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Fisnik Asllani wird in diesem Sommer nicht zu RB Leipzig wechseln. Das gab die TSG Hoffenheim am Freitagabend offiziell bekannt. Grund für den geplatzten Deal seien medizinische Bedenken, die im Rahmen des obligatorischen Medizinchecks bei den Leipzigern aufgekommen sein sollen. Die Leipziger selbst äußerten sich bisher nicht dazu. TSG-Sportgeschäftsführer Andreas Schicker blickt gelassen auf den Befund und signalisiert volles Vertrauen in seinen Spieler: „Fisnik hat bei der TSG eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht. Für uns ist völlig klar, dass Fisnik körperlich und sportlich auf höchstem Niveau performen kann. Wir stehen zu unserem Spieler.“ Der 23-jährige Stürmer, der wegen des angepeilten Wechsels in der Vorbereitung zuletzt außen vor blieb, stößt nun wieder zu seinen Teamkollegen. „Fisnik hat in der letzten Saison maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen, hat die Vorbereitung auf gewohnt hohem Niveau absolviert und trainiert ab kommender Woche wieder mit der Mannschaft“, so Schicker. Ob in dieser Transferperiode noch mal Bewegung reinkommt, womöglich durch einen anderen Verein, muss sich in den kommenden Wochen zeigen. Fürs Erste stehen die Zeichen jedoch auf einen Asllani-Verbleib bei der TSG.

In diesem Top-Elf-Check richten wir den Fokus auf den frischgebackenen Aufsteiger SC Paderborn 07. Nach dem dramatischen Relegations-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg arbeiten die Ostwestfalen weiter daran, ihren Kader gezielt für das Abenteuer Bundesliga zu verstärken. Mit Nahuel Noll wurde inzwischen bereits ein Nachfolger für Dennis Seimen gefunden, während vor allem in der Offensive weiterhin Bewegung zu erwarten ist. Update: Nach den Erkenntnissen aus der bisherigen Vorbereitung basiert unsere Prognose aktuell auf einem 3-4-2-1. Je nach weiterer Entwicklung sind Varianten im 3-5-2 beziehungsweise 3-4-1-2 denkbar, die Trainer Ralf Kettemann je nach Gegner ohnehin flexibel interpretieren dürfte. Wie immer gilt: Die Top-Elf stellt eine Momentaufnahme dar und wird im Verlauf des Transfersommers kontinuierlich an neue Entwicklungen angepasst. Torwart: Noll übernimmt für Seimen Top-Elf: Nahuel Noll (23) Die größte Baustelle zwischen den Pfosten hat der SCP inzwischen geschlossen. Nach der Rückkehr von Dennis Seimen zum VfB Stuttgart verpflichteten die Ostwestfalen Nahuel Noll auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim. Der 23-Jährige bringt trotz seines jungen Alters bereits Erfahrung auf hohem Niveau mit und soll den Abgang des Erfolgsgaranten der Aufstiegssaison auffangen. Abwehr: Hoffmeier als interner Brackelmann-Ersatz? Rechter Innenverteidiger: Tjark Scheller (24) | Alternativen: Nyamekye Awortwie-Grant (25), Jano ter Horst (24) Der Abgang von Calvin Brackelmann zum FC Augsburg reißt eine gewaltige Lücke in die Paderborner Dreierkette – sowohl spielerisch als auch bei Standardsituationen. Hier verliert der SCP einen wichtigen Baustein. Auffangen soll dieses Defizit zunächst Tjark Scheller. Der 24-Jährige knackte in der vergangenen Saison als einziger SCP-Verteidiger die Marke von 3.000 Einsatzminuten und überzeugte insbesondere in den entscheidenden Saisonspielen mit stabilen Leistungen. Mit Nyamekye Awortwie-Grant steht zudem ein spannender Neuzugang vom FC Energie Cottbus bereit, der ebenfalls auf Einsatzminuten hoffen darf, sich in der Vorbereitung aber eine Verletzung zugezogen hat, die ihn ein paar Wochen zurückwirft. Update: Mit Jano ter Horst kommt ein weiterer Neuzugang ins Spiel. Mit Blick darauf, dass der SCP weitere Baustellen im Kader und nur ein kleines Budget hat, bleibt neuerliche Verstärkung für diese Position womöglich aus. Zentraler Innenverteidiger: Felix Götze (28) Wenn er keine körperlichen Probleme hat, führt am Paderborner Kapitän kaum ein Weg vorbei. Zwar verlief seine zweite Saison beim SCP nicht ganz so fehlerfrei wie seine Premierenspielzeit, an seiner Bedeutung für die Mannschaft änderte das allerdings wenig. Kampfgeist, Führungsqualität und Erfahrung machen Götze weiterhin zum Fixpunkt der Defensive. Zum Saisonende bremsten ihn Adduktorenprobleme aus, weshalb er sich in der Relegation zunächst mit einer Jokerrolle begnügen musste. Fit gehört der gebürtige Dortmunder jedoch weiterhin zu den ersten Namen auf dem Spielberichtsbogen. Linker Innenverteidiger: Marcel Hoffmeier (27) Er ist gewissermaßen der interne Neuzugang für die Bundesliga-Saison. Hoffmeier gehörte vor seinem Kreuzbandriss zu den formstärksten Paderbornern, ehe ihn die schwere Verletzung im vergangenen August außer Gefecht setzte. Nach monatelanger Reha kehrte der Defensivallrounder zu den Relegationsspielen zumindest in den Kader zurück. Mit dem Ball am Fuß ist Hoffmeier der spielstärkste Verteidiger des SCP. Sowohl sein Passspiel als auch sein mutiges Andribbeln aus der Dreierkette verleihen dem Aufbauspiel eine zusätzliche Qualität. Dank seiner Beidfüßigkeit sehen wir ihn aktuell als idealen Nachfolger von Brackelmann auf der linken Halbverteidigerposition. Schiene & Mittelfeld: Bleiben die Leistungsträger an Bord? Rechte Schiene: Laurin Curda (24) | Alternative: Neuzugang, Ruben Müller (20) Der absolute Überflieger der Aufstiegssaison. Curda war mit 13,3 gewonnenen Duellen pro Partie der zweikampfstärkste Spieler der 2. Bundesliga, gab mannschaftsintern die meisten Torschüsse ab und krönte seine starke Saison mit dem entscheidenden Treffer in der Relegation gegen Wolfsburg. Interesse anderer Vereine ist aber vorhanden. Insbesondere der 1. FSV Mainz 05 baggert