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Verteidiger Minjae Kim fällt nach seiner Blessur aus der Champions League für das bevorstehende Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr) aus. Das verkündete der FC Bayern München im medialen Vorgespräch zur Partie. Kim hat beim 2:2 gegen den Arsenal FC Probleme im Leistenbereich davongetragen. Wie Co-Trainer Aaron Danks, der zurzeit anstelle des abwesenden Vincent Kompany als Ansprechpartner zur Verfügung steht, nun mitteilte, handelt es sich beim Südkoreaner um eine kleine Zerrung. „Es bringt nichts, ihn dieses Wochenende zu riskieren“, führte er aus, „er braucht ein paar Tage zur Regeneration.“ In der kommenden Woche soll Kim wieder zur Mannschaft stoßen. Auch Kimmich, Musiala und Díaz auf der Ausfallliste – Kompany soll sich Zeit nehmen Danks bestätigte auch den Ausfall von Joshua Kimmich (Trauerfall) und Jamal Musiala (Muskelfaserriss). Bekanntlich fehlt darüber hinaus Luis Díaz (Muskelbündelriss) vorerst. „Alle anderen stehen zur Verfügung.“ Auf Chefcoach Kompany trifft das gewiss nicht zu. Er befindet sich nach einem Zusammenbruch am Freitag noch im Krankenhaus, wo er laut Sportvorstand Max Eberl „noch einige Tage bleiben“ wird, um weiterhin untersucht zu werden. Kompany sei aber stabil und auch bereits in Kontakt mit seiner Familie sowie mit dem Verein gewesen. Ein Zeitpunkt für seine Rückkehr wird bewusst nicht anvisiert, sodass der Ausfall des Belgiers zunächst mal auf unbestimmte Zeit andauert. „Erst wenn er sich fit fühlt, wird er zurückkommen“, betonte Eberl. Bis dahin leitet das restliche Trainerteam die sportlichen Geschicke beim FC Bayern.

Felix Keidel ist einer der Shootingstars dieser Bundesliga-Saison bei Aufsteiger Elversberg. Bei den Saarländern bildet er eine wichtige Säule der Mittelfeldachse und im September wurde er zum deutschen Nationalspieler. Er ist Standardschütze und Dauerläufer, dennoch hat er laut Trainer Vincent Wagner noch Luft nach oben. „Felix darf in seiner Persönlichkeit noch zulegen, so wie viele andere bei uns auch. Wenn man als Nationalspieler berufen wird und zwei so spannende Wochen mitnehmen darf, dann darf man an Persönlichkeit reifen“, so Wagner fordernd. Das habe bei Keidel gegen Union noch nicht so gut geklappt: „Da hat er ein bisschen zu ängstlich nach hinten gespielt, es dann am Wochenende gegen Augsburg schon wieder deutlich besser gemacht.“ Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig (Samstag, 15:30 Uhr) wurde Wagner sehr deutlich: „Mutig nach vorne! Immer, wenn Felix mutig nach vorne spielt, wird es überragend. Wenn er ängstlich nach hinten spielt, wird es scheiße. Deswegen hoffen wir, dass er weiter mutig nach vorne spielen möge.“ Der Trainer macht klar, wie wichtig Keidels Mut für die SVE in der Bundesliga ist. Mit dem Willen, selbstbewusst nach vorne zu spielen, kann der Neuling im deutschen Oberhaus überraschen. Das hat Elversberg an den ersten Spieltagen auch schon eindrucksvoll bewiesen, auch gegen echte Schwergewichte. Nach Leverkusen (3:2) konnte der Aufsteiger auch Gladbach auswärts besiegen (4:3). Ob Keidel als Schlüsselspieler von Beginn an mitwirken kann, ist nicht gänzlich geklärt. Beim 4:3-Erfolg gegen den FC Augsburg war der Deutsche in der Schlussphase mit Problemen ausgewechselt worden.

Gute Nachrichten für Borussia Mönchengladbach: Wael Mohya hat nach dem 3:2-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart Entwarnung hinsichtlich seiner Auswechslung gegeben. Der 17-jährige Offensivspieler, der mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblich zum ersten Saisonsieg der Fohlen beigetragen hatte, musste in der 71. Minute vorzeitig vom Feld. Im Gespräch mit Sky erklärte Mohya anschließend, dass es sich lediglich um ein Eisbein gehandelt habe. „Nein, nein, das war zum Glück nur ein Eisbein. Das habe ich schon mal gehabt, da waren wir lieber vorsichtig“, erklärte das Gladbacher Eigengewächs. Auf die anschließende Nachfrage, ob sich die Fans Sorgen machen müssten, antwortete Mohya ebenfalls eindeutig und mit einem Grinsen im Gesicht: „Nein, nein, auf gar keinen Fall.“

