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Badredine Bouanani setzt seine sportliche Entwicklung in Schottland fort: Der 21-jährige Offensivspieler verlässt den VfB Stuttgart für die Spielzeit 2026/27 auf Leihbasis und schließt sich dem Rangers FC an. Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, erläuterte die Beweggründe für den Schritt auf die Insel: „Badredine hat in der vergangenen Saison als junger Spieler in 28 Pflichtspielen sein großes Potenzial gezeigt. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, regelmäßig auf hohem Niveau zum Einsatz zu kommen. Die Glasgow Rangers bieten dafür sehr gute Rahmenbedingungen. Wir wünschen Badredine eine erfolgreiche Saison in Schottland.“ An den langfristigen Zukunftsplänen der Schwaben ändert das Geschäft nichts, sofern die Schotten die im Leihvertrag verankerte Kaufoption nicht ziehen. Laut BILD liegt diese bei einer Summe von 18 Millionen Euro. Der Vertrag des algerischen Nationalspielers beim VfB läuft noch bis 2030.

Der verletzungsbedingte Ausfall von Enzo Leopold wirft bei Borussia Mönchengladbach Fragen im Mittelfeldzentrum auf. Ob das 19-jährige Talent Mathieu Nguefack durch diese Verletzung an mehr Spielzeit kommt, ordnete Cheftrainer Eugen Polanski auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die SV 07 Elversberg (Samstag, 15:30 Uhr), betont sachlich ein. Trotz ansprechender Entwicklung mahnte der Übungsleiter zur Geduld mit dem Youngster: „Matti ist noch nicht ganz zwei Monate bei uns. Aber wir hatten den Vorteil, dass er das letzte Jahr bei uns im Trainerteam aufgefallen ist. Wir wissen, was er kann. Wir haben die Vorbereitung genutzt, ihn ranzuführen. Er hat extrem große Schritte gemacht, auf einer gesunden, guten Basis“, lobte Polanski. Nach Leopold-Ausfall ist weiter mit Stöger zu rechnen Dennoch sei die Situation im Mittelfeld nicht allein ausschlaggebend für die Bewertung des Nachwuchsmannes: „Es ist nicht nur aufgrund der Verletzung von Enzo wichtig, dass wir einen Spieler haben der nicht nur herangeführt werden muss, sondern schon einen Einsatz bekommen hat, den er sich verdient hat. Er passt vom Typ her.“ Einer möglichen Startelf-Nominierung erteilte Polanski zwar keine fundamentale Absage, rückte jedoch den Lernprozess in den Fokus: „In der Theorie ist immer alles möglich. Er hat schon noch viel zu lernen, gibt uns aber auch viel. Wir haben volles Vertrauen in die Spieler, die wir auf dem Trainingsplatz haben.“ Bei den Fohlen plant man somit weiterhin einen schrittweisen und ruhigen Aufbau, ohne dem Talent verfrüht zu viel Bürde aufzuladen. Vor Enzo Leopold startete ohnehin in den ersten beiden Pflichtspielen Kevin Stöger, bei welchem mit einem erneuten Startelfeinsatz zu rechnen ist.

Lukas Ulrich hat sich beim SC Paderborn 07 nach drei Pflichtspieleinsätzen bereits als feste Größe im Kader etabliert. Auf der Pressekonferenz des SCP vor dem Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr), äußerte sich Cheftrainer Ralf Kettemann ausführlich zur Integration des Neuzugangs und sprach dem 22-Jährigen ein großes Zeugnis aus, während er gleichzeitig zu Geduld mahnte. „Bislang sehr gut. Ich weiß, der junge Mann ist sehr selbstkritisch. Da müssen wir eine Balance finden“, zog Kettemann Bilanz. Der Coach erinnerte an Ulrichs direkten Einstieg: „Er hat jetzt drei Spiele für uns gemacht. Ab dem ersten Spiel, das er ohne Training bestritten hat hier gegen Köln, war schon zu sehen, welch großes Talent er ist. Ich kenne ihn schon länger, verfolge ihn länger.“ Nach einer soliden Vorstellung gegen Mainz legte Kettemann dar: „Ich leg die Latte bei ihm auch hoch, ohne dass wir zu kritisch werden. Das Potenzial ist einfach groß und das gilt es auszuschöpfen. Aber da dürfen wir uns auch ein bisschen Zeit lassen. Er kann Bundesliga spielen, das hat er gezeigt.“ Ulrich selbst reflektierte die ersten Schritte im neuen Trikot nüchtern und sieht vor allem in den physischen Anforderungen der höchsten Spielklasse das größte Lernfeld: „Ich glaube auf jeden Fall, zweite Liga Bundesliga ist das schon noch mal ein Riesenunterschied. Vor allem dann in der Handlungsschnelligkeit, Zweikämpfe. Vor allem im Kopf finde ich, dass ich auf jeden Fall noch meine Schritte gehen darf.“