intensiv am Abwehrmann des Aufsteigers: Es sollen fortgeschrittene Gespräche stattfinden, wie Sky berichtete. Brisant: Der Vertrag soll nur noch bis 2027 gültig sein (Sky), sodass dann ein ablösefreier Verlust des Leistungsträgers droht, sofern in diesem Sommer nichts passiert (Verlängerung, Verkauf). Bei einem Abschied liegt eine Ersatzverpflichtung nahe. Ruben Müller, Allrounder auf den Außenbahnen, steht ansonsten als weitere Option bereit. Sollte Curda den Ostwestfalen erhalten bleiben, führt auf der rechten Schiene allerdings kein Weg an ihm vorbei. Defensives Mittelfeld: Santiago Castañeda (21) Der US-Amerikaner mit kolumbianischen Wurzeln bleibt der defensive Anker im Paderborner Zentrum. Nachdem Trainer Kettemann rund um den Jahreswechsel zeitweise mehr Offensivdrang von ihm einforderte, entwickelte sich Castañeda zu einem deutlich kompletteren Mittelfeldspieler. Trotz seiner verbesserten Präsenz nach vorne bleibt der 21-Jährige der tiefste und absichernde Part im Dreiermittelfeld. Mit seiner Ballsicherheit, seinem Spielverständnis und seiner Balance dürfte er auch in der Bundesliga eine Schlüsselrolle einnehmen. Zentrales Mittelfeld: Neuzugang | Alternative: Mika Baur (22) Neben Curda war Baur die wohl größte positive Überraschung der vergangenen Saison. Nachdem er zunächst nur eine Nebenrolle gespielt hatte und zwischenzeitlich sogar verliehen worden war, entwickelte er sich unter Kettemann zum Dreh- und Angelpunkt des Paderborner Spiels. Mit vier Toren, sechs Vorlagen und den meisten abgespulten Kilometern innerhalb der Mannschaft empfahl sich der 22-Jährige sogar für die deutsche U21-Nationalmannschaft. Bleibt Baur trotz des vorhandenen Interesses anderer Vereine in Paderborn, ist er als verbindendes Glied zwischen Defensive und Offensive aus unserer Sicht gesetzt. Mittlerweile ranken sich hartnäckig Wechselgerüchte um den offensiven Mittelfeldspieler. Baur soll sich mit Celtic Glasgow bereits auf die Rahmenbedingungen einer möglichen Zusammenarbeit verständigt haben, die Verhandlungen zwischen den Vereinen stocken noch. Ein Abgang ist durchaus denkbar. Hier dürfte für den Fall, dass der Leistungsträger den Klub verlässt, noch ein Neuzugang verpflichtet werden. Linke Schiene: Raphael Obermair (30) Nachdem dem Vizekapitän im Vorjahr ein Wechsel zum 1. FC Köln verwehrt geblieben war, zählte Obermair auch in der Aufstiegssaison mit neun Scorerpunkten (zwei Tore, sieben Vorlagen) wieder zu den wichtigsten Offensivakteuren des SCP. Ein Achillessehnenanriss setzte ihn seit Mitte April außer Gefecht, inzwischen ist der philippinische Nationalspieler aber in die Sommervorbereitung eingestiegen. Paderborn verfügt über eine Vertragsoption, die Obermair auch über 2027 hinaus an den Verein bindet. Entsprechend rechnen wir weiterhin fest mit dem 30-Jährigen auf der linken Schiene. Angriff: Wer übernimmt Verantwortung im Oberhaus? Offensives Mittelfeld: Luka Đurić (23) | Alternative: Ruben Müller (20) Für die kreativen Momente rechnen wir weiterhin mit Luka Đurić. Der Neuzugang gehörte bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim zu den auffälligsten Akteuren der vergangenen Drittligasaison und durfte bereits regelmäßig bei den Profis mittrainieren. Der Sprung in die Bundesliga ist zwar groß, doch Đurić bringt viel Potenzial mit und dürfte sich ein spannendes Duell mit Ruben Müller liefern. Aktuell sehen wir den Neuzugang im Vorteil. Offensives Mittelfeld: Oliver Batista Meier (25) | Alternativen: Albert Millgramm (21), Neuzugang Mit Oliver Batista Meier hat Paderborn zusätzliche Kreativität verpflichtet. Der Offensivspieler kommt mit zehn Scorerpunkten in der vergangenen Zweitliga-Saison von Preußen Münster und dürfte den Konkurrenzkampf im letzten Drittel zusätzlich beleben. Update: Zu einem Gewinner der Saisonvorbereitung avanciert derweil Albert Millgramm. „Albo macht es herausragend“, schwärmte Kettemann, „Albo ist ein Eins-gegen-eins-Spieler, der es aber nicht übertreibt, sondern differenziert: Wann ist ein Dribbling gut? Wann ist ein Pass besser?“ Der 21-Jährige könne des Weiteren „marschieren ohne Ende“. Millgramm werden zum Saisonauftakt gute Startelfchancen ausgerechnet, was zugleich die Chance bedeutet, sich festzusetzen. Für den Fall, dass Paderborn auf eine gute Marktmöglichkeit stößt, ist eine Neuverpflichtung in der Offensive gleichzeitig nicht ausgeschlossen. Stürmer: Neuzugang | Alternative: Stefano Marino (22) Der Sturm bleibt die größte Baustelle der Ostwestfalen. Filip Bilbija wird in der kommenden Bundesliga-Saison nicht mehr für den SC Paderborn auflaufen. Der Angreifer, der mit 15 Saisontoren maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatte und unter anderem mit einem Viererpack gegen den 1. FC Magdeburg sowie dem wichtigen Ausgleichstreffer im Relegations-Rückspiel gegen den VfL Wolfsburg glänzte, ist zum englischen Zweitligisten Derby County gewechselt. Mit dem Verlust ihres Top-Torjägers büßen die Ostwestfalen einen wichtigen Eckpfeiler ihrer Offensive ein. Ein direkter Ersatz steht bislang noch nicht zur Verfügung, sodass bis zum Ende des Transferfensters auf dieser Position noch Bewegung zu erwarten ist. Stefano Marino legte zwar eine vielversprechende Entwicklung hin und sammelte sechs Tore sowie zwei Vorlagen, der Sprung zur unumstrittenen Stammkraft in der Bundesliga erscheint zum jetzigen Zeitpunkt aber noch etwas groß. Der 22-Jährige bringt zweifellos das Potenzial mit, sich perspektivisch auch im Oberhaus durchzusetzen. Nach aktuellem Stand rechnen wir jedoch damit, dass der SCP trotz begrenzter finanzieller Mittel noch