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Eintracht Frankfurt möchte den bis 2028 datierten Vertrag mit Ansgar Knauff vorzeitig verlängern. Wie die BILD berichtet, streben die Hessen im Laufe der aktuellen Saison Gespräche über eine Ausweitung des Arbeitspapiers mit dem 24-jährigen Flügelspieler an. Knauff, der im Januar 2022 an den Main wechselte, gilt intern und bei den Fans als wichtiger Sympathieträger und Identifikationsfigur. Die Klubführung schätzt zudem seine Flexibilität sowie sein mannschaftsdienliches Auftreten ohne Allüren. Eile besteht bei den Verhandlungen allerdings nicht: Knauff soll sich nach seiner jüngst überstandenen Oberschenkelverletzung vorerst voll auf das Erreichen seiner Topform konzentrieren. Den Fahrplan für die anstehende Länderspielpause hat sich der Offensivmann bereits zurechtgelegt: „Ich will Rhythmus aufnehmen. Vor allem im Freundschaftsspiel [gegen Eintracht Braunschweig, Anm. d. Red.] Minuten sammeln. Dann will ich nach der Pause topfit wieder angreifen“.

Nach seinem emotionalen Siegtor gegen den FC Augsburg strebt Mitchell Weiser beim SV Werder Bremen den nächsten Schritt an. Der 32-jährige Außenbahnspieler hofft darauf, nach seiner langen Zwangspause zügig wieder von Beginn an auflaufen zu können. „Ich hoffe, dass ich nach dem Testspiel möglichst schnell an die Startelf und 90 Minuten kommen kann“, erklärte er gegenüber der DeichStube. Die Grün-Weißen planen in der Länderspielpause ein Testspiel ein, auch um Weiser verstärkt Wettkampfminuten zu verschaffen. Cheftrainer Daniel Thioune mahnt hinsichtlich eines schnellen Startelf-Comebacks allerdings weiterhin zur Geduld. „Es wird noch etwas länger dauern, da er auch dieses Mal nach dem Spiel wieder sehr müde ist und der Körper eine Reaktion zeigt“, so Thioune über die körperliche Verfassung des Routiniers. Dass es für Weiser bereits im schweren Auswärtsspiel nach der Länderspielpause bei Borussia Dortmund (09. Oktober) zu einem Einsatz von Beginn an reichen kann, ist nicht ausgeschlossen. Vorerst dürfte der Rechtsaußen den Bremern aber weiterhin als belebende Joker-Option zur Verfügung stehen.

Mathieu Nguefack verzichtet auf eine Reise zur deutschen U19-Nationalmannschaft. Wie BILD berichtet, hatte der 18-jährige Defensivakteur von Borussia Mönchengladbach zwar eine Einladung für das Nachwuchsteam des DFB erhalten, stand am Montagnachmittag jedoch im Mannschaftstraining der Fohlen-Profis auf dem Rasen. Hintergrund der Absage sind wohl die eigenen Ambitionen am Niederrhein: Der Youngster möchte die anstehende Länderspielpause nutzen, um sich im Kreis der Profis für weitere Spielzeit in der Bundesliga zu empfehlen und sich zudem frühzeitig für den voraussichtlich neuen Cheftrainer Alexander Blessin in Position zu bringen.

Youri Regeer hat sich beim SV Werder Bremen auf Anhieb unverzichtbar gemacht. Cheftrainer Daniel Thioune adelte die 23-jährige Leihgabe von Ajax Amsterdam nach dem jüngsten 3:2-Erfolg gegen den FC Augsburg als „Dirigent“ der Bremer Zentrale. „Er hat ganz, ganz viele richtige Entscheidungen getroffen, sich in Räumen bewegt, die es schwer gemacht haben, ihn zu greifen“, lobte Thioune laut der DeichStube. „Er hat aber auch Bälle immer wieder in Räume gespielt, wo wir sofort torgefährlich geworden sind. Die Abstimmung eines Dirigenten im Orchester ist die größte Herausforderung, die es überhaupt gibt. Das unterschätzt man immer ein bisschen. Für uns war Youri Taktgeber und Initiator vieler Aktionen.“ Die rasante Entwicklung des Niederländers überrascht dabei selbst den Trainer: „Es wäre jetzt einfach, wenn ich sagen würde: Das habe ich alles so erwartet und ich war überzeugt davon. Wir haben alle das Potenzial gesehen. Aber wir haben in der Vergangenheit auch bei anderen Spielern gesehen, dass sie länger brauchen, um irgendwo anzukommen. Bei ihm ist es sehr, sehr gut gelungen.“ Seine Fähigkeiten kann Regeer in der Bundesliga am 9. Oktober wieder unter Beweis stellen. Dann treten die Bremer bei Borussia Dortmund an und können im Mittelfeld-Zentrum voraussichtlich auch wieder auf Senne Lynen zurückgreifen.

Die in diesen Tagen geplante Länderspielreise fällt für Fabio Gruber aus. Wie der 1. FSV Mainz 05 wissen lässt, klagt der peruanische Nationalspieler über eine Kniereizung und bleibt deshalb bei den Rheinhessen. Mit Blick auf die nächste Aufgabe in der Bundesliga hat Gruber nun einige Zeit, um sich auszukurieren. Für Mainz rollt erst am 10. Oktober mit der Partie gegen Bayer Leverkusen wieder der Ball.

Ihr letztes Länderspiel haben Deutschlands Handballerinnen im April absolviert. Jetzt ruft der Bundestrainer seinen Kader für die EM-Vorbereitung erstmals wieder zusammen - und freut sich mächtig.

Die MT Melsungen beherrscht den Meister aus Magdeburg lange Zeit klar. Tabellenführer bleibt die SG Flensburg-Handewitt, die das "kleine Nordderby" gegen den HC Hamburg gewinnt.

Handball-Bundesligist ThSV Eisenach muss wohl weiterhin auf seinen erfahrenen Torhüter Silvio Heinevetter verzichten. Der ehemalige Nationalspieler könnte noch länger fehlen.

Meister Magdeburg lässt in der Schweiz nichts anbrennen und gewinnt überlegen. Lange hält auch die MT Melsungen mit. Doch dann setzt sich das routiniertere Team aus Polen durch.

Erst im vergangenen Jahr wechselte Juri Knorr von der Bundesliga nach Dänemark. Nun soll bereits ein neuer Klub an dem Nationalspieler interessiert sein.