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Beim 1.FSV Mainz 05 kommt nur langsam Bewegung in das Torwartthema. Zwar gab Robin Zentner kürzlich nach langer Verletzungspause (Muskelverletzung in den Adduktoren) sein Kader-Comeback, mehr als nah dran scheint er bislang aber nicht zu sein. Unterdessen überzeugt weiterhin Daniel Batz im Gehäuse. Trainer Urs Fischer machte im DAZN-Interview am vergangenen Sonntag deutlich, dass Zentner trotz seiner Fortschritte noch nicht in Schlagdistanz ist. Die nominelle Nummer eins musste im Duell mit Gladbach (1:1) außen vor bleiben. Fischer: „Robin war lange verletzt und ist auf dem Weg zurück. Er ist aber noch nicht so weit.“ Dabei stand der Keeper drei Tage zuvor im Conference-League-Spiel gegen RC Straßburg (0:4) erstmals wieder im Aufgebot, was einen weiteren Schritt im Comeback-Prozess markierte. Das war vermutlich auch dem Umstand geschuldet, dass in der internationalen Partie mehr Kaderplätze zur Verfügung standen und so neben Lasse Rieß auch Platz für Zentner war. Auf Fischer kommt eine Grundsatzentscheidung zu In der Bundesliga saß dann wieder nur Rieß auf der Bank. Und dank Batz hat Mainz auf der Position ohnehin keinen Druck. Fischer lobte den derzeitigen Stammkeeper: „Batzi macht es hervorragend, nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits des Platzes. Er zählt schon zu unseren Führungsspielern.“ Damit deutet sich akut kein Wechsel im Tor an. Wie die Situation aussieht, sobald Zentner wieder vollständig fit ist, ließ der Mainzer Trainer offen: „Das werden wir sehen, wenn es so weit ist.“ Klar ist: Batz hat sich mit seinen Leistungen in eine starke Position gebracht, während Zentner sich nur langsam einer wettbewerbstauglichen Verfassung annähert.

Lennart Karl macht im Reha-Prozess beim FC Bayern München den nächsten Schritt. Der 18-jährige Offensivspieler hat laut einem BILD-Bericht am Montag erstmals wieder mit Ball trainiert. Erst am Wochenende hatte der Youngster nach seinem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel wieder Laufrunden auf dem Rasen absolviert. Nun folgte die nächste Steigerung: In einer individuellen Einheit arbeitete Karl unter anderem mit Ball am Fuß und absolvierte zusätzlich weitere Laufeinheiten sowie Stabilisationsübungen. Comeback-Hoffnung für PSG-Duell Dem Bericht zufolge besteht die Hoffnung, dass der Offensivakteur rechtzeitig für das Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain (28. April) in den Kader zurückkehren könnte. Angesichts des langfristigen Ausfalls von Serge Gnabry (Adduktorenabriss) wäre eine Rückkehr von Karl ein wichtiger Faktor für Trainer Vincent Kompany. Ob Karl tatsächlich in knapp einer Woche wieder eine Option für den Kader sein kann, ist allerdings noch offen. Angesichts des Einstiegs ins Lauftraining und der ersten Ballaktionen scheint sich das Talent aber auf einem guten Weg zu befinden.

