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Hamburger SV: Top-Elf-Prognose: Der Hamburger SV im Check

Nach dem Auftakt mit RB Leipzig machen wir direkt mit einem großen Traditionsklub weiter: Dem Hamburger SV. Nachdem die Hanseaten unter Trainer Merlin Polzin eine gute Premierensaison nach dem Aufstieg hinter sich haben und den Klassenerhalt am Ende sogar mit neun Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz sichern konnten, geht es nun an die Festigung für das verflixte zweite Jahr. Taktisch setzte Polzin in der vergangenen Spielzeit meist auf einen flexiblen Mix, den wir nun im Detail für die neue Saison aufdröseln. So sieht unsere prognostizierte Top-Elf der Rothosen aus. Torwart: Keine Zweifel an der Nummer eins Top-Elf: Daniel Heuer Fernandes (33) Erst Ende Mai setzte der HSV ein klares Zeichen und verlängerte den Vertrag mit seinem Routinier vorzeitig. Sportdirektor Claus Costa sparte dabei nicht mit Lob: „Ferro hat eine starke Bundesliga-Saison gespielt und als Leistungsträger einen wesentlichen Beitrag zum Klassenerhalt geleistet.“ Zwar durfte Herausforderer Sander Tangvik (23) am letzten Spieltag der Vorsaison bereits zeigen, dass er ein hochkarätiger Rückhalt ist, an Heuer Fernandes als unumstrittener Nummer eins rüttelt das aber nicht. Abwehr: Wer schließt die Lücke des Abwehrchefs? Rechter Innenverteidiger: Nicolás Capaldo (27) Der Argentinier, im vergangenen Sommer für schmale 2,1 Millionen Euro von RB Salzburg gekommen, entpuppte sich als absoluter Glücksgriff. Obwohl er den Großteil seiner Karriere im zentralen Mittelfeld verbrachte, überzeugte er defensiv auf der halbrechten Position in der Kette. Besonders sein dynamisches Nachrücken aus dem Halbraum gab dem Hamburger Spiel ein wichtiges Element. Nach dem schmerzhaften Verlust von Abwehrchef Luka Vušković ist Capaldos Verbleib in der hinteren Reihe für die defensive Stabilität des HSV unserer Einschätzung nach sehr wichtig. Zentraler Innenverteidiger: Neuzugang Der Abgang des erst 19-jährigen Toptalents Luka Vušković hinterlässt ein riesiges Loch. Nach dem Ende seiner Leihe ist der Kroate planmäßig zu Tottenham Hotspur zurückgekehrt, ein Verbleib beim HSV ist ausgeschlossen. Wir legen uns fest: Auf dieser zentralen Position müssen und werden die Hamburger Bosse noch einmal hochkarätig auf dem Transfermarkt nachlegen. Ein externer Neuzugang als neuer Chef im Ring ist Stand jetzt das wahrscheinlichste Szenario. Linker Innenverteidiger: Jordan Torunarigha (28) Der Linksfuß hatte zu Beginn der vergangenen Saison noch Anpassungsprobleme im Oberhaus, steigerte sich dann aber und war im Saisonendspurt aus der Dreierkette nicht mehr wegzudenken. Merlin Polzin schwärmte bereits im Januar: „Wenn man sieht, wie Jordan sich entwickelt hat und in den vergangenen Spielen performt hat, was sein Passspiel und seine Schnelligkeit angeht, dann ist er sehr, sehr wichtig für unser Spiel.“ Mit einem Vertrag bis 2028 im Rücken ist er für die neue Spielzeit fest eingeplant. Mittelfeld & Schiene: Baustellen auf den Außenbahnen Rechte Schiene: Neuzugang | Alternative: Warmed Omari (26) Hier droht dem HSV ein kleiner Umbruch. Der Vertrag von William Mikelbrencis (22), der trotz großer Konkurrenz auf immerhin 26 Einsätze kam, läuft aus – eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich. Bakery Jatta (27) bekleidete die Position zwar über weite Strecken, nachdem er die ersten zwölf Spieltage gar nicht im Kader stand, wir sehen ihn für das neue Jahr aber eher in der Herausforderer-Rolle. Es ist denkbar, dass Capaldo wie am letzten Spieltag gegen Leverkusen auf die Schiene rückt, was Warmed Omari (26) den Platz in der Dreierkette bescheren würde. Da Capaldo hinten aber gebraucht wird, erwarten wir auf der rechten Schiene vor allem einen externen Neuzugang. Defensives Mittelfeld: Nicolai Remberg (25) Kam vor der vergangenen Saison aus Kiel und mauserte sich in Windeseile zum unverzichtbaren Stammspieler. Merlin Polzin schätzt seine Qualitäten enorm: „Bei Rambo ist es so, dass er mit sehr viel Mentalität Fußball spielt.