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Johan Bakayoko hat die kurz vor dem vergangenen Bundesliga-Spieltag erlittene Blessur offenbar auskuriert. Der Offensivmann von RB Leipzig, der das Duell mit Bayer Leverkusen (0:2) verpasst hatte, befindet sich seit dieser Woche wieder im Training.

Die deutsche Nationalmannschaft hat im dritten Nations-League-Spiel die passende Antwort auf die Niederlage gegen Griechenland gegeben. Gegen Serbien setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klopp in München verdient mit 2:0 durch und feierte damit zugleich den ersten Sieg unter dem neuen Coach. Deutschland übernahm von Beginn an die Kontrolle und drängte die tief stehenden Serben über weite Strecken in die eigene Hälfte. Vor allem über die linke Seite und mit viel Bewegung zwischen den Linien gelang es der DFB-Elf immer wieder, Lücken zu finden. Serbien kam offensiv dagegen kaum zur Entfaltung und blieb über lange Phasen ohne nennenswerte Abschlüsse. Im Mittelpunkt stand dabei einmal mehr Florian Wirtz. Der 23-Jährige war praktisch an jeder gefährlichen Aktion beteiligt, ließ sich immer wieder zwischen die Linien fallen und kurbelte das deutsche Offensivspiel an. In der 39. Minute bereitete er die Führung entscheidend mit vor: Wirtz setzte sich im Strafraum auf engem Raum durch und traf zunächst den Pfosten, ehe Tom Bischof den Abpraller aus kurzer Distanz zum 1:0 verwertete. Auch Bischof nutzte seine Chance eindrucksvoll. Der Mittelfeldspieler zeigte bei seinem Startelf-Debüt eine sehr präsente Vorstellung, suchte mehrfach selbst den Abschluss und sorgte nicht nur mit seinem Treffer für Akzente. Nach dem Seitenwechsel blieb Deutschland spielbestimmend und erhöhte schließlich folgerichtig. Maximilian Mittelstädt fand Wirtz im Zentrum, der sich den Ball mit dem ersten Kontakt stark am Gegenspieler vorbeilegte und anschließend überlegt zum 2:0 einschob (61.). Spätestens damit war die Partie weitgehend entschieden. Serbien fand auch danach kaum noch Mittel, um die deutsche Defensive ernsthaft unter Druck zu setzen. Die DFB-Elf kontrollierte das Geschehen bis zum Schlusspfiff und brachte den Vorsprung ohne größere Probleme über die Zeit. Unterm Strich stand damit ein hochverdienter Erfolg gegen einen Gegner, der offensiv nur selten gefährlich wurde. Zahlreiche Debüts beim DFB-Team Neben dem Ergebnis hatte der Abend auch personell einiges zu bieten. Jonas Urbig und Derry Scherhant feierten direkt in der Startelf ihr A-Länderspieldebüt, später kamen auch Said El Mala, Mika Baur und Vitaly Janelt zu ihren ersten Minuten im DFB-Trikot. Durch den ersten Dreier verbessert Deutschland seine Ausgangslage in der Gruppe. Nach drei Spieltagen liegt Griechenland mit sieben Punkten an der Spitze, dahinter folgen die Niederlande mit fünf Zählern und Deutschland mit vier Punkten. Serbien wartet als Schlusslicht weiterhin auf den ersten Punkt. Zum Abschluss der aktuellen Länderspielpause wartet am 4. Oktober ausgerechnet das erneute Duell mit Griechenland. Nach der 0:1-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen bietet sich dem DFB-Team damit direkt die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Tore: 1:0 Tom Bischof (39., Wirtz) 2:0 Florian Wirtz (61., Mittelstädt)

Michael Gregoritsch ist nach seinen Sprunggelenksproblemen wieder einsatzfähig. Der Angreifer des FC Augsburg wurde am Donnerstagabend im Nations-League-Spiel Österreichs gegen die Republik Irland zur zweiten Halbzeit eingewechselt und ersetzte in der 46. Minute Carney Chukwuemeka. Gregoritsch hatte sich im ersten Gruppenspiel gegen Israel am Sprunggelenk verletzt und war vorzeitig ausgewechselt worden. Anschließend gab der ÖFB zwar schnell Entwarnung, beim 3:1 gegen den Kosovo fehlte der 32-Jährige jedoch im Kader und absolvierte zwischenzeitlich individuelle Einheiten. Die erwartete schnelle Rückkehr hat sich nun bestätigt: Gregoritsch ist wieder belastbar und beim dritten Nations-League-Spiel Österreichs zurück auf dem Platz.