Luka Vušković fehlte dem Hamburger SV zuletzt verletzt – und ist auch für das kommende Spiel erst mal noch ein Wackelkandidat. Der Innenverteidiger verpasste das Nordderby gegen den SV Werder Bremen (1:3) aufgrund einer Knieprellung und konnte seit rund zwei Wochen nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Beim HSV besteht Hoffnung, dass der 19-Jährige für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim wieder zur Verfügung steht. Allerdings hängt ein mögliches Comeback nicht allein von seinem Gesundheitszustand ab. Laut Informationen des Hamburger Abendblatts aus dem privaten Spielerumfeld enthält der Leihvertrag mit dem Tottenham Hotspur FC eine Klausel, wonach die Engländer nach Verletzungen mitentscheiden, wann Vušković wieder eingesetzt werden darf. Der Zeitung zufolge stehen die medizinischen Abteilungen beider Klubs im engen Austausch und bewerten unter anderem aktuelle MRT-Bilder. Erst wenn auch vonseiten Tottenhams grünes Licht gegeben wird, kann der Abwehrspieler wieder auflaufen. Mehr als nur eine Frage der Fitness Die Verletzung selbst gilt als vergleichsweise harmlos und sorgt in erster Linie für Schmerzen. Vušković soll intern bereits signalisiert haben, schnellstmöglich zurückkehren zu wollen. Eine Entscheidung darüber liegt jedoch offenbar nicht allein beim HSV. Unabhängig davon wäre ein Einsatz im Derby ohnehin nicht realistisch gewesen: Vušković hatte zuvor mehrere Tage nicht mit der Mannschaft trainiert und auch das Abschlusstraining verpasst. Wann der Defensivakteur wieder auf dem Platz steht, bleibt somit offen. Neben der körperlichen Verfassung spielt auch die Zustimmung aus London eine entscheidende Rolle.

Der Hamburger SV geht gegen eine mögliche Zwei-Spiele-Sperre für Philip Otele vor. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wurde der Offensivspieler nach seinem Platzverweis gegen den SV Werder Bremen vom DFB-Sportgericht für zwei Partien gesperrt. Der HSV hat daraufhin Beschwerde gegen das Urteil eingelegt, sodass nachverhandelt wird. Otele sah im Nordderby in der 79. Spielminute nach VAR-Überprüfung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner ließ zunächst weiter laufen, nachdem der 27-Jährige Werders Cameron Puertas eher unabsichtlich auf das Bein trat. Nach Ansicht der Bilder entschied der Referee dann auf grobes Foulspiel und zeigte die Rote Karte. Ob sich die Sperre durch die Nachverhandlung noch verringern lässt, bleibt abzuwarten. In den kommenden Tagen wird eine Entscheidung erwartet.

Bei Borussia Mönchengladbach arbeitet Tim Kleindienst weiter an seiner Rückkehr nach schwerer Knieverletzung. Der Stürmer ist inzwischen in einer deutlich fortgeschrittenen Aufbauphase und strebt immer noch ein Comeback in dieser Saison an. Es läuft aber auf den allerletzten Spieltag hinaus. Im Interview bei DAZN am vergangenen Sonntag zeigte sich Kleindienst optimistisch: „Mir geht es sehr gut. Ich habe in den letzten Wochen die erhofften Fortschritte gemacht, auf die man so lange gewartet hat.“ Der Angreifer konnte zuletzt zurück auf den Trainingsplatz und sein Einzelprogramm forcieren: „Ich kann wieder individuell trainieren, bin wieder auf dem Platz und spiele Fußball.“ Augsburg könnte zu früh kommen Der nächste Schritt soll unmittelbar folgen. „Ich stehe auch wieder kurz vor der Integration ins Mannschaftstraining“, erklärte Kleindienst, der aktuell einen positiven Verlauf seiner Reha beschreibt: „Von daher würde ich sagen, dass es momentan alles sehr gut läuft.“ Mit Blick auf einen möglichen Saisoneinsatz zeigte sich der 30-Jährige vorsichtig optimistisch. „Das ist schon realistisch. Wenn man durchrechnet, sind es noch knapp vier Wochen“, so Kleindienst. Ein Einsatz gegen den FC Augsburg am vorletzten Spieltag könnte zwar noch zu früh kommen, „aber das letzte Spiel (zu Hause gegen die TSG Hoffenheim) kann schon sehr realistisch sein.“ Damit deutet sich an, dass Kleindienst zum Saisonfinale wenigsten wieder einen Fuß in die Bundesliga-Tür bekommt.

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