“ Als zweikampfstarker und emsiger Sechser ist er aus der Hamburger Zentrale schlicht nicht wegzudenken und bleibt gesetzt. Zentrales Mittelfeld: Albert Sambi Lokonga (26) Auf dem Papier bildet Lokonga die Doppel-Sechs mit Remberg, im Spielbetrieb interpretiert er seine Rolle jedoch offensiver als Achter. Die schmale Kaufgebühr von 300.000 Euro an Arsenal hat sich komplett ausgezahlt. Polzin lobte das Duo bereits im März: „An der Kombination im Zentrum mit Sambi und Rambo ist wenig auszusetzen, was das Verhalten mit und gegen den Ball angeht.“ Lokonga bleibt somit ein Fixpunkt. Linke Schiene: Miro Muheim (28) | Alternative: Neuzugang / Albert Grønbæk (25) Der Schweizer war in den letzten Jahren auf der linken Seite die personifizierte Konstanz und übernimmt beim HSV viele Standards. Eigentlich ein No-Brainer für die Top-Elf, stünde da nicht ein Fragezeichen hinter seiner Zukunft: Muheim geht in sein letztes Vertragsjahr und schielt auf den nächsten Karriereschritt. Sollte er den HSV verlassen, könnte der Ersatz bereits parat stehen: Die Hamburger stehen kurz davor, den bisherigen Leihspieler Albert Grønbæk fest von Stade Rennes zu verpflichten. Der Däne überzeugte bereits zum Saisonende, als er den verletzten Muheim stark vertrat. Aber auch ein externer Neuzugang könnte dann die Lücke schließen. Angriff: Große Suche nach dem Knipser Rechtes offensives Mittelfeld: Neuzugang / Fábio Vieira (26) Die Arsenal-Leihgabe war in der vergangenen Saison der absolute Dreh- und Angelpunkt im halbrechten Offensivraum. Trainer Polzin betonte im Frühjahr die Wichtigkeit des Portugiesen: „Fabi ist ein Spieler, der viele Qualitäten hat, die uns als HSV und der Mannschaft helfen. Er hat den Auftrag, sich in die Räume zu bringen, wo er mit dem Ball Dinge kreiert.“ Das Problem: Die vereinbarte Kaufoption von über 20 Millionen Euro ist für den HSV nicht zu stemmen. Man versucht im Hintergrund alles, um die Ablöse zu drücken, da auch der Spieler dem Vernehmen nach gern in Hamburg bleiben möchte. Gelingt der Deal, steht Vieira in der Top-Elf. Falls nicht, muss hier ein hochkarätiger Neuer her. Linkes offensives Mittelfeld: Albert Grønbæk (25) Unter der Prämisse, dass Muheim bleibt und der HSV den Grønbæk-Deal eintütet, wandert der variable Däne eine Position nach vorne in den linken Halbraum. Hier kann er seine Qualitäten zwischen der Zehner- und Achterposition ausspielen. Sollte Grønbæk am Ende doch hinten links auf der Schiene gebraucht werden, entsteht hier eine Vakanz für einen Neuzugang. Das 19-jährige Talent Alexander Røssing-Lelesiit wäre ein spannender Kandidat, laboriert derzeit jedoch noch an den Folgen einer langwierigen Verletzung, weshalb seine Rückkehr zu alter Stärke zeitlich noch offen ist. Stürmer: Neuzugang In der vordersten Front klafft aktuell noch ein großes Loch im Hamburger Kader. Stamm-Stürmer Ransford Königsdörffer hat den Verein ablösefrei in Richtung Mainz verlassen. Robert Glatzel (32) wird heftig von Wolfsburg umworben und ist im System von Polzin wohl maximal als Backup eingeplant. Da auch die unglückliche Leihe von Damion Downs (zurück nach Southampton) beendet ist, muss der HSV im Sturmzentrum definitiv ein echtes Kaliber auf dem Transfermarkt präsentieren. Fazit Das flexible Grundgerüst für die neue Saison steht, wobei Merlin Polzin taktisch wieder voll auf den bewährten Mix aus einem 3-4-2-1 und einem 3-5-2 setzen dürfte. Die Achse steht in den Grundzügen, doch die sportliche Führung hat in den kommenden Wochen noch reichlich Arbeit vor sich. Gelingt es, die Abgänge von Abwehrchef Vušković und Königsdörffer adäquat zu ersetzen und zeitgleich Fábio Vieira fest an die Elbe zu binden, verfügt der HSV über ein extrem spannendes Kollektiv. Dabei ist uns eines besonders wichtig: Unsere Prognosen – egal ob bei Top-Elfs oder später bei den Voraussichtlichen Aufstellungen am Spieltag – sind auf LigaInsider immer auch eine Koproduktion aus unserer Redaktion und der Community. Wir sehen euer Feedback und lassen eure Argumente und Gedanken regelmäßig in unsere Analysen mit einfließen. Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Wie bewertet ihr das Gerüst des HSV? Wo seht ihr den dringendsten Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt, und traut ihr Grønbæk die tragende Rolle im Mittelfeld zu? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

