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Niklas Süle durfte am Freitagabend vor heimischem Publikum seine Rückkehr auf den Platz für Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt (3:2) feiern. Der Innenverteidiger hatte aufgrund einer Verletzung, die er sich im Spiel gegen die TSG Hoffenheim zugezogen hatte, zwei Spiele verpasst. Ob er im letzten Saisonspiel gegen den SV Werder Bremen (16.05.) noch einmal zum Einsatz kommen wird, ist offen. Möglicherweise war dies Süles letzter Auftritt auf der großen Bühne. Er wird seine Karriere nach dieser Saison beenden.

Karim Adeyemi stand in der Ligapartie gegen Eintracht Frankfurt am Freitagabend (3:2) erstmals nach seiner Verletzung wieder im Kader von Borussia Dortmund. Nachdem er vier aufeinanderfolgende Spiele aufgrund einer Gelbsperre und wegen muskulärer Probleme verpasst hatte, gab er sein Einsatzcomeback. In der 74. Minute kam der Flügelflitzer für Julian Brandt ins Spiel, der mit großem Applaus verabschiedet wurde, da er den BVB nach dieser Saison verlassen wird.

Borussia Dortmund hat am Freitagabend einen 3:2 (2:1)-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt eingefahren. In einer emotionalen Partie, die ganz im Zeichen der Abschiede von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan stand, drehten die Schwarz-Gelben einen frühen Rückstand noch vor der Pause. Mit diesem Erfolg ist dem BVB die Vizemeisterschaft nun auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Kalte Dusche der SGE und Doppelschlag vom BVB Die Partie begann mit einem Schock für die Dortmunder: Bereits in der 2. Minute nutzte Uzun eine Unachtsamkeit in der BVB-Abwehr und traf nach Vorarbeit des Ex-Borussen Dahoud zur frühen Frankfurter Führung. Dortmund brauchte eine gute halbe Stunde, um die Kontrolle zu übernehmen, schlug dann aber kurz vor dem Pausenpfiff doppelt zu. Erst veredelte Guirassy eine flache Hereingabe von Ryerson technisch anspruchsvoll zum Ausgleich (42.), ehe Schlotterbeck in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Querpass von Beier zur 2:1-Führung einschob (45.+1). Inacio erhöht nach der Pause Im zweiten Durchgang kontrollierte der BVB das Geschehen und ließ die Eintracht nur selten zur Entfaltung kommen. Ein vermeintlicher Ausgleich durch Chaibi wurde wegen einer klaren Abseitsstellung richtigerweise aberkannt (54.). In der 72. Minute sorgte schließlich der 18-jährige Inacio für die Entscheidung: Nach einer Flanke von Beier erzielte das Talent per Innenseite sein Premierentor für die Profis zum 3:1. Emotionale Abschiede auf BVB-Seite Die Schlussphase wurde für BVB-Fans emotional, als Brandt in seinem letzten Heimspiel unter stehendem Applaus ausgewechselt wurde (74.). Auch Özcan, der den Verein im Sommer verlässt, und Süle, der seine Karriere beenden wird, erhielten noch einmal Einsatzminuten. Nachdem Dortmund das Spiel scheinbar kontrolliert hatte, schlug Frankfurt in der 87. Minute noch einmal zurück. Nach einer Vorarbeit von Knauff kam Burkardt im Strafraum zum Abschluss und versenkte den Ball mit dem linken Fuß zum Anschluss im Netz. Der Treffer hatte jedoch keine Auswirkungen mehr, und es blieb beim 3:2-Endstand. Tore: 0:1 Can Uzun (2., Mahmoud Dahoud) 1:1 Serhou Guirassy (42., Julian Ryerson) 2:1 Nico Schlotterbeck (45.+1, Maximilian Beier) 3:1 Samuele Inácio (72., Maximilian Beier) 3:2 Jonathan Burkardt (87., Ansgar Knauff)

Beim 3:2-Erfolg von Borussia Dortmund konnten die Schwarz-Gelben einen Rückkehrer vermelden. Nachdem Felix Nmecha nach seinem Außenbandriss im Knie rund 6 Wochen passen musste, stand er gegen Eintracht Frankfurt erstmals wieder im Kader. Der 25-Jährige kam auch direkt wieder zum Einsatz. Nmecha wurde in der 74. Spielminute für Jobe Bellingham eingewechselt und kann in den letzten Zügen der Saison noch einmal wichtige Minuten vor der Weltmeisterschaft ab Juni sammeln.

Die Zeit von Hiroki Ito an der Säbener Straße könnte nach nur zwei Jahren bereits wieder zu Ende gehen. Wie die tz berichtet, steht der japanische Nationalspieler auf der Verkaufsliste des Rekordmeisters. Die Münchner Verantwortlichen seien demnach bereit, den Linksfuß bei einem passenden Angebot im kommenden Sommer ziehen zu lassen. Ito, der 2024 für rund 23,5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München gewechselt war, konnte die Erwartungen bisher nur phasenweise erfüllen. Ein wesentlicher Faktor für die Verkaufsüberlegungen ist seine enorme Verletzungsanfälligkeit. Seit seinem Wechsel wurde der Defensivspezialist immer wieder durch schwere Rückschläge ausgebremst – darunter zwei Mittelfußbrüche sowie zuletzt ein Muskelfaserriss Ende Februar, der ihn erneut wochenlang außer Gefecht setzte.

Nach dem Siebenmeter-Drama träumen die Füchse Berlin vom ersten Champions-League-Titel. Mathias Gidsel will Köln "grün machen", Füchse-Boss Bob Hanning fallen keine Argumente für ein Scheitern ein.

Das Finalturnier in der Handball-European-League steigt in der gleichen Besetzung wie im Vorjahr. Drei deutsche Teams dürfen auf den Sieg hoffen.

Zwei deutsche Handball-Teams träumen vom Finalturnier in der Champions-League. Während der SC Magdeburg die Teilnahme fast sicher hat, steht den Füchsen Berlin noch ein hartes Stück Arbeit bevor.

Torwart Andreas Wolff ist für die Partien gegen Dänemark wieder im Kader. Der Bundestrainer setzt zudem auf zwei Neulinge im Kader.

Die Reform der Handball-Champions-League geht für viele erst einmal nach hinten los. Warum deutsche Clubs über das Regel-Wirrwarr schimpfen, wer besonders zittert und wie die EHF die Kritik kontert.