einen weiteren Stürmer mit Startelfpotenzial verpflichten möchte. Fazit Die größte Aufgabe für Trainer Ralf Kettemann wird darin bestehen, die richtige Balance zwischen dem mutigen Ballbesitzfußball der Aufstiegssaison und der in der Bundesliga notwendigen Kompaktheit zu finden. Mit einem 3-4-2-1 dürfte der SCP über ausreichend Stabilität verfügen, ohne seine spielerische Identität komplett aufzugeben. Eine wichtige Personalie ist geklärt: Mit Noll wurde ein Nachfolger für Seimen gefunden, der als neue Nummer eins in die Saison gehen wird. In der Defensive könnte Hoffmeier nach seinem Kreuzbandriss den Abgang von Brackelmann auffangen, während weiterhin offen bleibt, ob noch ein weiterer Innenverteidiger verpflichtet wird. Der Schuh drückt aber an anderer Stelle. Im Mittelfeld besitzt Paderborn mit Castañeda, Đurić und Baur eine spielstarke und entwicklungsfähige Zentrale, die allerdings auch zu den jüngsten der Bundesliga zählen dürfte. Sollte insbesondere Baur trotz vorhandener Interessenten gehalten werden können, wäre das für den Aufsteiger ein enorm wichtiger Baustein. Die größten Fragezeichen bestehen weiterhin in der Offensive. Nach der geklärten Zukunft von Topscorer Bilbija hat vor allem die Verpflichtung eines bundesligatauglichen Mittelstürmers hohe Priorität. Marino bringt großes Entwicklungspotenzial mit, während Batista Meier zusätzliche Kreativität und Variabilität in den Offensivbereich einbringen soll. Gelingt es dem SCP, die verbliebene Mannschaft zusammenzuhalten und punktuell nachzubessern, trauen wir den Ostwestfalen durchaus zu, im Kampf um den Klassenerhalt für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Wir freuen uns über eure Unterstützung Zum Abschluss: Unsere Team-Checks und Prognosen leben immer vom Austausch mit der LigaInsider-Community. Ihr liefert uns mit euren Kommentaren und Argumenten regelmäßig wertvolle Denkanstöße, die wir in unsere redaktionelle Arbeit einbeziehen. Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Traut ihr Nahuel Noll den direkten Sprung zur Nummer eins in der Bundesliga zu? Reicht Stefano Marino bereits für die Startelf oder sollte Paderborn im Sturm unbedingt noch nachlegen? Und wie bewertet ihr die Chancen des jungen Mittelfelds um Castañeda, Đurić und Baur im Bundesliga-Oberhaus? Diskutiert mit uns in den Kommentaren! Du kennst dich nicht nur bestens rund um den Verein aus, sondern analysierst das Geschehen auf dem Platz quasi auch rund um die Uhr? Dann melde dich gerne bei uns und bewirb dich als Experte unter folgender E-Mail: „experte@ligainsider.de“. Sollte es matchen, winkt dir ein Status-Upgrade in der App. Mit einem Vereinsbadge ausgestattet, könnten zum Beispiel Beiträge von dir direkt unter den Aufstellungen hervorgehoben werden. Übersicht aller weiteren Team-Checks Top-Elf-Prognose: FC Bayern München im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Dortmund im Check Top-Elf-Prognose: RB Leipzig im Check Top-Elf-Prognose: VfB Stuttgart im Check Top-Elf-Prognose: TSG Hoffenheim im Check Top-Elf-Prognose: Bayer 04 Leverkusen im Check Top-Elf-Prognose: SC Freiburg im Check Top-Elf-Prognose: Eintracht Frankfurt im Check Top-Elf-Prognose: FC Augsburg im Check Top-Elf-Prognose: 1. FSV Mainz 05 im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Union Berlin im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Mönchengladbach im Check Top-Elf-Prognose: Hamburger SV im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Köln im Check Top-Elf-Prognose: SV Werder Bremen im Check Top-Elf-Prognose: FC Schalke 04 im Check Top-Elf-Prognose: SV Elversberg im Check

In diesem Top-Elf-Check richten wir den Fokus auf die SV 07 Elversberg. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga arbeiten die Saarländer weiter daran, ihren Kader gezielt für das Oberhaus zu verstärken. Dabei bleibt der Klub seiner Linie treu: Statt großer Umbrüche setzt die SVE weiterhin auf entwicklungsfähige Spieler, spannende Leihgeschäfte und ein funktionierendes Mannschaftsgefüge. Mit Francis Onyeka, Noah Darvich oder Cole Campbell konnten bereits drei begehrte Offensivtalente verpflichtet werden. Weitere Anpassungen im Kader sind denkbar. Auch taktisch erwarten wir keine grundlegenden Veränderungen. Trainer Vincent Wagner dürfte weiterhin auf sein bewährtes 4-2-3-1 setzen, das von viel Ballbesitz, mutigem Spielaufbau und hohem Positionsspiel geprägt ist. Die große Herausforderung wird darin bestehen, diese Spielidee nun auch gegen Bundesligisten erfolgreich auf den Platz zu bringen. Torwart: Kristof bleibt das Gesicht zwischen den Pfosten Torwart: Nicolas Kristof (26) Im Tor gibt es keinerlei Diskussionen. Kristof gehörte bereits in der Aufstiegssaison zu den stärksten Torhütern der 2. Bundesliga und hatte entscheidenden Anteil daran, dass Elversberg mit lediglich 39 Gegentreffern eine der besten Defensiven der Liga stellte. Seine Qualitäten beschränken sich dabei nicht auf das klassische Torwartspiel. Dank seiner Ruhe am Ball und seiner Passsicherheit ist der 26-Jährige ein wichtiger Bestandteil des Spielaufbaus und passt perfekt zur Philosophie der Saarländer. Dieses Vertrauen unterstrich der Verein inzwischen auch abseits des Platzes. Elversberg verlängerte den Vertrag mit seinem Stammtorhüter vorzeitig bis 2029 und setzte damit ein deutliches Zeichen für die gemeinsame Zukunft. Abwehr: Außenverteidiger bleiben spannend Rechter Außenverteidiger: Jan Gyamerah (31) | Alternativen: Luca Sirch (27), Felix Keidel (23) Gyamerah geht nach aktuellem Stand als erste Wahl auf der rechten Abwehrseite in die Bundesliga-Saison. Der