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Für Gideon Mensah hat die aktuelle Länderspielpause ein vorzeitiges Ende genommen: Der Linksverteidiger des 1. FC Köln kehrt früher als ursprünglich geplant aus dem Kreis der ghanaischen Nationalmannschaft ans Geißbockheim zurück. Grund dafür ist die Absage des für Sonntag angesetzten Testspiels zwischen Marokko und den Black Stars. Hintergrund sind laut übereinstimmenden Medienberichten, über die der GEISSBLOG berichtet, Streitigkeiten um noch ausstehende Prämienzahlungen, weshalb sich Teile des Kaders gegen die Reise nach Marokko entschieden haben sollen. Zudem trennte sich der Verband nach zuvor zwei Niederlagen in der Afrika-Cup-Qualifikation von Nationaltrainer Carlos Queiroz. Für die Kölner bringt der turbulente Verlauf zumindest einen organisatorischen Vorteil mit sich: Nach GEISSBLOG-Informationen wird der 28-jährige Sommerneuzugang bereits am Samstag in Köln erwartet. Damit kann Mensah zu Beginn der kommenden Woche voll in die Vorbereitung auf das anstehende Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 11. Oktober) einsteigen.

Die TSG Hoffenheim hat ein nicht-öffentliches Testspiel während der Länderspielpause gegen die SV 07 Elversberg mit 2:3 (1:0) verloren. Gegen die Saarländer trat die TSG mit einer gemischten Mannschaft aus Bundesliga-Profis und Akteuren der U23 an, während die Aufstellung des Bundesliga-Neulings nicht bekannt ist. In der ersten Halbzeit brachte Nachwuchsstürmer Jykese Fields die Kraichgauer nach einer halben Stunde in Führung (31.). Nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste das Spiel jedoch zunächst per Doppelschlag durch Noel Futkeu nach Vorarbeit von Raif Adam (50.) sowie Lasse Günther (53.). Zwar glich Fields mit seinem zweiten Treffer für Hoffenheim zwischenzeitlich noch einmal aus (65.), die Entscheidung zugunsten des Zweitligisten besorgte schließlich Maurice Krattenmacher per Foulelfmeter (79.). Die Partie diente vor allem dazu, Kaderspielern und Rekonvaleszenten wertvolle Spielpraxis zu verschaffen, während zahlreiche Nationalspieler auf Länderspielreise weilten. In der Schlussphase kamen weitere Talente zum Einsatz. Tore: 1:0 Jykese Fields (31.) 1:1 Noel Futkeu (50., Raif Adam) 1:2 Lasse Günther (53.) 2:2 Jykese Fields (65.) 2:3 Maurice Krattenmacher (79., Foulelfmeter)

Serge Gnabry wird nicht mit der deutschen Nationalmannschaft zum anstehenden Länderspiel nach Thessaloniki reisen und hat das Teamquartier in Herzogenaurach bereits vorzeitig verlassen. Grund zur Sorge besteht laut verschiedenen Medienberichten jedoch nicht: Der Offensivakteur des FC Bayern München ist fit und erhält nach den vergangenen Einsätzen lediglich eine Pause zur Belastungssteuerung. Hintergrund der Maßnahme ist unter anderem die Kaderbegrenzung, da für die Partie in Griechenland ohnehin nur 23 Spieler im Aufgebot stehen dürfen. Felix Keidel von der SV Elversberg dürfte ihn im Vergleich zum Sieg gegen Serbien im Kader ersetzen. Gnabry kann somit vorzeitig nach München zurückkehren, um sich ausgeruht auf die kommenden Aufgaben mit dem FC Bayern vorzubereiten.

