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Beim 3:1-Erfolg des SV Werder Bremen im Nordderby gegen den Hamburger SV wurde Jens Stage einmal mehr zum entscheidenden Faktor – und musste dennoch vorzeitig passen. Der Mittelfeldspieler verließ in der zweiten Halbzeit erschöpft den Platz, nachdem seine Kräfte nach rund einer Stunde sichtbar nachließen. Dabei hatte unter der Woche noch ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz gestanden. Stage kämpfte zuletzt mit muskulären Problemen, absolvierte laut eigener Aussage keine einzige Trainingseinheit und hielt einen Start zunächst selbst für unwahrscheinlich. „Die ganze Woche über habe ich nicht gedacht, dass ich spielen kann“, erklärte der Däne nach der Partie gegenüber der DeichStube. Trotz Fragezeichen: Stage liefert ab – bis die Kräfte schwinden Dass er überhaupt in der Anfangsformation stand, war vor allem der intensiven Arbeit der medizinischen Abteilung geschuldet. Werder setzte alles daran, den Vizekapitän rechtzeitig fit zu bekommen – mit Erfolg. Stage zahlte das Vertrauen eindrucksvoll zurück: Mit zwei Treffern brachte er sein Team auf Kurs und avancierte einmal mehr zum Unterschiedsspieler. Nach gut 60 Minuten war dann allerdings Schluss. „Ich war von der Luft her tot“, gab Stage offen zu. Die Auswechslung war die logische Konsequenz eines kräftezehrenden Comebacks, bei dem der 29-Jährige trotz fehlender Trainingspraxis an seine Grenzen ging. Unterm Strich bleibt eine Leistung, die den Stellenwert des Dänen im Bremer Spiel einmal mehr unterstreicht – auch wenn der Arbeitstag für ihn früher endete als erhofft.

Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Nordderby gegen den SV Werder Bremen gibt es leichte Entwarnung bei Miro Muheim. Der Linksverteidiger des Hamburger SV hatte nach einem Zusammenprall mit Knieproblemen vom Feld gemusst. Trainer Merlin Polzin zeigte sich auf der Pressekonferenz im Anschluss vorsichtig optimistisch: „Die ersten Untersuchungen waren aus unserer Sicht positiv. Es sah nicht so aus, dass mehr passiert ist.“ Eine genaue Diagnose steht jedoch noch aus. „Wir warten morgen mal ab, wie es bei ihm aussieht“, so Polzin weiter. Ob Muheim am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Ein längerer Ausfall ist aktuell jedoch nicht zu erwarten.

Assan Ouédraogo wurde im Spiel gegen Eintracht Frankfurt nach einer Behandlung ausgewechselt – Grund zur Sorge besteht jedoch nicht. Trainer Ole Werner gab im Anschluss Entwarnung: „Ouédraogo ist kerngesund. In der 60. Minute war der Wechsel eh vorgesehen“, erklärte der Coach am Sky-Mikrofon.

Max Finkgräfe hat die Partie bei Eintracht Frankfurt offenbar nicht unbeschadet überstanden. Der Linksverteidiger von RB Leipzig wurde in der 79. Minute ausgewechselt, für ihn kam David Raum ins Spiel. Nach dem 3:1-Erfolg trug Finkgräfe einen dicken Eisbeutel am Sprunggelenk.

Der FC Bayern München muss vorerst auf Serge Gnabry verzichten. Wie der Klub am Samstagabend mitteilte, hat sich der Offensivspieler einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zugezogen. Wie lange die Ausfallzeit konkret ausfällt, wurde nicht näher angegeben. Der Verein spricht lediglich von einer „längeren Pause“.

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