RB Leipzig: Top-Elf-Prognose: Startschuss mit RB Leipzig

Auch wenn wir erst Anfang Juni haben und die alte Saison in den Köpfen quasi noch aktiv nachwirkt, laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Wie gewohnt stellen wir deshalb auf unserer Website die Aufstellungs-Ansichten der Vereine wieder auf die prognostizierten Top-Elf-Aufstellungen für die neue Saison um. Das Prinzip bleibt dabei unverändert: Wir zeigen euch die aus unserer Sicht beste Formation eines Klubs – völlig unabhängig von kurz- bis mittelfristigen Verletzungen. Nur wenn ein Langzeitverletzter voraussichtlich mehr als die komplette Hinrunde verpasst, könnte es gut sein, dass wir ihn für die Top-Elf nicht berücksichtigen. Was ist neu? Während ihr die Aufstellungen bisher „nur“ als Grafik auf der Seite sehen konntet, gehen wir ab sofort einen Schritt weiter: Wir werden euch zu jeder Top-Elf zusätzlich in Textform unsere Entscheidungen erläutern. Da der Transfermarkt gerade erst öffnet, versteht sich von selbst, dass es sich hierbei um eine frühe Prognose handelt, bei der sich noch extrem viel tun kann. Genau deshalb halten wir euch auf dem Laufenden: Sobald es wichtige Kaderänderungen gibt, werden Aufstellungen und Artikel fortlaufend aktualisiert. Den Startschuss unserer Text-Reihe macht ein Champions-League-Rückkehrer: RB Leipzig. Torwart: Der Generationenwechsel ist vollzogen Top-Elf: Maarten Vandevoordt (24) Nach längerem Anlauf schafft der Belgier nun endgültig den Sprung zur unumstrittenen Nummer eins. Veteran Péter Gulácsi hatte seinen Stammplatz verletzungsbedingt bereits in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison an Vandevoordt verloren. Künftig muss der Routinier dauerhaft auf der Bank Platz nehmen. Abwehr: Umbruch auf den Innenbahnen droht Rechter Außenverteidiger: Ridle Baku (28) Baku ist der gesetzte Mann auf der rechten Abwehrseite. Auch wenn Ole Werner im Laufe der Saison rotieren wird, hat Baku eine richtig starke Spielzeit hinter sich – was nicht zuletzt an der hervorragenden Kombination mit seinem Vordermann Yan Diomande lag. Rechter Innenverteidiger: Willi Orbán (33) | Alternative: Abdoul Koné (21) Der Dauerbrenner und Abwehrchef der letzten Jahre steht vor einer echten Reifeprüfung. Orbán ist defensiv eigentlich immer gesetzt und kaum verletzt, doch der Druck wächst. Mit dem hochtalentierten Rechtsfuß Abdoul Koné scharrt ein 17-Millionen-Winterneuzugang mit den Hufen, der in der Rückrunde per Leihe bei Stade Reims eine sehr gute Saison in der Ligue 1 spielte. Da Orbán nicht mehr Kapitän ist und man altersbedingt genau hinschauen muss – in der vergangenen Saison saß eben nicht mehr jedes Spiel perfekt –, wird Koné von Tag eins an mächtig Druck machen. Linker Innenverteidiger: Neuzugang | Alternative: Castello Lukeba (23) Lukeba wäre hier normalerweise absolut gesetzt, allerdings erwarten wir bei dem 23-Jährigen in diesem Sommer einen Abgang, da er bereit für den nächsten Schritt zu einem europäischen Top-Klub ist. Da Konkurrent El Chadaille Bitshiabu seine Bewährungschancen in der vergangenen Saison nur bedingt nutzen konnte, planen wir ihn nicht in der Top-Elf ein. Bleibt Lukeba nicht, muss RB hier zwingend auf dem Transfermarkt nachlegen. Linker Außenverteidiger: David Raum (28) Solange sich kein Transfer abzeichnet, bleibt Raum auf der linken Seite unangefochten. Er hat extrem stark performt und könnte seinen Marktwert bei der anstehenden Weltmeisterschaft für noch größere Klubs weiter in die Höhe schrauben. Mittelfeld: Hohe Qualität mit kleinen Fragezeichen Rechtes zentrales Mittelfeld: Assan Ouédraogo (20) | Alternative: Rocco Reitz (24) Das Juwel Ouédraogo besitzt eine enorme Qualität und ist, wenn er fit ist, für die Startelf gesetzt. Das Problem: Seine Fitness war in der Vergangenheit oft seine Achillesferse. Genau deshalb haben die Leipziger mit Rocco Reitz einen starken Neuzugang aus Gladbach verpflichtet, der parat steht, sollte Ouédraogos