt, Reigan Heskey, Rav van den Berg und Imad Rondić keinen Platz im 20er-Aufgebot. „Alle vier waren natürlich enttäuscht“, berichtete Wagner nach der Partie – eine Reaktion, für die der FC-Coach durchaus Verständnis zeigte. Bei Heskey stand vor allem die Spielpraxis im Vordergrund. Der 18-Jährige hatte zuletzt in Stuttgart sein Bundesliga-Debüt gefeiert, soll nach seinem Wechsel aus der U21 von Manchester City aber weiterhin behutsam an den Profifußball herangeführt werden. Statt eines möglichen Kurzeinsatzes gegen Bremen entschied sich der FC deshalb dafür, ihm bei der U21 mehr Minuten zu ermöglichen. Wagner stellte zugleich klar, dass er dem Offensivspieler schon bald wieder eine Rolle bei den Profis zutraut. Diesen Plan setzte Köln am Sonntag direkt um: Heskey stand beim Regionalliga-Spiel gegen den SV Bergisch Gladbach 09 in der Startelf und sorgte vor allem vor der Pause mehrfach für Gefahr. In der 69. Minute war für ihn Schluss, die Kölner U21 verlor trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:2. Wagner verfolgte den Auftritt seines Youngsters vor Ort von der Tribüne. Waldschmidt noch nicht wieder weit genug Anders liegt der Fall bei Waldschmidt. Der 30-Jährige hatte nach muskulären Problemen zwei Wochen lang nicht mit der Mannschaft trainieren können und ist erst seit kurzem wieder vollständig im Teamtraining. Für einen Platz gegen Bremen reichte es Wagner zufolge noch nicht. Der Offensivmann muss sich nach seiner Verletzung nun wieder über die Trainingsarbeit für das Aufgebot empfehlen. Bei Rav van den Berg gab hingegen die Konkurrenzsituation den Ausschlag. Wagner wollte nicht zwei Innenverteidiger als Absicherung auf die Bank setzen und entschied sich für Joël Schmied. Rondić befindet sich derweil weiterhin weit hinten in der offensiven Rangordnung. Nachdem der Stürmer in Stuttgart überraschend wieder Bundesliga-Minuten erhalten hatte, reichte es gegen Bremen nicht erneut für das Aufgebot. Wagner bezeichnete ihn als möglichen Joker, machte aber auch klar, dass Rondić im Training Gas geben und auf die passende Gelegenheit warten muss. Bei Heskey verfolgt der FC damit vor allem einen Entwicklungsplan, während Waldschmidt nach seiner Verletzung noch Boden gutmachen muss. Für van den Berg und Rondić ist die Lage stärker vom sportlichen Konkurrenzkampf geprägt – und der ist bei der aktuellen Personaldecke entsprechend groß.

Neil El Aynaoui: El Aynaoui erhält gegen den HSV den Vorzug

Martín Demichelis hat beim 5:0-Erfolg von RB Leipzig gegen den Hamburger SV erstmals in dieser Saison auf Nicolas Seiwald in der Startelf verzichtet. Stattdessen rückte Neil El Aynaoui auf die Sechserposition und bildete gemeinsam mit zwei offensiver ausgerichteten Achtern (Ezechiel Banzuzi und Assan Ouédraogo) das Leipziger Zentrum. Der Neuzugang von der AS Rom stand über die kompletten 90 Minuten auf dem Platz. Dass El Aynaoui auch die tiefere Rolle im Mittelfeld übernehmen kann, hatte Demichelis bereits im Vorfeld der Partie angedeutet. Gegen den HSV entschied sich der RB-Coach nun bewusst für eine offensivere Besetzung im Zentrum – auch aufgrund der Eindrücke aus dem Champions-League-Spiel bei Como 1907. „Ich habe heute mit offensiveren Spielern begonnen. So haben wir auch gegen Como in den letzten 30 Minuten gespielt, und diese Phase hat mir gefallen. Wir waren so gegen Como sehr dominant im Ballbesitz und haben viel versucht, Lösungen zu finden. Deswegen haben wir heute so angefangen“, erklärte Demichelis nach der Partie. Dabei schätzt der 45-Jährige an El Aynaoui nicht nur dessen Qualitäten am Ball. „Neil ist ein Spielmacher auf der Sechserposition, trotzdem läuft er sehr viel. Im letzten Spiel waren es schon zwölf Kilometer, heute ist er wieder sehr viel gelaufen.“ Seiwald bleibt im Rennen Dass Seiwald deshalb dauerhaft ins zweite Glied rückt, lässt sich daraus jedoch noch nicht ableiten. Demichelis hob ausdrücklich die Qualitäten beider Optionen hervor: „Auf dieser Position haben wir mit Nici und Neil zwei sehr gute Spieler. Nici ist ebenfalls jemand, der in jedem Spiel zwölf Kilometer läuft.“ Für Seiwald war die Reservistenrolle dennoch eine Premiere in dieser Saison, nachdem er zuvor in jedem Pflichtspiel von Beginn an auf dem Platz gestanden hatte. Eine feste Rangfolge wollte Demichelis auch nach dem deutlichen Erfolg nicht ausrufen: „Heute haben wir entschieden, dass Neil von Anfang an spielt. Am nächsten Wochenende schauen wir dann, wie diese Woche läuft.“ Dann steht für Leipzig die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Am Sonntag (20. September) geht es auswärts zu Bayer 04 Leverkusen.