Julian Ryerson musste nur kurz nach seiner Rückkehr in die Startelf der norwegischen Nationalmannschaft erneut angeschlagen ausgewechselt werden. Der Außenverteidiger von Borussia Dortmund war im Nations-League-Spiel gegen Wales bereits nach rund einer Viertelstunde zum Wechsel gezwungen. In der 16. Minute setzte sich Ryerson auf den Rasen und wurde anschließend auf dem Platz behandelt. Sein Ersatz stand zu diesem Zeitpunkt bereits an der Seitenlinie bereit, wenig später folgte der Wechsel. Welche Beschwerden Ryerson genau plagten, war nicht ersichtlich.

Beim VfB Stuttgart zeichnet sich für die kommenden Wochen ein Job-Sharing im Tor ab. Dennis Seimen, der am Donnerstag beim 5:0-Testspielsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause sein Comeback feierte, wird zunächst nicht alle Partien bestreiten. Das kündigte Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegenüber den Stuttgarter Nachrichten an. „Er wird auf jeden Fall in den nächsten Wochen viele Spiele machen – aber auch nicht alle“, erklärte Hoeneß mit Blick auf Seimen. Bereits vor dessen Verletzung sei angesichts der hohen Belastung vorgesehen gewesen, die Einsätze zu verteilen. Nach der rund viermonatigen Pause gelte das umso mehr. „Es ist klar, dass er das nicht alles alleine stemmen wird. Und das ist auch nicht notwendig. Wir haben mit Fabi eine gute Möglichkeit.“ Damit wird Fabian Bredlow auch nach Seimens Rückkehr zunächst regelmäßig zum Zug kommen. Der 31-Jährige hatte seinen jungen Konkurrenten in den ersten Wochen der Saison stark vertreten und kommt nach vier Bundesliga-Partien auf eine LigaInsider-Durchschnittsnote von 2,62. Damit gehört er aktuell zu den drei bestbewerteten Torhütern der Liga. Entscheidung für Paderborn noch offen Wer beim Bundesliga-Neustart am 10. Oktober gegen den SC Paderborn 07 zwischen den Pfosten steht, ist noch nicht entschieden. Hoeneß will diese Frage erst in der kommenden Woche beantworten und sieht angesichts der Leistungen Bredlows keinen Zeitdruck. „Wir lassen uns da auch in keiner Weise unter Druck setzen“, stellte der VfB-Coach klar. Seimen werde zwar zeitnah zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für Stuttgart kommen, möglicherweise bereits gegen seinen früheren Leihklub aus Paderborn. Festgelegt ist das allerdings noch nicht. An der grundsätzlichen Perspektive Seimens dürfte sich dadurch nichts ändern. Der 20-Jährige war im Sommer nach dem Leihende von Alexander Nübel als neue Nummer eins eingeplant worden, woran Hoeneß auch während dessen Verletzungspause mehrfach festgehalten hatte. Für die unmittelbaren Wochen nach dem Comeback fällt die Rollenverteilung nun allerdings weniger eindeutig aus. Das hängt auch mit dem straffen Programm der Schwaben zusammen. Ab dem Auswärtsspiel in Paderborn warten innerhalb von vier Wochen neun Pflichtspiele auf den VfB. Seimen und Bredlow werden sich die Belastung in dieser Phase daher teilen.

Elias Ellefsen á Skipagøtu verlässt den THW Kiel im Sommer. In Dänemark beerbt er einen deutschen Nationalspieler.

Handball-Nationalspieler Juri Knorr wechselt zu Paris Saint-Germain. Sein bisheriger Klub erzielt mit dem Deutschen einen neuen Rekorderlös.

Die deutsche Handball-Liga ist so weit wie der Frauenfußball vor einem Vierteljahrhundert - meint zumindest Bob Hanning. Über Gehaltslücken, Minijobs und bessere Aussichten im Ausland.

Die deutschen Handballerinnen haben erstmals in diesem Jahr ein Länderspiel verloren. In der Zweitauflage des Duells mit Spanien leistet sich die DHB-Auswahl zu viele Patzer.

Der WM-Zweite wird seiner Favoritenrolle gegen Spanien gerecht, auch wenn noch nicht alles rund läuft.