erfahrene Außenverteidiger sammelte in der Aufstiegssaison die meisten Einsatzminuten auf dieser Position und überzeugte insbesondere mit seiner Zuverlässigkeit. Es brauchte jedoch auch einen zusätzlichen Impuls mit Bundesliga-Potenzial, um den Konkurrenzkampf zu beleben und dem Kader weitere Qualität verleihen. Mit Luca Sirch (zuletzt 1. FC Kaiserslautern) wurde kürzlich ablösefrei ein Allrounder verpflichtet, dessen fußballerische Heimat zwar in erster Linie das Abwehrzentrum ist, der aber verschieden eingesetzt werden kann. In den ersten Tagen schaute Trainer Wagner ihn sich unter anderem auf dem Posten hinten rechts an. Update: Unterdessen erlebt Felix Keidel ein neues Hoch. Er setzt sowohl hinten rechts als auch im Mittelfeldzentrum positive Signale, gehört obendrein bei Standards zu den Spielern, die mit Verantwortung betraut werden. Keidel war bereits in der Vorsaison zwischenzeitlich eine Stammkraft der Saarländer. Rechter Innenverteidiger: Lukas Pinckert (26) | Alternative: Luca Sirch (27) Pinckert bleibt das Herzstück der Defensive. Der Kapitän absolvierte in der vergangenen Saison 29 Ligaspiele und verpasste lediglich verletzungs- beziehungsweise sperrenbedingt einige Partien. Neben seiner Zweikampfstärke zeichnet ihn insbesondere seine Spieleröffnung aus. Progressive Pässe sowie Zuspiele ins letzte Drittel gehören zu seinen größten Stärken und machen ihn zu einem wichtigen Bestandteil des Elversberger Ballbesitzspiels. Neuzugang Sirch wertet die Innenverteidigung des Aufsteigers auf. Er war vergangene Saison in der 2. Bundesliga eine fest Größe beim FCK und dürfte sich leistungstechnisch auf Augenhöhe zu Pinckert und Maximilian Rohr befinden. Der 27-Jährige wird den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung ordentlich anheizen, kann aber auch außen oder im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Linker Innenverteidiger: Maximilian Rohr (31) | Alternative: Luca Sirch (27) Rohr spielte sich im Saisonverlauf dauerhaft fest und verdrängte Florian Le Joncour zunehmend aus der Startformation. Seine größten Qualitäten liegen im Spiel mit Ball, weshalb er hervorragend zum mutigen Ansatz von Trainer Wagner passt. Zwar wird Elversberg in der Bundesliga voraussichtlich seltener dominante Ballbesitzphasen erleben, dennoch rechnen wir nicht damit, dass die Saarländer ihre grundsätzliche Spielidee verändern. Deshalb bleibt auch Rohr für uns erste Wahl auf der linken Innenverteidigerposition. Wie zuvor beschrieben dürfte Neuzugang Sirch jedoch auch hier für ordentlich Konkurrenzkampf sorgen. Linker Außenverteidiger: Lasse Günther (23) Rund um Lasse Günther gab es in den vergangenen Wochen einige Transfergerüchte. Günther überzeugte mit seinem Tempo und seinen Tiefenläufen und gehörte zu den konstantesten Spielern auf dieser Position. Inzwischen hat die SV 07 Elversberg den Vertrag des 23-Jährigen sogar vorzeitig bis 2030 verlängert und damit deutlich gemacht, welche Rolle er auch künftig im Verein einnehmen soll. Die langfristige Verlängerung unterstreicht das Vertrauen der Verantwortlichen. Deshalb rechnen wir weiterhin mit Günther als Stammspieler auf der linken Abwehrseite. Mittelfeld: Noch eine Baustelle im Zentrum? Defensives Mittelfeld: Neuzugang | Alternative: Amara Condé (29), Felix Keidel (23) Im zentralen Mittelfeld sehen wir weiterhin den größten Handlungsbedarf. Während der Verbleib von Łukasz Poręba inzwischen langfristig gesichert ist, bleibt die zweite Sechserposition aus unserer Sicht offen. Weder Amara Condé noch andere interne Optionen konnten bislang nachhaltig nachweisen, dass sie diese Rolle dauerhaft auf Bundesliga-Niveau ausfüllen können. Wir erwarten einen externen Neuzugang (der laut Medienangaben auch noch gesucht wird). Condé bleibt aufgrund seiner Erfahrung und seiner Einsatzzeiten in der vergangenen Saison allerdings die erste Alternative. Denkbar ist auf dieser Position außerdem Keidel, der sich während der Vorbereitung positiv auffällt. Defensives Mittelfeld: Łukasz Poręba (26) Die feste Verpflichtung des Polen war einer der frühen, wichtigen Schritte der bisherigen Sommerplanung. Nach seiner Leihe vom Hamburger SV entwickelte sich Poręba schnell zum unverzichtbaren Bestandteil der Mannschaft und überzeugte vor allem mit seiner Präsenz gegen den Ball sowie seiner Ruhe im Spielaufbau. Auch in der Bundesliga dürfte der Pole einer der ersten Namen auf dem Spielberichtsbogen sein. Offensives Mittelfeld: Francis Onyeka (19) Die Zehnerposition wird in der anstehenden Saison neu besetzt. Nachdem sich Elversberg zuletzt auf Leihspieler wie Bambasé Conté oder Immanuel Pherai verlassen hatte, übernimmt nun Francis Onyeka diese Rolle. Der 19-Jährige wurde für eine Saison von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen und bringt trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrungen aus dem Profifußball mit. Dank seiner Dynamik, seines Tempos und seiner starken Eins-gegen-eins-Qualitäten trauen wir Onyeka den direkten Sprung in die Startelf zu. Mit Noah Darvich (19) verpflichteten die Saarländer darüber hinaus ein weiteres veranlagtes Offensivtalent auf Leihbasis. Der ehemalige Barcelona- und aktuelle Stuttgarter Nachwuchsspieler bringt enormes Potenzial mit, dürfte nach jetzigem Stand allerdings zunächst als hochwertige Ergänzung die Konkurrenzsituation befeuern. Darvich hat zum Vorbereitungsstart jedoch schon angedeutet, Betrieb machen zu können. Angriff: Die kleinsten Baustellen im Kader Rechter Flügel: Lukas Petkov (25) Petkov gehörte zu den größten Gewinnern der Aufstiegssaison. Mit seiner Dynamik, seinem Tempo