Assan Ouédraogo: Sorgen um Ouédraogo: „Es sieht nicht gut aus“

Assan Ouédraogo droht bei RB Leipzig der nächste verletzungsbedingte Rückschlag. Der 20-Jährige musste beim 5:0 gegen den Hamburger SV nach einem Zweikampf mit Nicolás Capaldo bereits in der ersten Halbzeit mit Schmerzen an der Schulter ausgewechselt werden. Weitere Untersuchungen sollen nun Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen. Ouédraogo hatte erst vor wenigen Wochen eine Kapselverletzung an der rechten Schulter auskuriert, die er sich in der Vorbereitung zugezogen hatte. Nach mehreren Wochen Pause arbeitete sich der Mittelfeldspieler zurück, feierte unter der Woche beim Champions-League-Spiel gegen Como 1907 sein Comeback und stand gegen den HSV erstmals in dieser Saison wieder in der Startelf. Cheftrainer Martín Demichelis befürchtet nun, dass erneut Probleme an derselben Schulter aufgetreten sein könnten. Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, sein erster Eindruck fiel jedoch wenig optimistisch aus: „Ich glaube, es sieht nicht gut aus.“ Weitere Untersuchungen sollen zeigen, was genau Ouédraogo fehlt. Dass der Startelfeinsatz womöglich zu früh gekommen sein könnte, wies Demichelis zurück. Der Youngster sei vollständig belastbar gewesen und habe sich seine Rückkehr über mehrere Wochen erarbeitet. „Er war bereit zu spielen. In Como hat er bereits 30 Minuten bekommen und heute stand er von Anfang an auf dem Platz. Wir haben gewartet, bis er wieder vollständig gesund war. Er war fit und hat in den vergangenen drei bis vier Wochen voll mittrainiert.“ Nun bleibt abzuwarten, ob erneut eine ernsthaftere Verletzung an der rechten Schulter vorliegt. Für Ouédraogo wäre es der nächste Rückschlag in seiner noch jungen Karriere.

Quelle: https://www.ligainsider.de/public/scripts/rss_socialmedia.php

Handball

Deutsches Trio startet Jagd nach Europas Handball-Krone

Die Champions League im Handball kommt in einem neuen Gewand daher. Mehr Teams, neuer Modus - nur die Favoriten sind die üblichen.

Kiel erobert Tabellenspitze - Meister Magdeburg wackelt

Die Favoriten halten sich am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga schadlos. Kiel, Magdeburg und Berlin müssen bei ihren Siegen aber mächtig zittern.

Flensburgs Handballer weiter makellos an der Spitze

Die SG Flensburg-Handewitt weist in der Handball-Bundesliga weiter eine perfekte Bilanz auf. Beim Remis zwischen Gummersbach und Melsungen sticht ein Spieler besonders heraus.

Frohe Kunde: WM-Tickets für deutsche Handballer erhältlich

Am Freitag gehen insgesamt 17.000 Eintrittskarten für alle Vor- und Hauptrundenspiele bei der Handball-WM in den Verkauf. Die deutschen Anhänger müssen besonders schnell sein.

Flensburg vorerst Spitze - Fehlstart für Löwen

Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt in der Handball-Bundesliga auch das zweite Saisonspiel und grüßt zumindest über Nacht von der Tabellenspitze. Bei den Rhein-Neckar Löwen herrscht dagegen Frust.

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