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Die deutsche Nationalmannschaft hat im Testspiel in Basel einen spektakulären 4:3-Erfolg gegen die Schweiz gefeiert. In einer temporeichen Partie bewies das Team von Julian Nagelsmann Moral, drehte mehrfach einen Rückstand – und hatte in Florian Wirtz den überragenden Akteur auf seiner Seite. Deutschland geriet früh in Rückstand, fand aber schnell eine Antwort: Nach einer Ecke von Florian Wirtz köpfte Jonathan Tah zum 1:1 ein (26.). Kurz vor der Pause schlug die DFB-Elf erneut zurück – und wie: Wirtz spielte einen traumhaften Vertikalpass auf Serge Gnabry, der zum 2:2 vollendete (45.+2). Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wirtz brachte Deutschland mit einem sehenswerten Abschluss aus dem linken Strafraumeck erneut in Führung (61., Serge Gnabry), ehe die Schweiz zwischenzeitlich ausglich (79.). Den Schlusspunkt setzte erneut Wirtz – und das spektakulär: Nach Zuspiel von Pascal Groß schlenzte der Offensivspieler den Ball aus rund 16 Metern zentraler Position in den rechten Winkel (85.) und machte damit den 4:3-Endstand perfekt. Debüt für Karl Neben dem Offensivspektakel gab es auch ein besonderes Debüt: Lennart Karl kam in der 63. Minute erstmals für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz. Mit 18 Jahren, einem Monat und fünf Tagen ist er der drittjüngste Nationalspieler der DFB-Geschichte. Tore: 1:0 Dan Ndoye (17., Granit Xhaka) 1:1 Jonathan Tah (26., Florian Wirtz) 2:1 Breel Embolo (41., Silvan Widmer) 2:2 Serge Gnabry (45.+2, Florian Wirtz) 2:3 Florian Wirtz (61., Serge Gnabry) 3:3 Joël Monteiro (79., Miro Muheim) 3:4 Florian Wirtz (85., Pascal Groß)

Die deutsche U21 hat in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2027 (in Albanien & Serbien) einen wichtigen Erfolg gefeiert. Gegen Nordirland setzte sich das Team von Trainer Antonio Di Salvo mit 3:0 durch und bleibt damit in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Deutschland übernahm von Beginn an die Kontrolle, tat sich gegen tief stehende Gäste aber lange schwer. Die Führung fiel nach einem Fehler im nordirischen Aufbau: Nicolò Tresoldi (Club Brügge KV) verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (11.). Auch danach blieb das DFB-Team spielbestimmend, ohne durchgehend zwingend zu werden. Kurz vor der Pause legte Deutschland nach: Nach einer Flanke von Brajan Gruda verlängerte Lukas Ullrich den Ball ins Zentrum, wo Tresoldi per Kopf zum 2:0 traf (41.). Im zweiten Durchgang drängte Deutschland auf die Entscheidung, ließ aber mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt – unter anderem durch Said El Mala und Mert Kömür (Latte). Defensiv ließ man kaum etwas zu, sodass der Sieg lange ungefährdet blieb. In der Schlussphase erhöhte Deutschland schließlich doch noch: Lukas Ullrich behauptete den Ball stark im Strafraum und legte für Nelson Weiper auf, der aus kurzer Distanz zum 3:0 einschob (90.). Mit dem Erfolg steht Deutschland nun bei 15 Punkten aus 6 Spielen und belegt in der Qualifikationsgruppe den zweiten Platz hinter Griechenland, das bislang alle seine Partien gewinnen konnte. Tore: 1:0 Nicolò Tresoldi (11., Foulelfmeter) 2:0 Nicolò Tresoldi (41., Lukas Ullrich) 3:0 Nelson Weiper (90., Lukas Ullrich)

Startelf: Baumann – Kimmich, Tah, N. Schlotterbeck, Raum – Goretzka, Stiller – Sané, Gnabry, Wirtz – Havertz Bank: Nübel, Dahmen – Vagnoman, Thiaw, Rüdiger, Anton, Brown, Stach, Groß, Schade, Karl, Führich, Woltemade, Undav

Kota Takai geht in der kommenden Woche seine Reintegration ins Mannschaftstraining von Borussia Mönchengladbach an. Wie aus einem Bericht der Rheinischen Post hervorgeht, soll der Innenverteidiger nach rund einmonatiger Verletzungspause (Zerrung) am Montag zum Team stoßen. Es ist zu erwarten, dass der Japaner nicht direkt wieder unter Vollbelastung trainieren wird. Wie schnell er wieder als Option für den Kader in Betracht kommt, bleibt abzuwarten.

Startelf: Backhaus – Gechter, Jeltsch, Quarshie, Ullrich – Kade, Kemlein, Bischof – Gruda, Tresoldi, S. El Mala Bank: Seimen – Rothe, Coulibaly, Lenz, Kömür, Baur, Weiper, Pejčinović, Ibrahimović

Im chaotischen Hinspiel zwischen den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg wird gebuht und beschimpft. Auch das Duell am Samstag verspricht Brisanz. Es geht um eine Vorentscheidung im Meisterrennen.

Im vergangenen Jahr war den Füchsen Berlin die Meisterschale bei einem Einbruch vermeintlich gestohlen worden. Jetzt gibt es jedoch eine kuriose Wendung.

Juri Knorr bekennt sich öffentlich zu Bundestrainer Alfred Gíslason, dessen Vertrag nach der Heim-WM 2027 endet. Die meisten Mitspieler schweigen und auch im DHB gibt es bislang keine klare Tendenz.

Befindet sich Handball-Bundestrainer Alfred Gislason auf seiner Abschiedstournee oder geht es nach der Heim-WM weiter? Was für eine Vertragsverlängerung spricht - und was nicht.

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