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Der nächste Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 steht bevor – und damit auch wieder die traditionellen Pressekonferenzen der Vereine im Vorfeld der Partien. Wie gewohnt äußern sich die Trainer dabei zur personellen Situation, zur Vorbereitung ihrer Mannschaft und zu den anstehenden Gegnern. LigaInsider liefert euch hier den kompakten Überblick über alle PK-Termine der Bundesliga-Klubs vor dem Wochenende. In den Klammern seht ihr, wo ihr die Pressekonferenzen live verfolgen könnt. Wir packen euch auch die Links dazu, sobald diese vorhanden sind. Die PK-Termine in der Übersicht Donnerstag, 22. Oktober 13:30 Uhr, Köln (YouTube) 13:30 Uhr, Augsburg (YouTube) 13:30 Uhr, Werder (YouTube) 13:30 Uhr, Gladbach (FohlenTV) 14:00 Uhr, Union (YouTube) 14:00 Uhr, HSV (YouTube) 14:00 Uhr, Schalke (S04TV) 14:00 Uhr, Paderborn (YouTube) Freitag, 23. Oktober 11:30 Uhr, Frankfurt (YouTube) 12:30 Uhr, Dortmund (YouTube) 14:00 Uhr, Mainz (YouTube) Noch nicht terminiert: Bayern Elversberg Leipzig Leverkusen Hoffenheim Stuttgart Freiburg

Christoph Baumgartner hat sich bei RB Leipzig nach mehr als vier Monaten Verletzungspause direkt mit einer Torvorlage zurückgemeldet. Beim 1:4 bei Real Madrid kam der 27-Jährige in der Schlussphase zu seinen ersten Pflichtspielminuten der Saison und bereitete den Leipziger Treffer durch Tidiam Gomis vor. Trainer Martín Demichelis unterstrich im Anschluss die Bedeutung des Österreichers für seine Mannschaft. „Man merkt schon, dass so ein Spieler fehlt. Er ist ein Leader, der brutale Kapazitäten mit und gegen den Ball hat“, erklärte der RB-Coach. Baumgartner habe in den vergangenen Monaten viel gearbeitet, weshalb sich Demichelis besonders über dessen Comeback im Santiago Bernabéu freute. Wie schnell der Offensivspieler nun wieder an größere Einsatzzeiten herangeführt wird, ließ der Trainer offen. „Wir brauchen ihn so schnell wie möglich. Wir müssen aber selbstverständlich auch planen, wie lange er am Wochenende spielen kann“, sagte Demichelis mit Blick auf das Bundesliga-Heimspiel gegen die SV Elversberg am Samstag (15:30 Uhr). In den kommenden Aufgaben dürfte Leipzig Baumgartners Belastung weiter genau im Auge behalten. Bereits am Dienstag (18:00 Uhr) steht mit dem DFB-Pokalspiel bei Rot-Weiss Essen die nächste Partie an. Wie viele Minuten der Österreicher nach seiner knappen Viertelstunde gegen Real schon am Wochenende sammeln kann, bleibt somit abzuwarten.