Verletzungsanfälligkeit wieder zum Thema werden. Defensives Mittelfeld: Nicolas Seiwald (25) Der Österreicher ist auf der Sechs der absolute Fixpunkt. Trainer Ole Werner lobte ihn bereits im Februar für „absolute Top-Werte in der Liga“, seine Griffigkeit in den Zweikämpfen und seine Fähigkeit, Räume zuzulaufen. Ein Abgang des Sechsers ist aktuell kein Thema. Linkes zentrales Mittelfeld: Christoph Baumgartner (26) Baumgartner blickt auf seine bisher beste Bundesliga-Saison zurück. Bitter für ihn: Wegen einer kurzfristigen Oberschenkelverletzung verpasst er die Chance, sich bei der WM für Österreich zu präsentieren. Ab Juli steht er aber wieder in Leipzig auf der Matte und ist – vorausgesetzt, es passiert kein überraschender Transfer – im linken Halbraum absolut gesetzt. Angriff: Das 100-Millionen-Rätsel und Werners Wunschprofil Rechtsaußen: Yan Diomande (19) | Alternative: Neuzugang Im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro von CD Leganés gekommen, schlug der 19-Jährige ein wie eine Bombe und wurde zum Shootingstar. Nun ranken sich Wechselgerüchte jenseits der 100-Millionen-Marke um ihn – zuletzt stieg Paris Saint-Germain intensiv in das Werben ein. Bleibt er noch ein Jahr, wäre das ein riesiges Signal von RB, den nächsten Schritt machen zu wollen, denn Diomande ist essenziell für das System. Bei einem Verkauf wird Leipzig groß nachlegen: Brajan Gruda (22, Brighton) gilt als heißer Kandidat, der dann möglicherweise freie Bahn hätte. Auch Johan Bakayoko, der letzte Saison für 18 Millionen Euro kam, sich aber auch verletzungsbedingt noch nicht festbeißen konnte, bleibt eine hochkarätige Alternative, die wir vorerst aber noch knapp nicht in der Top-Elf sehen. Linksaußen: Antonio Nusa (21) Kam 2024 für 21 Millionen Euro und hat eine gute Saison hinter sich. Zwar liest sich der reine Ertrag mit 4 Toren und 4 Vorlagen in 31 Spielen noch ausbaufähig, doch Ole Werner schätzt den Norweger extrem. Nusa ist als Ballschlepper auf einem Niveau mit Diomande. Wenn er an seiner Effizienz arbeitet, steckt hier Weltklasse-Potenzial drin. Er ist gesetzt – es sei denn, die WM lockt noch ganz finanzstarke Interessenten an. Stürmer: Rômulo (24) | Alternative: Conrad Harder (21) Die Sturm-Personalie bietet reichlich Diskussionsstoff. Rômulo kam in der Liga auf 30 Einsätze, 9 Tore und 6 Vorlagen. Klingt solide, allerdings vergab er mit 22 vergebenen Großchancen die meisten der Liga und unterperformte seinen xG-Wert deutlich um 5,36 Tore (xG von 14,36). Warum steht er dennoch in der Top-Elf? Weil er exakt das tut, was Ole Werner liebt: Er reißt Räume auf, wodurch die Flügel und der aufrückende Zehner Baumgartner überhaupt erst so glänzen können. Zudem ist er der perfekte Wandspieler für das von Werner praktizierte „Steil-Klatsch“-Spiel. Dennoch lauert dahinter Conrad Harder. Der 21-Jährige ist ein bulliger Angreifer – ein echter „laufender Kühlschrank“ – dem man in der neuen Saison den endgültigen Durchbruch zutraut. Hier zeichnet sich ein spannendes Duell ab. Fazit Das Fundament steht und die Handschrift von Ole Werner ist im 4-3-3 klar zu erkennen. Wenn die Achse fit bleibt, gehört RB wieder zu den absoluten Top-Teams. Die großen Variablen dieser frühen Prognose liegen ganz klar auf dem Transfermarkt: Bleibt Shootingstar Diomande? Wie fängt man den wahrscheinlichen Lukeba-Abgang auf? Und schafft Kraftpaket Harder im Sturm den Sprung vorbei an Großchancen-Sünder Rômulo? Wir halten euch über alle Verschiebungen auf dem Laufenden! Dabei ist uns eines besonders wichtig: Unsere Prognosen – egal ob bei Top-Elfs oder später bei den Voraussichtlichen Aufstellungen am Spieltag – sind auf LigaInsider immer auch eine Koproduktion aus unserer Redaktion und der Community. Wir sehen euer Feedback und lassen eure Argumente und Gedanken regelmäßig in unsere Analysen mit einfließen. Daher seid jetzt auch ihr gefragt: Wie seht ihr die Leipziger Top-Elf? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