Das Startelf-Comeback von Felix Agu beim 0:7-Testspieldebakel des SV Werder Bremen gegen den FC Twente Enschede endete mit einem herben Dämpfer: Der 27-jährige Außenbahnspieler musste kurz vor dem Pausenpfiff in der 41. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Trainer Daniel Thioune stellte im Interview mit der DeichStube klar, dass es sich dabei um keine geplante Maßnahme handelte: „Ich habe kurz vor der Halbzeitpause das Signal von ihm bekommen, dass er nicht mehr in der Lage ist, weiterzuspielen (...) alles andere muss ich noch in Erfahrung bringen, aber es sieht nicht so gut aus.“ Nach seiner knapp zweimonatigen Zwangspause droht dem Schienenspieler nun womöglich der nächste Ausfall. „Ich denke es sind muskuläre Dinge, die wieder aufgetreten sind. Es war kein geplanter Wechsel. Wünschenswerterweise hätten wir Felix bis in die Halbzeit bekommen, aber er war zu dem Zeitpunkt nicht mehr in der Lage weiterzuspielen“, so Thioune weiter. Etwas mehr Hoffnung machte Sportdirektor Peter Niemeyer, wenngleich erst eingehende Untersuchungen endgültigen Aufschluss geben werden: „Er hat etwas gespürt und ist dann als Vorsichtsmaßnahme runtergegangen. Auf der Bank fühlte es sich ganz okay an, aber die Bildgebung wird zeigen, was es ist.“ Bis die Ergebnisse der MRT-Untersuchung vorliegen, bleibt der Status von Agu vorerst fraglich.

Eintracht Frankfurt hat das Testspiel in der Länderspielpause gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig deutlich mit 4:0 (1:0) für sich entschieden. Nach einem nervösen Beginn fand die Mannschaft von Cheftrainer Adi Hütter zunehmend besser in die Partie und dominierte den zweiten Durchgang klar. In der ersten Halbzeit brachte Otávio die Hessen nach einem ruhenden Ball in Führung, als er eine Ecke von Mario Götze von der linken Seite per Kopf zum 1:0 verwertete (33.). Nach dem Seitenwechsel sorgte ein Eigentor von Braunschweigs Lino Tempelmann für das 2:0, der nach einer Hereingabe von Lawrence Setordjie vor dem lauernden Cherif Cisse ins eigene Netz traf (57.). Rund zehn Minuten später belohnte sich Ansgar Knauff, nachdem Cisse im Strafraum gegen BTSV-Keeper Ron-Thorben Hoffmann nachgestochert hatte (68.). Den 4:0-Schlusspunkt setzte Nachwuchsspieler Paul Wünsch per Kopf im zweiten Versuch nach einer Rechtsflanke (80.). Im zentralen Mittelfeld testete Hütter Robin Koch auf der Sechserposition neben Mario Götze. Auffällig war das hohe Frankfurter Pressing, bei dem vor allem Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Younes Ebnoutalib die gegnerischen Innenverteidiger früh attackierten. Unter Druck offenbarte die SGE im eigenen Spielaufbau phasenweise noch Probleme. Zudem wirkte Kochs Ausflug auf die Sechs eher wie ein Länderspielpausen-Experiment; für den Bundesliga-Alltag dürfte er wohl keine dauerhafte Option auf dieser Position sein. Nach vorne kurbelte insbesondere die agile rechte Seite das Frankfurter Angriffsspiel an. Personell wurde zur Halbzeit bereits rotiert: Ebnoutalib, der unter der Woche bereits für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz gewesen war, blieb nach 45 Minuten für Cisse in der Kabine. In der Schlussphase wechselte die Eintracht noch einmal kräftig durch und brachte u.a. mit dem späteren Torschützen Paul Wünsch reichlich frische Kräfte aus dem Nachwuchs. Tore: 1:0 Otávio (33., Mario Götze) 2:0 Lino Tempelmann (57., Eigentor) 3:0 Ansgar Knauff (68., Cherif Cisse) 4:0 Paul Wünsch (80.)

Erst im vergangenen Sommer wechselte Johannes Golla zur MT Melsungen. Doch jetzt kündigt sich bereits eine Flensburg-Rückkehr an.

Elias Ellefsen á Skipagøtu verlässt den THW Kiel im Sommer. In Dänemark beerbt er einen deutschen Nationalspieler.

Handball-Nationalspieler Juri Knorr wechselt zu Paris Saint-Germain. Sein bisheriger Klub erzielt mit dem Deutschen einen neuen Rekorderlös.

Die deutsche Handball-Liga ist so weit wie der Frauenfußball vor einem Vierteljahrhundert - meint zumindest Bob Hanning. Über Gehaltslücken, Minijobs und bessere Aussichten im Ausland.

Die deutschen Handballerinnen haben erstmals in diesem Jahr ein Länderspiel verloren. In der Zweitauflage des Duells mit Spanien leistet sich die DHB-Auswahl zu viele Patzer.