Lennart Karl kam beim 2:2 des FC Bayern München gegen den Arsenal FC in der Champions League erst im Laufe der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Der 18-Jährige wurde in der 68. Minute für Serge Gnabry eingewechselt. Trainer Vincent Kompany begründete seine Entscheidung nach der Partie sowohl mit der aktuellen Verfassung des Offensivspielers als auch mit taktischen Überlegungen. „Er hatte noch nicht wirklich die Leistung aus der vergangenen Saison, aber das ist auch okay“, erklärte Kompany auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Karl habe zuletzt mit einigen körperlichen Problemen zu kämpfen gehabt und seinen gewohnten Rhythmus noch nicht wiedergefunden. Der Belgier machte zugleich deutlich, dass er von seinem Schützling eine Steigerung erwartet, ihm dafür aber die nötige Zeit einräumt. „Irgendwann kommt sein Moment, wo alle dann wieder sehen: Das ist der Karl, den wir kennen“, zeigte sich Kompany überzeugt. Druck wolle er deshalb nicht aufbauen: „Jetzt gibt es keinen Stress, das passiert und er ist noch jung.“ Sorgen um die weitere Entwicklung des Rechtsaußen mache er sich nicht. Warum Karl zunächst auf der Bank blieb Neben dem Leistungsstand spielte auch die angespannte Personalsituation eine entscheidende Rolle. Mit Michael Olise und Jamal Musiala fehlten zwei Offensivkräfte, Luis Díaz war angeschlagen. Kompany wollte deshalb vermeiden, sämtliche verfügbaren Angreifer bereits in der Anfangsformation aufzubieten. Hätten Karl und Gnabry beide begonnen und im weiteren Verlauf ausgewechselt werden müssen, wären dem Bayern-Coach möglicherweise nur noch defensive Wechselmöglichkeiten geblieben. Kompany erinnerte in diesem Zusammenhang an ein Spiel in London in der vergangenen Saison, in dem seiner Mannschaft nach drei Wechseln die Optionen ausgegangen seien. Für Karl war deshalb von vornherein eine mögliche Jokerrolle vorgesehen. „Sein Moment kam dann in den letzten 20, 30 Minuten, da kann er uns noch helfen“, erläuterte Kompany. Dass seine Aufstellung angesichts der Ausfälle etwas ungewöhnlich gewirkt habe, könne er nachvollziehen. Hinter den Entscheidungen habe aber „auch viel Logik“ gesteckt.

Alphonso Davies kam beim 2:2 des FC Bayern München gegen den Arsenal FC in der Champions League auf ungewohnter Position zum Einsatz. Der etatmäßige Linksverteidiger rückte für den angeschlagenen Luis Díaz eine Reihe nach vorne und stand auf dem linken Flügel in der Startelf. Nach der Partie erläuterte Cheftrainer Vincent Kompany die Hintergründe der Entscheidung. Ausschlaggebend war vor allem die angespannte Personalsituation in der Offensive. Neben dem fraglichen Díaz standen auch Michael Olise und Jamal Musiala nicht zur Verfügung. „Lucho war ein großes Fragezeichen, Olise war nicht da, Jamal war nicht da“, erklärte Kompany. Deshalb hatte der Bayern-Coach Davies bereits im Vorfeld als Alternative für die offensivere Rolle eingeplant. Da die Münchner in der Abwehr ausreichend besetzt seien, habe sich diese Möglichkeit angeboten. „Wir wussten, dass so ein Moment kommen kann und wir das dann nutzen.“ Der Einsatz auf dem linken Flügel war somit in erster Linie eine Reaktion auf die personellen Umstände. Gleichzeitig machte Kompany deutlich, dass Davies auch künftig eine Option für diese Position darstellt, wenn in der Offensive Bedarf besteht. Möglich, dass dieser Fall schon im kommenden Bundesliga-Spiel gegen Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr) eintritt.

Der FC Bayern München musste im Champions-League-Spiel gegen den Arsenal FC ab der zweiten Halbzeit auf Minjae Kim verzichten. Der südkoreanische Innenverteidiger blieb angeschlagen in der Kabine und konnte die Partie nicht fortsetzen. Nach dem Spiel äußerte sich Cheftrainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz zur Situation des Abwehrspielers. Dabei zeigte er sich vorsichtig optimistisch, dass Kim ebenso wie der ebenfalls angeschlagene Luis Díaz wohl nicht länger ausfallen wird. Er hoffe auf eine Pause von „vielleicht weniger als einer Woche“. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus. Zunächst sollen weitere Untersuchungen Klarheit bringen. Eine schwerwiegende Verletzung hält Kompany nach den ersten Eindrücken jedoch für unwahrscheinlich: „Eine ganz große Verletzung haben wir nicht gesehen. Das ist, glaube ich, schon ausgeschlossen.“

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