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Michael Zetterer verlässt Eintracht Frankfurt nach nur einem Jahr wieder und wechselt mit sofortiger Wirkung in die englische Premier League zu Leeds United. Wie die Hessen am Samstag offiziell bestätigten, haben sich beide Klubs auf einen festen Transfer des 31-jährigen Torhüters verständigt. Der gebürtige Münchner war erst im August 2025 vom SV Werder Bremen an den Main gewechselt. In der abgelaufenen Saison 2025/26 hütete Zetterer wettbewerbsübergreifend in 28 Pflichtspielen (Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Champions League) das Tor der SGE. Insgesamt bringt es der Schlussmann auf 85 Einsätze im deutschen Oberhaus. „Wir danken Michael für die gemeinsame Zeit und seinen Einsatz für Eintracht Frankfurt. Für seinen weiteren persönlichen und sportlichen Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg“, verabschiedete Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung den Keeper. Leeds United soll etwa 5 Millionen Euro an die SGE überweisen.

Borussia Dortmund droht nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen den Hamburger SV (2:0) ein schwerer personeller Rückschlag. Offensiv-Neuzugang Giannis Konstantelias verletzte sich im zweiten Durchgang bei einem Zweikampf am linken Knie und musste in der 54. Minute ausgewechselt werden. Die ersten Befürchtungen im Lager der Schwarz-Gelben sind schwerwiegend. BVB-Sportdirektor Ole Book äußerte sich nach Abpfiff am Mikrofon von Sky nachdenklich über den Zustand des Griechen: „Wir sollten heute vorsichtig sein, aber wir haben Sorge vor einer schweren Verletzung.“ Im Raum steht der Verdacht einer Knieverletzung, möglicherweise am Kreuzband („die Sorge davor ist da“). Genauere Untersuchungen in den kommenden Tagen sollen Klarheit über das tatsächliche Ausmaß der Blessur bringen. Für den 23-jährigen Mittelfeldspieler, der sich nach seinem Wechsel auf Anhieb in die Dortmunder Startelf gespielt hatte, wäre eine lange Zwangspause ein extrem bitterer Dämpfer.

Der 1. FC Union Berlin verstärkt wohl seine Offensive mit Kastriot Imeri vom Schweizer Erstligisten BSC Young Boys. Wie der Blick aus der Schweiz berichtet, haben die Eisernen mit den Bernern und dem 26-jährigen Mittelfeldakteur eine vollständige Einigung erzielt. Die offizielle Vertragsunterschrift unter ein mehrjähriges Arbeitspapier soll am kommenden Montag erfolgen. Für den Transfer wollen die Köpenicker eine Ablösesumme von rund 3 Millionen Franken nach Bern überweisen. An der Alten Försterei träfe Imeri auf einen alten Bekannten: Union-Cheftrainer Mauro Lustrinelli trainierte den Offensivmann bereits in der vergangenen Spielzeit beim FC Thun, wo Imeri als Leihspieler mit sechs Toren und acht Vorlagen in 30 Pflichtspielen eine tragende Säule auf dem Weg zum Gewinn der Schweizer Meisterschaft war. Im Aufgebot der Young Boys für die Partie gegen den FC Basel an diesem Wochenende fehlt Imeri bereits. Sky bestätigt, dass es weit fortgeschrittene Verhandlungen geben soll, der Deal aber noch nicht ganz fix ist.

Kauã Prates steht beim Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV (18:30 Uhr) erstmals in einer Pflichtpartie im Profiaufgebot von Borussia Dortmund. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, reiste der Youngster mit der Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovač ins Teamhotel und feiert damit seine offizielle Kader-Premiere bei den Schwarz-Gelben. Die Tür für den Youngster öffnete sich durch Ausfälle von unter anderem Ramy Bensebaini und Carney Chukwuemeka. Prates, der wegen einer Oberschenkelverletzung im Sommer zunächst aufgebaut werden musste, fehlte im Supercup gegen den FC Bayern München (1:2) noch im Kader des BVB. Update: Prates betrat das Feld in der 84. Minute für Maximilian Beier, als der BVB in Unterzahl agieren musste. Es war sein erster Einsatz für den BVB.