Steven van der Sloot: Köln und SCP beobachten van der Sloot

Der niederländisch-kamerunische Rechtsverteidiger Steven van der Sloot könnte im Sommer den nächsten Karriereschritt gehen – womöglich sogar in die Bundesliga. Wie Voetbal International berichtet, beschäftigen sich sowohl der 1. FC Köln als auch der SC Paderborn intensiv mit dem 23-Jährigen von ADO Den Haag, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Der Außenverteidiger wäre damit ablösefrei zu haben. Van der Sloot gehörte in der abgelaufenen Saison zu den großen Entdeckungen der Keuken Kampioen Divisie. Für den niederländischen Aufsteiger steuerte der offensive Außenverteidiger starke acht Treffer bei und zählte damit zu den prägenden Figuren der erfolgreichen Spielzeit. Ursprünglich schien ein Wechsel zu Fortuna Düsseldorf wahrscheinlich, doch nach dem Abstieg der Rheinländer soll sich die Situation verändert haben. Laut Voetbal International haben sich inzwischen mehrere Klubs aus dem In- und Ausland gemeldet – darunter eben auch die beiden Bundesligisten aus Köln und Paderborn. Bundesliga offenbar besonders reizvoll Dem Bericht zufolge reizt van der Sloot vor allem die Möglichkeit, sich auf höherem Niveau zu beweisen. Der Rechtsverteidiger soll das Ziel verfolgen, sich langfristig für die kamerunische Nationalmannschaft zu empfehlen. Die Bundesliga gelte dabei als besonders attraktive Bühne. Neben Köln und Paderborn werden auch der FC Utrecht, der FC St. Pauli, der 1. FC Magdeburg sowie der SK Rapid Wien mit dem ablösefreien Außenverteidiger in Verbindung gebracht. Besonders die Bundesliga-Klubs sollen aktuell allerdings gute Karten besitzen. Van der Sloot wurde unter anderem in den Nachwuchsakademien von Feyenoord Rotterdam und dem AFC Ajax ausgebildet und könnte nach seiner starken Saison nun erstmals den Schritt in eine europäische Topliga wagen.