und seiner Abschlussstärke sammelte der Offensivspieler regelmäßig Scorerpunkte und entwickelte sich zu einer festen Größe im Elversberger Angriffsspiel. Gerade seine Fähigkeit, sowohl Tiefenläufe anzubieten als auch selbst den Abschluss zu suchen, dürfte auch in der Bundesliga gefragt sein. Deshalb rechnen wir weiterhin mit Petkov als Stammspieler auf der rechten Außenbahn. Linker Flügel: Tom Zimmerschied (27) | Alternative: Cole Campbell (20) Auch auf der linken Seite sehen wir aktuell keinen Anlass für Veränderungen. Während Petkov häufiger selbst den Torabschluss suchte, überzeugte Zimmerschied vor allem als kreativer Vorbereiter und wichtiger Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff. Das eingespielte Zusammenspiel der beiden Flügelspieler war ein wesentlicher Bestandteil des erfolgreichen Offensivspiels der vergangenen Saison. Deshalb zählen die Außenbahnen trotz des Bundesliga-Aufstiegs weiterhin zu den am besten besetzten Positionen im Kader. Mit Maurice Krattenmacher verfügt Elversberg zudem über eine weitere spannende Alternative. Der 20-Jährige bringt großes Potenzial mit und könnte im Saisonverlauf zunehmend an Bedeutung gewinnen. Nach aktuellem Stand sehen wir ihn allerdings zunächst in der Rolle des Herausforderers. Hinzugekommen ist zudem Cole Campbell, der das Ranking sicherlich ordentlich durcheinanderwirbeln kann: Eine satte Ablöse (bis zu 6 Millionen Euro sind möglich) soll an Borussia Dortmund geflossen sein, um den talentierten Linksaußen loszueisen. Das ist eine Marke, die durchaus auf eine größere Rolle hindeutet, sofern sich der US-Amerikaner entsprechend anbietet. Er fühlt sich rechts wohler, wo aber Petkov zunächst die Tür versperrt. Für den Zehnerbereich wiederum wurden weitere Akteure verpflichtet, sodass Campbell in den Planungen auch hier vorerst vielleicht nicht die erste Geige spielt. Am ehesten sehen wir somit die linke Position als Einfallstor. Die Eindrücke aus seinen ersten Testspielen untermauern diese Einschätzung. Stürmer: David Mokwa (22) | Alternative: Neuzugang Die noch offene Baustelle innerhalb der Offensive bleibt das Sturmzentrum. David Mokwa entwickelte sich im Laufe der vergangenen Saison kontinuierlich weiter und erzielte insgesamt sechs Treffer. Seine Dynamik und Athletik bringen gute Voraussetzungen für die Bundesliga mit. Dennoch erwarten wir, dass Elversberg auf dieser Position noch einmal nachlegt. Ein zusätzlicher Mittelstürmer mit Bundesliga-Erfahrung würde den Konkurrenzkampf erhöhen und dem Aufsteiger weitere Optionen verschaffen. Mokwa sehen wir aktuell dennoch knapp vorne und damit als erste Wahl im Sturmzentrum. Fazit Die SV 07 Elversberg geht ihren eingeschlagenen Weg auch in der Bundesliga konsequent weiter. Statt auf einen großen Umbruch setzen die Saarländer weiterhin auf Kontinuität, entwicklungsfähige Talente und einen klar erkennbaren spielerischen Ansatz. Mit den Vertragsverlängerungen von Kristof und Günther konnten zwei wichtige Leistungsträger langfristig gebunden werden. Gleichzeitig verleihen Onyeka, Darvich, Campbell, Krattenmacher und Sirch dem Kader zusätzliche Qualität sowie enormes Entwicklungspotenzial. Das Grundgerüst wirkt insgesamt bereits sehr stabil. Mit Kristof, Pinckert, Rohr, Günther, Poręba sowie dem eingespielten Offensivtrio um Petkov, Zimmerschied und Mokwa verfügt Elversberg über zahlreiche Spieler, denen wir auch in der Bundesliga den Sprung in die Stammformation zutrauen. Den größten Handlungsbedarf sehen wir weiterhin im defensiven Mittelfeld sowie im Sturmzentrum. Sollte es den Verantwortlichen gelingen, diese beiden Positionen noch hochwertig zu verstärken, bringt die Mannschaft genügend Qualität und vor allem eine klare Identität mit, um auch im Oberhaus konkurrenzfähig zu sein. Wir freuen uns über eure Unterstützung Zum Abschluss: Unsere Team-Checks und Prognosen leben immer vom Austausch mit der LigaInsider-Community. Ihr liefert uns mit euren Kommentaren und Argumenten regelmäßig wertvolle Denkanstöße, die wir in unsere redaktionelle Arbeit einbeziehen. Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Traut ihr der SV Elversberg zu, ihrem mutigen Ballbesitzfußball auch in der Bundesliga treu zu bleiben? Reichen die bisherigen Verstärkungen bereits aus oder muss der Aufsteiger vor allem im zentralen Mittelfeld und Sturm noch einmal nachlegen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren! Du kennst dich nicht nur bestens rund um den Verein aus, sondern analysierst das Geschehen auf dem Platz quasi auch rund um die Uhr? Dann melde dich gerne bei uns und bewirb dich als Experte unter folgender E-Mail: „experte@ligainsider.de“. Sollte es matchen, winkt dir ein Status-Upgrade in der App. Mit einem Vereinsbadge ausgestattet, könnten zum Beispiel Beiträge von dir direkt unter den Aufstellungen hervorgehoben werden. Übersicht aller weiteren Team-Checks Top-Elf-Prognose: FC Bayern München im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Dortmund im Check Top-Elf-Prognose: RB Leipzig im Check Top-Elf-Prognose: VfB Stuttgart im Check Top-Elf-Prognose: TSG Hoffenheim im Check Top-Elf-Prognose: Bayer 04 Leverkusen im Check Top-Elf-Prognose: SC Freiburg im Check Top-Elf-Prognose: Eintracht Frankfurt im Check Top-Elf-Prognose: FC Augsburg im Check Top-Elf-Prognose: 1. FSV Mainz 05 im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Union Berlin im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Mönchengladbach im Check Top-Elf-Prognose: Hamburger SV im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Köln im Check Top-Elf-Prognose: SV Werder Bremen im Check Top-Elf-Prognose: FC Schalke 04 im Check Top-Elf-Prognose: SC Paderborn im Check