Borussia Dortmund hat zum Auftakt der Bundesliga-Saison einen 2:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV eingefahren. Die Schwarz-Gelben dominierten das Geschehen im heimischen Signal-Iduna-Park vor allem im ersten Durchgang nach Belieben und verdienten sich die drei Punkte souverän. Getrübt wurde der erfolgreiche Einstand jedoch von einer Knieverletzung bei Torschütze Giannis Konstantelias sowie einer späten Roten Karte gegen Samuele Inácio. Taktisch formierte BVB-Trainer Niko Kovač seine Defensive mangels Alternativen in einer Dreierkette: Daniel Svensson agierte überraschend als linker Innenverteidiger neben Waldemar Anton und Joane Gadou, während Julian Ryerson die rechte Schiene und Maximilian Beier die linke Außenbahn besetzten. Die Dortmunder rissen sofort die Kontrolle an sich und belohnten sich früh: Nach einem Zuspiel von Konstantinos Karetsas traf Serhou Guirassy mit einem platzierten Rechtsschuss zum 1:0 (9.). Mit dem Pausenpfiff legte Konstantelias nach Zuspiel von Beier und einer feinen Einzelleistung das 2:0 nach (45.+1), wobei der Treffer zunächst als Eigentor von Sebastiaan Bornauw gewertet wurde. Im zweiten Durchgang traten die Hamburger mutiger auf, doch die größte Schwächung fügte sich der BVB selbst zu: Konstantelias verdrehte sich bei einem Zweikampf das Knie und musste ausgewechselt werden. Zudem flog der erst kurz zuvor eingewechselte 18-jährige Inácio nach einem überharten Einsteigen mit glatt Rot vom Feld (77.). Trotz der Unterzahl brachte Dortmund den Vorsprung sicher über die Zeit. Tore: 1:0 Serhou Guirassy (9., Konstantinos Karetsas) 2:0 Sebastiaan Bornauw (45.+1, Eigentor) Besonderes Vorkommnis: Samuele Inácio sieht nach grobem Foulspiel gegen Albert Grønbæk die Rote Karte (77.) Aufstellung von Borussia Dortmund: Kobel – Gadou, Anton, Svensson – Ryerson (74. Mane), Bellingham, F. Nmecha (74. J. Veerman), Beier (84. Kauã Prates) – Karetsas (74. Inácio), Konstantelias (54. Sabitzer) – Guirassy Aufstellung des Hamburger SV: Heuer Fernandes – Capaldo, Bornauw, Torunarigha (82. Nadir) – Jatta (82. Poulsen), Sambi Lokonga, Remberg, Lemke (89. Philippe) – Adeline (67. Stange), Grønbæk – Daka (67. Moffi)

Stefan Kretzschmar hat erneut über seinen Rauswurf bei den Füchsen Berlin gesprochen. Dabei zeigte er sich wiederholt emotional.

Dichter Nebel auf den Färöern legt die Anreise gleich mehrerer Sportteams lahm. Für einen der gestrandeten Klubs wird sogar ein Pflichtspiel verlegt.

Der deutsche Handballsport darf den nächsten Erfolg im Juniorenbereich feiern. Mittendrin sind auch zwei Söhne einflussreicher Personen des Sports.

Die U18 des Deutschen Handballbundes gewinnt EM-Gold. Warum Ikone Stefan Kretzschmar extra anreist und sich Frauen-Bundestrainer Markus Gaugisch besonders freut.

Wenige Monate vor der Heim-Weltmeisterschaft möchte Handball-Bundestrainer Alfred Gislason mehr Konstanz seiner Spieler sehen. Für Jürgen Klopp hat er nur lobende Worte.