Borussia Mönchengladbach hat am 7. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 den ersehnten Befreiungsschlag gelandet. Die Fohlen setzten sich am Freitagabend beim VfB Stuttgart mit 3:2 durch und sicherten sich damit ihre ersten Punkte der laufenden Spielzeit. Maßgeblichen Anteil am durchaus verdienten Auswärtserfolg hatten Joe Scally und Wael Mohya, die mit jeweils zwei Torbeteiligungen zu den entscheidenden Akteuren auf Gladbacher Seite avancierten. Besonders bemerkenswert: Die Borussia musste in Stuttgart auf insgesamt zehn Spieler verzichten, ließ sich von der angespannten Personalsituation aber nicht ausbremsen. Früher Rückschlag für Gladbach – Scally sorgt für den Ausgleich Dabei erwischten zunächst die Gastgeber den deutlich besseren Start. Bereits in der 5. Minute brachte Ermedin Demirović den VfB in Führung. Nach einem Zuspiel von Dženan Pejčinović zog der Angreifer aus rund 22 Metern ab und überwand Moritz Nicolas, der bei dem Abschluss keine glückliche Figur machte. Stuttgart blieb anschließend zunächst am Drücker und kam durch Pejčinović und Lorenz Assignon zu weiteren Gelegenheiten. Mit zunehmender Spieldauer fanden allerdings auch die Gäste besser in die Partie. In der 39. Minute belohnte sich die Borussia schließlich mit dem Ausgleich: Nach einer unzureichenden Klärungsaktion von Maximilian Mittelstädt kam Zento Uno zum Abschluss, den Joe Scally aus kurzer Distanz sehenswert mit der Hacke zum 1:1 ins Netz lenkte. Der Treffer verlieh den Gladbachern zusätzlichen Auftrieb. Noch vor dem Seitenwechsel hatte Florian Neuhaus die Gelegenheit zur Führung, scheiterte jedoch an VfB-Keeper Dennis Seimen. Kurz darauf traf Wael Mohya noch die Latte. So ging es trotz einer starken Schlussphase der Gäste mit einem 1:1 in die Kabinen. Mohya und Machino drehen die Partie Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Borussia zunächst als die gefährlichere Mannschaft. Nur sechs Minuten nach Wiederbeginn setzte sich Mohya auf der Außenbahn gegen gleich zwei Gegenspieler durch und bediente anschließend Shuto Machino. Der Japaner ließ sich nicht zweimal bitten und traf mit einem wuchtigen Abschluss in den linken Torwinkel zur 2:1-Führung (51.). Gladbach blieb auch danach offensiv gefährlich und legte in der 66. Minute nach. Einen Abschluss von Mohya ließ Seimen zunächst durchrutschen, ehe Ramon Hendriks auf der Torlinie klären konnte. Im anschließenden Durcheinander setzte Scally nach und brachte den Ball zurück zu Mohya, der aus kurzer Distanz zum 3:1 vollendete. Für die beiden auffälligsten Gladbacher war kurz darauf allerdings Schluss. Sowohl Scally als auch Mohya mussten in der 71. Minute angeschlagen ausgewechselt werden. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal spannend. Demirović verkürzte in der 83. Minute nach Vorarbeit von Jamie Leweling auf 2:3 und brachte die Stuttgarter damit zurück ins Spiel. Die Borussia verteidigte ihren knappen Vorsprung in den verbleibenden Minuten jedoch erfolgreich und durfte nach sechs Niederlagen zum Saisonauftakt endlich den ersten Dreier bejubeln. Tore: 1:0 Ermedin Demirović (5., Pejčinović) 1:1 Joe Scally (39., Uno) 1:2 Shuto Machino (51., Mohya) 1:3 Wael Mohya (66., Scally) 2:3 Ermedin Demirović (83., Leweling)

Joe Scally musste beim Bundesliga-Auswärtsspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den VfB Stuttgart am Freitagabend angeschlagen ausgewechselt werden. Der US-Amerikaner, der zuvor bereits selbst getroffen hatte, klagte im Anschluss an eine umkämpfte Szene beim Treffer zum 3:1 über Beschwerden am rechten Oberschenkel. Der Außenverteidiger wurde am Spielfeldrand gekühlt und anschließend am betroffenen Oberschenkel bandagiert. Eine Fortsetzung der Partie war für ihn nicht mehr möglich. In der 71. Minute übernahm Yukhym Konoplya seinen Platz auf dem Feld.

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