Robert Glatzel: Wolfsburg bei Glatzel weit fortgeschritten

Der VfL Wolfsburg treibt seine Planungen für die kommende Zweitliga-Saison offenbar mit Hochdruck voran – und Robert Glatzel könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Nachdem bereits vor einigen Tagen erstes Interesse bekannt geworden war, berichtet nun das Hamburger Abendblatt, dass die Verhandlungen zwischen dem Bundesliga-Absteiger und dem Stürmer des Hamburger SV inzwischen weit fortgeschritten seien. Dem Bericht zufolge wollen die Niedersachsen den 32-Jährigen unbedingt für das Projekt direkter Wiederaufstieg gewinnen. Trotz der kürzlich erfolgten Verpflichtung von Fraser Hornby vom SV Darmstadt 98 soll das Werben um Glatzel unverändert intensiv weiterlaufen. Wolfsburg plant spezielle Rolle für Glatzel Unter dem neuen Cheftrainer Tobias Strobl ist offenbar eine besondere Rolle für den HSV-Angreifer vorgesehen. Laut dem Hamburger Abendblatt planen die Wölfe mit Glatzel nicht als klassischen Mittelstürmer, sondern eher als offensiven Verbindungsspieler hinter Hornby. Ein vollständiger Durchbruch in den Verhandlungen steht aktuell allerdings noch aus. Knackpunkt soll weiterhin die Ablösesumme sein. Während Wolfsburg laut Bericht weniger als eine Million Euro zahlen möchte, fordert der HSV dem Vernehmen nach noch etwas mehr. Trotz der Differenz hoffen alle Beteiligten offenbar auf eine zeitnahe Einigung. Der VfL Wolfsburg hat derweil bereits mehrere Schritte für den Neuaufbau nach dem bitteren Abstieg in die 2. Bundesliga eingeleitet. Neben Trainer Tobias Strobl (zuvor SC Verl) wurden mit Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg und Fraser Hornby bereits zwei Neuzugänge verpflichtet.

Kasey Bos: Mainz verleiht Bos zu Excelsior

Kasey Bos wird den 1. FSV Mainz 05 vorerst verlassen und in der kommenden Saison auf Leihbasis für die SBV Excelsior auflaufen. Das teilten die Rheinhessen am Mittwoch offiziell mit. Der 22-jährige Australier soll beim niederländischen Erstligisten Spielpraxis sammeln. Bos war erst im Sommer 2025 nach Mainz gewechselt und stand in der abgelaufenen Saison ausschließlich für die U23 der 05er auf dem Platz. In der Regionalliga Südwest kam der Linksverteidiger auf 14 Einsätze für die höchste Ausbildungsmannschaft der Mainzer. Für die Profis absolvierte er weder ein Pflichtspiel noch gehörte er überhaupt einmal zum Bundesliga-Kader. Schulterverletzung bremste Bos aus Zwischenzeitlich wurde Bos zudem von einer komplizierten Schulterverletzung ausgebremst. Die Blessur machte Anfang 2026 sogar einen operativen Eingriff erforderlich und führte zu einem vorzeitigen Saison-Aus. Erst Ende März kehrte der Australier wieder auf den Trainingsplatz zurück. Nun soll der bis 2029 an Mainz gebundene Defensivspieler bei der SBV Excelsior den nächsten Entwicklungsschritt gehen. „Für Kasey ist es wichtig, dass er auf Spielminuten auf höchstem Niveau kommt – bei Excelsior Rotterdam hat er die Möglichkeit, sich in einer Top-Liga weiterzuentwickeln“, erklärte Mainz-Sportdirektor Niko Bungert. Zudem verwies Bungert auf die familiäre Nähe zu Bruder Jordan Bos, der bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag steht.

Quelle: https://www.ligainsider.de/public/scripts/rss_socialmedia.php

Handball

Handball: Böller-Explosion führt zu Abbruch von Meisterschaft in Serbien

Nach einem Böllerwurf in Novi Sad weigern sich die Gastgeber weiterzuspielen. Das Spiel wird abgebrochen und für den Gegner gewertet. Der feiert anschließend mit seinen Fans, die den Böller warfen.

Handball: DHB verlängert Vertrag mit Trainer Alfred Gislason

Im Januar spielte Alfred Gíslason mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft eine erfolgreiche EM. Nun wurde sein Vertrag verlängert.

Über Heim-WM hinaus: Gislason bleibt Handball-Bundestrainer

Nach Olympia-Silber und dem EM-Finale setzt der Deutsche Handballbund auf Kontinuität und verlängert den Vertrag mit Bundestrainer Alfred Gislason. Jetzt richtet sich der Fokus auf die Gold-Mission.

Bierdusche und Glückseligkeit: Magdeburg feiert Meistertitel

Der SC Magdeburg feiert ausgiebig den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Der Architekt des Erfolges bleibt im Moment des Triumphs bescheiden.

Handball-Bundesliga: Magdeburg gewinnt vorzeitig Meisterschaft

Der SC Magdeburg krönt eine überragende Saison mit dem vierten Meistertitel. Das Topspiel gegen Flensburg hätte nicht spannender sein können.

Quelle: https://www.t-online.de/sport/mehr-sport/handball/feed.rss

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