In diesem Top-Elf-Check richten wir den Fokus auf den FC Schalke 04. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga wird die zentrale Frage sein, ob Trainer Miron Muslić auf die Dreierkette aus der Hinrunde zurückgreift oder an der Viererkette festhält. Der aktuelle Kader bietet grundsätzlich beide Möglichkeiten. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings von einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette aus. Ein wichtiger Grund dafür ist das fehlende Tempo in der Innenverteidigung, das sich in diesem System deutlich besser kaschieren lässt. Grundsätzlich muss Schalke spielerisch nicht viel verändern. Die Knappen wurden Meister der 2. Bundesliga, obwohl sie beim Ballbesitz ligaweit mit den schlechtesten Wert hatten. Dominanter Ballbesitzfußball wäre für einen Aufsteiger in der Bundesliga jedoch wohl ohnehin sehr schwer umzusetzen gewesen, sodass dieser Aspekt zunächst mal kein Nachteil sein muss. Auch wenn bis zum Ende des Transferfensters noch Bewegung in den Kader kommen dürfte, lautet unser Ansatz wie gewohnt: Wie sieht die stärkste Schalker Elf aus, die aktuell in einem Topspiel zu erwarten wäre? Torwart: Der Aufstiegsheld bleibt gesetzt Top-Elf: Loris Karius (33) Karius war einer der Hauptgründe für den Aufstieg der Königsblauen. Der Torhüter rettete Schalke mehrfach Punkte und gehörte zu den besten Schlussmännern der vergangenen Zweitliga-Saison. Scheinbar unhaltbare Bälle fischte er immer wieder heraus. Viele der knappen 1:0-Erfolge wären ohne ihn kaum möglich gewesen. Mit der Verlängerung wurde diese Personalie in Vertragsfragen entsprechend konsequent verfolgt. Für Schalke gibt es auf dieser Position aktuell keinerlei Diskussionen. Abwehr: Dritter Innenverteidiger für die Beletage? Rechter Innenverteidiger: Mertcan Ayhan (19) | Alternativen: Timo Becker (29), Maximilian Wöber (28) Durch die Umstellung auf eine Dreierkette wird hier eine Position frei. Wir besetzen sie vorerst mit Talent Ayhan. Der 19-Jährige besitzt beim Portal Transfermarkt bereits einen Marktwert in Höhe von 8 Millionen Euro. Bei seinen bisherigen Einsätzen (vergangene Zweitligasaison 20 in der Startelf) überzeugte er stets mit soliden Leistungen und bringt gleichzeitig ein großes Entwicklungspotenzial mit. Ayhan hat seinen Vertrag nun verlängert und dürfte allein aus wirtschaftlichen Gründen viel Spielzeit sehen. Timo Becker wäre ebenfalls eine Möglichkeit als rechter Innenverteidiger. Er ist bereits Bundesliga-erfahren (60 Einsätze im Oberhaus) und bringt mit rund 34,5 km/h noch mal ein höheres Tempo als Konkurrent Ayhan mit. Insofern kann sich auch Becker immer gute Startelfchancen ausrechnen. In den vergangenen Monaten hat er sich in puncto Zweikampfstärke, Kopfball- und Passspiel noch mal verbessert. Maximilian Wöber hat die Abwehrriege inzwischen erweitert und soll den Konkurrenzkampf anheizen. Bei seiner Verletzungsvorgeschichte ist der Österreicher erst einmal in der Rolle des Herausforderers zu verorten. Die Königsblauen haben einen für sie relativ risikoarmen Deal herausgehandelt für einen Spieler, dessen Leistungsfähigkeit sich derzeit kaum abschätzen lässt. Sollte Wöber tatsächlich zur Form früherer Tage finden, könnte er sich als Volltreffer und Stammspieler für die kommende Saison entpuppen. Zentraler Innenverteidiger: Nikola Katić (29) Katić bleibt der Abwehrchef der Knappen. Der Bosnier verkörpert genau die Tugenden, die Muslić von seinen Verteidigern verlangt: Robustheit, Zweikampfhärte und Dominanz in der Luft. Seine größte Schwäche bleibt das Tempo. Genau deshalb erscheint eine Dreierkette für Schalke sinnvoll. Mit den passenden Halbverteidigern an seiner Seite können diese Defizite deutlich besser aufgefangen werden. Im defensiven Ansatz der Königsblauen wird Katić erneut der Fels in der Brandung sein. Linker Innenverteidiger: Hasan Kuruçay (28) Kuruçay bringt ein sehr ausgewogenes Gesamtpaket mit. Im Vergleich zu vielen anderen Schalker Verteidigern besitzt er zudem die größte Qualität im Spielaufbau. Der Innenverteidiger ist technisch sauber und kann andribbeln. Er hat den Großteil seiner Karriere auf der linken Seite der Abwehr verbracht. Gleichzeitig wäre er flexibel genug, auch auf die rechte Seite zu wechseln, was auch passieren würde, sollte Schalke einen Linksfuß integrieren können (Wöber). Defensives Mittelfeld & Schiene: Kampf um die Doppelsechs, offene Positionen auf Außen Rechte Schiene: Junior Dina Ebimbe (25) | Alternative: Dejan Ljubičić (28) Update: Die rechte Seite war über weite Strecken der vergangenen Saison eine Problemzone. Weder Adrian Gantenbein noch Timo Becker konnten die Position dauerhaft zufriedenstellend besetzen. Deshalb ist Schalke auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat Junior Dina Ebimbe (vornehmlich) für die rechte Seite verpflichtet. Der französische Allrounder kann sich bei Bedarf auch in anderen Rollen einbringen. Mit Blick auf die zurückliegenden Jahre wird die große Frage bei ihm sein, welche Konstanz er an den Tag legen kann. Sofern er sein Potenzial abruft und die Form aus frühen Frankfurt-Zeiten erreicht, könnte er sich als Glücksgriff für Königsblau erweisen. Timo Becker, den wir momentan in der rechten Innenverteidigung einplanen, bleibt auch für die Schiene als defensivere Variante eine Option, während Gantenbein vor seiner Verletzung zwar ordentlich agierte, für die Bundesliga jedoch eher nicht das gewünschte Niveau mitbringt. Für Ljubičić wäre die Formation mit Dreier-/Fünferkette im Übrigen