Joe Scally wird Borussia Mönchengladbach aller Voraussicht nach nicht mehr verlassen und rückt nach den personellen Ausfällen in der Defensive wieder voll in das sportliche Blickfeld der Fohlenelf. Sportchef Rouven Schröder bezog vor dem anstehenden Spiel gegen die SV 07 Elversberg (Samstag, 15:30 Uhr) Stellung zur Zukunft des Außenverteidigers und stellte klar, dass ein später Abgang kein Thema mehr ist: „Es sind noch Fenster auf, aber für Joe Scally wird es kein Fenster mehr geben, das ihn reizt. Für uns ist es gut, weil wir Qualität behalten.“ Scally macht sich Personallage zunutze „Bei Joe kam die Hashioka-Verletzung dazu, wo wir abwägen mussten“, erklärte Schröder weiter mit Blick auf die kurzfristige Situation hinten rechts. Neben Daiki Hashioka, der mit einer Kopfverletzung am Wochenende pausieren muss, fehlte den Gladbachern zuletzt auch Yukhym Konoplya. Die Borussia möchte mit Scally die sportliche Substanz in der Abwehr unbedingt zusammenhalten. Zudem verdiente sich Scally mit seiner Reaktion auf dem Platz zusätzliche Pluspunkte. Beim Bundesliga-Auftakt bei RB Leipzig (0:3) brachte der Rechtsfuß nach seiner Einwechslung frischen Schwung: „Joe hat ein richtig gutes Spiel gemacht und angeschoben, als er gegen Leipzig reingekommen ist.“ Angesichts der aktuellen Situation stünde einem Startelf-Einsatz von Scally am Wochenende nun nichts mehr im Wege, sollte Cheftrainer Eugen Polanski auf einen gelernten Rechtsverteidiger setzen wollen.

Der nächste Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 steht bevor – und damit auch wieder die traditionellen Pressekonferenzen der Vereine im Vorfeld der Partien. Wie gewohnt äußern sich die Trainer dabei zur personellen Situation, zur Vorbereitung ihrer Mannschaft und zu den anstehenden Gegnern. LigaInsider liefert euch hier den kompakten Überblick über alle PK-Termine der Bundesliga-Klubs vor dem Wochenende. In den Klammern seht ihr, wo ihr die Pressekonferenzen live verfolgen könnt. Wir packen euch auch die Links dazu, sobald diese vorhanden sind. Die PK-Termine in der Übersicht Mittwoch, 2. September 14:00 Uhr, Köln (YouTube) Donnerstag, 3. September 10:30 Uhr, Elversberg 13:00 Uhr, Dortmund (YouTube) 13:00 Uhr, Stuttgart (YouTube) 13:00 Uhr, Gladbach (FohlenTV) 13:30 Uhr, Bremen (YouTube) 14:00 Uhr, Leipzig (YouTube) 14:00 Uhr, Schalke (S04TV) 14:00 Uhr, Paderborn (YouTube) 14:30 Uhr, Freiburg Freitag, 4. September 10:00 Uhr, Bayern (YouTube) 13:00 Uhr, Frankfurt (YouTube) 13:30 Uhr, Leverkusen (YouTube) 13:30 Uhr, Augsburg (YouTube) 14:00 Uhr, Mainz (YouTube) 14:00 Uhr, HSV (YouTube) 14:00 Uhr, Union (YouTube) 14:30 Uhr, Hoffenheim (YouTube)

Am Freitag gehen insgesamt 17.000 Eintrittskarten für alle Vor- und Hauptrundenspiele bei der Handball-WM in den Verkauf. Die deutschen Anhänger müssen besonders schnell sein.

Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt in der Handball-Bundesliga auch das zweite Saisonspiel und grüßt zumindest über Nacht von der Tabellenspitze. Bei den Rhein-Neckar Löwen herrscht dagegen Frust.

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Stefan Kretzschmar hat erneut über seinen Rauswurf bei den Füchsen Berlin gesprochen. Dabei zeigte er sich wiederholt emotional.

Dichter Nebel auf den Färöern legt die Anreise gleich mehrerer Sportteams lahm. Für einen der gestrandeten Klubs wird sogar ein Pflichtspiel verlegt.