problematisch. Aber: In der Vorbereitung wurde er punktuell sogar auch als Schienenspieler ausprobiert. Der vielseitige Mittelfeldspieler spielte zuvor häufig auf der rechten Offensivseite in einem Viererketten-System. Mit ihm hier als Alternative wird diese Formation in der Top-Elf weiter mit abgedeckt. Seine Leistungen in der Offensive blieben zum Ende hin etwas hinter den Erwartungen zurück, wobei fairerweise angemerkt werden muss, dass es nicht seine Idealposition ist. Diese liegt im zentralen Mittelfeld ... Defensives Mittelfeld: Satoshi Tanaka (23) | Alternativen: Ron Schallenberg (27), Dejan Ljubičić (28) Satoshi Tanaka ist nach seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf direkt ein heißer Kandidat für die Top-Elf. Der Japaner ist dynamischer, pressingresistenter und fühlt sich auf einer Doppelsechs wohler als Schallenberg. Letzterer kann seine Stärken eher in einem Dreier-Mittelfeld ausspielen. Während Tanaka trotz des Düsseldorfer Abstiegs zu den positiven Erscheinungen gehörte, hatte Schallenberg in der starken Schalker Aufstiegssaison immer wieder auch Spiele, in denen er etwas abfiel. Möglich bleibt auch, dass Ljubičić seinen Hut in den Ring wirft und in eine ihm gut bekannte Rolle zurückkehrt. Die meisten Einsätze in seiner Karriere hatte er im zentralen Mittelfeld, sowohl offensiv als auch defensiv ausgerichtet. Zentrales Mittelfeld: Soufiane El-Faouzi (24) El-Faouzi war einer der größten Aufstiegsgaranten. Nach Bielefelds Corboz legte kein Spieler der Liga mehr Kilometer zurück. Der Marokkaner ackert unermüdlich, ist gegen den Ball enorm wertvoll und überzeugt durch seine Eleganz am Ball. Nicht umsonst schnupperte er zeitweise sogar am WM-Kader des marokkanischen Nationalteams. Die starken Leistungen weckten entsprechend Begehrlichkeiten. Inzwischen hat El-Faouzi seinen Vertrag auf Schalke allerdings offiziell bis 2030 verlängert. Damit ist ein Wechsel in diesem Sommer vom Tisch. Aus sportlicher Sicht ist der Verbleib Gold wert: El-Faouzi ist aktuell der Motor des Schalker Mittelfelds. In unserer Top-Elf-Prognose bleibt der Mittelfeldspieler folgerichtig gesetzt. Mit seinen Qualitäten ist er der perfekte Spieler für Trainer Muslić. Linke Schiene: Robin Gosens (32) Mit Robin Gosens hat der FC Schalke 04 eine namhafte Verstärkung für die linke Schiene an Land gezogen. Der 32-Jährige dürfte direkt als Stammspieler eingeplant sein. Der ehemalige Nationalspieler bringt enorme Erfahrung, Offensivqualität und Führungsstärke mit. Die zuletzt diskutierte feste Verpflichtung von Moussa Ndiaye hat sich damit vermutlich vorerst erledigt. Der Start von Gosens verlief unterdessen unglücklich: Er zog sich eine Oberschenkelverletzung zu. Mit Vitalie Becker verfügen die Königsblauen darüber hinaus weiterhin über ein spannendes Talent. Der 21-Jährige bringt gute Anlagen mit und fühlt sich als Schienenspieler in einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette wohler als in einer Viererkette. Defensiv fehlt ihm allerdings noch etwas die Abgeklärtheit. Und: Ob er Schalke erhalten bleibt, ist nicht hundertprozentig sicher. Angriff: Qualität trotz offener Sturmfrage Offensives Mittelfeld: Kenan Karaman (32) Karaman verkörpert Schalke wie kaum ein anderer Spieler im Kader. Der Kapitän ging in der Aufstiegssaison voran, führte die Mannschaft an und lieferte gleichzeitig starke Scorerwerte. Unabhängig von Formation oder Spielsystem wird der 31-fache türkische Nationalspieler gesetzt sein. Seine Mentalität, sein Einsatz und seine Führungsqualitäten machen ihn unverzichtbar. Offensives Mittelfeld: Adil Aouchiche (24) Aouchiche ist technisch der stärkste Spieler im Kader. Kreativität, Spielwitz, Standards und Eins-gegen-eins-Situationen gehören zu seinen größten Stärken. Der Winter-Transfer erwies sich als echter Volltreffer. Gerade auf der linken Halbposition kann der Franzose seine Qualitäten optimal einbringen, weil er so noch mal besser in die engeren Spielsituationen kommt, als wenn er als klarer Flügelspieler agiert. Dort geht ihm obendrein das Tempo etwas ab. In der offensiven Dreierreihe im 3-4-2-1 dürfte ihm deshalb ein bedeutsamer Part zukommen. Stürmer: Moussa Sylla (26) | Alternativen: Edin Džeko (40), Junior Adamu (25) Mit Adamu hat Königsblau im Angriff inzwischen bereits nachgelegt. Der Österreicher bringt vor allem Qualitäten im Pressing und im Spiel gegen den Ball mit, ließ in der Vergangenheit jedoch die nötige Konstanz im Abschluss vermissen. Deshalb sehen wir ihn aktuell eher noch als wertvolle Ergänzung denn als Stammlösung im Sturmzentrum. Auch Edin Džeko ist nach dem nun geklärten Verbleib für uns keine dauerhafte Lösung. Trotz seiner Erfahrung und unbestrittenen Qualitäten dürfte es dem Bosnier mit 40 Jahren schwerfallen, die Rolle des Stammstürmers in der Bundesliga noch dauerhaft auszufüllen. Aber wer weiß: Der Routinier weiß, wo das Tor steht, und sollte nicht abgeschrieben werden. Moussa Sylla hat zuletzt betont, dass er den Verein in diesem Sommer nicht verlassen möchte. Aufgrund seiner Qualitäten ist er somit der erste Kandidat für die Startelf. Bryan Lasme präsentiert sich zu Beginn der Vorbereitung in guter Form. Die weitere Entwicklung des verletzungsanfälligen Franzosen behalten wir genau im Auge, um festzustellen, ob er als weiterer Herausforderer infrage kommt. Fazit Auch im Oberhaus dürfte Muslić seiner erfolgreichen Spielidee treu bleiben. Nach dem Aufstieg setzte Schalke vor allem auf Intensität, Kompaktheit und hohe Ballgewinne statt auf dominanten Ballbesitz. Genau dieser Ansatz brachte die Knappen zurück in die Bundesliga und wird voraussichtlich auch die Grundlage für das Projekt Klassenerhalt bilden. Mit einer 3-4-2-1-Formation könnte Schalke die vorhandenen Stärken optimal nutzen. Die Dreierkette schützt insbesondere Abwehrchef Katić, dessen Zweikampfstärke und Lufthoheit enorm wertvoll sind, während seine Tempodefizite durch (schnelle) Halbverteidiger aufgefangen werden können. Auch auf den Schienen benötigt Schalke dafür laufstarke und defensiv stabile Spieler, die sowohl die Breite im Angriff als auch die Absicherung gegen den Ball gewährleisten. Die größte Stärke des Systems liegt in der defensiven Stabilität. Schalke kann tief verteidigen, Räume eng machen und über Ballgewinne schnell umschalten. Mit Spielern wie Tanaka, El-Faouzi, Karaman und Aouchiche verfügt Muslić zudem über genügend Qualität, um nach Balleroberungen zielstrebig nach vorne zu spielen. Die größte Schwäche könnte hingegen im Ballbesitz liegen. Aber den will Schalke auch gar nicht haben. Die Königsblauen wurden Zweitliga-Meister, obwohl sie am Saisonende auf Platz 17 (!) der Ballbesitz-Tabelle waren. Gegen Bundesligisten wird der Aufsteiger nun noch häufiger Phasen ohne Ball überstehen müssen. Zudem hängt viel davon ab, ob die Schienen- und Innenverteidiger-Positionen ausreichend Bundesliga-Qualität vorweisen. Fehlt dort Tempo, könnte die Mannschaft gegen schnelle Offensivreihen anfällig werden. Insgesamt spricht vieles dafür, dass Schalke als unangenehmer, laufstarker und defensiv orientierter Aufsteiger auftreten wird. Viele enge Spiele, wenige Gegentore und maximale Effizienz dürften auch in der Bundesliga das Erfolgsrezept von Muslić sein. Das sollte eine realistische Grundlage schaffen, um bis zum Saisonende um den Klassenerhalt zu kämpfen. Wir freuen uns über eure Unterstützung Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Unsere Top-Elf-Prognosen entstehen bei LigaInsider nicht im luftleeren Raum. Eure Einschätzungen, eure Argumente und eure Diskussionen helfen uns regelmäßig dabei, Entwicklungen neu zu bewerten und Prognosen anzupassen. Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Würdet ihr ebenfalls auf die Dreierkette setzen? Ist Tanaka direkt die beste Lösung auf der Sechs und auf welchen Stürmer sollte Schalke in der Bundesliga setzen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren! Du kennst dich nicht nur bestens rund um den Verein aus, sondern analysierst das Geschehen auf dem Platz quasi auch rund um die Uhr? Dann melde dich gerne bei uns und bewirb dich als Experte unter folgender E-Mail: „experte@ligainsider.de“. Sollte es matchen, winkt dir ein Status-Upgrade in der App. Mit einem Vereinsbadge ausgestattet, könnten zum Beispiel Beiträge von dir direkt unter den Aufstellungen hervorgehoben werden. Übersicht aller weiteren Team-Checks: Top-Elf-Prognose: FC Bayern München im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Dortmund im Check Top-Elf-Prognose: RB Leipzig im Check Top-Elf-Prognose: VfB Stuttgart im Check Top-Elf-Prognose: TSG Hoffenheim im Check Top-Elf-Prognose: Bayer 04 Leverkusen im Check Top-Elf-Prognose: SC Freiburg im Check Top-Elf-Prognose: Eintracht Frankfurt im Check Top-Elf-Prognose: FC Augsburg im Check Top-Elf-Prognose: 1. FSV Mainz 05 im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Union Berlin im Check Top-Elf-Prognose: Borussia Mönchengladbach im Check Top-Elf-Prognose: Hamburger SV im Check Top-Elf-Prognose: 1. FC Köln im Check Top-Elf-Prognose: SV Werder Bremen im Check Top-Elf-Prognose: SV Elversberg im Check Top-Elf-Prognose: SC Paderborn im Check

Enzo Duarte hat in der Sommervorbereitung von Borussia Dortmund offenbar auf sich aufmerksam gemacht. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, empfiehlt sich der 17-jährige zentrale Mittelfeldspieler mit seinen Leistungen für eine mögliche Rolle im erweiterten Profi-Kader. Der luxemburgische Nationalspieler, der im Januar 2025 von Swift Hesperange zum BVB wechselte, konnte in den vergangenen Wochen vor allem Cheftrainer Niko Kovač überzeugen. Laut dem Bericht sammelt Duarte mit seiner robusten, kompromisslosen Spielweise, großem Einsatzwillen und disziplinierten Auftreten sowohl auf als auch neben dem Platz Pluspunkte. Zudem bringe er eine starke Vororientierung im Spiel mit und scheue sich nicht vor risikoreichen Pässen, um Räume zu öffnen. Dass Duarte intern bereits zum erweiterten Kreis der Profis gezählt wird, bestätigte zuletzt auch Sportgeschäftsführer Lars Ricken. Neben etablierten Kräften wie Felix Nmecha, Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer nannte er den Youngster ausdrücklich als weitere Option im Mittelfeldzentrum: „Enzo Duarte hat das ebenfalls sehr gut gemacht.“ Nach Informationen der Ruhr Nachrichten hat Duarte im internen Ranking inzwischen sogar Teamkollege Mussa Kaba überholt. Von den U19- und U23-Spielern, die während der Vorbereitung und der Japan-Reise bei den Profis dabei waren, soll er den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen haben und deshalb zunächst Teil des erweiterten Profi-Kaders bleiben. Parallel ist eine Heranführung an den Herrenfußball über die U23 vorgesehen. BVB arbeitet an Verlängerung mit Duarte Die positiven Eindrücke sollen sich auch auf die Zukunftsplanung auswirken. Klub und Spielerseite befinden sich laut Ruhr Nachrichten bereits seit Monaten im Austausch über eine langfristige Zusammenarbeit. Noch in diesem Sommer wolle Borussia Dortmund dem Talent einen langfristigen Vertrag über vier bis fünf Jahre vorlegen. Sein aktueller Fördervertrag läuft bis 2028.

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